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	<title>Ahlbeck (Heringsdorf) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ahlbeck_(Heringsdorf)&amp;diff=14338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seth Cohen am 14. August 2025 um 16:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-14T16:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                = Ahlbeck&lt;br /&gt;
|Alternativname          = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
|Gemeindename            = Heringsdorf&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
|Ortswappen              = DEU Ahlbeck COA.svg&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 53/56/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 14/11/20/E&lt;br /&gt;
|Bundesland              = DE-MV&lt;br /&gt;
|Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
|Höhe                    = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = &lt;br /&gt;
|Fläche                  = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = 3395&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum   = 2003-12-31&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum     = 2005-01-01&lt;br /&gt;
|Eingemeindet-nach       = Dreikaiserbäder&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1           = 17419&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                = 038378&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
|Lagekarte               = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
|Poskarte                = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Bild                    = StrandDüne.JPG&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung       = Strand und Promenade von Ahlbeck (2010)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Seeheilbad]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als Ortsteil der Gemeinde [[Heringsdorf|Ostseebad Heringsdorf]] das östlichste der drei &amp;#039;&amp;#039;Kaiserbäder&amp;#039;&amp;#039; auf der Insel [[Usedom]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]], [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Ahlbeck liegt direkt [[Oder-Neiße-Grenze|an der Grenze zum polnischen]] Seebad [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurden die drei bisherigen selbstständigen Ostseebadeorte Ahlbeck, Heringsdorf und [[Bansin]] zur Gemeinde [[Dreikaiserbäder]] zusammengeschlossen. Seit 2006 heißt die Gemeinde Heringsdorf, der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich aber in Ahlbeck (&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, Seebad Ahlbeck, Kurparkstraße 4&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Badeorten und dem seit Ende der 1940er Jahre polnischen Swinemünde ist Ahlbeck durch die längste [[Promenade|Strandpromenade]] Europas verbunden, welche sich auf einer Länge von über 12&amp;amp;nbsp;km über die vier Seebäder erstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://b2b.usedom.de/pressearbeit/pressearchiv/pressemeldung/article/usedoms-europapromenade-insel-eroeffnet-grenzueberschreitende-klimaneutrale-laengste-strandpromena.html/ |wayback=20160507032234 |text=Usedoms Europapromenade: Insel eröffnet grenzüberschreitende, klimaneutrale längste Strandpromenade Europas }}, abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der feine [[Sandstrand]] von Swinemünde über Ahlbeck und Heringsdorf nach Bansin zieht sich, durchschnittlich 40&amp;amp;nbsp;m breit, mit insgesamt 42&amp;amp;nbsp;km Länge im weiteren Verlauf bis nach [[Peenemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlbeck ist auch an den [[Ostseeküsten-Radweg (EV10)|Ostseeküsten-Radweg]] angeschlossen, welcher innerhalb des europäischen [[EuroVelo]]-Netzes einmal um die gesamte Ostsee führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=translator2 |url=http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-10 |titel=EuroVelo 10 — EuroVelo |abruf=2017-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Postkarte 065.jpg|mini|Boote am &amp;#039;&amp;#039;Herrenbad&amp;#039;&amp;#039; in Ahlbeck, Ansichtskarte von [[Römmler &amp;amp; Jonas]], um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde 1910 Karte.jpg|mini|Ahlbeck und [[Heringsdorf]] nordwestlich der [[Ostsee]]-Hafenstadt [[Swinemünde]] an der [[Pommersche Bucht|Pommerschen Bucht]] auf einer Karte der Stadt und ihrer Umgebung von 1910]]&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Ahlbeck wurde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Ahlebeck&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1693 genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern I&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Band&amp;amp;nbsp;1: Usedom. