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	<title>4. Jahrhundert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=4._Jahrhundert&amp;diff=5937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wien Lisboa: /* Erfindungen und Entdeckungen */</title>
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		<updated>2025-05-03T12:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erfindungen und Entdeckungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Artikel Jahrhundert|4|TOC=1}}&lt;br /&gt;
[[Datei:World in 400 CE.png|mini|400px|Globale territoriale Situation im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begann am 1. Januar [[301]] und endete am 31. Dezember [[400]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört zur Epoche der [[Spätantike]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitalter/Epoche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Christentum]] wird im Jahre [[380]] von [[Theodosius I.]] zur [[Staatsreligion]] im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] erklärt (Edikt [[Dreikaiseredikt|Cunctos populos]]). Diese dem Christentum im weiteren Verlauf Macht und Besitz erbringende Entwicklung wurde maßgeblich schon von [[Konstantin der Große|Konstantin dem Großen]] in Gang gesetzt. Doch kann dadurch der rasch voranschreitende Niedergang des Römischen Reiches nicht aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
* Aus Mittelasien wandern die [[Hunnen]] nach [[Osteuropa]] ein und gründen ein Reich. Sie verdrängen die bisher dort ansässigen Völker und setzen eine [[Völkerwanderung]] in Bewegung, die als erstes großes Volk die [[Goten]] nach [[Südeuropa]] führt.&lt;br /&gt;
* [[Indien]]s [[Dichtung|Dichtkunst]] tritt in ihre klassische Phase ein.&lt;br /&gt;
* Das bislang [[schrift]]lose [[Japan]] übernimmt von [[Kaiserreich China|China]] die Schrift und weitere Aspekte der [[Chinesische Kultur|chinesischen Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse/Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
* Eine eigenständige [[Iroschottische Kirche|keltische Kirche]] entsteht und besteht bis in das [[6. Jahrhundert]] fort.&lt;br /&gt;
* [[312]]: [[Schlacht an der Milvischen Brücke]].&lt;br /&gt;
* [[313]]: [[Mailänder Vereinbarung|Toleranzedikt von Mailand]] ([[konstantinische Wende]]).&lt;br /&gt;
* Im [[Erstes Konzil von Nicäa|ersten Konzil von Nicäa]] ([[325]]) wird der [[Arianismus|arianisch]]-[[Athanasius der Große|athanasische]] Glaubensstreit zugunsten der athanasischen [[Dreifaltigkeit|Trinitätslehre]] entschieden und ein verbindliches Datum für das [[Ostern|Osterfest]] festgelegt. Auf dem [[Erstes Konzil von Konstantinopel|Ersten Konzil von Konstantinopel]] [[381]] wird der [[Arianischer Streit|arianische Streit]] endgültig beigelegt.&lt;br /&gt;
* Das griechische Byzantion wird [[326]] von [[Konstantin der Große|Konstantin]] unter dem Namen [[Konstantinopel]] zur Hauptstadt des römischen Reiches und zur [[Residenzstadt|Residenz]] erhoben. Die Verlegung der Hauptstadt bewirkt eine Hellenisierung des römischen Kaisertums, das sich entwickelnde [[Byzantinismus|byzantinische Hofzeremoniell]] umgibt den Kaiser mit einem göttlichen [[Heiligenschein|Nimbus]].&lt;br /&gt;
* Die [[Petersdom#Geschichte|Alte Peterskirche]] in [[Rom]], die bekannteste frühchristliche [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], wird von Papst [[Silvester I.]] geweiht.&lt;br /&gt;
