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	<title>Altlandsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Altlandsberg&amp;diff=6551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bkm99: /* Persönlichkeiten */ Metzkes Ehrenbürger</title>
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		<updated>2025-08-15T08:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Metzkes Ehrenbürger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Altlandsberg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/33/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/43/34/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Altlandsberg in MOL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Märkisch-Oderland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 57&lt;br /&gt;
|PLZ               = 15345&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033438, 033439 &amp;lt;small&amp;gt;(Bruchmühle)&amp;lt;/small&amp;gt;, 03341 &amp;lt;small&amp;gt;(Buchholz, Gielsdorf, Wesendahl)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12064029&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ADR&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Berliner Allee 6&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.altlandsberg.de/ www.altlandsberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Töpfer&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlandsberg asv2022-09 img06 Ortskern Luftbild.jpg|mini|hochkant=1.35|Luftaufnahme der Altstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altlandsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine amtsfreie [[Stadt]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt östlich von [[Berlin]] im &amp;#039;&amp;#039;„engeren Verflechtungsraum“&amp;#039;&amp;#039; der Bundeshauptstadt im Zentrum der [[Barnim]]-Hochfläche. Durch Altlandsberg fließt das [[Erpe (Spree)|Neuenhagener Mühlenfließ]]. Im Süden liegt der Röthsee und im Osten reicht die Gemarkung bis zum [[Bötzsee]]. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Naturschutzgebiete [[Langes Elsenfließ und Wegendorfer Mühlenfließ]], [[Wiesengrund (Naturschutzgebiet)|Wiesengrund]] und [[Fredersdorfer Mühlenfließ, Langes Luch und Breites Luch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Werneuchen]] im [[Landkreis Barnim]] im Norden, [[Prötzel]] im Nordosten, [[Oberbarnim]] im Osten, [[Strausberg]] im Südosten, [[Petershagen/Eggersdorf]], [[Fredersdorf-Vogelsdorf]] und [[Neuenhagen bei Berlin]] im Süden und [[Hoppegarten]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Altlandsberg gliedert sich in sechs Ortsteile mit jeweils eigenen [[Ortsbeirat|Ortsbeiräten]] und [[Ortsbürgermeister|Ortsvorstehern]]:&lt;br /&gt;
* Altlandsberg mit den Gemeindeteilen Neuhönow, Paulshof, [[Seeberg (Altlandsberg)|Seeberg]] und [[Vorwerk (Altlandsberg)|Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Bruchmühle (Altlandsberg)|Bruchmühle]] mit dem Gemeindeteil Radebrück&lt;br /&gt;
* [[Buchholz (Altlandsberg)|Buchholz]]&lt;br /&gt;
* [[Gielsdorf (Altlandsberg)|Gielsdorf]] mit den Gemeindeteilen [[Eichenbrandt]] und [[Wilkendorf (Altlandsberg)|Wilkendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Wegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Wesendahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Altlandsberg-Nord, Altlandsberg-West, Amtsfreiheit, Chausseehaus, Forsthaus Radebrück, Friedrichslust, Johanneshof, Seeberg-Dorf, Seeberg-Siedlung, Spitzmühle, Steinau, Waldkante, Wesendahler Mühle und [[Wolfshagen (Altlandsberg)|Wolfshagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120640029029-altlandsberg |titel=Altlandsberg {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlandsberg asv2022-09 img12 Strausberger Torturm.jpg|mini|hochkant|Strausberger Torturm]]&lt;br /&gt;
=== Von den Ursprüngen bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Ursprung Altlandsbergs war ein erst slawischer, dann deutscher Burgflecken namens &amp;#039;&amp;#039;Jabel&amp;#039;&amp;#039;, der von Wasser und Sumpf umgeben und dadurch natürlich geschützt war. Er lag an einem Handelsweg von der [[Spree]] zur unteren [[Oder]]. Daran erinnern noch heute die „Jabelwiesen“ westlich des Altlandsberger Fließes. Altlandsberg wurde im Jahr 1300 mit dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Johannes de Landesberg&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin&amp;#039;&amp;#039; Band 13 der &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgischen Historischen Studien.