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	<title>Altötting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Alt%C3%B6tting&amp;diff=14592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hachinger62: /* Ausgeschilderte Pilgerwege */ offiziell nur als Radweg bezeichnet</title>
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		<updated>2025-06-04T08:41:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausgeschilderte Pilgerwege: &lt;/span&gt; offiziell nur als Radweg bezeichnet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Kreisstadt, für den Landkreis siehe [[Landkreis Altötting]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Altötting COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/13/36&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/40/42&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Altötting in AÖ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altötting&lt;br /&gt;
|Höhe              = 403&lt;br /&gt;
|PLZ               = 84503&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08671&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09171111&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 40 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.altoetting.de/ www.altoetting.de]&lt;br /&gt;
|Straße            = Kapellplatz 2a&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stephan Antwerpen&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altötting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Altoetting.ogg|Aussprache}}, [[Bairische Dialekte|bairisch]]: Oideding&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lra-aoe.de/landkreis/geschichte/ortsnamen-suche |titel=Ortsnamenssuche – Geschichte – Landkreis – Landratsamt Altötting |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200922020551/https://www.lra-aoe.de/landkreis/geschichte/ortsnamen-suche |archiv-datum=2020-09-22 |abruf=2020-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)  ist die [[Kreisstadt]] des [[Landkreis Altötting|gleichnamigen Landkreises]] im [[Oberbayern|Regierungsbezirk Oberbayern]] und liegt etwa 90 Kilometer östlich von [[München]]. Überregionale Bedeutung erfährt die Stadt als [[Wallfahrtsort]] mit [[Gnadenkapelle (Altötting)|Gnadenkapelle]].&lt;br /&gt;
Altötting gehört zur Tourismusregion [[Inn-Salzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt hat sich am [[Mörnbach]] auf einer ausgedehnten Hochschotterterrasse gebildet. Diese wurde durch die Abflüsse des [[Inn-Gletscher]]s über Jahrtausende hinweg aufgeschichtet. Drei Kilometer gegen Norden entfernt ist der Fluss [[Inn]], und zwei Kilometer südlich zieht in gleicher Richtung mit dem Strom ein gewaltiger [[Moräne]]nschuttwall, die &amp;#039;&amp;#039;Kastler Höhen&amp;#039;&amp;#039;. Seit der Eingemeindung der Gemeinde Raitenhart liegt ein Stück des Inn mit rund drei Kilometern Länge im Gebiet der Stadt Altötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Altötting#Altötting|titel1=Systematische Gliederung der Gemeindeteile von Altötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde hat 40 [[Gemeindeteil]]e:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Altötting |abruf=2017-12-23|val=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=07442409439 |objekt=Gemeinde Altötting |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=12em|anzahl=4|gesamtbreite=51em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Aicher (Altötting)|Aicher]]&lt;br /&gt;
* [[Aigner (Altötting)|Aigner]]&lt;br /&gt;
* Altötting&lt;br /&gt;
* [[Auffang]]&lt;br /&gt;
* [[Baumanngütl]]&lt;br /&gt;
* [[Beck (Altötting)|Beck]]&lt;br /&gt;
* [[Berrgütl]]&lt;br /&gt;
* [[Brandmaiergütl]]&lt;br /&gt;
* [[Dürschl]]&lt;br /&gt;
* [[Feldhütter (Altötting)|Feldhütter]]&lt;br /&gt;
* [[Geisberg (Altötting)|Geisberg]]&lt;br /&gt;
* [[Giglhub (Altötting)|Giglhub]]&lt;br /&gt;
* [[Graming]]&lt;br /&gt;
* [[Harrer am Holz|Harrer a.Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Hilger (Altötting)|Hilger]]&lt;br /&gt;
* [[Holzaich]]&lt;br /&gt;
* [[Klausen (Altötting)|Klausen]]&lt;br /&gt;
* [[Kraft (Altötting)|Kraft]]&lt;br /&gt;
* [[Kronzagl]]&lt;br /&gt;
* [[Lehner (Altötting)|Lehner]]&lt;br /&gt;
* [[Loder (Altötting)|Loder]]&lt;br /&gt;
* [[Loha (Altötting)|Loha]]&lt;br /&gt;
* [[Marienfeld (Altötting)|Marienfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Oberholzhausen (Altötting)|Oberholzhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Oberschlottham]]&lt;br /&gt;
