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	<title>Amen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T08:00:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Amen&amp;diff=9077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schweikhardt: Fallo korrigiert.</title>
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		<updated>2025-02-23T10:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fallo korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈaːmɛn}}] oder [{{IPA|&amp;#039;aːmeːn}}] ({{HeS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;אָמֵן&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|āmén}}, {{syrS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ܐܡܝܢ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;#039;&amp;#039;amīn&amp;#039;&amp;#039;, {{grcS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ἀμήν&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;#039;&amp;#039;amēn&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Mittelgriechische Sprache|mittel-]] und [[Neugriechische Sprache|neugriechisch]] &amp;#039;&amp;#039;amín&amp;#039;&amp;#039;, {{ArS|آمين|d=āmīn}}) ist eine [[Akklamation]]sformel. &amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039; drückt die eigene Zustimmung zu [[Gebet]] und [[Segen]] anderer oder die Bestätigung des Vorgebeteten in der [[Liturgie]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hebräische Wort &amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Tanach]]. Später wurde dieses im christlichen [[Altes Testament|Alten]] und [[Neues Testament|Neuen Testament]] übernommen und noch später in den [[Islam]] getragen. Die Formel ist daher auch im Gebet und Gottesdienst von Christen und Muslimen üblich und einer der Begriffe, die in identischer Form im Christentum, Judentum und Islam verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039; kann übersetzt werden mit „sich fest machen in, sich verankern in, sich ausrichten auf Gott“, denn es stammt von der [[Althebräische Grammatik#Das Verb|hebräischen]] [[Radikal (semitische Sprachen)|Verb-Wurzel]] אמן mit der Grundbedeutung „fest/zuverlässig sein“ ab, von der die hebräischen Wörter für [[Glaube (Religion)#Judentum|Emuna]] (Glaube, Zuversicht),&amp;lt;ref name=Lohse&amp;gt;{{cite book&lt;br /&gt;
|last=Lohse|first=Mauricio Manuel und Dessauer, Ulrich Michael|title=Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten - und nicht zu fragen wagten|year=2006|publisher=Pelican Pub.|location=Fehmarn|isbn=9783934522138|pages=46}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Treue, Verlässlichkeit, Übung, Künstler, Handwerker u.&amp;amp;nbsp;a. abgeleitet werden.&amp;lt;ref name=Emuna-Chabad&amp;gt;{{cite web|last=Freeman|first=Tzvi|title=Emuna - Jenseits des Glaubens|url=http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/1484622/jewish/Emuna.htm|publisher=Chabad.org Chabad-Lubawitsch Media Center|accessdate=2013-01-14|language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Arabischen hat der Wortstamm أمن &amp;#039;&amp;#039;ʾAmana&amp;#039;&amp;#039; die gleiche Bedeutung wie die hebräische Wortwurzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen bedeutet somit viel mehr als die übliche Übersetzung „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;so sei es&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“, weil zum einen das Hebräische weder eine Konjunktiv- noch eine Indikativform des Verbs „sein“ im Präsens kennt. Zum anderen braucht Gott nach dem jüdischen Gottesbild keine Billigung oder Zustimmung zu vorgetragenen [[Hymne]]n, Danksagungen und [[Fürbitte]]n. Wichtig ist hingegen, dass das Gemeindeglied im jüdischen Gottesdienst durch sein beherztes „Amen“ sich dem Gehörten durch seine persönliche Anteilnahme entschieden anschließt und in der Gemeinschaft bekennt, dass das Gehörte für ihn persönliche Gültigkeit besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Bibelstelle in [[Jesaja]] {{BB|Jes|7|9|Lut}} übersetzte [[Martin Luther|Luther]] mit: „Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.