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	<title>Altpreußische Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T23:05:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Altpreu%C3%9Fische_Sprache&amp;diff=10737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Karl-Heinz Best: + weblinks</title>
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		<updated>2025-06-23T15:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache=Altpreußisch&lt;br /&gt;
| Länder=[[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
| Sprecher=&amp;lt;!-- [[13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert|13.]]-[[17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]: vielleicht 5–10 Millionen Muttersprachler&amp;lt;br /&amp;gt;20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert: --&amp;gt; keine Muttersprachler mehr&lt;br /&gt;
| Klassifikation=&lt;br /&gt;
* [[Indogermanische Sprachen]]&lt;br /&gt;
*: [[Baltische Sprachen]]&lt;br /&gt;
*:: [[Baltische Sprachen|Westbaltische Sprachen]]&lt;br /&gt;
| KSprache=Altpreußisch&lt;br /&gt;
| Amtssprache=–&lt;br /&gt;
| ISO1=-&lt;br /&gt;
| ISO2=bat ([[baltische Sprachen]])&lt;br /&gt;
| ISO3=[http://www.sil.org/iso639-3/documentation.asp?id=prg prg]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltische Stämme um 1200.png|mini|hochkant=1.4|Ungefähre Siedlungsgebiete der baltischen Stämme im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Ostbalten in braun, Westbalten in grün]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altpreußische Landschaften im 13. Jahrhundert.png|mini|hochkant=1.4|Prußische Stämme im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert anhand der &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia Lithuanica&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;br /&amp;gt;jeder der eingezeichneten Stammesverbände prägte einen mehr oder weniger gut überlieferten Dialekt.&amp;lt;br /&amp;gt;Grau: Galinder als Balten, aber nicht Prußen,&amp;lt;br /&amp;gt;Sassen und Lubava prußisch-slawische Mischgebiete]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;altpreußische Sprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenbezeichnung: Prūsiaku kalbas; &amp;#039;&amp;#039;Prūsiskai&amp;#039;&amp;#039; [[Adverb|Adv.]] ‚auf Altpreußisch‘) ist eine ausgestorbene [[Baltische Sprachen|baltische Sprache]], die von den [[Prußen]] gesprochen wurde. Sie steht als bekannteste Vertreterin des westbaltischen Zweigs den [[Ostbaltische Sprachen|ostbaltischen Sprachen]] gegenüber, zu denen das heutige [[Litauische Sprache|Litauisch]] und [[Lettische Sprache|Lettisch]] gehören. Das Altpreußische gilt noch mehr als das Litauische als eine der [[Indogermanische Sprachen|indogermanischen Sprachen]], die besonders archaische Züge bewahrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprüngliche Situation ==&lt;br /&gt;
Altpreußisch wurde von den [[Prußen]], einem [[Balten|westbaltischen]] Volksstamm im späteren [[Ostpreußen]] – [[Litauen|Südwestlitauen]], [[Russland]] ([[Oblast Kaliningrad|Kaliningrad]]) und in [[Polen|Nordpolen]] ([[Ermland]] und [[Masuren]]) – gesprochen. Durch die Eroberung wurde infolge des Krieges zwischen Prußen und [[Deutscher Orden|Deutschordensrittern]] sowie teilweiser Zugehörigkeit zur Kronschaft Polen die altpreußische Sprache zurückgedrängt und verlor zwischen dem 13.&amp;amp;nbsp;und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ihre Sprecher. Von Einfluss war auch die Anpassung an deutsche, in einigen Gegenden auch litauische und polnische Zuwanderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eeo.uni-klu.ac.at/wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Altpreuszisch.pdf |titel=Altpreußisch |abruf=2024-01-17 |autor=Rainer Eckert |werk=Wieser [[Enzyklopädie des europäischen Ostens]] |hrsg=Universität Klagenfurt |datum=2006-12-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die altpreußische Sprache als eigenständige Sprache ausgestorben, da immer mehr ostpreußische Mundarten des [[Ostniederdeutsch]]en und [[Ostmitteldeutsche Dialekte|Ostmitteldeutschen]] benutzt wurden oder [[Masurische Sprache|Masurisch]] und [[Litauische Sprache|Litauisch]] (vgl. [[Preußisch-Litauen]]), seltener auch [[Nehrungskurisch]]. Es gibt Gemeinschaften in Litauen, Polen und anderen Ländern, die sich für eine Wiederbelebung des Altpreußischen einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The epigram of Basel - oldest known inscription in Prussian language and Baltic language in general, middle of 14th c.jpg|mini|links|Basler Epigramm in zwei Zeilen beidseits der illustrierten Figur.]]&lt;br /&gt;
