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	<title>Ökotourismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-12T17:14:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=%C3%96kotourismus&amp;diff=7365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-07-07T08:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Sanfter Tourismus&lt;br /&gt;
|4=Ökotourismus&lt;br /&gt;
|2=Februar 2024|1=[[Benutzer:Siehe-auch-Löscher|Siehe-auch-Löscher]] ([[Benutzer Diskussion:Siehe-auch-Löscher|Diskussion]]) 12:03, 23. Feb. 2024 (CET)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenreise Kungsleden 2007.jpg|mini|hochkant=1.5|alt=6 Personen sitzen hintereinander auf einer weitläufigen Tundra (jeweils an die aufgestellten Schienbeine der hinteren Person gelehnt) und genießen die Sonne|Ökotourismus in schwedisch [[Lappland]]: Anreise mit Bahn und Bus, Übernachtung im Zelt oder Unterkünften der [[Samen (Volk)|Samen]], Wandern und Genießen, Informationen zur Flora und Fauna durch die Reiseleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökotourismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: naturnaher Tourismus) ist eine auf die Belange von [[Umwelt]] und ansässiger Bevölkerung besondere Rücksicht nehmende Form des [[Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Gemäß der [[Weltorganisation für Tourismus]] (UNWTO) umfasst Ökotourismus nicht nur die Grundpfeiler der nachhaltigen Entwicklung im wirtschaftlichen, ökologischen und soziokulturellen Sinne, sondern unterscheidet sich von anderen nachhaltigen Formen des Tourismus durch die strikte Orientierung an folgenden Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ökotourismus trägt aktiv zum Erhalt des natürlichen und kulturellen Erbes bei.&lt;br /&gt;
* Er berücksichtigt und involviert die lokale oder indigene Bevölkerung und trägt zu deren Wohl bei.&lt;br /&gt;
* Er bringt den Besuchern das natürliche und kulturelle Erbe der [[Destination (Tourismus)|Destination]] näher.&lt;br /&gt;
* Er eignet sich für Individualreisende oder kleinere organisierte Gruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unwto.org/sustainable-development/ecotourism-and-protected-areas |titel=Ecotourism and Protected areas {{!}} UNWTO |abruf=2021-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anick Löffler |Titel=Touristische Entwicklung auf Mauritius unter Berücksichtigung des Ökotourismus |Ort=wien |Datum=2011 |Kommentar=uniwien |Online=https://othes.univie.ac.at/17226/ |Abruf=2021-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Naturschutz]] beschreibt Ökotourismus wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ökologischer Tourismus ist die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus. Da im deutschen Sprachgebrauch Umweltverträglichkeit tendenziell unter anthropozentrischer Sichtweise auf die Umwelt des Menschen eingegrenzt wird, obwohl umfassender eigentlich ein intakter Naturhaushalt und eine auch für wildlebende Pflanzen und Tiere angemessene Umwelt erforderlich ist, ist die Sichtweise im Ökotourismus auf ökosystemare Zusammenhänge ausgedehnt worden. Ziel, insbesondere von wissenschaftlicher und NGO-Seite, ist ein ‚Ökologisch verantwortlicher Tourismus‘.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Ökotourismus bezieht sich dabei meist weniger auf die An- und Abreise, sondern (vor allem international) auf ein umweltfreundliches Verhalten am Urlaubsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Definition von [[Naturtourismus]] laut GTZ (Ludwig Ellenberg):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es handelt sich um ein spezielles Nachfragesegment, welches sich dadurch auszeichnet, dass naturbezogene Aktivitäten in attraktiven naturnahen Landschaften, bevorzugt in Schutzgebieten, ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen:&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftstourismus]]&lt;br /&gt;
* Tierbeobachtungen&lt;br /&gt;
* Naturphotographie&lt;br /&gt;
* Konsumtive Aktivitäten (Fischen, Jagen)&lt;br /&gt;
