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	<title>Abt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Abt&amp;diff=8457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lutheraner: /* Abtsbenediktion */ erg</title>
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		<updated>2025-08-08T22:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abtsbenediktion: &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbatia CIST Sbernadiensis 27a (cropped).jpg|mini|Der Zisterzienserabt Thomas Schoen von [[Zisterzienserabtei Bornem|Bornem]] (Belgien) (1903): über dem [[Habit]] die [[Chorkleidung]] des Prälaten, bestehend aus der [[Mozetta]] mit [[Pektorale|Brustkreuz]], an der Hand den [[Bischofsring|Abtsring]] mit dem Amethysten. Im Hintergrund sein Abtswappen und die weiteren [[Insigne|Insignien]] [[Krummstab]] und [[Mitra]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[spätlatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;abbas&amp;#039;&amp;#039;, aus [[Aramäische Sprachen|aramäisch]] &amp;#039;&amp;#039;abba&amp;#039;&amp;#039; „Vater“, aus [[Hebräische Sprache|hebräisch]] &amp;#039;&amp;#039;ab&amp;#039;&amp;#039;) ist ein dem Vorsteher eines [[Kloster]]s verliehener Titel. Ursprünglich war das Wort &amp;#039;&amp;#039;Abba&amp;#039;&amp;#039; („Vater“) eine im weiteren Sinn für jeden Mönch gebrauchte ehrenvolle Anrede, seit dem 5./6. Jahrhundert war die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Abt&amp;#039;&amp;#039; jedoch dem Oberen vorbehalten. Die weibliche Entsprechung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Äbtissin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Amt, die Amtszeit oder die Würde eines Abtes wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Abbatiat&amp;#039;&amp;#039;, ein von einem Abt oder einer Äbtissin geleitetes Kloster meist als [[Abtei]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem [[monastisch]]e [[Orden (Religion)|Orden]] in der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] wie die [[Benediktiner]] und [[Zisterzienser]] haben Äbte beziehungsweise Äbtissinnen. Auch [[Augustiner-Chorherren]] und die [[Prämonstratenser]]chorherren kennen sowohl Äbte als auch [[Propst|Pröpste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entsprechung des Amtes eines Abtes in den [[orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]] oder im [[Byzantinischer Ritus|byzantinischen Ritus]] ist [[Hegumen]] bzw. [[Archimandrit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist nicht allein auf die christliche Religion eingeschränkt, sondern findet auch in den Religionen Asiens gelegentlich Verwendung, wenn es um die Rolle eines Klostervorstandes (in Japan beispielsweise um den {{lang|ja|住職}}, &amp;#039;&amp;#039;jūshoku&amp;#039;&amp;#039;) geht.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Muhō Nölke]], ein medial sehr bekannter Abt aus Deutschland in Japan: [https://www.japandigest.de/kulturerbe/religion/muho-noelke-zen/ Z&amp;#039;&amp;#039;en-Buddhismus auf deutsche Art: Im Interview mit Abt Muhō Nölke.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Japandigest.de.&amp;#039;&amp;#039; 4. Juli 2016, abgerufen am 23. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahl ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Magdalena Kollefrath abbess of Lichtenthal Abbey.jpg|miniatur|[[Magdalena Kollefrath|Maria Magdalena Kollefrath]], von 1880 bis 1909 Äbtissin der [[Kloster Lichtenthal|Zisterzienserinnenabtei Lichtenthal]], im Habit mit [[Kukulle]], Krummstab und Brustkreuz]]&lt;br /&gt;
Äbte werden in der Regel auf unbestimmte Zeit [[Abtswahl|gewählt]]; seit einiger Zeit ist in manchen [[Kongregation (Klosterverband)|Kongregationen]] jedoch eine auf zwölf oder wenigstens sechs Jahre begrenzte Amtszeit festgelegt. Die Konstitutionen der einzelnen Orden sehen oft auch einen [[Amtsverzicht]] zum 70. oder 75. Lebensjahr vor. Eine Verlängerung der Amtszeit ist jedoch unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Ungeachtet dessen hat der Inhaber des Amtes jederzeit auch die Möglichkeit der [[Resignation]], das heißt, des Amtsverzichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abt wird von allen ewigen [[Profess]]en des Klosters gewählt. Wählbar waren in den Mönchsorden, die als klerikale Verbände gelten, stets nur [[Priester (Christentum)|Priester]]; mit einer Änderung des Kirchenrechts ermöglichte Papst Franziskus im Jahr 2022, dass auch Nichtkleriker ([[Laie (Religion)|Laien]]) zu Äbten gewählt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022-05/papst-franziskus-reskriptum-kirchenrecht-orden-superior-laien.html |titel=Papst verfügt: Laienbrüder können Ordensobere werden |werk=[[Vatican News]] |datum=2022-05-18 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Abt nach dieser Regelung, der nicht Priester ist, ist seit 2024 Abt Isaac Murphy OSB der Saint Anselm Abbey, New Hampshire.