&amp;#039;&amp;#039; (im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission) be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, ISBN 3-937233-30-X, {{ISSN|1860-2436}}, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name der Stadt könnte vom [[Wettiner|wettinischen]] [[Landsberg (Saalekreis)|Landsberg]] bei Halle übertragen worden sein. Anfang des 13. Jahrhunderts entstand eine deutsche (vielleicht wettinische) Burg mit [[Suburbium]] um die heutige Stadtkirche. Sehr wahrscheinlich gehörte Altlandsberg zu der wettinischen Herrschaft, die der Markgraf von Meißen [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich der Erlauchte]] um [[Hönow]] im Zuge des deutschen [[Landesausbau]]s nach Osten gegen die Interessen der [[Askanier|askanischen]] Markgrafen Brandenburgs aufbauen wollte. Im [[Teltow-Krieg]] zwischen 1239 und 1245 entschieden die gemeinsam regierenden Askanier [[Johann I. (Brandenburg)|Johann I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto III.]] die Auseinandersetzungen für sich. Seit 1245 gehören der gesamte [[Barnim]] (wie auch der [[Teltow (Landschaft)|Teltow]]) und damit auch Altlandsberg dauerhaft zu der [[Mark Brandenburg]] beziehungsweise Brandenburg. Südlich der Burg errichteten die Askanier noch vor 1257 eine regelmäßige Stadtanlage. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadtanlage mit einer Stadtmauer befestigt. 1335 stiftete der Wittelsbacher Markgraf [[Ludwig]] ein Kloster für den [[Bettelorden]] der [[Serviten]], die einzige Klosterstiftung für diesen Orden in der Mark. Altlandsberg sank um 1400 zur [[Minderstadt]] herab. 1409 gelangte die Stadt in den Besitz der [[Krummensee (Adelsgeschlecht)|Ritter von Krummensee]]. 1421 gewährte Kurfürst [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich von Brandenburg]] den Bürgern das Recht, Jahrmärkte abhalten zu dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gottfried Gengler: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1963, [http://books.google.de/books?id=NdkcAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA30 S. 30].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. oder 25. April 1432 überfielen [[Hussiten]] die Stadt und brannten sie nieder. Vermutlich aus dieser Zeit stammt der nahezu 7500 Münzen umfassende [[Münzschatz von Altlandsberg]], der 2016 im Schlossviertel entdeckt wurde. Im Jahr 1537 vernichtete ein großer Stadtbrand auch das [[Rathaus Altlandsberg|Rathaus]] mit allen dort gelagerten Urkunden. Der Ortskern und wichtige Gebäude wurden wieder aufgebaut. Das Kloster wurde mit der Reformation 1540 aufgelöst. 1550, 1566 und 1598 wüteten [[Pest]]epidemien in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brannte Altlandsberg 1632 wiederum nieder und [[Wüstung|blieb verwüstet]]. 1654 erwarb der kurfürstliche Minister Graf [[Otto Freiherr von Schwerin|Otto von Schwerin]] das Schloss und die abgebrannte Stadt. Er ließ sie neu aufbauen und um 1670 das [[Schloss Altlandsberg|Barockschloss]] und die zugehörige [[Saalkirche]] errichten. Im Schloss verbrachte der preußische König [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] seine Jugend. Als reformierter Gutsherr siedelte Otto von Schwerin 1670 hier die ersten [[Refugié]]s ([[Hugenotten]]) Brandenburgs an, die jedoch schon 1672 nach [[Berlin]] in die dortige, 1661 privilegierte Französische Kolonie umzogen. 1684 vernichtete ein neuerlicher Stadtbrand 90 Prozent der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 2007 wurde bei Baumaßnahmen südlich der Altstadt neben archäologischen Strukturen auch ein bislang unbekannter Friedhof freigelegt. Im Bereich des Bauvorhabens wurden insgesamt 79 Gräber festgestellt. Aufgrund von Scherbenfunden, Tracht und Ausstattung sowie der verwendeten Holzsärge sind die Bestattungen sicher ins 17./18. Jahrhundert zu datieren. Dieser Friedhof wurde vor 1625 angelegt und ist mit der Anlage des neuen Friedhofes im Jahr 1817 wieder aufgegeben worden. Die überlieferte Bezeichnung „Armenfriedhof“ lässt erkennen, dass bei gleichzeitig beibehaltener Belegung des an der Pfarrkirche liegenden Friedhofs im 17. Jahrhundert innerhalb der Stadtbevölkerung ein gewisses soziales Gefälle bestanden haben muss. Seuchen und Krieg als Auslöser für Armut waren in Altlandsberg in dieser Zeit ein wichtiges Thema. Insbesondere im Zuge und als Folge des Dreißigjährigen Krieges waren weite Teile der Bevölkerung verarmt. 