* Sport und Abenteuertourismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftverschmutzung durch Naturtourismus, Cuyabeno-Reservat.jpg|mini|alt=offenes Boot auf dem Wasser von einem qualmenden Benzinmotor angetrieben. Auf der Reling sitzt eine Person mit erhobener Hand|Von den Anbietern als Ökotourismus beworben: Regenwaldtouren mit dem Motorboot ins [[Wildtier-Reservat Cuyabeno]] (Ecuador)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nicht nur reinen [[Naturtourismus]], sondern Ökotourismus zu betreiben, sollte die Aktivität immer in nachhaltigem Sinne die Natur schützen und einen Beitrag für die lokale Bevölkerung leisten. So lässt sich in den meisten Touristenregionen mit Fotosafaris und Tierbeobachtungen mehr Geld verdienen als mit konsumtiven Aktivitäten wie der Trophäenjagd. Am Beispiel der Grizzlybären an der Pazifikküste zeigte sich, dass Beobachtungstouren das Zwölffache der touristischen Einnahmen aus der Bärenjagd einbringen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernadette Calonego |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/report-nur-gucken-nicht-toeten-1.3557731 |titel=Nur gucken, nicht töten |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2010-06-23 |abruf=2023-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlerweile nicht mehr existierende Naturschutz-Organisation [[PAN Parks Foundation]] hat ein Konzept erarbeitet, um Ökotourismus, lokale Wirtschaftsförderung und Naturschutz in europäischen [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Schutzgebieten]] mit [[Wildnis]]charakter zu verbinden. Das Konzept wird von der Organisation [[European Wilderness Society]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spanischen Sprachgebrauch kann mit &amp;#039;&amp;#039;ecoturismo&amp;#039;&amp;#039; dagegen ein bloßer Ausflug ins Grüne gemeint sein. In [[Ecuador]] wird die Bezeichnung als [[Marketing]]strategie verwendet, um den potentiellen Kunden einen weiteren Grund für den Kauf einer naturtouristischen Reise zu bieten, die jedoch tatsächlich wenig mit umweltfreundlichem Reisen zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Ökotourismus kann [[Sanfter Tourismus|nachhaltiger Tourismus]] nicht nur in beinahe unberührten Gebieten, sondern auch in Städten stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelnen ergeben sich auch Abgrenzungsschwierigkeiten zu Ausprägungen des Tourismus, die lediglich einen Teilaspekt als ökologisch vermarkten, insgesamt allerdings eine negative [[Lebenszyklusanalyse|Ökobilanz]] zeigen ([[Greenwashing]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Ökotourismus entstand in den 1960er-Jahren in den [[USA]]: &amp;#039;&amp;#039;Ecotourism is responsible travel to natural areas that conserves the environment and sustains the well being of local people&amp;#039;&amp;#039; (The Ecotourism Society 1991). [[Namibia]] war 1990 eines der ersten Länder der Erde, das dem Umweltschutz einen Verfassungsschutz einräumte und seitdem einen ökologischen Tourismus mittels des dafür geschaffenen [[Ministerium für Umwelt und Tourismus (Namibia)|Ministerium für Umwelt und Tourismus]] koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 rückte das Thema „Nachhaltigkeit“ auch in den Fokus der Vereinten Nationen: Während der Rio-Konferenz verständigte sich die Staatengemeinschaft auf das „Nachhaltigkeitsprinzip“, das auch im Tourismus eine Rolle spielen sollte. Konkret sollten die Gästezufriedenheit und die Stärkung der regionalen Wirtschaft mit dem Naturschutz und der Verbesserung der Lebensqualität der Einheimischen einhergehen. In Deutschland ist es Aufgabe des Bundesamtes für Naturschutz, diese Forderungen durch konkrete Projekte umzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bfn.de/themen/tourismus-sport/tourismus/oekotourismus.html |titel=Ökotourismus: Begriffe und Definitionen |werk= |hrsg=Bundesamt für Naturschutz |datum= |abruf=2020-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Ökotourismus ist zu einem eigenen Marktsegment geworden und weltweit verbreitet. Zwei Beispiele in Afrika, die der WWF positiv bewertet, sind das Schutzgebiet Kavango-Zambezi (KAZA) und der Virunga-Nationalpark.&amp;lt;ref&amp;gt;Brit Reichelt-Zolho, Johannes Kirchgatter: [http://www.dandc.eu/de/article/oekotourismus-afrika-verbindet-entwicklung-und-naturschutz &amp;#039;&amp;#039;Ökotourismus in Afrika.