* [[Pichl (Altötting)|Pichl]]&lt;br /&gt;
* [[Rechlgütl]]&lt;br /&gt;
* [[Schmalgütl]]&lt;br /&gt;
* [[Schmidhub (Altötting)|Schmidhub]]&lt;br /&gt;
* [[Schmied in Lindach|Schmied i.Lindach]]&lt;br /&gt;
* [[Schneideraich]]&lt;br /&gt;
* [[Schneiderwimm]]&lt;br /&gt;
* [[Schneidlehen]]&lt;br /&gt;
* [[Seidlgütl]]&lt;br /&gt;
* [[Stadel (Altötting)|Stadel]]&lt;br /&gt;
* [[Staudham (Altötting)|Staudham]]&lt;br /&gt;
* [[Unterholzhausen (Altötting)|Unterholzhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Unterschlottham]]&lt;br /&gt;
* [[Wallner an der Osterwies|Wallner a.d.Osterwies]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserwimm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altötting Rathaus (01).png|mini|Das 1908 erbaute Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kelten, Römer, Bajuwaren ===&lt;br /&gt;
Anfänge einer Siedlung lassen sich durch Funde in die Zeit der [[Urnenfelderkultur]] (ca. 1250 bis 750 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) einordnen, wobei für die Anlage der Siedlung das umliegende Weidegebiet, die fischreichen Gewässer und der angrenzende Wald mit seinen Jagdmöglichkeiten die wichtigsten Voraussetzungen bildeten. Die Grabfunde der Urnenfelderzeit im Norden der Stadt und die bajuwarischen Reihengräber im Süden begrenzen einen Platz, der sich im Laufe eines Jahrtausends weniger durch seine Siedlungskontinuität als vielmehr durch seine Bedeutung als möglicher Kultort auszeichnet. Die fast quadratische Form des alten Kapellplatzes mit seiner hölzernen Umfriedung und die in der Mitte stehende Linde verweisen entweder auf eine [[Keltenschanze]] mit Kultbedeutung oder auf einen altgermanischen Dingplatz als Versammlungsort und Gerichtsstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Graefe |Titel=Bauten aus lebenden Bäumen. Geleitete Tanz- und Gerichtslinden |Verlag=Geymüller, Verl. für Architektur |Ort=Aachen [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Datum=2014 |ISBN=978-3-943164-08-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Kultgewichtigkeit wuchs aber auch die wirtschaftliche Bedeutung mit dem Ausbau der Salzausfuhr aus Hallein und Reichenhall in der Keltenzeit und der Anlage eines Kunststraßennetzes durch die [[Römisches Reich|Römer]]. Die Nähe zum alten Innübergang bei Ehring-Töging und zum dortigen Kreuzungspunkt der Verbindungsstraßen Juvavum (Salzburg)&amp;amp;nbsp;– Castra Regina (Regensburg) und Augusta Vindelicum (Augsburg) Ovilava (Wels) bzw. Batavis (Passau) rückte den alten Kultort mit seiner bescheidenen Siedlung auch immer mehr in das Blickfeld strategisch-militärischer Überlegungen. Diese Entwicklung, verbunden mit der geographischen Lage genau in der Mitte des sich ausbildenden [[Agilolfinger|agilolfingischen]] Herzogtums in Altbayern, führte zur ersten urkundlichen Erwähnung von Ötting als »villa publica« im Jahre 748 mit der Bezeichnung »Autingas«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altoetting-neu.jpg|mini|hochkant=1.2|Panoramabild zum Markt Altötting nach einem Kupferstich von [[Michael Wening]] von 1721]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter erschien „Autingas“ als Bezeichnung für die heutige Stadt. Erst seit der Gründung [[Neuötting]]s (wohl im Jahr 1224) verwendet man die Bezeichnung Altötting. Bereits 748 war der Ort eine Pfalz der [[Agilolfinger]], Herzöge von Bayern. Vierzig Jahre später wurde Altötting [[Karolinger|karolingische]] Königspfalz. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der älteste Bau der heutigen Wallfahrtskirche. In den Jahren 876/877 stiftete König [[Karlmann (Ostfrankenreich)|Karlmann]] ein Kloster in Altötting, in dem er auch begraben wurde. 907 wurden Ort und Pfalz, Stift und Basilika durch den [[Ungarnsturm]] verwüstet. Nur das Oktogon der Taufkapelle überstand die Zerstörung. Im Jahr 1228 wurde das [[Kollegiatstift|Chorherrenstift]] durch den Wittelsbacher-Herzog [[Ludwig der Kelheimer]] wieder errichtet, das spätere [[Kollegiatstift Altötting]]. Als Anfang des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die [[Salzstraße]] von [[Venedig]] nach [[Nürnberg]] und stetig immer mehr an den [[Inn]] verlegt wurde, verliehen die Wittelsbacher Neuötting Stadt- und Münzrechte. 