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Band&amp;amp;nbsp;1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ort leitet seinen Namen von der &amp;#039;&amp;#039;Aal-Beeke&amp;#039;&amp;#039; (Aalbach, heute &amp;#039;&amp;#039;[[Beek (Heringsdorf)|Beek]]&amp;#039;&amp;#039;) ab, die den [[Gothensee]] und das [[Thurbruch]] durch den später verlandeten &amp;#039;&amp;#039;Parchensee&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Ostsee]] verband. Nahe der Mündung befand sich eine [[Fischwehr|Aalkiste]], die mit dem Bach in der [[Lubinsche Karte|Lubinschen Karte]] von 1618 enthalten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB15&amp;quot;&amp;gt;Benno von Knobelsdorff-Brenkenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die „Aal-Beek-Kolonisten“ und das Thurbruch auf der Insel Usedom in Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Herder-Bibliothek Siegerland, Siegen 1992, S.&amp;amp;nbsp;15–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von 1700 bis 1989 ===&lt;br /&gt;
Um 1700 ließ der Besitzer der Güter [[Mellenthin]] und [[Gothen]], [[Carl Leonhard Müller von der Lühne]], an der Aal-Beeke eine [[Wassermühle]] errichten, die als Getreide- und Schneidemühle diente. Er verpachtete sie an Michael Agner,&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm H. Pantenius, Claus Schönert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Haff und Heringsdorf. Das Thurbruch auf Usedom.&amp;#039;&amp;#039; Neuendorf Verlag, Neubrandenburg 1999, ISBN 3-931897-11-7, S.&amp;amp;nbsp;28–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Müller aus der Stargarder Heide. Zur gleichen Zeit ließen sich ein Fischer und ein [[Holzteer|Teerbrenner]] nieder. Der [[Mühlenstau]] führte zu einem ständigen hohen Wasserstand im Thurbruch, was sich ungünstig auf die [[Weide (Grünland)|Weiden]] der anliegenden Dörfer wie [[Korswandt]] auswirkte, da die Wiesen häufig überschwemmt wurden. Der vom preußischen König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] mit der [[Melioration]] des Thurbruchs beauftragte [[Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff]] kaufte daher 1772 die Mühle auf und ließ sie abtragen. Der damalige Besitzer, Kriegsrat Peter Ernst von [[Meyenn]], erhielt dafür 3700 Taler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brenckenhoff ließ bald darauf zwölf [[Kolonist]]en sich ansiedeln. Von diesen waren vier Fischer, die Strandfischerei betrieben und den Wasserlauf der Beek freizuhalten hatten. Zusammen mit den anderen acht [[Büdner]]stellen bildeten sie das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Ahlbeck königlichen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. Auf der zu Gothen gehörenden Seite nördlich der Beek befand sich &amp;#039;&amp;#039;Ahlbeck adligen Anteils&amp;#039;&amp;#039;, das 1733 aus vier und 1779 aus fünf Fischerhäusern bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB45&amp;quot;&amp;gt;Benno von Knobelsdorff-Brenkenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die „Aal-Beek-Kolonisten“ und das Thurbruch auf der Insel Usedom in Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Herder-Bibliothek Siegerland, Siegen 1992, S.&amp;amp;nbsp;45–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Besitzer von &amp;#039;&amp;#039;Adelig Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039;, [[Georg Bernhard von Bülow]], nach 1820 den Verkauf von Grundstücken eingestellt hatte, ließ er ihn ab 1848 wieder zu. Um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wuchsen die beiden Ortsteile nun durch Zuzug rasch an. 1862 hatte der adelige Teil 370&amp;amp;nbsp;Einwohner, der königliche 275. Im Jahr 1870 hatten beide Ortsteile zusammen rund 800&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB52&amp;quot;&amp;gt;Benno von Knobelsdorff-Brenkenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die „Aal-Beek-Kolonisten“ und das Thurbruch auf der Insel Usedom in Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Herder-Bibliothek Siegerland, Siegen 1992, S.&amp;amp;nbsp;52–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts kam Johann Koch als Lehrer und Kantor nach Ahlbeck. 1852 nahm er in seinem Haus die ersten zahlenden Urlauber auf. Er gründete einen Gesangsverein sowie das &amp;#039;&amp;#039;Komitee zur Erbauung eines evangelischen Gotteshauses&amp;#039;&amp;#039;, das Sammlungen für den Bau einer eigenen Kirche organisierte. Die Grundsteinlegung der [[Ahlbecker Kirche]] im Juli 1894 erlebte er nicht mehr; Koch war wenige Wochen zuvor gestorben. 