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	<title>A cappella - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T02:33:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=A_cappella&amp;diff=13348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gustav von Aschenbach am 19. September 2024 um 10:13 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-19T10:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A cappella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[a kaˈpɛla]}} (angelehnt an den [[Italienische Sprache|italienischen]] Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;alla cappella&amp;#039;&amp;#039;:  [[Musik]] „nach Art der [[Musikkapelle|Kapelle]]“; Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;a. c.&amp;#039;&amp;#039;; Schreibweise zumindest historisch auch &amp;#039;&amp;#039;a capella&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* in der Ära ab dem späten 16. Jahrhundert eine [[Komposition (Musik)|Kompositionsweise]] für mehrstimmige kirchliche [[Vokalensemble]]s mit oder ohne Instrumentalbegleitung&lt;br /&gt;
* ab dem 19. Jahrhundert [[Chormusik]] bzw. Chorgesang ohne Instrumentalbegleitung&lt;br /&gt;
* ein modernes [[Musikgenre]], bei dem ein [[Close Harmony|Close-Harmony]]-Vokalensemble ohne oder mit minimaler Instrumentalbegleitung auftritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprüngliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orlando de Lassus2.jpg|miniatur|Münchener Hofkapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der A-cappella-Stil hat seinen Ursprung in der [[Polyphonie|polyphonen]] [[Kirchenmusik]] des späten 15. Jahrhunderts, insbesondere in der Musik von [[Josquin des Prez]]. Ende des 16. Jahrhunderts erreichte dieser Stil mit [[Giovanni Pierluigi da Palestrina|Palestrina]], der diesen in seiner Chormusik für die [[Päpstlicher Chor der Sixtinischen Kapelle|Sixtinische Kapelle]] einsetzt, eine Vorrangstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eb&amp;quot;&amp;gt;{{Britannica |id=art/a-cappella |abruf=2023-07-04 |titel=A capella {{!}} vocal music}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „a cappella“ lehnt sich an das [[Italienische Sprache|italienische]] &amp;#039;&amp;#039;alla cappella&amp;#039;&amp;#039; an und bedeutet ursprünglich [[Musik]] „nach Art der [[Musikkapelle|Kapelle]]“ (kirchlicher Sängerchor). Zunächst verstand man darunter mehrstimmige [[Vokalmusik]], bei welcher der Chor durch Musikinstrumente begleitet wird und die Instrumente genau das spielen ([[Colla parte]]), was die Stimmen singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|A capella (Ital.) heißet: wenn Vocal- und Instrumental-Stimmen sich miteinander zugleich, und zwar dergestalt hören lassen, daß diese eben dasjenige, was jene haben, exekutieren.| [[Johann Gottfried Walther]]: Musikalisches Lexikon, 1732&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gottfried Walther: &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|A capella, alla capella, d.&amp;amp;nbsp;h. im Kapellstile, bedeutet in älteren Kirchenmusiken die Bewegung der Singstimmen ohne Instrumente, oder, wenn ja solche den Gesang begleiten, das Fortgehen der Instrumente im [[Unisono]] mit den Singstimmen.| F. A. Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1851&amp;lt;ref&amp;gt;F. A. Brockhaus: Allgemeine Deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. 1851 Leipzig 1. Band, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet eine Aufführungspraxis von Vokalmusik, die variabel dargestellt werden konnte. Nach Möglichkeit zog der [[Kapellmeister]] eine [[Orgel]] oder andere Instrumente bei der Aufführung hinzu, um einige oder alle Gesangsstimmen zu „verdoppeln“. Im 17. Jahrhundert wurde die A-cappella-Musik zunehmend von der [[Kantate]] abgelöst, die sowohl für Instrumente als auch für Singstimmen geschrieben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführungspraxis der Sixtinischen Kapelle stellte schon im 18. Jahrhundert einen Sonderfall dar:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Indessen ist die Päbstliche Music darinnen von anderen unterschieden, daß man dabey keiner Orgel oder anderer Instrumenten brauchet, sondern die Stücke nur hersinget.| [[Johann Gottfried Walther]]: Musikalisches Lexikon, 1732&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gottfried Walther: &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1732, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Bei der Wiederentdeckung der alten [[Chormusik]] im 19. Jahrhundert durch Laienchöre kam es zu einem Missverständnis der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;a cappella&amp;#039;&amp;#039;, aus dem eine Bedeutungsveränderung resultierte: Im allgemeinen Sprachgebrauch wurde nun darunter eine Musik verstanden, die vollständig auf Instrumente verzichtet und allein auf der menschlichen Stimme beruht, obwohl der Ausdruck dies nicht besagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Musik ===&lt;br /&gt;