1489 gibt es Berichte von zwei aufsehenerregenden Heilungswundern, die die Wallfahrt nach Altötting begründeten. Zwischen 1499 und 1511 entstand an der Stelle der romanischen die heutige gotische Stiftkirche. Altötting wurde zu einem der bedeutendsten Pilgerziele seiner Zeit. Politisch war der Ort [[Hofmark]] des Stifts ohne eigenständige Selbstverwaltung. Sitz des wittelsbachischen Pfleggerichts war Neuötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Altötting Map 1900.png|mini|hochkant=1.2|Umfang und Grenzen der Stadt Altötting um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des zweiten Chorherrenstiftes in der [[Säkularisation]] von 1803 wurde Altötting zur einfachen [[Ruralgemeinde]] ([[Gemeindeedikt]] von 1818). 1845 wurde Altötting zum Markt erhoben, 1898 erfolgte die Erhebung zur Stadt. Der Eisenbahnanschluss durch die [[Bahnstrecke Mühldorf–Burghausen]] 1897 führte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer Belebung der [[Wallfahrt]] und des damit verbundenen Fremdenverkehrs. Mit der Selig- und Heiligsprechung des Altöttinger Kapuziner-Pfortenbruders [[Konrad von Parzham]] 1930 und 1934 bekam Altötting neben der Gnadenkapelle ein zweites viel besuchtes Pilgerziel. Kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam es zu den „[[Bürgermorde von Altötting|Bürgermorden von Altötting]]“. Am 28. April 1945 erschoss ein [[Schutzstaffel|SS-Kommando]] im Hof des damaligen Landratsamtes fünf Altöttinger Bürger, die ihre Heimatstadt von der NS-Herrschaft zu befreien versuchten, um damit eine Zerstörung durch die heranrückenden [[United States Army|US-Truppen]] zu verhindern. Nach dem Krieg wurde am Ort der Hinrichtung eine Gedenkstätte für die Opfer errichtet, die zwischenzeitlich zu einer kleinen Kapelle ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurden am 1. Oktober 1971 Teile der bis dahin selbstständigen Gemeinde [[Unterburgkirchen]] in Altötting eingemeindet, am 1. Januar 1972 erfolgte die Eingemeindung von [[Raitenhart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1978 wurde ein kleineres Gebiet der Gemeinde [[Kastl (Altötting)|Kastl]] nach Altötting umgegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=567}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 10.806 auf 12.969 um 2.163 Einwohner bzw. um 20 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-Lutherische Kirche ===&lt;br /&gt;
In der Eichendorffstraße befindet sich die Kirche „Zum Guten Hirten“, die zur [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Der bayrische Marienwallfahrtsort Altötting ist in Sachen Katholizismus nur Mittelmaß: 53,4 % der Einwohner sind katholisch. Das ist bayernweit Platz 1.288 von 2.056.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.idowa.de/bayern/wo-bayern-am-katholischsten-und-evangelischsten-ist-4049375.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gnadenkapelle ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnadenkapelle mit Rathaus.jpg|mini|Kapellplatz mit der Gnadenkapelle, links im Hintergrund das Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch]]e [[Gnadenkapelle (Altötting)|Altöttinger Gnadenkapelle]] mit dem altverehrten [[Gnadenbild]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarze Madonna|Schwarzen Muttergottes]]&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Deutschlands und Europas. Im Innern der Gnadenkapelle werden die Herzen bayerischer Herrscher verwahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Wallfahrt Altötting&amp;#039;&amp;#039;. München 1970&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bischöfliche Administratoren ====&lt;br /&gt;
* 1930–1945: Msgr. Adalbert Vogl&lt;br /&gt;
* 1946–1956: Ludwig Eisenreich Päpstl. Geheimkämmerer&lt;br /&gt;
* 1956–1991: [[Robert Bauer (Geistlicher)|Prälat DDr. Robert Bauer]]&lt;br /&gt;
* 1992–2008: Prälat [[Alois Furtner (Geistlicher)|Alois Furtner]]&lt;br /&gt;
* 2008–2014: Prälat Ludwig Limbrunner&lt;br /&gt;
* 2014–2020: Prälat Günther Mandl&lt;br /&gt;
* seit 2020: Prälat [[Klaus Metzl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Papstbesuche ====&lt;br /&gt;
Als bedeutender Wallfahrtsort wurde Altötting von den Päpsten [[Pius VI.]] 1782, [[Johannes Paul II.]] 1980 und [[Benedikt XVI.]] 2006 besucht. Der im elf Kilometer von Altötting entfernten [[Marktl]] geborene Papst Benedikt XVI. ließ der Stadt 2008 durch den Kölner Erzbischof [[Joachim Meisner|Joachim Kardinal Meisner]] als [[Päpstlicher Legat|Kardinallegaten]] eine der höchsten päpstlichen Auszeichnungen, die [[Goldene Rose]], überbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.katholisch.de/23374.html |wayback=20120404173915 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Goldene Rose“ für das Marienheiligtum in Altötting&amp;#039;&amp;#039;}} Seite der katholischen Kirche in Deutschland&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausgeschilderte Pilgerwege ====&lt;br /&gt;