61 Skelette wurden von der [[Anthropologie|Anthropologin]] [[Bettina Jungklaus]] und der [[Mittelalterarchäologie|Mittelalterarchäologin]] [[Blandine Wittkopp]] untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.anthropologie-jungklaus.de/projekt.php?id=Altlandsberg,%20Armenfriedhof |titel=Projekt Altlandsberg, Armenfriedhof |werk=anthropologie-jungklaus.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190220002728/http://www.anthropologie-jungklaus.de/projekt.php?id=Altlandsberg,%20Armenfriedhof |archiv-datum=2019-02-20 |abruf=2017-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bettina Jungklaus]], [[Blandine Wittkopp]] |Hrsg= |Titel=Totenkronen auch bei Armen. Unbekannter Friedhof in Altlandsberg, Lkr. Märkisch-Oderland |Sammelwerk=Archäologie in Berlin und Brandenburg 2008 |Band= |Nummer= |Verlag=[[Konrad Theiss Verlag]] |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN= |Seiten=133-136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Bestatteten gab es einen geringen Kinderanteil von 18 % und einen hohen Anteil an Personen, die über 50 Jahre alt wurden. Das war ein für eine vorindustrielle Bevölkerung niedrige Kindersterblichkeit. Als Anzeichen eines fortgeschrittenen Lebensalters fanden sich bei einigen Individuen zahnlose Gebisse, die so genannten Greisenkiefer. Von Armut waren besonders Witwen, Kranke und Verkrüppelte bedroht. Entsprechend wurden fast doppelt so viele Frauen wie Männer gefunden. Spuren von Mangelerkrankungen kamen insgesamt nicht sehr häufig vor. Die Belastung mit [[Zahnkaries]] war mit 83 % an betroffenen Gebissen sehr hoch. Das wies auf überwiegend pflanzliche Kost hin. Entzündliche und [[Degeneration|degenerative]] Erkrankungen bei etwa dreiviertel der Wirbel und Hüftgelenke sprechen für eine starke körperliche Belastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Schlossgut Altlandsberg.png|800|Schlosskirche (Mitte), einziger erhaltener Teil des Schlosses Altlandsberg, Stadtkirche Altlandsberg (rechts)}}&lt;br /&gt;
1708 kaufte König Friedrich I. die Herrschaft Altlandsberg, wandelte sie in ein königliches Amt um und baute das Schloss als dreiflügeligen Barockbau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.3d-rekonstruktionen.de/galerie/videos/residenzschloss/ |text=Archivierte Kopie |wayback=20150619201123}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Nebenresidenz aus. Nach dem Tode von Friedrich I. gab sein Sohn [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] 1713 das Schloss als Residenz auf und ließ die Ausstattung entfernen. 1757 brannte es ab und wurde bis auf die 1765 bis 1768 wiederaufgebaute Saalkirche abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war das Wirtschaftsleben der Stadt durch Land- und Forstwirtschaft sowie das Handwerk geprägt. In den vor etwa 400 Jahren gegründeten Zünften waren die Tuchmacher, Schuhmacher/Lohgerber, Bäcker, Schlächter/Knochenhauer und die Stellmacher/Böttcher die bedeutendsten Gewerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis 1990 ===&lt;br /&gt;
Erst mit dem Ausbau der Chaussee [[Berlin]]–[[Strausberg]]–[[Prötzel]] im Jahr 1850 und dem Anschluss an die [[Altlandsberger Kleinbahn]] im Jahr 1898 erlebte die Stadt einen kleinen wirtschaftlichen Aufschwung. 1854 wütete der letzte Großbrand in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Altlandsberg diente das königliche [[Land- und Stadtgericht Alt Landsberg]] bis 1849 als Eingangsgericht. Daneben bestanden [[Patrimonialgericht]]e. Ab 1849 war das königliche [[Kreisgericht Berlin]] das zuständige Gericht. In Altlandsberg wurde eine Zweigstelle (Gerichtskommission) gebildet. Von 1879 bis 1952 bestand das [[Amtsgericht Altlandsberg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei: |mini|Die Rote Armee erreichte an dieser Stelle 1945 die Berliner Stadtgrenze.]] aus der baudenkmalliste holen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1945 erreichten von [[Strausberg]] kommende Spitzenverbände der [[Rote Armee|Roten Armee]] unter [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Nikolai Bersarin]] über Altlandsberg, das hinter dem äußeren Sperrring um die Reichshauptstadt [[Berlin]] lag, die Berliner Stadtgrenze. Die [[Gruppe Ulbricht]] hatte vom 1. bis 8. Mai 1945 ihren Standort im heutigen Ortsteil Bruchmühle. Von Kriegszerstörungen blieb Altlandsberg weitgehend verschont.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Und: zwischen 1949 und 1989 nichts?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der deutschen Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Das [[Busunglück von Altlandsberg]] 1999 forderte fünf Todesopfer. &amp;lt;!