<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=92.199.249.179</id>
	<title>Demo Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=92.199.249.179"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/92.199.249.179"/>
	<updated>2026-08-14T01:40:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Digitalkamera&amp;diff=11910</id>
		<title>Digitalkamera</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Digitalkamera&amp;diff=11910"/>
		<updated>2025-04-08T21:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.199.249.179: Fixed URL to digital camera museum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Digital camera - frontal and profile.jpg|mini|Eine digitale Kamera, oben mit Blick auf den Bildsensor (ohne Objektiv), unten mit Objektiv (links) und mit Blick auf den Bildschirm der Kamerarückseite (rechts).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2023 Nikon D90 w trybie Live View.jpg|mini|Rückseite einer Digitalkamera, die das aufzunehmende Bild als Vorschau anzeigt (Live View)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sony Alpha ILCE-7R taken apart 2014 CP+.jpg|mini|Aufbau einer digitalen spiegellosen Systemkamera, hier am Beispiel einer zerlegten [[Sony A7R|Sony Alpha 7R]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Digitalkamera&#039;&#039;&#039; ist eine [[Kamera]], die als Aufnahmemedium anstatt eines [[Fotografischer Film|Films]] (siehe: [[Analogkamera]]) ein digitales [[Datenspeicher|Speichermedium]] verwendet; das Bild wird zuvor mittels eines elektronischen Bildwandlers ([[Bildsensor]]) [[Digitalisierung|digitalisiert]]. Manche Film-[[Fotoapparat]]e können mit einer [[Digitale Kamerarückwand|digitalen Rückwand]] zu einer Digitalkamera umgerüstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Olympus E-30-Cutmodel.jpg|mini|Querschnitt einer [[Olympus E-30]] DSLR aus dem Jahr 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfindungsphase ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Digitalkamera beginnt 1963 mit der von [[David Paul Gregg]] während seiner Zeit bei der [[Winston Research Corporation]] erfundenen Videodisk-Kamera. Obwohl ihre Bilder nur ein paar Minuten und elektrisch-analog (auf eben jener Videodisk) gespeichert werden konnten, so ist sie doch die erste Kamera, die Standbilder elektronisch speichern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Patent auf einen [[Bildsensor]] (in Form einer Matrix aus [[Diskretes Bauelement|diskreten]] [[Photodiode]]n, die jeweils mit einem [[Kondensator (Elektrotechnik)|Speicherkondensator]] gekoppelt sind), der optische Bilder durch den Einsatz von (festen) Halbleiterbauelementen (engl. {{lang|en|&#039;&#039;solid state device&#039;&#039;}}) aufnehmen und speichern kann, wurde 1968 beantragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Erfinder=Edward H. Stupp, Pieter G. Cath, Zsolt Szilagyi|Titel=All solid state radiation imagers|Land=US|V-Nr=3540011|A-Datum=1968-09-06|V-Datum=1970-11-10|Anmelder=Philips Corp.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 wurde von [[Willard Boyle]] und [[George E. Smith|George Smith]] die Basis des [[CCD-Sensor|CCD]] ({{lang|en|charge-coupled device}}) erfunden. Ein CCD, ursprünglich als Datenspeicher entwickelt, ist ein lichtempfindlicher Chip, mit dem Bilder kurzzeitig gespeichert werden können. Diese Erfindung war der endgültige technische Durchbruch auf dem Weg zur digitalen Fotografie. 1970 bauten Wissenschaftler der [[Bell Laboratories]] die erste Solid-State-Kamera, die ein CCD als Bildsensor benutzte. Dabei handelte es sich noch um eine elektrisch-analoge [[Videokamera]] mit [[Liveübertragung|Live-Bild]], da es mangels [[Puffer (Informatik)|Pufferspeicher]] nicht möglich war, ein [[Einzelbild (Fotografie)|Einzelbild]] dauerhaft wiederzugeben oder gar mehrere Bilder in einer Sequenz zu speichern und anschließend wiederzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/digital/geschichte-der-digitalfotografie-immer-schaerfer-1.380751 1969 - Erfindung des CCD-Sensors], Abbildung der beiden CCD-Erfinder mit ihrer [[Live-View|Live-Kamera]], sueddeutsche.de, 24.