Altötting bildet das Zentrum eines [[Pilgerweg]]enetzes mit dem [[Jakobsweg Böhmen–Bayern–Tirol]] von [[Český Krumlov|Krumau an der Moldau]] über [[Passau]] und Altötting innaufwärts nach Kufstein, dem St. Rupert-Pilgerweg von Altötting auf den Spuren des heiligen Missionsbischofs durch den Rupertiwinkel nach Salzburg und Bischofshofen im Pongau und dem Wolfgangweg von Regensburg über Altötting und das Innviertel nach St.&amp;amp;nbsp;Wolfgang im Salzkammergut. Eine regionale Besonderheit ist der im Jahr 2005 eröffnete [[Benediktweg (Deutschland)|Benediktweg]]. Der Radwander-Rundweg verbindet auf einer Länge von ca. 250 Kilometern die Stätten der Kindheit und Jugend von [[Joseph Ratzinger]] und führt durch die Voralpenlandschaft zwischen [[Inn]] und [[Salzach]]. Ausgangs- und Zielpunkt ist die Papstlinde in Altötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Shrine of Europe03 b.jpg|mini|Gnadenkapelle, St. Magdalena und Kongregationssaal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtrat setzt sich aus dem Ersten Bürgermeister und 24 Stadträten zusammen. Die [[Kommunalwahlen in Bayern 2020]] führten in Altötting bei einer Wahlbeteiligung von 49,3 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.innsalzach24.de/innsalzach/region-alt-neuoetting/altoetting-ort484666/kommunalwahl-2020-kandidaten-ergebnisse-buergermeister-stadtratswahl-altoetting-13338116.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| TITEL        = Wahl des Stadtrats Altötting 2020&lt;br /&gt;
| TITEL2       = Wahlbeteiligung 49,3 %&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2014&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2020&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CSUE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 43.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 46.4&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = FW(BY)&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 20.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 29.3&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 12.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 16.0&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = DL&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 11.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 0.0&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG4   = Die Liste&lt;br /&gt;
| FARBE4       = 00FA9A&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = AfD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 6.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 0.0&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = ÖDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS6    = 5.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 0.0&lt;br /&gt;
| PARTEI7      = REP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS7    = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT7 = 5.1&lt;br /&gt;
| PARTEI8      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS8    = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT8 = 3.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
| {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Stadtrat Altötting seit 2020&lt;br /&gt;
|SPD|ÖDP|DL|FW(BY)|CSUE|AfD|&lt;br /&gt;
| SPD      = 3&lt;br /&gt;
| ÖDP      = 1&lt;br /&gt;
| DL       = 3&lt;br /&gt;
| DL Farbe = 00FA9A&lt;br /&gt;
| FW(BY)  = 5&lt;br /&gt;
| CSUE     = 10&lt;br /&gt;
| AfD      = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2020 ist Stephan Antwerpen (CSU) [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]; dieser wurde am 15. März 2020 bei zwei Mitbewerbern mit 71,4 % gewählt. Sein Vorgänger war vom 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1995 bis 30. April 2020 Herbert Hofauer (Freie Wähler); er kandidierte nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der Stadt Altötting&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold auf silbernem Sockel stehend eine golden gekrönte und silbern [[Heiligenschein|nimbierte]] Madonna in rotem Gewand und silbernem, innen blauem Mantel, auf dem rechten Arm das rot gewandete, einen goldenen Apfel haltende, silbern nimbierte Kind; in der Linken ein goldenes Lilienzepter.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen wird seit dem 29. August 1845 geführt.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{HdBG GKZ |zugriff=2020-08-31}}&lt;br /&gt;