-- Firmen, Bauarbeiten? Infrastruktur --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Amtszugehörigkeiten und Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Altlandsberg gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Niederbarnim]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Strausberg]] (bis 1990 im DDR-[[Bezirk Frankfurt (Oder)]], 1990–1993 im Land [[Brandenburg]]). Seit der [[Kreisreform Brandenburg 1993|Kreisreform 1993]] liegt die Stadt im [[Landkreis Märkisch-Oderland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1997 wurde Wegendorf nach Altlandsberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Dezember 2002 wurden im Zuge einer weiteren Gebietsreform im Land Brandenburg die amtszugehörigen Gemeinden Buchholz, Bruchmühle, Gielsdorf und Wesendahl als Ortsteile nach Altlandsberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 2 241&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2 624&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 4 344&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 5 135&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 5 606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 6 197&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 3 300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 3 255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 835&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 815&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 832&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5 018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 8 677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 8 806&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 9 158&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 9 662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 9 654&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 9 648&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 9 640&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 9 630&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;]. S. 18–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, von 2011 bis 2021 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)| Stadtverordnetenversammlung]] von Altlandsberg besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 67,4 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120640029029.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#64029029 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;14&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 15,5 % || 3 || 26,0 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Stadt &amp;amp; Land || 20,5 % || 4 || 15,9 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 22,8 % || 4 || 15,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 10,9 % || 2 || 13,2 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 17,9 % || 3 || {{0}}9,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Altlandsberg || – || – || {{0}}8,9 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Aktiv &amp;amp; Offen || {{0}}7,6 % || 1 || {{0}}4,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || – || – || {{0}}2,7 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bündnis Stadt Altlandsberg || – || – || {{0}}2,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || – || – || {{0}}2,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Mirko Prinz || {{0}}2,5 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Rainer Kegel || {{0}}2,2 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlandsberg asv2022-09 img04 Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- und vorher?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993–2003: [[Ravindra Gujjula]] (SPD; bis 1998 parteilos)&lt;br /&gt;
* 2003–2007: Manfred Andruleit (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007–2023: Arno Jaeschke (parteilos, für die CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206402900/s |wayback=20150402120134 |text=Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 1. Juli 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2023: Michael Töpfer (Bürger für Stadt &amp;amp; Land)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wählten die Bürger den indischstämmigen Arzt Ravindra Gujjula zum ersten dunkelhäutigen Bürgermeister Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandeins.de/archiv/2004/mythos-zahl/der-fremde-und-seine-heimat/ Der Fremde und seine Heimat.