1908 erhielt die inzwischen gewachsene Gemeinde die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Seebad Ahlbeck.&amp;#039;&amp;#039; Mit 522.000 Gästeübernachtungen im Sommerhalbjahr 1938 war Ahlbeck das – nach [[Kołobrzeg|Kolberg]] – zweitmeistbesuchte der pommerschen Seebäder im letzten Jahr vor dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westermanns Monatsheft Atlas – Welt und Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1958, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|1939–1989, Zweiter Weltkrieg und DDR-Diktatur fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Nach der politischen [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurde ab 1991 der Ortskern im Rahmen der [[Städtebauförderung]] gründlich saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2005 schlossen sich die drei Ostseebadeorte Ahlbeck, Heringsdorf und [[Bansin]], die zuvor selbständige Gemeinden waren, zur Gemeinde [[Dreikaiserbäder]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands – siehe 2005], abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 heißt die Großgemeinde Heringsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigenständige Gemeinde hatte Ahlbeck am 31. Dezember 2003 3395&amp;amp;nbsp;Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Ahlbeck COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ahlbeck&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Schräg geteilt; oben in Silber ein golden bewehrter roter Greif, dessen linker Fang und rechte Pranke durch das untere Feld verdeckt werden; unten in Blau ein sich aufwärts schlängelnder, linksgewendeter silberner Aal.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von der Ahlbeckerin &amp;#039;&amp;#039;Hildegard Scholz&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 9. November 1929 durch das Preußische Staatsministerium genehmigt und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;114 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;428.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen vereinigt das Wappentier der preußischen Provinz Pommern, den roten [[Greif (Wappentier)|Greif]], mit einem Tiermotiv, dem Aal. Letzteres stellt den [[Redendes Wappen|bildlichen Bezug]] zum Ortsnamen her. Zugleich soll mit dem Aal die Fischerei als traditionelle Erwerbsquelle der Einwohner symbolisiert werden. Die [[Tingierung]] weist auf die Zugehörigkeit der einstigen Gemeinde zur ehemaligen Provinz Pommern hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Zusammenschluss der drei Ostseebäder verlor das Wappen von Ahlbeck zum 1. Januar 2005 seinen Status als Hoheitszeichen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ahlbeck Flag.svg|mini|links|hochkant]]&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde von der Ahlbeckerin &amp;#039;&amp;#039;Sigrid Ulbrich&amp;#039;&amp;#039; gestaltet und am 22. Dezember 1997 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Flagge besteht aus weißem Tuch. Es ist im ersten Fünftel unterhalb der Oberkante und im ersten Fünftel oberhalb der Unterkante mit je einer durchgehenden blauen Zwillingswellenleiste sowie in der Mitte mit dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Ostseeheilbad Ahlbeck belegt. Jede der vier Wellenleisten nimmt ein Dreißigstel, das Wappen die Hälfte der Höhe des Flaggentuchs ein. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappenbuch&amp;quot;&amp;gt;Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Heringsdorf#Ahlbeck|titel1=Liste der Baudenkmale in Heringsdorf, Abschnitt Ahlbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strand und Promenade ===&lt;br /&gt;
{{Panorama|Heringsdorf Strand Panorama.jpg|1200|Strand von Ahlbeck, dahinter die Promenade mit [[Bäderarchitektur|Bädervillen]]. Mittig rechts der Aussichtsturm der OstseeTherme Usedom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seebrücke ===&lt;br /&gt;
Die historische [[Seebrücke Ahlbeck]] wurde 1899 mit einem 280&amp;amp;nbsp;m ins Meer reichenden Seesteg in gründerzeitlicher Architektur errichtet und 1993 erneuert. Als einzige unter den zahlreichen [[Seebrücke]]n an der Ostseeküste konnte Ahlbecks Seebrücke ihre historische Bausubstanz erhalten, auch wenn 1971–1972 eine Erneuerung der Holzpfahlgründung durch eine Stahlpfahlgründung notwendig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Platz vor der Seebrücke steht eine [[Historische Uhr (Ahlbeck)|Jugendstiluhr mit verspielter Girlanden-Ornamentik]], die ein Kurgast 1911 der Gemeinde stiftete. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Konzertplatz mit der 1908 erbauten Freiluftbühne. In der Sommersaison finden hier regelmäßig Kurkonzerte und Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Strand von Ahlbeck wird nicht nur zur Badesaison frequentiert. [[Winterbaden|Eisbaden]] hat seit 1995 im Bereich der Seebrücke Tradition. Am [[Valentinstag]] wird es Jahr für Jahr zu einem Event mit über 200 aktiven Schwimmern und über 1000 Zuschauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bäderarchitektur ===&lt;br /&gt;
