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	<title>Adolf Rettelbusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Groupsixty: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2024-09-17T18:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rettelbusch selbstbildnis.jpg|mini|Adolf Rettelbusch, Selbstbildnis (Öl auf Pappe), 1925]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Adolf Rettelbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1858]] in [[Kammerforst (Thüringen)|Kammerforst]]; † [[8. Januar]] [[1934]] in [[Magdeburg]]) war ein deutscher Maler. Er trägt den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Brocken]]maler&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Rettelbusch wurde als achtes Kind einer Gastwirtsfamilie geboren. Er besuchte von 1865 bis 1873 die Dorfschule, dann bis 1878 die Realschule in [[Nordhausen]] und ging anschließend nach [[Weimar]] an die [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar|Großherzogliche Kunstschule]]. Zu seinen Lehrern gehörten [[Theodor Hagen (Maler)|Theodor Hagen]] und [[Alexander&amp;amp;nbsp;Struys]]. Er widmete sich vor allem der Landschaftsmalerei. Nachdem er aus finanziellen Gründen das Studium abbrechen musste, legte er in [[Berlin]] 1880 und 1881 bei [[Karl Gussow]] an der [[Preußische Akademie der Künste|Königlichen Akademie der Künste]] ein Zeichenlehrerexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem blieb er arbeitslos. Für zwei Jahre kehrte er nach Kammerforst zurück und versah Gelegenheitsarbeiten. Ab 1883 absolvierte er an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]], finanziert durch ein großzügiges Stipendium, bei [[Max Friedrich Koch]], [[Ernst Ewald]] und [[Ernst Johann Schaller]] eine Ausbildung in Landschafts-, Porträt- und dekorativer Malerei. Er erhielt diverse Auszeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rettelbusch-DameKleid.jpg|mini|Dame mit weißem Kleid]]&lt;br /&gt;
1886 und 1887 unternahm Adolf Rettelbusch eine Studienreise nach [[Italien]]. Seine dort gefertigten Zeichnungen und [[Aquarell]]e führten zu einem Angebot des [[Preußisches Ministerium für Handel und Gewerbe|Preuß. Ministeriums für Handel und Gewerbe]] an Rettelbusch, eine Stelle als Lehrer für dekorative und allgemeine Malerei an der [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg]] zu übernehmen. Rettelbusch willigte ein und wurde 1887 Lehrer und später stellvertretender [[Rektor]] der mit reformierten Studienprogramm unter [[Eduard Spieß]] neu eröffneten Schule. Kurzzeitig hatte Rettelbusch im Jahr 1892 kommissarisch die Leitung der Schule inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Kley über Eduard Spieß in Magdeburger Biographisches Lexikon, 2002, Seite 694&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 wurde Rettelbusch zum Professor ernannt; er blieb bis zu seiner [[Emeritierung]] 1924 an dieser Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rettelbusch engagierte sich im kulturellen Leben der Stadt Magdeburg. Er gründete 1893 den [[Künstlerverein St. Lukas]], den er über lange Jahre leitete. 1912 gehörte er zu den Mitbegründern des [[Künstlerverein Börde|Künstlervereins Börde]]. Lange arbeitete er auch im Vorstand des [[Kunstverein Magdeburg|Kunstvereins Magdeburg]]. Außerdem war er Mitglied der [[Freimaurerei|Freimaurerloge]] „Ferdinand zur Glückseligkeit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rettelbusch Gedenkstein Brocken.JPG|mini|Gedenkstein auf dem Brocken]]&lt;br /&gt;
Um 1925 hatte sich Adolf Rettelbusch den Ruf als wichtigster Landschaftsmaler Mitteldeutschlands erworben. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit galt hierbei, seit einer Brockenbesteigung 1887, dem [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] und dem [[Brocken]]. Dies trug ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Brockenmaler&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rettelbusch schuf jedoch auch diverse Innenraumgestaltungen in Kirchen, Gaststätten, Schlössern und Gutshäusern in Magdeburg und Umgebung. Er beherrschte die gesamte Palette der Maltechniken. Während er anfangs vor allem die Aquarelltechnik nutzte, wandte er sich dann der [[Tempera]]malerei und später der [[Ölkreide]]zeichnung zu. Ab etwa 1914 begann er mit der [[Pastellmalerei]] und entwickelte sich zu einem der besten Pastellmaler seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schuf Porträts, Pflanzenstudien, Bilder aus der Landwirtschaft, aber auch aus der Industrie ([[Friedrich Krupp AG Grusonwerk|Krupp-Gruson-Werk]]). Viele Werke entstanden auf Auslandsreisen (z.&amp;amp;nbsp;B. Italien 1886/87, Spanien 1893, auf der Nordlandfahrt 1909, in den Alpen 1914). Weitere Werke behandeln den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1928 wurde er zum [[Ehrenbürger]] von Kammerforst ernannt. Die Stadt Magdeburg benannte ihm zu Ehren eine Straße ([[Magdeburger Straßen/R|Rettelbuschweg]]) im Stadtteil Ottersleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Gemälde in der und Gedenkstein an der Kirche von Kammerforst&lt;br /&gt;
* Es entstanden ca. 4000 größere Arbeiten. Zu einem Teil befinden sich diese im [[Kulturhistorisches Museum Magdeburg|Kulturhistorischen Museum Magdeburg]]. Mehrere hundert sind in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
* Illustrationen in der 1926 erschienenen Publikation &amp;#039;&amp;#039;Das Brockenbuch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Viele Werke hängen auch im Rennstieg-Hotel Rettelbusch in Kammerforst, das noch heute im Familienbesitz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Puhle: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Rettelbusch – Landschaftsbilder&amp;#039;&amp;#039;. Magdeburg 1998 (nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Rettelbusch.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hainich zum Brocken – Stationen im Leben des Magdeburger Malers Professor Adolf Rettelbusch (1858–1934).&amp;#039;&amp;#039; Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-153-5.&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Kein Künstler fürs Depot – Stationen im Leben des Magdeburger Malers Adolf Rettelbusch (1858–1934)&amp;#039;&amp;#039;, in Kultur-Report Heft 66, Juni 2011, S. 16–18.&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Adolf Rettelbusch und seine Bilder aus dem Werratal&amp;#039;&amp;#039;, in: Eichsfeld-Jahrbuch 2022, S. 259–279, Duderstadt, November 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121008223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121008223|LCCN=nr99023318|VIAF=45146350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rettelbusch, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harzmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rettelbusch, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rettelbusch, Johann Adolf; Brockenmaler&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kammerforst (Thüringen)|Kammerforst]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Groupsixty</name></author>
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