Das Altpreußische ist nur in wenigen Quellen vom 14.&amp;amp;nbsp;bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert überliefert. Die wichtigsten sind das &amp;#039;&amp;#039;Elbinger deutsch-preußische Vokabular&amp;#039;&amp;#039; und drei [[Katechismus|Katechismen]]. Das Altpreußische wurde mit lateinischem Alphabet aufgezeichnet, welches die altpreußische Aussprache nur unzureichend wiedergibt. Die Schreibweise der Texte folgte zeitgemäß keiner verbindlichen Rechtschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Basler Epigramm&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl das älteste preußische als auch älteste baltische Sprachdenkmal und findet sich in einem Codex aus dem Jahre 1369.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Kayle rekyse. Thoneaw labonache thewelyse. Eg koyte poyte nykoyte penega doyte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Zum Wohl, Herr. Du bist kein gutes Onkelchen. Wenn du trinken willst, willst du kein Geld ausgeben.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Euler: &amp;#039;&amp;#039;Das Altpreußische als Volkssprache im Kreise der indogermanischen und baltischen Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft, Vorträge und kleinere Schriften 39. Innsbruck 1988, ISBN 3-85124-595-4, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Trinkspruch wurde als Randbemerkung in einem auf Lateinisch verfassten Manuskript in der [[Universitätsbibliothek Basel|Basler Universitätsbibliothek]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schaeken.nl/lu/research/online/editions/baselepigram/ Old Prussian Basel Epigram]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor war vermutlich ein preußischer Student, der in [[Prag]] studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Elbinger deutsch-preußische Vokabular&amp;#039;&amp;#039; enthält 802 Wörter nach Sachgruppen geordnet. Die deutschen Wörter sind in einem ostmitteldeutschen Dialekt geschrieben, die altpreußischen Wörter werden dem [[Pomesanien|pomesanischen]] Dialekt zugeordnet. Das Vokabular wurde um 1400 geschrieben und kam 1868 in den Besitz der Stadt [[Elbląg|Elbing]], ging aber im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verloren. Es handelt sich hierbei um eine Abschrift einer älteren Abschrift, wodurch sich einige Fehler erklären lassen. So werden besonders /t/ und /c/ häufig verwechselt. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;menig&amp;#039;&amp;#039; »Mond« wird als Verschreibung einer [[Abbreviatur (Paläographie)|Abbreviatur]] gedeutet, das für &amp;#039;&amp;#039;*menius&amp;#039;&amp;#039; stand, was wiederum vermutlich korrektes &amp;#039;&amp;#039;*menins&amp;#039;&amp;#039; des Originals wiedergibt, wozu auch [[Lettische Sprache|lettisch]] &amp;#039;&amp;#039;mēness,&amp;#039;&amp;#039; »Mond« exakt passt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhold Trautmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1910, S.&amp;amp;nbsp;XXIII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rund 100 Lexeme umfassende Wörterliste stammt von dem Mönch [[Simon Grunau]] aus der Zeit zwischen 1517 und 1526. Da sie sehr fehlerhaft ist, wird sie von der Forschung nur mit Vorbehalt benutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Catechismus in preüßnischer sprach, gecorrigiret und dagegen das deüdsche.jpg|mini|Der zweisprachige altpreußisch-deutsche lutherische Katechismus aus dem Jahr 1545]]&lt;br /&gt;