 |Begründung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
In der Zusammenarbeit „[[Shrines of Europe]]“ ist Altötting seit 1996 mit fünf anderen [[Wallfahrtsort|Marienwallfahrtsorten]] verbunden; 2017 wurde Einsiedeln als siebtes Mitglied aufgenommen. Diese sind:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{CHE|#}} || [[Einsiedeln]] ([[Schweiz]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{PRT|#}} || [[Fátima]] ([[Portugal]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ITA|#}} || [[Loreto (Marken)|Loreto]] ([[Italien]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{FRA|#}} || [[Lourdes]] ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUT|#}} || [[Mariazell]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{POL|#}} || [[Częstochowa|Tschenstochau]] ([[Polen]]; poln. Częstochowa)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Städtepartnerschaften bestehen mit Loreto&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/cms/partnerstadt-loreto.phtml |titel=Altötting {{!}} Partnerstadt Loreto |abruf=2018-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fatima/Ourèm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/cms/Partnerstadt-FatimaOurAm.phtml |titel=Altötting {{!}} Partnerstadt Fatima/Ourèm |abruf=2018-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mariazell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/cms/Partnerstadt-Mariazell.phtml |titel=Altötting {{!}} Partnerstadt Mariazell |abruf=2018-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 2013 gab der Parlamentarische Ausschuss des [[Europarat]]s bekannt, dass Altötting zusammen mit der ungarischen Stadt [[Tata (Ungarn)|Tata]] für ihre herausragenden Bemühungen um die [[europäische Integration]] mit dem [[Europapreis]] ausgezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hub.coe.int/de/web/coe-portal/press/newsroom?p_p_id=newsroom&amp;amp;_newsroom_articleId=1421196&amp;amp;_newsroom_groupId=10226&amp;amp;_newsroom_tabs=newsroom-topnews&amp;amp;pager.offset=0 |titel=Altötting (Deutschland) und Tata (Ungarn) erhalten Europapreis 2013 |werk=Pressemitteilungen des Europarats |datum=2013-04-24|abruf=2013-06-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130425192741/http://hub.coe.int/de/web/coe-portal/press/newsroom?p_p_id=newsroom&amp;amp;_newsroom_articleId=1421196&amp;amp;_newsroom_groupId=10226&amp;amp;_newsroom_tabs=newsroom-topnews&amp;amp;pager.offset=0 |archiv-datum=2013-04-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schatzkammer und [[Goldenes Rössl]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruder-Konrad-Museum&amp;#039;&amp;#039; über Leben und Wirken des Hl. [[Konrad von Parzham]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altöttinger Stadtgalerie&amp;#039;&amp;#039; mit Wechselausstellungen bildender Kunst&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mechanische [[Weihnachtskrippe|Krippe]]&amp;#039;&amp;#039; von 1926–1928 mit 130 Figuren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Diorama|Dioramenschau]] Altötting&amp;#039;&amp;#039; zur Geschichte Altöttings mit über 5000 Figuren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem-[[Panorama Kreuzigung Christi]]&amp;#039;&amp;#039; von 1902–1903, [[Panorama (Kunst)|Panorama]] von [[Gebhard Fugel]] in einem eigens erbauten Panoramagebäude, das einzige im Original erhaltene Panorama (Leinwandfläche ca. 1200&amp;amp;nbsp;m²) mit religiöser Thematik in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altoetting.de/cms/museen-in-altoetting-3.phtml altoetting.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weihrauchmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann von Tilly02.JPG|mini|Feldmarschall-Tilly-Denkmal in Altötting]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdalenenkirche Altötting.jpg|mini|hochkant|Kapuzinerkirche Sankt Magdalena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kapellplatz (Altötting)|Kapellplatz]] (achteckige Anlage von [[Enrico Zuccalli]]) mit&lt;br /&gt;