“ Dieser Satz ist ein Wortspiel des Propheten Jesaja, das zur Grundlage die Wurzel „amen“ hat. Wörtlich übersetzt lautet der Satz: „Macht ihr euch nicht fest in Gott, so werdet ihr nicht fest-stehen / werdet ihr nicht gefestigt sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Sprache kann die Aussprache variieren. Die häufigste Variante neben „Amen“ ist „Amin“, etwa im [[Griechische Sprache|Neugriechischen]], [[Russische Sprache|Russischen]] und Arabischen. Seltener werden Übersetzungen des Wortes verwendet, z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Septuaginta]], der ältesten durchgehenden Übersetzung der [[Tanach|hebräisch-aramäischen Bibel]] in die altgriechische Sprache. Dort findet sich das Wort γένοιτο &amp;#039;&amp;#039;genoito&amp;#039;&amp;#039; („es geschehe“) anstelle von &amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Omain&amp;#039;&amp;#039; ist die Aussprache im [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige [[Theosophie|Theosophen]] und [[Esoterik]]er vermuten, dass „Amen“ eine Ableitung des Namens des ägyptischen Gottes [[Amun]] ist, der manchmal auch „Amen“ buchstabiert wird. Einige Anhänger östlicher Religionen glauben, dass „Amen“ gemeinsame Wurzeln mit dem hinduistischen Sanskrit-Wort [[Om|Aum]] hat, bzw. dass eine tiefere Verbindung durch eine ähnliche mystische Klangwirkung beim singenden [[Intonation (Sprachwissenschaft)|Intonieren]] bestehe. Es gibt keine wissenschaftliche Unterstützung für diese Ansichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Judentum ==&lt;br /&gt;
Der Ausruf „Amen“ (אָמֵן &amp;#039;&amp;#039;āmén&amp;#039;&amp;#039;) als Bekräftigung und persönliche Aneignung von vorher Gesagtem kommt in der [[Jüdische Bibel|jüdischen Bibel]] 30-mal vor. Den Kontext bilden [[Fluchwort|Fluch-]] oder [[Segen]]sworte, [[Bekenntnis]]se, [[Gebet]]e oder [[Lobpreis und Anbetung|Lobpreisungen]]. „Amen“ ist stets Antwort auf das erfahrene Reden und Handeln Gottes und damit Anerkennung seiner wirkenden Macht. „Amen“ ist Teil der jüdischen Liturgie, mit dem die Betenden dem [[Chasan (Kantor)|Chasan]] antworten. Zudem beendet es [[Bracha|Segenssprüche]], die vor dem Genuss von Speisen gesprochen werden, sowie die [[Birkat Hamason]] ([[Hebräische Sprache|hebräisch]] ברכת המזון), das jüdische Tischgebet nach dem Essen einer Mahlzeit, in der Brot enthalten ist, und schließlich das [[Kaddisch]]gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qumran und Apokryphen ==&lt;br /&gt;
Die [[Qumran]]schriften sowie die [[Apokryphen]] stehen der jüdischen Tradition sehr nahe und bieten „Amen“ im Kontext von Segens- und Fluchworten (4Q286 Frg. 7), am Ende von [[Eulogie]]n, [[Hymnus|Hymnen]], Gebeten (4Q504 3 II 3; 4,15; 4Q507 3,2; 4Q509 4,5; 4Q511 63 IV 3) oder am Schluss eines Buches ([[Leben Adams und Evas|VitAd]] 43,4; TestAbr 20,15[14,7]; [[Syrische Baruch-Apokalypse|2Bar]] 17,4; ApkSedr 16,10; [[Esra-Apokalypse|ApkEsr]] 7,16; TestHiob 53,8). „Amen“ wird besonders in den Qumranschriften zu einem festen liturgischen Element bei verschiedenen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hellenismus und Frühchristentum ==&lt;br /&gt;
Die im Christentum überlieferte [[Septuaginta]] gebraucht zur Übersetzung des hebräischen אָמֵן &amp;#039;&amp;#039;āmén&amp;#039;&amp;#039; in der Regel den Optativ γένοιτο &amp;#039;&amp;#039;genoito&amp;#039;&amp;#039; „so sei/geschehe es“, seltener ἀληθινός &amp;#039;&amp;#039;alēthinos&amp;#039;&amp;#039; „wahr, wahrhaftig“ oder ἀληθῶς &amp;#039;&amp;#039;alēthōs&amp;#039;&amp;#039; „wahrhaftig, wirklich“.&amp;lt;ref&amp;gt;Γένοιτο: {{B|Num|5|22|LXX}}; {{B|Dtn|27|15-26|LXX}}; {{B|1 Kön|1|36|LXX}}; {{B|Ps|40|13|LXX}}; {{B|Ps|71|19|LXX}}; {{B|Ps|88|52|LXX}}; {{B|Ps|105|48|LXX}}; {{B|Jes|25|1|LXX}}; {{B|Jer|11|5|LXX}}; {{B|Jer|15|11|LXX}}; vgl. {{B|Jdt|13|20|LXX}}. Ἀληθινός: {{B|Jes|65|16|LXX}}. Ἀληθῶς: {{B|Jer|35|6|LXX}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit großer Zurückhaltung gibt sie an wenigen Stellen ({{B|1 Chr|16|36}}, {{B|Neh|5|13}}, {{BB|Neh|8|6}}) das hebräische אָמֵן &amp;#039;&amp;#039;āmén&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] ἀμήν &amp;#039;&amp;#039;amēn&amp;#039;&amp;#039; wieder. Neu hinzu kommt seit der Septuaginta das „Amen“ am Ende einer Schrift. Vergleiche hierzu die [[deuterokanonisch]]en bzw. apokryphen [[Altes Testament|alttestamentlichen Bücher]] {{B|3 Makk|7|23}}, {{B|4 Makk|18|24}} und {{B|Tob|14|15}} (nach den Textzeugen [[Codex Sinaiticus|S]] und [[Codex Vaticanus Graecus 1209|B]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Christentum ==&lt;br /&gt;