Aus der [[Reformation]]szeit sind dann drei Katechismen erhalten, die unter [[Albrecht (Preußen)|Albrecht von Brandenburg-Ansbach]] angelegt wurden. Die Übersetzungen des Lutherischen Katechismus erschienen 1545 (I. und II. Katechismus) und 1561 (III. Katechismus) in Königsberg. Während der I. und II. Katechismus von unbekannten Verfassern stammen, Drucker war [[Hans Weinreich (Drucker)|Hans Weinreich]], kann für den III. Katechismus [[Abel Will]], Pfarrer an der [[Kirche Pobethen]] (russisch: [[Romanowo (Kaliningrad)|Romanowo]]) als Verfasser benannt werden. Dieses [[Handbuch|Enchiridion]] ist für die Erforschung des Altpreußischen aufgrund des größeren Umfangs und der Markierung von Intonations- und Akzentverhältnissen besonders wichtig. Die drei Katechismen werden dem [[Samland|samländischen]] Dialekt zugeordnet. Besonders im Enchiridion machen sich jedoch deutliche deutsche Einflüsse bemerkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den drei [[Vaterunser|Paternostern]] dieser Katechismen ist noch der 1938 entdeckte Anfang eines vierten altpreußischen Paternosters (15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) bekannt. Die von anderen Autoren stammenden angeblich altpreußischen Paternoster sind entweder korrumpiertes Lettisch oder Litauisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Sudauerbüchlein&amp;#039;&amp;#039; (16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) enthält mehrere Sprüche aus dem Volkstum bezüglich Hochzeit und Totenritual. Vor dem Verlassen des elterlichen Hauses verabschiedet sich die Braut unter anderem vom häuslichen Feuer mit den Worten: &amp;#039;&amp;#039;Ohow mey myle swennte panike! O mein liebes heiliges fewerlein!&amp;#039;&amp;#039; Trifft der Wagentreiber mit der Braut beim Bräutigam ein, rufen die Leute: &amp;#039;&amp;#039;Kellewese perioth, der treiber kompt!&amp;#039;&amp;#039; Mit verbundenen Augen wird die Braut vor die Haustür geführt und aufgefordert, sie mit dem Fuß aufzustoßen: &amp;#039;&amp;#039;trencke trencke, stos an, stos an.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstorbene wird nach der Aufbahrung angesprochen mit: &amp;#039;&amp;#039;kayls naussen gingethe, ich trincke dir zu, unser freund.&amp;#039;&amp;#039; Beim Leichenzug werden Geister vertrieben mit den Worten: &amp;#039;&amp;#039;begeyte begeyte peckolle, laufft laufft ir teuffel!&amp;#039;&amp;#039;, und zum Jahresgedächtnis ist der Trinkspruch &amp;#039;&amp;#039;kayls posskayls eins peranters&amp;#039;&amp;#039; überliefert, was »Zum Wohl und zum Wohl, einer nach dem andern!« bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sprüche werden dem [[Jatwinger|sudauisch-jatwingischen]] Dialekt zugeordnet. Da das Sudauerbüchlein in vielen Abschriften bekannt ist und auch von [[Johannes Maletius]] verarbeitet wurde, sind die Sprüche in verschiedenen teilweise stark derben Formen überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein altes Sprichwort findet sich im &amp;#039;&amp;#039;Onomasticum&amp;#039;&amp;#039; von [[Leonhard Thurneysser]] aus dem Jahre 1583:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Deves does dantes. Deves does geitka.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Gott gibt Zähne, Gott gibt Brot.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Sprichwort entspricht dem bekannten litauischen Sprichwort: &amp;#039;&amp;#039;Dievas davė dantis. Dievas duos ir duonos.&amp;#039;&amp;#039; »Gott gab Zähne, Gott wird auch Brot geben.« Es wurde seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Sanskrit]], [[Latein]] und [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]] übertragen, um die indogermanische Verwandtschaft des Baltischen zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Begriffe und Glossen stammen aus diversen Dokumenten. Weiterhin ist das überlieferte Namenmaterial, besonders Ortsnamen, von großer Bedeutung für die Erschließung der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialekte ==&lt;br /&gt;