In der breiten Masse der traditionellen Chöre hat sich das Verständnis von a cappella als unbegleiteter Musik weitgehend gefestigt. Durch die stärkere Gewichtung des Wissens um die [[historische Aufführungspraxis]] im Musikstudium ist zumindest den Berufsmusikern die ursprüngliche Bedeutung bewusst. Chöre und [[Kantorei]]en, die heute eine historische Aufführungspraxis beachten, ziehen zu ihren Aufführungen von alter Chormusik im Cappellstil wieder vermehrt Instrumente hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Musik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:The Chordettes.JPG|miniatur|[[The Chordettes]], eine der ersten A-cappella-Girlgroups]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand in den USA ein neues [[Populäre Musik|populärmusikalisches]] Genre von vokalen Kleingruppen wie [[The Whiffenpoofs]] im Jahr 1909. Dabei wurde in [[Barbershop (Musik)|Barbershop]]-Manier in [[Close Harmony]] gesungen. 1927 entstanden nach dem amerikanischen Vorbild der [[The Revelers]] in Deutschland die [[Comedian Harmonists]]. Sie sangen zwar mit Klavierbegleitung, förderten durch ihre Popularität aber das rein vokale Genre sehr. Weitere Einflüsse nahm die A-cappella-Musik aus dem [[Doo Wop]] der 1950er Jahre. Eine der ersten a cappella singenden [[Girlgroup]]s war das Quartett [[The Chordettes]], deren bekanntester Hit &amp;#039;&amp;#039;Mister Sandman [Bring me a Dream]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1954 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-cappella-Musik wird heutzutage vor allem durch moderne [[Vokalensemble]]s mit vier bis sechs Personen aufgeführt. Neben vielen rein männlichen und gemischten Ensembles gibt es nur wenige rein weibliche [[Band (Musik)|Bands]], beispielsweise [[Aquabella]], [[medlz]] oder [[Niniwe]]. Als [[Lied]]-Material werden zum einen spezielle [[Coverversion]]en von Liedern aus dem [[Popmusik|Pop]]- und [[Rockmusik|Rock]]-Bereich verwendet, die ohne Instrumente arrangiert werden. Zum anderen werden speziell hierfür geschriebene und arrangierte Lieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arrangements können die einzelnen Stimmen in Melodie und Text gleichberechtigt nebeneinander stehen. Häufig aber übernehmen eine oder mehrere Stimmen die Hauptstimme im Sinne einer [[Solist|Solostimme]] oder einer Leadstimme, während die anderen Stimmen für die Begleitung sorgen. Dabei ahmen die einzelnen Stimmen, oft durch elektronische Hilfsmittel und Studiotechnik verstärkt, einzelne Instrumente nach – insbesondere das Schlagzeug durch [[Vocal Percussion]] oder [[Beatboxing]], gelegentlich auch durch Händeklatschen oder Fingerschnipsen. Vereinzelt benutzen A-cappella-Gruppen auch [[Eggshaker]] für die rhythmische Begleitung. Wegen dieser verschiedenen Aufgaben gibt es bei A-cappella-Gruppen die klassische Aufteilung in [[Melodiegruppe|Melodie]]- und [[Rhythmusgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 findet in Leipzig jährlich das [[Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella“|Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“]] statt, das seit 2007 im Rahmen eines Wettbewerbs auch Nachwuchsensembles fördert. Weitere bedeutende Wettbewerbe für A-cappella-Ensembles sind im deutschsprachigen Raum unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;International A Cappella Competition&amp;#039;&amp;#039; in Graz, der &amp;#039;&amp;#039;A Cappella Award&amp;#039;&amp;#039; in Ulm sowie der Förderpreis &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend kulturell]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste zeitgenössischer A-cappella-Gruppen]]&lt;br /&gt;
* [[Anthologie der russischen weltlichen A-cappella-Chormusik des 19. bis frühen 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OeML|a-cappella|a cappella|ETH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|A cappella music|A cappella}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4140954-1}}&lt;br /&gt;
* [https://rarb.org/ &amp;#039;&amp;#039;The Recorded A Cappella Review Board&amp;#039;&amp;#039;], Rezension von A-cappella-Neuerscheinungen (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140954-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A cappella| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikgenre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsbezeichnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav von Aschenbach</name></author>
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