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/artikel/isaac-murphy-wird-als-erster-laie-benediktiner-abt |titel=Isaac Murphy wird als erster Laie Benediktiner-Abt: Darf er eine Mitra tragen? |werk=[[Domradio.de]] |datum=2024-08-13 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Äbte gehören zu den [[Prälat]]en. Unabhängig davon gehören zum Kreis derer, die für das Amt als wählbar gelten, in der Regel nur Konventsmitglieder ab einem festgelegten Lebensalter, deren ewige Profess bereits mindestens eine bestimmte Anzahl von Jahren zurückliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Wahl zum Abt oder zur Äbtissin wird dem Ortsbischof und dem Apostolischen Stuhl sowie der Ordensleitung mitgeteilt. Eine Bestätigung der Wahl durch den Papst ist nur nötig, wenn der neugewählte Abt zugleich Präses seiner [[Kongregation (Klosterverband)|Kongregation]] ist oder der Gewählte kein Priester ist. In den anderen Fällen bestätigt der Generalabt oder [[Abtpräses]] der Kongregation die Wahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|[[Viktor Josef Dammertz]]|Abt, Äbtissin. II. Kirchenrechtlich|3|1|98}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend empfängt der gewählte Abt die Abtsbenediktion und die Insignien seines Amtes, ([[Krummstab]], Ring und [[Pektorale]]). Der Abt nimmt oft auch die [[Mitra]] entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abtsbenediktion ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtsbenediktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der kirchlichen Tradition fälschlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtsweihe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Äbtissinnenweihe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;pontifikale&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pontifikale für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes – Die Weihe des Abtes und der Äbtissin. Die Jungfrauenweihe. Pontifikale II.&amp;#039;&amp;#039; Handausgabe mit pastoralliturgischen Hinweisen, herausgegeben von den Liturgischen Instituten. Herder, Freiburg im Breisgau 1994, ISBN 3-451-23288-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist die liturgische Einführung eines Abtes in sein neues Amt und die Erteilung des feierlichen Segens für den Gewählten. Die Abtsbenediktion lehnt sich zwar liturgisch stark an eine [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] an, ist jedoch ein [[Sakramentale]]. Die Abtsbenediktion wird in der Regel vom zuständigen [[Ortsbischof]] gespendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pontifikale&amp;quot; /&amp;gt; Sie stellt keine Beauftragung durch den Ortsbischof dar, wohl aber den kirchlichen Segen für den Dienst des gewählten Abtes in seiner Gemeinschaft und mittelbar für das ausgeübte Apostolat der Gemeinschaft in der jeweiligen Ortskirche und in der Weltkirche. In der Benediktionsfeier werden dem oder der Erwählten die Ordensregel und die Amtszeichen ([[Krummstab|Stab]] und Ring) überreicht, dem [[Infulierter Prälat|infulierten]] Abt auch die [[Mitra]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Gessinger |url=http://www.orden-online.de/wissen/b/benediktion/ |titel=Benediktion |werk=orden-online.de |datum=2009-10-25 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Äbtissinnenweihe entfällt das Aufsetzen der Mitra. Historisch gab es jedoch sehr seltene Ausnahmen, wovon die der spanischen Äbtissinnen von Burgos und [[Las Huelgas|Santa María la Real de Las Huelgas]] bekannt sind, die sehr viel geistliche und weltliche Macht besaßen und denen bis 1873 auch die Mitra übergeben wurde; auch führten diese wie die männlichen Ordensoberen den Titel eines [[Prälat]]en. Erhalten geblieben ist bei diesen die Mitra als Insigne der Äbtissinnen in manchen ihrer Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsgewalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Template-Abbot - Provost.svg|mini|[[Kirchliche Heraldik|Wappen]] eines römisch-katholischen Abtes, erkennbar am [[Galero|Prälatenhut]] (&amp;#039;&amp;#039;galero&amp;#039;&amp;#039;) mit zwölf seitlich herabhängenden Quasten (&amp;#039;&amp;#039;fiocchi&amp;#039;&amp;#039;) sowie am hinter dem Wappenschild aufgerichteten Krummstab (&amp;#039;&amp;#039;Pastorale&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Template-Abbess.svg|mini|Wappen einer Äbtissin]]&lt;br /&gt;
