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	<title>Alraunen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Alraunen&amp;diff=11385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Reinhard Medicus am 18. Juni 2025 um 16:52 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-18T16:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die biologische Gattung der Alraunen, für die kulturgeschichtlichen bzw. mythologischen Aspekte der Alraune siehe unter [[Alraune (Kulturgeschichte)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Alraunen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mandragora&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Mandragora autumnalis1431.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Gemeine Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alraunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Von den drei Arten kommt eine, die [[Gemeine Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum&amp;#039;&amp;#039;) in [[Europa]] (Mittelmeerraum) vor. Diese Art wird vor allem durch ihre Kulturgeschichte oftmals als [[Ritual]]- und [[Zauberpflanze]] angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandragora officinarum 002.JPG|mini|Habitus und Blüten der [[Gemeine Alraune|Gemeinen Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandragore officinale fruits.jpg|mini|Früchte der [[Gemeine Alraune|Gemeinen Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Alraunen-Arten sind [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] [[krautige Pflanze]]n. Sie sondern gelegentlich einen üblen Geruch ab. Sie sind stängellos und bilden eine Blattrosette, deren Durchmesser bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;m betragen kann. Die fleischigen, dicken [[Pfahlwurzel]]n der Alraunen werden meist bis zu 20&amp;amp;nbsp;cm lang, sind oftmals gegabelt und sind dadurch nicht selten einer menschlichen Gestalt&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 201 (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora – alrun Man […] – alrun Fraw, [M]Androgora mulier […] – Alrune&amp;#039;&amp;#039; = Mandragora spec.)&amp;lt;/ref&amp;gt; ähnlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind eiförmig bis eiförmig-länglich, meist 5 bis 25&amp;amp;nbsp;cm lang, die Grundblätter können jedoch auch bis zu 80&amp;amp;nbsp;cm lang werden, sie sind beinahe stiellos oder laufen an bis zu 7&amp;amp;nbsp;cm langen Blattstielen herab. Die Blattoberseite ist runzelig-blasig; der Blattrand ist geschwungen, gezähnt oder flatterig gewellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln in der Mitte der Blattrosette, gelegentlich sind sie hängend. Die Blütenstiele sind 2 bis über 7&amp;amp;nbsp;cm lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf meist 8 bis 18 (5 bis 20)&amp;amp;nbsp;mm langen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind zu einer Kelchröhre verwachsen, die kürzer als die Kelchzipfel ist. Die gleichgestaltigen Kelchzipfel sind dreieckig mit länglich zugespitztem oberen Ende. Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind bis zur Hälfte ihre Länge oder weniger untereinander verwachsen und bilden eine 1 bis 4&amp;amp;nbsp;cm lange, glockenförmige Krone. Die Farbe der Krone ist grünlich-weiß, gelb, dunkelviolett, violett oder blau. Die Kronzipfel sind breit oder schmal dreieckig oder breit elliptisch mit abgestumpftem oberen Ende. Die Kronröhre ist etwas länger oder deutlich kürzer als die Kronzipfel. Die [[Staubblatt|Staubblätter]] sind in der unteren Hälfte der Krone nahe der Basis mit dieser verwachsen. Die Staubfäden sind zur Blütenmitte hin gebogen und länger als die Staubbeutel. Die Staubbeutel sind meist 3 bis 4 (1,5 bis 4,5)&amp;amp;nbsp;mm lang. Das Konnektivgewebe ist dick und fleischig. Der fadenförmige [[Griffel (Botanik)|Griffel]] endet in einer kopfigen und leicht zweigelappten [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die saftigen [[Beere]]n sind kugelig mit einem Durchmesser von meist 2 bis 3 (1,5 bis 5)&amp;amp;nbsp;cm oder elliptisch, dabei gelegentlich zugespitzt mit einer Länge von etwa 5,5&amp;amp;nbsp;cm und einer Breite von etwa 4,5&amp;amp;nbsp;cm. Bei Vollreife strömen sie einen angenehmen Geruch aus, der jedoch bald schwer und unangenehm wird. Während der Fruchtreife vergrößert sich der Kelch, so dass er die Frucht überragt, jedoch auch deutlich kürzer bleiben kann. Die Größe der Samen beträgt je nach Art etwa 2,5 × 2,2&amp;amp;nbsp;mm oder 4 × 5&amp;amp;nbsp;mm bis 6 × 7&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Alraunen sind im gesamten [[Mittelmeerraum]] und über [[Zentralasien]] bis in den [[Himalaya]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039; wurde durch [[Carl von Linné]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039; besteht aus drei Arten:&lt;br /&gt;
* [[Himalaya-Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora caulescens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|C.B.Clarke}})&lt;br /&gt;
* [[Gemeine Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}})&lt;br /&gt;
* [[Turkmenische Alraune]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora turcomanica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mizgir.}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lange als eigenständige Art (und von [[Sebastian Killermann]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sebastian Killermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die in den illuminierten Dioskurides-Handschriften dargestellten Pflanzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften der Regensburger Botanischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Neue Folge, Band 18). Regensburg 1955, S. 3–64, hier: S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; als die „weibliche“ Alraune&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 201 (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) angesehene Herbst-Alraune (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora autumnalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bertol.}}) wird in neuerer Literatur nur mehr als Synonym zur Gemeinen Alraune (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora officinarum L.&amp;#039;&amp;#039;, synonym: &amp;#039;&amp;#039;Mandragora vernalis Bert.&amp;#039;&amp;#039;) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
In der iranischen Provinz [[Golestan (Provinz)|Golestan]] werden die aromatischen Blätter und Beeren der [[Turkmenische Alraune|Turkmenischen Alraune]] als Lebensmittel verwendet. Dennoch ist zu beachten, dass alle Teile der Alraune sehr giftig sind. Der Verzehr oder Konsum von nur geringen Mengen kann den Tod durch Atemlähmung zur Folge haben. In Spanien wird ein Alraunenlikör mit Alraunenextrakt sowie weiteren Kräutern hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.absinth-alandia.de/mandragora.html |titel=Alraunenlikör |abruf=2023-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die toxische Wirkung wird durch die Alkaloide [[Scopolamin]] und [[Hyoscyamin]] (wandelt sich beim Isolieren um in [[Atropin]]) hervorgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Alraune (Kulturgeschichte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Ungricht, Sandra Knapp, John R. Press: &amp;#039;&amp;#039;A revision of the genus Mandragora (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Natural History Museum. Botany series.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nr. 1, 1998, S. 17–40 ([http://www.biodiversitylibrary.org/page/2359562 online]).&lt;br /&gt;
* Zhi-Yun Zhang, Anmin Lu, William G. D’Arcy: &amp;#039;&amp;#039;Mandragora.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|091527924X|Seite=329|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=119600|Linktext=online|Kommentar=[http://flora.huh.harvard.edu/china/PDF/PDF17/mandragora.pdf PDF-Datei]}}&lt;br /&gt;
* M. Wentzel: &amp;#039;&amp;#039;Über die chemischen Bestandteile der Mandragorawurzel.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Berlin 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot;&amp;gt;Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner, Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4, S. 143–147.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mandragora|Alraunen (&amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Reinhard Medicus</name></author>
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