=== Neues Testament ===&lt;br /&gt;
Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] kommt das Wort 152-mal vor, jedoch meist nicht zur Bekräftigung am Ende, sondern vor einer Aussage (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Joh|8|58|Lut}}); Luther (und z. B. [[Herder-Bibel|Herder]]) übersetzt mit „wahrlich“, die [[Vulgata]] und die katholische [[Einheitsübersetzung]] des NT haben immer „amen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christlicher Gottesdienst ===&lt;br /&gt;
In christlichen Gemeinden und ihren Gliedern wird die Formel &amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039; meist zum Ende des entsprechenden [[Liturgie]]teils, vor allem des eucharistischen [[Hochgebet]]s, gemeinsam gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Andreas Jungmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Missarum sollemnia. Eine genetische Erklärung der Römischen Messe&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1948, Bd. 2, S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der katholischen Liturgie spricht jeder Einzelne das Amen auch vor dem Empfang der [[Kommunion]] als sein persönliches Bekenntnis zur [[Realpräsenz]] Christi im geheiligten Brot und Wein („Der Leib Christi“ – „Amen“ oder „Das Blut Christi“ – „Amen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Islam ==&lt;br /&gt;
Im Islam spricht ein gemeinschaftliches Bittgebet jeweils nur ein Mitglied der [[Umma]]. Die anderen schließen sich am Ende mit einem „Amin“-Ruf an. Für Muslime ist das „Amin“ ein Zeichen der Dankbarkeit und die Bitte an Gott, das Gebet anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Glaube (Religion)#Wortbedeutung|Glaube]]&lt;br /&gt;
* [[Halleluja]]&lt;br /&gt;
* [[Hosianna]]&lt;br /&gt;
* [[Iman (Islam)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Jeremias]], [[Gerhard Krause (Theologe)|Gerhard Krause]]: &amp;#039;&amp;#039;Amen I. Biblisch-theologisch II. Kirchengeschichtlich und praktisch-theologisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; 2, 1978, ISBN 978-3-11-007379-9, S. 386–402 (ausführlich mit weiterer Literatur, [[doi:10.1515/tre.02_386_32]], lizenzpflichtig).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Katechismus der Katholischen Kirche]].&amp;#039;&amp;#039; 1993, Nr. 1061–1065, [https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P2Y.HTM Online-Version 1997].&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Dieter Neef]]: &amp;#039;&amp;#039;Amen. Beobachtungen zur Verwendung einer alttestamentlichen Formel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Beiträge|ThBeitr]].&amp;#039;&amp;#039; 39, 2008, S. 363–375, [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN805009477_2008/364/LOG_0107/ Online Digital Bibliothek MV].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|amen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|13181|Amen (AT)|Autoren= Christoph Rösel|Abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gute-news.de/ostriga-de/NAK/DREIAMEN.PDF Das dreifache Amen in der Christenheit] (Ausarbeitung von Thorsten Ostriga; PDF; 99&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 26. November 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altes Testament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neues Testament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schweikhardt</name></author>
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