Abteien sind grundsätzlich [[Exemtion|exemt]] und unterstehen damit direkt dem [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]]. Die Äbte üben teils väterliche Gewalt (&amp;#039;&amp;#039;potestas dominativa&amp;#039;&amp;#039;), teils Jurisdiktionsgewalt aus. Diese umfasst die Verwaltung des Klostervermögens, die Leitung des Klosters und die Disziplin der Angehörigen. Bei der Veräußerung von Klostergütern müssen sie laut [[Codex Iuris Canonici|Kirchenrecht]] die Zustimmung des Rates einholen. Ebenso ist in anderen wichtigen Fragen, je nach Bestimmung des Kirchenrechtes und der Ausgestaltung in der eigenen Ordensregel, der Abtsrat anzuhören oder es muss seine Zustimmung eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äbte bei den Benediktinern, den Zisterziensern und einem Teil der Augustiner- und Prämonstratenserchorherren sind Souveräne über die [[Abtei]] und direkt dem Papst unterstellt. Im Mittelalter hatten manche Äbte als [[Reichsprälat|Fürstäbte]] auch weltliche Gewalt und Gerichtsbarkeit in den Besitzungen der Abtei. In besonderen Fällen, wie etwa bei den Zisterzienserinnen von Las Huelgas oder im italienischen [[Kloster San Benedetto in Conversano|San Benedetto in Conversano]], hatte auch die Äbtissin eines Klosters solche quasi-bischöflichen Vollmachten und trug den Titel Prälat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den wirklichen, das heißt den Regularäbten, waren früher die [[Säkularabt|Säkular-]], [[Kommendatarabt|Kommendatar-]] und [[Laienabt|Laienäbte]] zu unterscheiden – diese waren Personen, die die [[Pfründe]], also die wirtschaftlichen Einkünfte eines [[Kloster]]s innehatten, ohne jedoch im Kloster zu wohnen und die Amtsgeschäfte zu führen. Der Kommendatarabt war oft ein [[Weltpriester|Weltgeistlicher]] oder [[Laie (Religion)|Laie]], der vom jeweiligen [[Landesherr]]n ernannt wurde. Die geistliche Leitung des Klosters lag meist hauptsächlich bei einem [[Mönch]] des Klosters, der oft als [[Prior]] betitelt wurde. Schon seit der [[Merowingerzeit]] wurden im fränkischen Reich Laien mit Abteien belehnt. Der zuerst unter [[Karl Martell]] aufgetretene Brauch wurde zwar von der Kirche meist bekämpft, doch je nach politischer Macht der jeweiligen Landesherrn blieb der Kirche zeitweise nichts anderes übrig, als diese Praxis zu akzeptieren. So hatte auf Grund eines zwischen Papst [[Leo X.]] und König [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] von Frankreich zwischen 1515 und 1521 geschlossenen Kontrakts der König von Frankreich das Recht, 225 &amp;#039;&amp;#039;Abbés commendataires&amp;#039;&amp;#039;, also Kommendataräbte, für fast alle französischen Abteien zu ernennen. Diese bezogen Einkünfte aus einem Kloster, ohne dafür Dienst leisten zu müssen. Mit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] bzw. nach der [[Säkularisation]] in Deutschland erlosch die Praxis der Vergabe dieses Titels zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seltenen Fällen wird der Titel und die geistliche Würde eines Abts vom Papst auch als Ehrentitel an Ordensleute verliehen, die das Amt nicht ausüben; man bezeichnet sie als [[Titularabt|Titularäbte]]. Diese empfangen zwar in der Regel die Abtsbenediktion, besitzen aber keine Leitungsgewalt über einen Konvent, sondern sind lediglich mit den – vor allem liturgischen – Vorrechten der Äbte ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellvertreter des Abtes ==&lt;br /&gt;
Der Stellvertreter eines Abtes wird [[Prior]] oder in manchen Klöstern [[Dekan (Kirche)|Dekan]] genannt, dessen Vertreter ist der Subprior. Prior/Dekan und Subprior werden wie die anderen Offizialen vom Abt ernannt und nicht vom [[Konvent (Kloster)|Konvent]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Abtordinarius}}Abtordinarius ist eine ältere Bezeichnung für den Abt einer [[Territorialabtei|Territorial- oder Gebietsabtei]] mit [[bistum]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ähnlicher Funktion. Der Abtordinarius hat die [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktionsgewalt]] eines Orts[[bischof]]s, nicht aber dessen [[Weihesakrament|Weihegewalt]]. Er ist Mitglied der [[Bischofskonferenz (römisch-katholisch)|Bischofskonferenz]] des Landes. Seine Wahl muss vom [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [[Abtbischof]] ist ein Abt, der auch die Bischofsweihe empfangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als [[Abtpräses]] wird der Vorsitzende einer [[monastisch]]en [[Kongregation (Klosterverband)|Kongregation]] bezeichnet, zum Beispiel der [[Bayerische Benediktinerkongregation|Bayerischen Benediktinerkongregation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Abtprimas]] ist