* Bischof [[Wulfila]] schreibt um [[360]] im östlichen Mitteleuropa für die Goten die [[Wulfilabibel]]. Diese [[Bibelübersetzung]] ist die älteste schriftliche Überlieferung einer [[Germanische Sprachen|germanischen]] Sprache, für die Wulfila statt der [[Runen]] eine neue Schrift entwickelt. Sie basiert auf griechischen und römischen Buchstaben – mit Runen für jene [[Gotische Sprache|gotischen]] Laute, die in keiner der beiden Sprachen vorkamen (beispielsweise englisches th). Von der Wulfilabibel sind aus Italien stammende Handschriften des [[6. Jahrhundert]]s erhalten ([[Neues Testament]] und Teile des Alten Testaments). Die bekannteste dieser Abschriften ist der [[Codex Argenteus]], der heute in der Universitätsbibliothek [[Uppsala]] aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;
* In der [[Schlacht von Adrianopel (378)]] vernichten die Goten das römische Heer. Kaiser [[Valens]] fällt im Kampf, doch kann sein Nachfolger [[Theodosius I.|Theodosius]] das politische Gleichgewicht wiederherstellen. Die Goten besiedeln als autonome Föderaten das heutige Bulgarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Myra]] (etwa 270-365), bekannter Heiliger der lateinischen und östlichen Kirchen. &lt;br /&gt;
* [[Chrocus]] (ca.260-3??) war [[306]] an der Erhebung von Konstantin zum Caesar (Unterkaiser) beteiligt.&lt;br /&gt;
* [[Konstantin der Große|Konstantin]] (etwa 280–[[337]]), römischer [[Kaiser]] (ab [[306]]). Machte Byzanz („Konstantinopel“) zur Hauptstadt des römischen [[Römisches Reich|Imperiums]] und legte damit den Grundstein für die Entstehung eines eigenständigen „[[Byzantinisches Reich|Ostreichs]]“. Trug entscheidend dazu bei, dass das Christentum Staatsreligion wurde. Erließ Gesetze zum Schutze von [[Sklaverei|Sklaven]] und führte erfolgreiche Kriege im Zeichen des Kreuzes.&lt;br /&gt;
* [[Axid]] (etwa 291–[[347]]), [[Nordafrika|nordafrikanischer]] [[Freiheitskämpfer]]. Schuf die quasi-kommunistische revolutionäre Bewegung der „[[Agonistiker|Circumcellionen]]“ und kämpfte unter Einbeziehung christlicher Ideale für die ausgebeuteten Sklaven, Bauern und Arbeiter seines Landes. Unterlag gegen das römische Heer&lt;br /&gt;
* [[Ermanarich]] ([[305]]–[[370]]), König der [[Ostgoten]] (Ostrogoten, Greutungen) ab [[350]]. Einiger der südrussischen Gotenvölker und Reichsgründer. Besiegte [[Slawen]], [[Finnen]] und Germanen und auch römische Heere, unterlag jedoch gegen die [[Hunnen]].&lt;br /&gt;
* [[Schapur II.]] ([[309]]–[[379]]), König von [[Perserreich|Persien]]. Bekämpfer des Christentums und Förderer der persischen [[Zarathustra]]-Religion. Kämpfte erfolgreich gegen Rom und gegen die Hunnen und konnte so sein Reich vergrößern beziehungsweise erhalten.&lt;br /&gt;
* [[Wulfila]] (lat. Ulfilas; etwa 310–[[383]]), erster Bischof der [[Westgoten]] (Wisigoten, Terwingen). Er bekehrte sie zum [[Arianismus|arianischen Christentum]]. Er erfand eine neue Schrift für die [[Gotische Sprache]], die bisher in germanischen Runen geschrieben worden war. Sie war eine Abwandlung der griechischen Schrift mit einigen lateinischen Buchstaben.&lt;br /&gt;
* [[Martin von Tours]] (lat. Martinus), (* um 316); † 8. November [[397]]), dritter [[Liste der Erzbischöfe von Tours|Bischof von Tours]] und französischer Nationalheiliger. Er quittierte [[356]] aus christlicher Überzeugung seinen Kriegsdienst als römischer Offizier und wurde [[372]] zum Bischof von Tours geweiht. Er gilt als Bindeglied zwischen Rom und dem [[Fränkisches Reich|Frankenreich]].&lt;br /&gt;
* [[Ammianus Marcellinus]] (* um 330; † um 395), römischer Historiker. Er war neben [[Prokopios von Caesarea]] der bedeutendste spätantike Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
* [[Julian (Kaiser)|Julian]] ([[331]]–[[363]]), römischer Kaiser ab [[360]]. Entließ Tausende überflüssiger Beamter, senkte die Steuern und ordnete das Unterrichtswesen. Versuchte erfolglos, dem Vordringen des Christentums im römischen Reich Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;
* [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] (* [[339]]; † 4. April [[397]], Kirchenlehrer und Bischof von Mailand.&lt;br /&gt;