Ahlbeck besitzt insbesondere entlang der parallel zur Strandpromenade verlaufenden Dünenstraße sehenswerte Bauten im Stil der klassizistischen [[Bäderarchitektur]]: Als Grundfarbe dominiert in dieser Straße Weiß (Beispiel: Nr.&amp;amp;nbsp;47), aufgelockert indes durch farbenprächtige Kompositionen in Beige, Bordeauxrot und Blau (Beispiel: Nr.&amp;amp;nbsp;39), vielfach typisch mit großen Rechteckfenstern, vorspringenden [[Risalit|Mittelrisaliten]], Dreiecks- oder Segmentgiebeln, Türmchen. Im Zeitraum 1991 bis um 2015 wurde der Ortskern und seine Bäderarchitektur mit Hilfe der [[Städtebauförderung]] umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Ahlbecker Kirche]] oder auch &amp;#039;&amp;#039;Kirche Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039; ist die evangelische Kirche in Ahlbeck. Sie wurde aus Backstein im Stil des [[Historismus]] mit Elementen der [[Neugotik]] errichtet und 1895 vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „OstseeTherme“ {{Anker|Aussichtsturm}} ===&lt;br /&gt;
Das Schwimmbad heißt &amp;#039;&amp;#039;OstseeTherme&amp;#039;&amp;#039;. Daneben steht seit 1996 ein [[Aussichtsturm]] mit drei Plattformen in Stahlbauweise, die wahlweise entweder über eine Treppe oder über einen Aufzug erreicht werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostseetherme-usedom.de/sonstiges/aussichtsturm/ Aussichtsturm] auf der Webseite der OstseeTherme Usedom&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Turm trägt auf einer vierten kleinen Plattform zwischen der obersten Plattform und der Turmspitze auch einige Antennen für Mobilfunk.&lt;br /&gt;
{{Anker|Geschichtsdenkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmal ===&lt;br /&gt;
In einem &amp;#039;&amp;#039;Park&amp;#039;&amp;#039; an der Lindenstraße erinnert seit 1954 ein Ehrenmal an die [[Opfer des Faschismus]], zu denen 15 Bürger Ahlbecks gehörten. Ebenfalls an der Lindenstraße am Bahnhof befindet sich ein [[Sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland|Sowjetischer Ehrenfriedhof mit Ehrenmal]] für 85 auf Usedom gefallene Soldaten und Offiziere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenze und Grenzmarkt ===&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer östlich von Ahlbeck verläuft seit 1945 die Staatsgrenze zu [[Polen]]. Vor 1990 noch durch einen dreifachen Zaun mit Wachtturm hermetisch abgeriegelt, führte nach der Wende bis zum 20. Dezember 2007, dem Tag, als auch Polen dem Schengener Abkommen beitrat, ein Fußgängern vorbehaltener Grenzübergang vom meist überfüllten PKW-Parkplatz durch den sich ca. einen halben Kilometer hinter der Grenze erstreckenden „[[Polenmarkt|Basar]]“, nach [[Swinemünde]] (Świnoujście), dem ältesten Seebad der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Grenzübertritt an jeder Stelle und mit dem Pkw (bis zu 3,5 t) über den Grenzübergang am östlichen Ende der ehemaligen [[Bundesstraße 111]] möglich. Die 2011 eröffnete, zwölf Kilometer lange, durchgängige Strandpromenade verbindet die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und die polnische Hafenstadt Swinemünde (Świnoujście).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiser-Wilhelm-Kinderheim ===&lt;br /&gt;
Am östlichen Ortsrand kurz vor der Grenze nach Polen liegt das frühere Kaiser-Wilhelm-Kinderheim, das jetzt als „Jugendferienpark Ahlbeck“ der Sportjugend Berlin dient. Aus der Gründungszeit ist neben anderen Gebäuden ein Pavillon erhalten. Der Komplex wurde 1912 und 1913 erbaut. Das Kinderheim war eine Stiftung von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Schüler und Kinder- und Jugendgruppen kamen hier unter. Später war es eine Erholungsstätte für Kinder, deren Eltern in Berliner Großbetrieben beschäftigt waren. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bis 1949 befand sich im ehemaligen Kinderheim ein Stabsquartier der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|Sowjetischen Streitkräfte]]. Anschließend war es bis 1989 das [[Zentrales Pionierlager|zentrale Pionierlager]] „[[Boleslaw Bierut]]“. Seit 1993 gehört es der Sportjugend Berlin, die der [[Deutsche Sportjugend|Deutschen Sportjugend]] angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rathaus (Ahlbeck) 03.jpg|Ehemaliges &amp;#039;&amp;#039;Warmbad Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039;, später Rathaus und Heimatstube&lt;br /&gt;