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arno Jaeschke wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 14. Juni 2015 mit 56,8 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/berlin/article142480734/Jaeschke-bleibt-Buergermeister-von-Altlandsberg.html |titel=Jaeschke bleibt Bürgermeister von Altlandsberg |werk=[[Die Welt]] |datum=2015-06-14 |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Töpfer ist seit dem 1. September 2023 Bürgermeister von Altlandsberg. Er wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 14. Mai 2023 mit 71,5 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~s_14052023_12064029 Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 14. Mai 2023] &amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge und Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Altlandsberg&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot über grünem Schildfuß mit silbernem Balken ein spitzbedachter silberner Turm mit einem schwarzen Fenster und vier offenen Nischen; auf der Turmspitze ein viereckiger Aufsatz (ein stilisiertes Storchennest).&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 16. November 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-stadt-altlandsberg-336881 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das Wappen von Altlandsberg wird in dieser Form seit 1947 verwendet. Der Turm gilt als Symbol für die zwei noch vorhandenen Tortürme der Stadtmauer. Der landwirtschaftliche Charakter der Stadt wird im Grün des Schildfußes angedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=17}} {{DNB|800116615}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist grün-weiß-grün (1:3:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift {{Inschrift|Text=STADT ALTLANDSBERG • LANDKREIS MÄRKISCH-ODERLAND}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften und Städtefreundschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Mauer fand ein reger Austausch mit [[Stadtlohn]] (Nordrhein-Westfalen) statt, aus dem eine Städtefreundschaft entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 2002 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Gemeinde [[Krzeszyce]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlandsberg church.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche St. Marien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Schlosskirche Altlandsberg.jpg|mini|Ehemalige Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
Altlandsberg ist Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“]] des Landes Brandenburg. Der Stadtkern ist von Wall und Graben sowie einer weitgehend erhaltenen Feldstein-Stadtmauer von 1,3 Kilometer Länge mit dem [[Berliner Torturm (Altlandsberg)|Berliner Torturm]] und dem [[Strausberger Torturm (Altlandsberg)|Strausberger Torturm]] (Storchenturm) aus dem 14./15. Jahrhundert umgeben. Er ist von Bebauung überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert, darunter vielen ehemaligen Ackerbürgerhäusern, geprägt und wird seit 1991 umfassend saniert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sanierung-altlandsberg.de/index.php?page=sanierungsstand-2 &amp;#039;&amp;#039;Altlandsberg im Stadterneuerungsprozess&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[St. Marien (Altlandsberg)|Stadtkirche St. Marien]] wurde aus Feldsteinen als dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] im [[Spätromanik|spätromanischen]] Stil im 13. Jahrhundert errichtet, um 1500 spätgotisch umgebaut und im 19. Jahrhundert verändert.&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Schlosskirche, der Kopfbau des Südwestflügels des 1757 abgebrannten dreiflügeligen Barockschlosses, wurde von 1765 bis 1768 als dessen einziger Bauteil wiederaufgebaut und bis 1971 von der evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt. Der Turm über dem Südanbau stammt von 1802. Das 2013/2014 restaurierte Gebäude dient nunmehr kulturellen Zwecken und wird für Veranstaltungen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung: {{Webarchiv |url=http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.397301.de |text=&amp;#039;&amp;#039;Schlosskirche öffnet als multifunktionales Zentrum&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160821181552}}, Pressemitteilung vom 30. April 2015, abgerufen am 18. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Schloss selber sind nur noch gesicherte Reste der Grundmauern und des Kellers vorhanden. Wiederhergestellt wurde nach aufwändigen Rekonstruktionsarbeiten das [[Brau- und Brennhaus]] des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmal des Monats: Brau- und Brennhaus des Schlossguts Altlandsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Monumente]], Jg. 26 (2016), Heft 3, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das um 1880 im Stil des [[Historismus]] erbaute [[Gutshaus]] dient nach seiner Restaurierung als soziokulturelles Zentrum.&lt;br /&gt;