bei den [[Benediktiner]]n der gewählte Leiter und Repräsentant der von [[Leo&amp;amp;nbsp;XIII.]] initiierten [[Benediktinische Konföderation|Benediktinischen Konföderation]]. Auch der Konföderation der [[Augustiner-Chorherren]] steht ein Abtprimas vor. Der Abtprimas vertritt seinen [[Ordensgemeinschaft|Orden]] beim Heiligen Stuhl, hat aber keine Leitungsbefugnis wie ein Generalabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Altabt}}Als Altabt oder emeritierter Abt bezeichnet man den früheren Abt eines [[Kloster]]s, der die Leitungsaufgabe einem Nachfolger übergeben hat und den Titel des Abtes daher ehrenhalber weiterhin trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Titel [[Erzabt]] bezeichnet einerseits den Vorsteher eines Mutterklosters (Kloster, von dem Neugründungen &amp;amp;#91;[[Filiation (Zisterzienser)|Affiliationen]]&amp;amp;#93; ausgingen) einer Kongregation des Benediktinerordens, andererseits kann der Titel auch ehrenhalber verliehen werden, wie zum Beispiel an die [[Liste der Äbte des Stifts Sankt Peter|Äbte des Stiftes St. Peter]] in Salzburg. Der Generalabt der Zisterzienser der strengeren Observanz ([[Trappisten]]) trägt den Titel „Erzabt von Cîteaux“ ehrenhalber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Generalabt]] wird der für eine bestimmte Zeit gewählte Inhaber des obersten Leitungsamtes einiger Orden. Er hat seinen Sitz im sogenannten [[Generalkurie|Generalatshaus]] in Rom und vertritt dort die Interessen sowohl des männlichen als auch des weiblichen Ordenszweiges beim Heiligen Stuhl. Bei den Augustiner-Chorherren dagegen wird als Generalabt der gewählte Leiter einer Kongregation bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [[Titularabt]] ist [[pro forma]] auf den Titel einer nicht mehr existenten Abtei benediziert, hat aber keine Leitungsgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Äbte ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Reformation behielten die evangelischen Äbte der reformierten Klöster zunächst die Amtsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Abt&amp;#039;&amp;#039; bei. Im Laufe der Zeit setzten sich dann andere Bezeichnungen durch, so hießen die württembergischen Klostervorsteher bald nur noch &amp;#039;&amp;#039;[[Prälat]]en&amp;#039;&amp;#039;. Doch gibt es auch heute noch evangelische Konvente, deren Obere den Titel &amp;#039;&amp;#039;Abt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Äbtissin&amp;#039;&amp;#039; tragen, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Kloster Loccum|Loccum]] und [[Kloster Bursfelde|Bursfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ordensoberer]]&lt;br /&gt;
* [[Klostervorsteher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franziskus Berzdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Der abbas emeritus. Ein Bericht über eine Umfrage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 74 (1998), S. 514–518.&lt;br /&gt;
* Gabriel Cosack: &amp;#039;&amp;#039;Der Abt als Lehrer und Arzt – heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Strafkapitel der [[Regula Benedicti|RB]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erbe und Auftrag&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 78 (2002), S. 202–215.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pontifikale]] für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes – Die Weihe des Abtes und der Äbtissin. Die Jungfrauenweihe. Pontifikale II.&amp;#039;&amp;#039; Handausgabe mit pastoralliturgischen Hinweisen, herausgegeben von den Liturgischen Instituten. Herder, Freiburg im Breisgau 1994, ISBN 3-451-23288-X.&lt;br /&gt;
* Martina Wiech: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt des Abtes im Konflikt: Studien zu den Auseinandersetzungen um Äbte früh- und hochmittelalterlicher Klöster unter besonderer Berücksichtigung des Bodenseegebiets&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner historische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 59, zugleich Dissertation an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], 1999). Schmitt, Siegburg 1999, ISBN 3-87710-206-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Äbtissin}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4000273-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4000273-1|LCCN=sh85000067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Klosterwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöser Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Ordensgemeinschaften)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lutheraner</name></author>
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