 Ahlbeck Seebrücke2 2011.JPG|[[Seebrücke Ahlbeck|Seebrücke]] bzw. &amp;#039;&amp;#039;Pier&amp;#039;&amp;#039; mit dem historischen Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Seebrücke Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Ahlbeck hotel ahlbecker hof.jpg|Seebad Ahlbeck, Hotel &amp;#039;&amp;#039;Ahlbecker Hof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 AhlbeckKirche.jpg|[[Ahlbecker Kirche|Kirche zu Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
 SowjSoldatenfriedhofAhlbeck.JPG|Sowjetischer Soldatenfriedhof am Bahnhof&lt;br /&gt;
 Ahlbeck Świnoujście deutsch-polnische Grenze 2012-07-03 037.JPG|Grenzübergang nach Polen in Strandnähe&lt;br /&gt;
 Ahlbecker Grenzmarkt.jpg|Eingang zum Ahlbecker [[Polnischer Grenzmarkt|Grenzmarkt]] in Świnoujście&lt;br /&gt;
 KaiserWilhelmKinderheim.jpg|Pavillon des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Kinderheims&lt;br /&gt;
 AhlbeckStrandansicht.jpg|Ahlbeck Strandansicht&lt;br /&gt;
 Ahlbeck-Uhr.jpg|[[Historische Uhr (Ahlbeck)|Historische Normaluhr]] vor der Seebrücke, eine private Spende aus dem Jahr 1911&lt;br /&gt;
 Ahlbeck Hotel Ahlbecker Hof Promenade Springbrunnen 2013-08-26.jpg|Grand Hotel Ahlbecker Hof (5 Sterne)&lt;br /&gt;
 Ahlbecker Hof at Night - Flickr - Peter.Samow.jpg|Ahlbecker Hof bei Nacht&lt;br /&gt;
 Ahlbeck pensjonat 2.jpg|Villa der [[Bäderarchitektur]] in Ahlbeck&lt;br /&gt;
 Haus in Ahlbeck.jpg|Villa in Holzbauweise (gefertigt durch &amp;#039;&amp;#039;Wolgaster Holzbau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 UBB train to Stralsund.jpg|UBB-Zug am Bahnhof Ahlbeck an der [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre]]&lt;br /&gt;
 Ahlbeck Bahnhof 2013-06-17 01.JPG|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Seebad Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportvereine ==&lt;br /&gt;
Der in Seebad Ahlbeck beheimatete [[HSV Insel Usedom]] ist ein Handballverein, der im April 2006 nach der Insolvenz des &amp;#039;&amp;#039;HSV Blau Weiß Insel Usedom&amp;#039;&amp;#039; entstand. Die Erste Mannschaft des Vereins spielt in der Regionalliga. 2004 bis 2006 spielte das Team in der zweiten Bundesliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;SV Eintracht Ahlbeck 48&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://blog.eintracht-ahlbeck.com/ |titel=SV Eintracht Seebad Ahlbeck 48 e.&amp;amp;nbsp;V. – Der Traditionsverein von der Insel Usedom |abruf=2018-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Sportverein mit den Sparten Fußball, Volleyball, Kegeln und Damengymnastik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;TC Blau Weiss Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039; ist der Tennisverein des Ortes. Der im Jahr 1949 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;BSG Aufbau Ahlbeck&amp;#039;&amp;#039; gegründete Verein brachte einige DDR-Meister hervor. Heute spielen sechs Mannschaften in verschiedenen Spielklassen, davon die 1. Herrenmannschaft in der Regionalliga Nord-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Informationsseiten ==&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom.de/orte/3-kaiserbaeder/ahlbeck.html Ahlbeck auf usedom.de] (Usedom Tourismus GmbH)&lt;br /&gt;
* [http://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/ Offizielle touristische Informationsseite der 3 Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck] (Usedom Tourismus GmbH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grenzorte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ahlbeck (Usedom)}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Ahlbeck}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|234216999}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4263509-3}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-ostseebad-heringsdorf.de/ Offizielle Website der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Ahlbeck_Insel_Usedom Ahlbeck bei Ortschroniken M-V]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Heringsdorf}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4263509-3|VIAF=234761444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heringsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1693]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seth Cohen</name></author>
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