* Auf dem [[Marktplatz (Altlandsberg)|Marktplatz]] befinden sich ein [[Ehrenhain]] für gefallene [[Sowjetunion|sowjetische]] Soldaten, ein Denkmal für [[Friedrich Ludwig Jahn]] sowie ein Marktbrunnen des [[Grafiker]]s [[Johannes K. G. Niedlich]].&lt;br /&gt;
* Das Rathaus wurde von 1910 bis 1912 als Amtsgericht erbaut und wird seit 1956 für die Stadtverwaltung genutzt.&lt;br /&gt;
* Außerhalb der Altstadt liegt das [[Scheunenviertel]], ein Ensemble von in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten Backsteinscheunen.&lt;br /&gt;
* Historische Dorfkirchen befinden sich in den Ortsteilen [[Dorfkirche Buchholz (Altlandsberg)|Buchholz]], [[Dorfkirche Gielsdorf (Altlandsberg)|Gielsdorf]], [[Dorfkirche Seeberg (Altlandsberg)|Seeberg]], [[Dorfkirche Wegendorf|Wegendorf]], [[Dorfkirche Wesendahl|Wesendahl]] und [[Dorfkirche Wilkendorf|Wilkendorf]].&lt;br /&gt;
 {{siehe auch|Liste der Baudenkmale in Altlandsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* Distributionszentrum (Lebensmittel) der MGL ([[Metro Wholesale &amp;amp; Food Specialist|Metro]]) mit 75.000 m² für 14.000 Artikel&lt;br /&gt;
* Gewerbegebiet An der Mühle&lt;br /&gt;
* Gewerbegebiet Bruchmühle&lt;br /&gt;
Ortsteil Wesendahl:&lt;br /&gt;
* zwei überregional bedeutsame Obsterzeuger&lt;br /&gt;
* wichtiger Standort für die Pferdezucht und Pferdeausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterrichtungstafel Altlandsberg, Südseite (2009).jpg|mini|Unterrichtungstafel an der A 10 bei Altlandsberg]]&lt;br /&gt;
Altlandsberg liegt an den [[Landesstraße]]n L 30 zwischen [[Bernau bei Berlin|Bernau]] und [[Fredersdorf-Vogelsdorf]] und L 33 zwischen der Berliner Landesgrenze und [[Strausberg]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Marzahn&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 10|A 10]] (östlicher Berliner Ring).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Altlandsberg war Endpunkt der [[Bahnstrecke Hoppegarten–Altlandsberg]], die von 1898 bis 1965 von Personenverkehr bedient wurde. Die Stadt ist durch Buslinien des [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] mit den umliegenden Gemeinden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Sportverein [[MTV 1860 Altlandsberg]] spielte 2007 und 2010 mit seiner Damen-Handballmannschaft in der [[2. Handball-Bundesliga (Frauen)|2. Bundesliga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2004: Helmut Friske, Pfarrer und Kommunalpolitiker&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtmagazinverlag.de/orte/altlandsberg04/ehrenbuerger.htm |titel=Ehrenbürger Stadt Altlandsberg |abruf=2020-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Klaus-Jürgen Jahn]] (* 1935), Unternehmer und Sportmäzen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtmagazinverlag.de/orte/altlandsberg07/ehrenbuerger.htm |titel=Altlandsberg - Stadtmagazin |abruf=2020-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Manfred Andruleit (1942–2016), Amtsdirektor und Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-strausberg/20161005/282175060619192 |titel=PressReader.com - Zeitungen aus der ganzen Welt |abruf=2020-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Hartmut Niedrich (1934–2022), Heimatvereinsgründer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtmagazinverlag.de/orte/altlandsberg14/Altl7.pdf |titel=Altlandsberg - Stadtmagazin |seiten=27 |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Harald Metzkes]] (* 1939), Maler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moz.de/lokales/strausberg/bronzeplakette-maler-harald-metzkes-mit-der-ehrenbuergerschaft-altlandsbergs-ausgezeichnet-49004542.html |titel=Maler Harald Metzkes mit der Ehrenbürgerschaft Altlandsbergs ausgezeichnet |werk=[[Märkische Oderzeitung]] |datum=2019-06-10 |abruf=2025-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpfarrkirche Altlandsberg 16.jpg|mini|hochkant=0.7|Grabplatte für Nikolaus Leutinger den Älteren in der Stadtpfarrkirche Altlandsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Leutinger]] (1554–1612), Stadtpfarrer