** [[Gnadenkapelle (Altötting)|Gnadenkapelle]], im Kern von ca. 700, mit Gnadenaltar von 1670 und einem Umgang mit über 2000 [[Votiv]]bildern. Bestattungsort von Herzen bayerischer Herrscher.&lt;br /&gt;
** [[Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob|Stiftspfarrkirche]] (gotische Hallenkirche, 1499–1511), fünf Bronzeglocken in den zwei Türmen (a°&amp;amp;nbsp;– cis&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– e&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– fis&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– a&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** St.-Magdalena-Kirche (barocke Wallfahrtskirche, 1697–1700)&lt;br /&gt;
** Kongregationssaal der Marianischen Männerkongregation (2 Jahre Bauzeit – 1696/1697)&lt;br /&gt;
** Stiftspropstei (13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, 1683 barockisiert, heute Berufsfachschule für Musik)&lt;br /&gt;
** Alter Chorherrenstock&lt;br /&gt;
** Neuer Chorherrenstock (von Zuccalli)&lt;br /&gt;
** Stiftsdekanei (heute Pfarrhof und Wallfahrtsmuseum)&lt;br /&gt;
** [[Hotel zur Post (Altötting)|Hotel zur Post]] (von Zuccalli)&lt;br /&gt;
** Marienbrunnen (von Santino Solari 1635–1637, Stiftung des Erzbischofs [[Paris von Lodron|Paris Lodron]])&lt;br /&gt;
* [[St. Anna (Altötting)|Basilika St. Anna]] (Bau 1910–1912)&lt;br /&gt;
* [[Kapuzinerkloster Altötting]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster St. Joseph (Altötting)|Kloster St. Joseph]], 1721 von den englischen Fräulein gegründet, 2004 umbenannt in Congregatio Jesu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Altötting|Liste der Bodendenkmäler in Altötting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:360altötting Kopie.jpg|mini|ohne|550px|360-Grad-Panorama Kapellplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Tod von Altötting]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof von Altötting.jpg|mini|Der Bahnhof von Altötting]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altötting ist über die Autobahnen [[Bundesautobahn 94|A&amp;amp;nbsp;94]], Anschlussstelle Nr.&amp;amp;nbsp;22 (Altötting), oder [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]] München–Salzburg, Anschlussstelle Nr.&amp;amp;nbsp;109 (Grabenstätt, via [[Bundesstraße 304|B&amp;amp;nbsp;304]] und B&amp;amp;nbsp;299, Anschlussstelle der A&amp;amp;nbsp;8 ca. 60&amp;amp;nbsp;km entfernt), die Bundesstraßen [[Bundesstraße 299|B&amp;amp;nbsp;299]] und indirekt [[Bundesstraße 588|B&amp;amp;nbsp;588]] an das übergeordnete Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Straßenverbindungen bieten die [[Landesstraße|Staatsstraßen]] [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2550|2550]] (ehem. [[Bundesstraße 12|B&amp;amp;nbsp;12]]) von Mühldorf nach Neuötting, [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2107|2107]] nach Burgkirchen und [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2108|2108]] über [[Emmerting]] nach Burghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem Stadtzentrum befindet sich der 1896 eröffnete [[Bahnhof Altötting]] der [[Bahnstrecke Tüßling–Burghausen]], betrieben von der [[Südostbayernbahn]]. Es verkehren Regionalbahnen der Linie RB 42 im Stundentakt. Von 1906 bis 1930 war die Gemeinde außerdem durch die [[Dampfstraßenbahn Neuötting–Altötting]] mit der Nachbarstadt [[Neuötting]] und dem [[Bahnhof Neuötting]] verbunden, die ihre Endstation in der Neuöttinger Straße nahe am Kapellplatz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Altötting ein [[Segelfluggelände Altötting|Segelfluggelände]] im Gemeindeteil Osterwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers wird von der Stadt selbst übernommen. Es erfolgt eine gemeinschaftliche Versorgung der Städte Altötting und Neuötting sowie der Gemeinde [[Winhöring]]. Das Trinkwasser wird aus fünf Brunnen gefördert: Drei Brunnen beim Wasserwerk an der Osterwies reichen bis in den 2. Grundwasserleiter des tertiären Grundwasserstroms in 185 bis 207 Metern Tiefe. Zwei weitere Brunnen befinden sich im Staatsforst Altötting und fördern aus dem 1. Grundwasserstock in 62 und 64 Metern Tiefe. Im Wasserwerk Altötting {{Coordinate|NS=48.2115|EW=12.6548|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Wasserwerk Altötting}} erfolgt die Aufbereitung des Rohwassers, welche sich hauptsächlich auf die [[Enteisenung und Entmanganung]] beschränkt. Dem Wasser werden keine Chemikalien zugefügt. Um Energiekosten zu sparen, läuft die Anlage nur während der [[Niedertarifstrom|Nachtstromzeiten]] zwischen 22 und 6 Uhr. Nach der Aufbereitung wird das Trinkwasser in das 179 Kilometer lange Leitungsnetz eingespeist (davon 89 Kilometer in Altötting). Bei [[Graming]] befindet