Für das überlieferte Altpreußische sind zwei Dialekte gut greifbar: das [[Pomesanien|Pomesanische]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vytautas Rinkevičius: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisch. Geschichte – Dialekte – Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Baar, Hamburg 2017, S. 31–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Samland|Samländische]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vytautas Rinkevičius: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisch. Geschichte – Dialekte – Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Baar, Hamburg 2017, S. 97–119.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Lautlichen sind typisch: pom. &amp;#039;&amp;#039;ē&amp;#039;&amp;#039; neben saml. &amp;#039;&amp;#039;ī&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;sweta- : swīta-&amp;#039;&amp;#039; »Welt«); pom. &amp;#039;&amp;#039;ō&amp;#039;&amp;#039;, saml. &amp;#039;&amp;#039;ū&amp;#039;&amp;#039; nach Labial (&amp;#039;&amp;#039;mōthe : mūti&amp;#039;&amp;#039; »Mutter«) oder pom. &amp;#039;&amp;#039;ō&amp;#039;&amp;#039;, saml. &amp;#039;&amp;#039;ā&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;tōwis : tāws&amp;#039;&amp;#039; »Vater«; &amp;#039;&amp;#039;brōte : brāti&amp;#039;&amp;#039; »Bruder«), was sich in der Nominativendung der femininen ā-Stämme auswirkt (&amp;#039;&amp;#039;crauyō : krawia&amp;#039;&amp;#039; »Blut«). Die Nominativendung der maskulinen o-Stämme sind im Pomesanischen zu &amp;#039;&amp;#039;-is&amp;#039;&amp;#039; abgeschwächt, im Samländischen [[Synkope (Sprachwissenschaft)|synkopiert]] (&amp;#039;&amp;#039;deywis : deiws&amp;#039;&amp;#039; »Gott«). Wortschatzfälle sind pom. &amp;#039;&amp;#039;smoy&amp;#039;&amp;#039;, saml. &amp;#039;&amp;#039;wijrs&amp;#039;&amp;#039; »Mann«; pom. &amp;#039;&amp;#039;wayklis&amp;#039;&amp;#039;, saml. &amp;#039;&amp;#039;soūns&amp;#039;&amp;#039; »Sohn« oder pom. &amp;#039;&amp;#039;samien&amp;#039;&amp;#039;, saml. &amp;#039;&amp;#039;laucks&amp;#039;&amp;#039; »Acker«. Das Neutrum war im Pomesanischen weiter verbreitet als im Samländischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologie ==&lt;br /&gt;
=== Substantive ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum [[Lettische Sprache|Lettischen]] und [[Litauische Sprache|Litauischen]] kennt das Altpreußische ein neutrales Genus der Substantive. Neben den drei Genera (Maskulinum, Femininum, Neutrum) existieren im Altpreußischen zwei Numeri (Singular und Plural), der Dual ist lediglich in Restformen greifbar. Nicht alle Kasusformen können mit Hilfe des Korpus belegt werden. Zu den Kasusformen, die eindeutig belegt sind, zählen: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ und Vokativ. Ein Instrumental, wie er in den ostbaltischen Sprachen vorhanden ist, kann nicht eindeutig nachgewiesen werden. Für die Existenz eines Lokativs gibt es keine eindeutige Belegstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adjektive ===&lt;br /&gt;
Wie das Lettische und das Litauische hat auch das Altpreußische 3 Stämme der unbestimmten Adjektive. Die vorliegenden Texte weisen jedoch nur eine kleine Anzahl von Adjektiven auf, so dass eine genaue Differenzierung kaum möglich ist. Es können Komparativformen gefunden werden, die Ähnlichkeiten zu den litauischen Formen aufweisen. Eine vollständige Belegung für alle Kasus kann mit nur einem Adjektiv nicht erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verben ===&lt;br /&gt;
Wie bei den anderen Wortklassen ist die Bestimmung der Verbformen schwierig und häufig aus den vorhandenen Materialien nicht zu konstruieren. Gesichert nachzuweisen sind die drei Tempora Präsens, Präteritum und Futur und die vier Modi [[Indikativ]], [[Imperativ (Modus)|Imperativ]], [[Optativ]], [[Konditionalis|Konditional]]. Wie bei den ostbaltischen Sprachen sind die Formen für die 3. Person Singular und Plural gleich. Es treten reflexive und nicht reflexive Verbformen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vorliegenden Texten kann auf die Infinitivendungen &amp;#039;&amp;#039;-t, -twei, -tun&amp;#039;&amp;#039; geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlwörter ===&lt;br /&gt;