und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Pfuel]] (1718–1789), preußischer General, in Gielsdorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm von Regler]] (1726–1792), preußischer General und Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Franz Wilhelm von Pfuel]] (1733–1808), preußischer General, in Gielsdorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Langerhans]] (1780–1851), Architekt und Berliner Stadtbaurat&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kunert]] (1850–1931), Reichstagsabgeordneter (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Martha von Bethmann Hollweg]] (1865–1914), Ehefrau des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg&lt;br /&gt;
* [[Rose Veldtkirch]] (1891–1971), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Jochen von Lang]] (1925–2003), Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Erasmus Schöfer]] (1931–2022), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Gedat]] (1940–2019), Biologe und Autor, in Gielsdorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Herbert Graedtke]] (1941–2024), Theaterschauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Klaus Häcker]] (* 1941), Handballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Carola L. Gottzmann]] (* 1943), Germanistin&lt;br /&gt;
* [[J. Christian B. Kirsch]] (* 1943), Gründer und Generalsekretär des &amp;#039;&amp;#039;[[Internationaler Delphischer Rat|International Delphic Council]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Peter Kupsch]] (* 1943), Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Kersten Radzimanowski]] (* 1948), Politiker (Ost-CDU)&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Enkelmann]] (* 1956), Politikerin (Die Linke)&lt;br /&gt;
* [[Carry Sass]] (* 1966), Sängerin und Entertainerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Altlandsberg verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Otto von Schwerin (Diplomat, 1616)|Otto von Schwerin]] (1616–1679), brandenburgischer Minister, Besitzer der Stadt und des Schlosses&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] (1657–1713), erster König in Preußen, wurde in Altlandsberg bei und von Otto von Schwerin erzogen&lt;br /&gt;
* [[Harald Metzkes]] (* 1929), lebt im Ortsteil Wegendorf&lt;br /&gt;
* [[Elrid Metzkes]] (1932–2014), Textilgestalterin lebte im Ortsteil Wegendorf&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Nagel (Fotograf)|Jürgen Nagel]] (* 1942), Fotograf, lebt und arbeitet seit 1999 in Altlandsberg&lt;br /&gt;
* [[Johannes K. G. Niedlich]] (1949–2014), Graphiker, lebte und arbeitete in Altlandsberg&lt;br /&gt;
* [[Ravindra Gujjula]] (* 1954), Politiker (SPD), 1993–2003 ehrenamtlicher Bürgermeister von Altlandsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Landsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 311). Kröner, Stuttgart 1973, ISBN 3-520-31101-1, S. 3 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historischer Führer. Stätten und Denkmale der Geschichte in den Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder).&amp;#039;&amp;#039; Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin 1987, ISBN 3-332-00089-6.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Friske]], Hartmut Niedrich: &amp;#039;&amp;#039;Altlandsberg. Glanz und Vergänglichkeit in acht Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Findling, Neuenhagen 2000, ISBN 3-933603-09-9; 2. Auflage 2013, ISBN 978-3-933603-09-8.&lt;br /&gt;
* Festschrift der Stadt Altlandsberg zum 775. Geburtstag der Stadt, 2005.&lt;br /&gt;
* Irina Barke: &amp;#039;&amp;#039;Schlossgut Altlandsberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten der Mark.&amp;#039;&amp;#039; Heft 150). Berlin 2016/2023, ISBN 978-3-910447-21-9 (2. Auflage).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/shop/schloesser-und-gaerten-der-mark.html/ Website Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.altlandsberg.de/ Die offizielle Webpräsenz der Stadt Altlandsberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.altlandsberg.city/ Website der Tourist- und Stadtinformation]&lt;br /&gt;
* [http://www.3d-rekonstruktionen.de/altlandsberg/ Die 3D-Rekonstruktion des Altlandsberger Schlosses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4347442-1|VIAF=248701702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1300]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bkm99</name></author>
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