sich ein [[Hochbehälter]] {{Coordinate|NS=48.2073|EW=12.6671|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Hochbehälter Graming}} mit 9.000&amp;amp;nbsp;m³ Fassungsvermögen, der 1991 in Betrieb ging. Er soll Verbrauchsspitzen abdecken und dient der Druckerhaltung im Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/trinkwasser/ |titel=Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/geschichte-wasserwerk-aloetting/ |titel=Entwicklung der Wasserversorgung von Altötting |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 1,38 Euro je Kubikmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/informationen/ |titel=Aktuell gültige Beitrags- und Gebührensätze |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer [[Wasserhärte|Gesamthärte]] von 13,4&amp;amp;nbsp;°dH liegt das Altöttinger Trinkwasser im Härtebereich „mittel“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/wasserwerk/wasseranalyse/ |titel=Aktuelle Wasseranalyse 2021 |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ableitung und Reinigung des anfallenden Abwassers fällt ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Altötting. Die 60 Kilometer lange öffentliche Kanalisation befördert das Abwasser zur zentralen Kläranlage Alt-Neuötting {{Coordinate|NS=48.2557|EW=12.7036|type=building|region=DE-BY|text=ICON2|name=Klärwerk Alt-Neuötting}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/aemter-und-dienststellen/abteilung-iiia-tiefbau/tiefbau/ |titel=Kanalisation |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Anlage sind ca. 34.000 Einwohner aus Altötting und Neuötting sowie den Gemeinden [[Kastl (Landkreis Altötting)|Kastl]], [[Teising]], [[Winhöring]] und dem [[Tüßling|Markt Tüßling]] angeschlossen. Der Anschlussgrad der Stadt Altötting lag 2016 bei 97,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2020/09171111.pdf |titel=Stadt Altötting - Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |sprache=de |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kläranlage wurde 1977 in Betrieb genommen. Im Jahr werden etwa 3&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Abwasser gereinigt und in den Inn abgegeben. Der anfallende [[Klärschlamm]] wird verfault, mit einer [[Zentrifuge]] entwässert und anschließend verbrannt. Das bei der Faulung entstehende [[Biogas|Klärgas]] wird mit in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. So kann die Anlage inzwischen etwa die Hälfte ihres Energiebedarfs selbst decken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altoetting.de/rathaus/staedtische-liegenschaften/klaeranlage/ |titel=Kläranlage Altötting-Neuötting |hrsg=Stadt Altötting |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren stand die Trinkwasserversorgung im Landkreis Altötting im medialen Fokus, da gemäß Analysen des [[Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit|Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit]] eine in Teilen kritische Belastung des Trinkwassers mit [[Perfluoroctansäure]] (PFOA) und [[Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen]] (PFAS) festgestellt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/erneut-chemikalie-in-altoettinger-trinkwasser-festgestellt,TOZqKNV |titel=Erneut Chemikalie in Altöttinger Trinkwasser festgestellt |hrsg=BR24 |sprache=de |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/pfas-und-kein-ende-grenzwert-im-trinkwasser-ueberschritten,TWsGdVr |titel=PFAS und kein Ende - Grenzwert im Trinkwasser überschritten |hrsg=BR24 |sprache=de |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Altötting gibt es folgende Schulen:&lt;br /&gt;
* [[König-Karlmann-Gymnasium Altötting|König-Karlmann-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* Maria-Ward-Gymnasium und [[Realschule]]&lt;br /&gt;
* Herzog-Ludwig-Realschule&lt;br /&gt;
* Private Grund- und [[Hauptschule]] Franziskushaus&lt;br /&gt;
* Josef-Guggenmos-[[Grundschule]]n Nord und Süd&lt;br /&gt;
* [[Weiß Ferdl|Weiß-Ferdl]]-Mittelschule&lt;br /&gt;
* [[Berufsoberschule (Bayern)|Berufs-]] und [[Fachoberschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufsschulen:&lt;br /&gt;
* [[Berufsfachschule in Deutschland|Berufsfachschule]] für Krankenpflege im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege der Kreisklinik Altötting&lt;br /&gt;
* Berufsfachschule für Musik&lt;br /&gt;
* Staatliche [[Berufsschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine und gemeinnützige Organisationen ===&lt;br /&gt;