==== Kardinalia ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Deutsch !! Altpreußisch !! Litauisch !! Lettisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eins || ains || vienas || viens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwei || dwai || du || divi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zehn || dessimpts || dešimt || desmit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ordinalia ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Deutsch !! Altpreußisch !! Litauisch !! Lettisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erster || pirmas || pìrmas || pirmais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zweiter || antars || añtras || otrais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dritter || tīrts || trẽčias || trešais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vierter || kettwirts || ketviřtas || ceturtais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fünfter || piēncts || peñktas || piektais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sechster || uschts || šẽštas || sestais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| siebter || septmas || septintas || septītais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| achter || asmus || aštuñtas || astotais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neunter || newīnts || deviñtas || devītais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zehnter || dessīmts || dešimtas || desmitais&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Altpreußischen beeinflusste Dialekte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 stellte [[Walther Ziesemer]] fest, dass die altpreußische Sprache, abgesehen von einer großen Masse an Orts- und Flurnamen, in den deutschen Dialekten Ostpreußens kaum sprachliche Einflüsse hinterlassen habe. In die Kanzleisprache des Deutschen Ordens wurden nur wenige prußische Vokabeln aufgenommen, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;sweike&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Arbeitspferd&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;witing&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Ordensdiener prußischer Herkunft&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;perlenke&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Gebühr, gebührender Anteil&amp;#039;. Das letzte Wort sei noch im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gebräuchlich gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Ziesemer: &amp;#039;&amp;#039;Die ostpreußischen Mundarten. Proben und Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Hirt, Breslau 1924, S.&amp;amp;nbsp;116 ([http://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra/docmetadata?id=11740&amp;amp;from=&amp;amp;dirids=1 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wortschatz der rezenten deutschen Dialekte habe nur relativ wenige prußischstämmige Vokabeln umfasst. Am Weitesten verbreitet waren &amp;#039;&amp;#039;Margell&amp;#039;&amp;#039; „Mädchen“ (außer im [[Hochpreußisch#Breslausch|Breslauschen]]), &amp;#039;&amp;#039;Kujel&amp;#039;&amp;#039; „Eber“ und &amp;#039;&amp;#039;Kaddig&amp;#039;&amp;#039; „Wacholder“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ziesemer, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „breite Tonfall“ der deutschen Dialekte Ostpreußens geht laut [[Reinhard Schmoeckel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|last=Schmoeckel|first=Reinhard|title=Die Indoeuropäer: Aufbruch aus der Vorgeschichte|year=1999|publisher=Bastei-Lübbe|location=Bergisch Gladbach|isbn=3404641620|pages=536|edition=Vollst. überarb. und aktualisierte Ausg. des erstmals 1982 im Rowohlt-Verl. erschienenen Werkes „Die Hirten, die die Welt veränderten“, 2. Aufl.|authorlink=Reinhard Schmoeckel|quote=Nur der breite Tonfall des ostpreußischen deutschen Dialekts erinnerte noch an die fremde Sprache, die diesen Dialekt mitgestaltet hat.