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;dandc.eu&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecotourism Svalbard-rotated.jpg|mini|alt=7 Personen mit dem Rücken zum Betrachter in einem Schlauchboot auf einem Eismeer betrachten und fotografieren Gletscher in Bildhintergrund|Ist der Naturtourismus in der Arktis [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergens]] Ökotourismus? Die Inseln sind nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar]]Meist handelt es sich beim Ökotourismus um Reisen in abgelegene, wenig erschlossene Regionen, die als &amp;#039;&amp;#039;unberührte Natur&amp;#039;&amp;#039; für die Ursprünglichkeit ihrer selten gewordenen [[Flora]] und [[Fauna]] geschätzt werden. Dabei wird gerade diese Naturbelassenheit in Folge einer touristischen Erschließung gefährdet und durch deren negativen Begleiterscheinungen geschädigt. Zum Beispiel wurden in [[Nepal]] und [[Tibet]] ganze Wälder abgeholzt, um [[Trekking|Trekker]] und Bergsteiger zu beherbergen. Wüstenartige Landstriche bilden sich, die Bodenerosion, Bergstürze und Überschwemmungen zur Folge haben. Eine zusätzliche Belastung ist das hohe Müllaufkommen und die Boden-Wasserverschmutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Mommsen |url=https://www.planet-wissen.de/natur/gebirge/himalaja/pwieumweltproblemeimhimalaja100.html |titel=Umweltprobleme im Himalaja |hrsg=ARD, Planet Wissen |datum=2020-04-17 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker des Ökotourismus weisen darauf hin, dass Gebiete, die für den Ökotourismus geöffnet werden, bald ausgedehnte Erschließungen samt Infrastrukturausbau und schließlich auch [[Massentourismus]] mit all seinen umweltschädigenden Auswirkungen nach sich ziehen können. So galt für die [[Seychellen]] über Jahre eine selbstverordnete Obergrenze von 125.000 Besuchern pro Jahr. Um diese zu erhöhen, sobald sich die Möglichkeit bot, wurden Arbeitskräfte importiert. So wurde die Abhängigkeit vom Tourismus verstärkt und ein instabiles System geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monika Maier-Albang |url=https://www.sueddeutsche.de/reise/nachhaltigkeit-reisen-greenwashing-interview-1.4830632 |titel=Greenwashing im Tourismus: &amp;quot;Wir müssen jetzt radikal umdenken&amp;quot; |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2020-03-10 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders gefährdet seien [[Entwicklungsland|Entwicklungsländer]] mit ihren eher geringen [[Umweltschutz]]auflagen, da sie für ausländische Tourismusunternehmen, die mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen wollen, besonders attraktiv seien. Außerdem werde die Anreise – vielfach mit dem stark umweltschädigenden Flugzeug – außer Acht gelassen. Auch die Ausgaben für den Schutz ökologischer und sozialer Ressourcen sowie für die von Touristen und Einheimischen genutzten Infrastruktur, werden selten als Kosten des Tourismus erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tourism-watch.de/artikel/die-unsichtbaren-kosten-des-tourismus/ |titel=Die unsichtbaren Kosten des Tourismus |titelerg=Interview mit Megan Epler Wood |werk=Tourism Watch |hrsg=Brot für die Welt |datum=2022-12-13 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen bringt auch der Ökotourismus selbst Belastungen für das Zielgebiet mit sich. Die Idee, der Tourismus solle den Schutz der Natur mitfinanzieren und eine wirtschaftliche Alternative zur Jagdindustrie bieten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jennifer Collins |url=https://www.dw.com/de/vom-gejagten-zum-retter-meeresschildkr%C3%B6ten-in-mexiko/a-18840515 |titel=Vom Gejagten zum Retter: Meeresschildkröten in Mexiko |werk=Deutsche Welle |datum=2015-11-10 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, erscheint sinnvoll, doch geht die Rechnung oft nicht auf: So bringen etwa Reisen in die Laichgebiete von [[Meeresschildkröte]]n, mit denen angeblich deren Schutz finanziert wird, unabsehbare und vielleicht nicht offensichtliche Beeinträchtigungen des betreffenden [[Ökosystem]]s mit sich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/reise/aktuell/oeko-tourismus-meeresschildkroeten-lassen-kassen-klingeln-a-301405.html |titel=Meeresschildkröten lassen Kassen klingeln |werk=Spiegel |datum=2004-04-25 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wäre zum Beispiel die Verschmutzung des Lebensraumes der Schildkröte durch die Hotelabwässer zu nennen, die in Entwicklungsländern oftmals ungeklärt in das Meer eingeleitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helge Bendl |url=https://www.spiegel.de/reise/fernweh/galapagos-inseln-bedrohung-des-oekosystems-durch-tourismus-boom-a-842036.html |titel=Galápagos-Inseln: Kuriositäten-Show der Natur |werk=Spiegel |datum=2012-07-03 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch halten die Einnahmen aus dem [[Safari]]- und [[Tauchen|Tauchtourismus]] in [[Kenia]] keineswegs das [[Korallenbleiche|Riffesterben]] auf. Die ökologischen Belastungen durch den Tourismus jenseits der Parkzäune und auf dem Weg bis an die Tore der Parks müssten vollumfänglich einbezogen werden, um ihre ökologische Nachhaltigkeit bewerten zu können. Eine naturverträgliche Lenkung der steigenden Besucherzahlen kostet zusätzlich Geld, das die Kassen vieler Parkverwaltungen nicht hergeben. Umweltverschmutzung und ein hoher Ressourcenverbrauch sind direkte Folgen touristischer Aktivitäten und der dafür erbauten Infrastruktur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katrin Rösner, Beatrice Knerr |Hrsg=Agrarsoziale Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Region Laikipia: Entwicklung des ländlichen Raumes in Kenia durch internationalen Ökotourismus. |Datum= |Seiten=10 |Online=https://www.asg-goe.de/pdf/Oekotourismus-Kenia.