* [[Theodosius I.|Theodosius]], der &amp;#039;Gotenfreund&amp;#039; ([[347]]–[[395]]), römischer Kaiser spanischer Herkunft ([[379]]–[[395]]) und letzter Herrscher eines vereinten Römischen Reiches. Nach schwerer Krankheit strenggläubiger Christ, setzte er endgültig das [[Dreifaltigkeit]]sdogma von der Göttlichkeit [[Jesus von Nazaret|Jesu]] durch.&lt;br /&gt;
* [[Balamir]] (auch Balamber, etwa 350–[[404]]), angeblich König der Hunnen. Soll über die [[Wolga]] vorgedrungen sein und das Reich der [[Alanen]] an [[Terek]], [[Kuban]] und am unteren [[Don (Asowsches Meer)|Don]] vernichtet haben. Er soll auch mit seinen Reiterheeren Ermanarichs neu gegründetes Ostgotenreich erobert und Goten zu [[Heeresfolge]] und [[Tribut]] gezwungen haben. Seine Historizität ist aber umstritten.&lt;br /&gt;
* [[Gratian]] (etwa 359–383), römischer Kaiser ([[375]]–383). Unter dem Einfluss des [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] verzichtet er auf das bisher vom Kaiser bekleidete Amt des „Oberpriesters“ und machte das Christentum zur beherrschenden Macht im zerfallenden Reich.&lt;br /&gt;
* [[Stilicho]] (um 360–[[408]]), römischer Feldherr und Staatsmann. Nach dem Tod von Theodosius Regent Westroms. Besiegte Alarich den König der Westgoten und auch ins Reich einfallende Germanen und Ostgoten. Besiegelte mit seiner Gebietsforderung an Ostrom die endgültige Teilung des römischen Reichs.&lt;br /&gt;
* [[Alarich I.]] (etwa 374–[[410]]), König der Westgoten. Führer des Aufstands von [[391]], besiegt [[Theodosius I.|Theodosius]]. Nach wechselndem Kriegsglück Eroberung [[Rom]]s und Tod [[410]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindungen und Entdeckungen ==&lt;br /&gt;
* In [[Indien]] wird eine Technik zur [[Rohrzucker]]gewinnung entwickelt; dabei wird Saft aus dem [[Zuckerrohr]] gepresst und durch Kochen eingedickt.&lt;br /&gt;
* Muskelkraftantrieb wird durch [[Wasserkraft]] ersetzt; um [[363]] entsteht ein mit Wasserkraft betriebenes [[Sägewerk]] an der [[Ruwer]], um [[390]] wird von Wassermühlen berichtet, die ein Steinsägewerk an der [[Rur]] ([[Belgien]]) antreiben.&lt;br /&gt;
* Die [[demotische Schrift]] in [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|Ägypten]] wird durch die [[Griechisches Alphabet|griechische Schrift]] verdrängt.&lt;br /&gt;
* Um [[380]] wird in China unter der [[Jin-Dynastie (265–420)|Jin-Dynastie]] der Gebrauch des [[Kompass|Schiffskompass]] üblich.&lt;br /&gt;
* Um [[385]] führt Kaiser [[Theodosius I.|Theodosius]] den in [[Asien]] schon weit länger bekannten [[Reitsattel]] in Europa ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ammianus Marcellinus]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Weltreich vor dem Untergang&amp;#039;&amp;#039;, (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Res gestae&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Otto Veh]]), Artemis, München / Zürich 1974, ISBN 3-7608-3514-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek der alten Welt, Römische Reihe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|4th century|4. Jahrhundert}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-bonn.de/~uph202/EinfuehrungMA/viertesjahrhundert.shtml | wayback=20130706035748 | text=Ingrid Heidrich: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geschichte des Mittelalters – 4. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;}} (überarbeitete elektronische Fassung von &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geschichte des europäischen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, H-C-I, Bad Münstereifel 2003, ISBN 3-00-010998-6)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wien Lisboa</name></author>
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