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf altpreußischen Einfluss zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neupreußisch ==&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren gibt es mehrere Versuche, das Preußische als neue gesprochene Sprache zu reanimieren. Mittlerweile wurden schon Wörterbücher und Grammatiken für diverse Formen des rekonstruierten (Neu-)Preußisch veröffentlicht. Publizierte Texte beschränken sich jedoch meist auf Gedichte und Lieder. Die Verfechter des Neupreußischen benutzen häufig im Deutschen den Namen &amp;#039;&amp;#039;Prußisch&amp;#039;&amp;#039; für ihre Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert vom Buch &amp;#039;&amp;#039;Nur der Name blieb&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Gerlach (Autor)|Heinrich Gerlach]] wurde 1980 in [[Dieburg]] der Verein Tolkemita gegründet, der die Wiederbelebung und Aufrechterhaltung der altpreußischen Kultur und Sprache anstrebt. Der Verein wurde nach dem Geburtsort des Mönches [[Simon Grunau]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Endre Bojtár: &amp;#039;&amp;#039;Foreword to the past. A Cultural History of the Baltic People.&amp;#039;&amp;#039; Budapest 1999, ISBN 963-9116-42-4, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vereinsgründung, der später ähnliche folgten, kann als Anstoß der Wiederbelebung der prußischen Sprache betrachtet werden. Bereits im Jahre 1985 veröffentlichte der in [[Kętrzyn|Rastenburg]] in [[Ostpreußen]] 1919 geborene Schriftsteller, Maler und Buchillustrator [[Heinz Georg Podehl]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 954.&amp;lt;/ref&amp;gt; als erster Gedichte in einer rekonstruierten neuprußischen Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Georg Podehl: &amp;#039;&amp;#039;Was ist das, Prussisch&amp;lt;!-- oder Prußisch oder Pruszisch? --&amp;gt;?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1985, S. 162–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Kraft-Skalwynas, der Verfasser einer neuprußischen Grammatik (&amp;#039;&amp;#039;Grammatika nāun-prūsiskas billās&amp;#039;&amp;#039;, 1989), veröffentlicht ebenfalls mehrere poetische Stücke. Er wurde von Letas Palmaitis kritisiert, es sei weniger Prußisch als vielmehr ein auf dem Lettischen basierendes „{{lang|en|Baltic Esperanto}}“ ([[Baltische Sprachen|baltisches]] [[Esperanto]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Letas Palmaitis: &amp;#039;&amp;#039;Kraft Skalwynas G.: Grammatika prūsiskas kalbas, pobānda swaises ernausnas. Für Freunde in der Tolkemita.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Baltistica&amp;#039;&amp;#039;, XXV/2 (1989), S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Palmaitis, selbst Verfechter des experimentellen und rekonstruierten Prußisch, veröffentlichte für die &amp;#039;&amp;#039;Brotherhood PRŪSA&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls mehrere Texte in einem neuprußischen Idiom, wobei er sich vor allem auf die wissenschaftlichen Arbeiten von Vladimir Toporov und Vytautas Mažiulis abstützt. Andere Wege geht wiederum Mikkels Klussis, der ein Wörterbuch des rekonstruierten, auf den drei Katechismen beruhenden, pomesanischen Dialekts herausgab. Daneben gibt es noch weitere weniger bekannte Versuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Auflösung der Sowjetunion]] erhielt das Neuprußische eine politische Dimension. Damals wurden Ideen einer Baltischen Föderation zwischen [[Estland]], [[Lettland]], [[Litauen]] und dem ehemals preußischen [[Oblast Kaliningrad|Kaliningrader Gebiet]] vorgetragen, in der das Neuprußische eine der offiziellen Sprachen des „Kantons Borussia“ sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tomas Venclova]]: &amp;#039;&amp;#039;Borusija – ketvirtoji Baltijos respublika?&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Akiračiai&amp;#039;&amp;#039;, 1995/1, S.&amp;amp;nbsp;1–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekonstruktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mėnuo Juodaragio XXI Kellan.jpg|thumb|Die russische Post-Folk-Band Kellan singt in rekonstruierter neupreußischer Sprache]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des relativ kleinen überlieferten Textkorpus wird die prußische Grammatik mit Methoden der vergleichenden Sprachwissenschaft [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|rekonstruiert]]. Darüber hinaus gibt es auch Versuche, eine neuprußische Sprache zu erschaffen,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://donelaitis.vdu.lt/prussian/princip.htm prussian]&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei es vor allem um die Erweiterung des Wortschatzes geht. So wird etwa nach Vytautas Mažiulis angenommen, dass ein Wort im Preußischen existiert haben muss, wenn es im Litauischen, Lettischen und Slawischen erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Klussis M.