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme ergeben sich auch im Kulturbereich. Besonders betroffen sind insofern die [[Indigene Völker|indigenen Völker]], die rund 300 Millionen Menschen, die schätzungsweise 90 Prozent der Gebiete bewohnen, welche die höchste Artenvielfalt und die seltensten Arten der Welt beherbergen. Sie wurden etwa im Zuge ökologisch motivierter Tourismusprojekte aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben, indem ihnen das Betreten der Schutzgebiete durch Zäune verwehrt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra Endres |url=https://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/kenia-samburu-nationalpark |titel=Vertrieben für den Naturschutz |werk=Zeit |datum=2011-12-14 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihre Landrechte juristisch sehr labil sind, stellt der Tourismus vielfach eine reale Gefährdung ihrer Existenzgrundlage dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Norbert Suchanek |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/14594.entwicklung-durch-aggressiven-oekotourismus.html |titel=Entwicklung durch aggressiven Ökotourismus? |titelerg=Das UNO-Modell stößt bei vielen Ureinwohnern auf Kritik |werk=nd |datum=2002-03-21 |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die [[Vereinte Nationen|UNO]] erkor [[2002]] zum internationalen Jahr des Ökotourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Blaue Flagge (Gütezeichen)]]&lt;br /&gt;
* [[Sanfter Tourismus]]&lt;br /&gt;
* [[Overtourism]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. Ellenberg u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Ökotourismus: Reisen zwischen Ökonomie und Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg u. a. 1997.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Grober]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 2006, ISBN 3-86150-772-2.&lt;br /&gt;
* K. Lindberg u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Ecotourism, A Guide For Planners and Managers.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, North Bennington 1993. (englisch)&lt;br /&gt;
* K. Lindberg u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Ecotourism, A Guide For Planners and Managers.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, North Bennington 1998. (englisch)&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökotourismus als Instrument des Naturschutzes?: Möglichkeiten zur Erhöhung der Attraktivität von Naturschutzvorhaben.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgruppe Ökotourismus, München u. a. 1995.&lt;br /&gt;
* G. Danielli, R. Sonderegger: &amp;#039;&amp;#039;Kompaktwissen Naturtourismus.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger Verlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-7253-0924-5.&lt;br /&gt;
* D. Siegrist, M. Stremlow: &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht – Erlebnis – Landschaft. Naturnaher Tourismus in Pärken und UNESCO-Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2009, ISBN 978-3-85869-393-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ecotourism|Ökotourismus}}&lt;br /&gt;
* respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung: [http://www.respect.at/ www.respect.at]&lt;br /&gt;
* Bundesamt für Naturschutz: [https://www.bfn.de/themen/tourismus-sport/tourismus/oekotourismus.html www.bfn.de]&lt;br /&gt;
* {{Cite web|url=https://tellerrandstories.de/reise/ecotourism/|title=Ecotourism – Reisen für eine bessere Welt|date=2022-04-02|accessdate=2022-07-23|last=Berg|first=Georg|work=Tellerrand-Stories}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4372085-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Okotourismus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanfter Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismuswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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