Größter Verein der Stadt ist der Turnverein [[TV 1864 Altötting]] e.&amp;amp;nbsp;V. mit 3200 Mitgliedern. In siebzehn verschiedene Abteilungen gegliedert, bietet der TVA zahlreiche Sportarten an. Historisch wichtige Organisationen mit meist religiösem Bezug, sind beispielsweise das Seraphische Liebeswerk e.&amp;amp;nbsp;V., das 1889 in Altötting gegründet wurde. Es ist inzwischen an sieben Standorten in Bayern karitativ tätig. Ebenso ist das Marienwerk ein wichtiger Bestandteil der Wallfahrt in Altötting. Zur Pflege von Brauchtum und Folklore gibt es in Altötting neben Trachtenverein und zwei Schützenvereinen auch einen König-Ludwig-Verein, der mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Landrat, Stefan Jetz, auch den Bundesvorsitzenden dieser Vereinigung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief in Altötting verwurzelt sind seit Langem auch verschiedene Ordensgemeinschaften, die sich der Seelsorge der Wallfahrer und der Bildung der Bürger gewidmet haben. Darunter befinden sich mit St. Magdalena und [[Kapuzinerkloster Altötting|St. Konrad]] (früher St.&amp;amp;nbsp;Anna) seit 1874 zwei Ordensgemeinschaften, die zur Deutschen Ordensprovinz des Kapuzinerordens gehören. Auch das Archiv der Deutschen Kapuzinerprovinz und die Berufungspastoral haben hier seit einigen Jahren ihren Sitz. In der Geschichte Altöttings waren in St. Magdalena neben den Kapuzinern auch schon Jesuiten (ab 1596), Malteser (ab 1721) und Redemptoristen (ab 1847) mit der Seelsorge der Wallfahrer beschäftigt. Neben den beiden Konventen des Männerordens gibt es in Altötting auch die beiden Frauenorden der Schwestern vom Heiligen Kreuz (bekannt als Kreszentiaheim) sowie im Kloster St. Joseph (bekannt als Institut der Englischen Fräulein) heute den Frauenorden der Congregatio Jesu. Dort befindet sich auch seit 1823 eine höhere Bildungseinrichtung für Mädchen, aus der das Maria-Mard-Gymnasium hervorging, in dem mittlerweile auch Jungen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Europadiplom am 28. September 2000&lt;br /&gt;
* Ehrenfahne am 28. September 2001&lt;br /&gt;
* Ehrenplakette am 19. September 2003&lt;br /&gt;
* [[Europapreis]] am 24. April 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;altoetting.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.altoetting.de/cms/europa-3.phtml altoetting.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof des Jahres]] 2020.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allianz-pro-schiene.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.allianz-pro-schiene.de/wettbewerbe/bahnhof-des-jahres/ allianz-pro-schiene]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrenbürger von Altötting]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spezialkarte 4749 Tittmoning 1939.jpg|mini|Altötting und Neuötting (oben) in den 1930er Jahren (Aufnahmeblatt der „3. österreichischen Landesaufnahme“)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Altötting]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Den Papstbesuch von 1980 in Oideding bearbeitet der bayerische Kabarettist [[Georg Ringsgwandl]] satirisch in seinem Lied &amp;#039;&amp;#039;Papst gsehng&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht auf seinem Debütalbum &amp;#039;&amp;#039;Das Letzte&amp;#039;&amp;#039; (1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Döderlein (Text), [[Claus Hansmann]] (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Altötting&amp;#039;&amp;#039;. Bildende Kunst, [[Bruckmann Verlag]], München 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.altoetting.de/ Website der Stadt Altötting]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9171111}}&lt;br /&gt;
* [https://altoettinger-marienwerk.de/dioramenschau.html Webseite des Altöttinger Marienwerks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altötting}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Kreisstadt Altötting}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4001544-0|LCCN=n81053827|VIAF=152452815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altotting}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altötting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisstadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europapreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altötting| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hachinger62</name></author>
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