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Prußisch-Deutsch&amp;#039;&amp;#039; [Lexikon des experimentalen Prußischen]. Bibliotheca Klossiana, Lingua Borussica Nova IIc, Lithuanians’ World Center, Kaunas 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manchmal missverständlich wird von Baltisten kritisiert, dass diese Versuche lediglich die praktischen Bedürfnisse [[Neopaganismus|neopaganer]] Gruppen bedienen, ohne irgendwelchen Anspruch an eine akademische Rekonstruktion darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Beitrag für die prußische Sprache hat Letas Palmaitis geleistet. 2007 veröffentlichte er seine wissenschaftlichen Arbeiten über die prußische Sprache: 1) &amp;#039;&amp;#039;Lexicon Borussicum Vetus. Concordantia et Lexicon Inversum.&amp;#039;&amp;#039; Bibliotheca Klossiana I, Universitas Vytauti Magni, Kaunas 2007; 2) &amp;#039;&amp;#039;Old Prussian written Monuments. Facsimile, Transliteration, Reconstruction, Comments.&amp;#039;&amp;#039; Bibliotheca Klossiana II, Universitas Vytauti Magni, Kaunas 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Altpreußisch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Prußisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Zeitgenössische Drucke ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Online=http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000213F700000005|Autor=[[Martin Luther]]|Titel=Catechismus jn preüßnischer sprach \ vnd da gegen das deüdsche|Ort=Königsberg|Verlag=Druck: [[Hans Weinreich]]|Jahr=1545|Abruf=2024-12-12}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Online=http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0002140000000005|Autor=[[Martin Luther]]|Titel=Catechismus jn preüßnischer sprach \ gecorrigiret vnd dagegen das deüdsche|Ort=Königsberg|Verlag=Druck: Hans Weinreich|Jahr=1545|Abruf=2024-12-12}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Online=http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00006EE700000003|Autor=Martin Luther|Hrsg= und Übersetzer: [[Abel Will]]|Titel=Enchiridion. Der kleine Catechismus Doctor Martin Luthers|TitelErg=Teutsch vnd Preussisch|Ort=Königsberg|Verlag=Druck: [[Hans Daubmann|Johann Daubman]]|Jahr=1561|Abruf=2024-12-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersichtswerke ===&lt;br /&gt;
* Vytautas Rinkevičius: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisch. Geschichte – Dialekte – Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Harald Bichlmeier, übersetzt von Harald Bichlmeier und Silke Brohm. Baar, Hamburg 2017, ISBN 978-3-935536-47-9.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Eckert (Linguist)|Rainer Eckert]], Elvira-Julia Bukevičiūtė, [[Friedhelm Hinze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Baltischen Sprachen. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Langenscheidt, Leipzig 1994.&lt;br /&gt;
* Wolfram Euler: &amp;#039;&amp;#039;Das Altpreußische als Volkssprache im Kreise der indogermanischen und baltischen Sprachen&amp;#039;&amp;#039;. Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft, Vorträge und kleinere Schriften 39, Innsbruck 1988, ISBN 3-85124-595-4.&lt;br /&gt;
* William R. Schmalstieg: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Old Prussian&amp;#039;&amp;#039;. Pennsylvania 1976, ISBN 978-0-271-01231-5.&lt;br /&gt;
* Vytautas Mažiulis: &amp;#039;&amp;#039;Prūsu̜ kalbos istorinė gramatika&amp;#039;&amp;#039;. (Historische Grammatik der prußischen Sprache) Vilniaus Universiteto Leidykla, Vilnius 2004.&lt;br /&gt;
* [[Jānis Endzelīns]]: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Riga 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textsammlungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Old Prussian Written Monuments. Facsimile, Transliteration, Reconstruction, Comments&amp;#039;&amp;#039;. Bibliotheca Klossiana II, Universitas Vytauti Magni Lithuanians’ World Center, Kaunas 2007.&lt;br /&gt;
* Vytautas Mažiulis: &amp;#039;&amp;#039;Prūsu̜ kalbos paminklai&amp;#039;&amp;#039;. (Denkmäler der prußischen Sprache) Mokslas, Vilnius 1966/1981.&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Trautmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Sprachdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wörterbücher ===&lt;br /&gt;
* Kristina Brazaitis: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Bobrowski: Pruzzische Vokabeln: An Old Prussian Glossary&amp;#039;&amp;#039;. University of Otago, 2010, ISBN 978-0-9582716-5-3.&lt;br /&gt;
* Vytautas Mažiulis: &amp;#039;&amp;#039;Prūsų kalbos etimologijos žodynas&amp;#039;&amp;#039;. Mokslas, Bd. 1–4, Vilnius 1997–1988 (Altpreußisches etymologisches Wörterbuch).&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Nesselmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus linguae prussicae&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1873 ([http://www.archive.org/stream/thesauruslingua00nessgoog#page/n7/mode/2up Digitalisat] in der [[Open Library]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namenkunde ===&lt;br /&gt;
* Heinz Georg Podehl: &amp;#039;&amp;#039;4444 ostpreußische Namen prußisch erklärt&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1987, ISBN 3-7921-0356-7.&lt;br /&gt;
* Reinhold Trautmann: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreussischen Personennamen.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1925 (unveränderter Nachdruck 1974).&lt;br /&gt;
* Georg Gerullis: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen gesammelt und sprachlich behandelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin/Leipzig 1922 ([https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1014950759 Digitalisat] bei der Deutschen Nationalbibliothek).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Wörterbücher#Altpreußisch|Altpreußische Wörterbücher}}&lt;br /&gt;
{{Incubator|Wp/prg|Altpreußisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altpreußisch (nur wissenschaftliche Arbeiten) ===&lt;br /&gt;
* {{Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens |Titel=Altpreußisch |Autor=Rainer Eckert |Seiten=589–596 |KBytes=241 |Kommentar=Ausführlicher Lexikonartikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borussica im Allgemeinen, Rekonstruiertes Neuprußisch ===&lt;br /&gt;
* [http://poshka.bizland.com/prussian/reconstructions.htm Zur Rekonstruktion des Altpreußischen] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://wirdeins.twanksta.org/ The quick dictionary of Revived Prussian], („Kurzwörterbuch des wiederbelebten Prussischen: Mundart Samland und Mundart Pomesanien“), Onlinewörterbuch einer „neu-prussischen“ Internetseite aus [[Litauen]] und [http://donelaitis.vdu.lt/prussian/mazgr.pdf PDF-Ausgabe dazu] (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://awizi.twanksta.org/ Prūsas Tāutas Prēigara] – Preußische Zeitung »Prūsas Tāutas Prēigara« (preußisch).&lt;br /&gt;
* [http://donelaitis.vdu.lt/prussian/Elbin.pdf Elbinger deutsch-preußische Vokabular von circa 1350] (PDF-Datei; 8,87&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [http://donelaitis.vdu.lt/prussian/databan.htm Mehrsprachiges Altpreußisches Wörterbuch] nach dem etymologischen Wörterbuch von Vytautas Mažiulis 1988–1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4120129-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altpreussische Sprache}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westbaltische Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbene Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prußische Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[eo:Praprusoj#Kristanigo kaj la praprusa lingvo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Karl-Heinz Best</name></author>
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