&amp;amp;nbsp;November 2008, online abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 erfanden und bauten [[Thomas B. McCord]] vom [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]] und [[James A. Westphal]] von [[CalTech]] eine Digitalkamera. Ihre Kamera verwendete zwar eine analoge [[Vidicon]]-Bildaufnahmeröhre mit einer 256 × 256 Pixel Matrix (0,065 Megapixel), schrieb jedoch digitale 8-bit-Bilddaten in ungefähr 4 Sekunden auf einer 9-spurigen, magnetischen Digitalkassette. Sie veröffentlichten isophote Bilder vom Jupiter und dem Kugelsternhaufen 47 Tucanae, aufgenommen am Cerro Tololo Interamerican Observatorium in Chile in 1971. Ihr Bericht wurde bei Applied Optics am 12. Oktober 1971 eingereicht und im März 1972 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;McCord, Thomas B. and Westphal, James A. (1972) Two-Dimensional Silicon Vidicon Astronomical Photometer. Applied Optics, 11 (3). pp. 522–526. {{ISSN|0003-6935}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Digitalkamera“ von McCord und Westphal wog 10&amp;amp;nbsp;kg und hatte die ungefähren Abmessungen von 20 × 20 × 40&amp;amp;nbsp;cm. Die Elektronik und der Kassettenrekorder waren in einem 53&amp;amp;nbsp;cm Geräteschrank eingebaut und durch ein Kabel mit der Kamera verbunden. Daher war es ein stationäres, schnurgebundenes System. McCord und Westphal reichten am 7. August 1972 ein Patent (US3951552) für ihre Digitalkamera ein, das am 20. April 1976 bewilligt wurde. Die Digitalkamera wurde zum ersten Mal Ende August 1971 auf einer Konferenz in Santa Cruz (Kalifornien) öffentlich vorgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Westphal and McCord, 1972&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Patent wurde 1972 von Willis A. Adcock von [[Texas Instruments]] eingereicht. Es beschreibt eine filmlose, elektronische Kamera, wobei noch ein Fernsehbildschirm als Sucher empfohlen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Erfinder=Willis A. Adcock|Titel=Electronic photography system|Land=US|V-Nr=4163256|A-Datum=1972-06-27|V-Datum=1979-07-31|Anmelder=Texas Instruments Inc.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerziell erhältlich waren von [[Fairchild Imaging]] entwickelte und produzierte CCDs im Jahre 1973. Die Auflösung betrug 100&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;100 Pixel (0,01 Megapixel). Bei der ersten vermarkteten CCD-Kamera handelte es sich allerdings um eine Fernsehkamera, die 1973 von Fairchild gebaut wurde. Das Modell MV-100 verwendete einen Fairchild-Bildsensor mit 0,01 Megapixeln und eignete sich in erster Linie für Überwachungssysteme, medizintechnische und industrielle Anwendungen. Sie wog nur 170 Gramm, und die elektrische Leistungsaufnahme betrug lediglich ein [[Watt (Einheit)|Watt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Electrical Design News, vol. 18, 1973&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 fand [[Gil Amelio]] eine Möglichkeit, CCDs einfach und industriell zu fertigen. 1975 war das Geburtsjahr der ersten „tragbaren“ Digitalkamera. Konstruiert wurde sie von [[Steven J. Sasson]] von [[Kodak]]. Sie verwendete die CCD von Fairchild als Bildsensor, benötigte 23 Sekunden zur Speicherung eines einzigen Bildes auf einer Digitalkassette und wog gut 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;Steve Sasson: &#039;&#039;{{Toter Link |date=2018-04 |url=http://stevesasson.pluggedin.kodak.com/default.asp?item=687843 |text=We Had No Idea}}.&#039;&#039; 16. Oktober 2007, abgerufen am 13. Mai 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pitzke, M. (2015) [https://www.spiegel.de/geschichte/digitalkamera-erfinder-steve-sasson-ueber-kodaks-pleite-a-1057653.html#ref=nl-dertag Erste Digitalkamera - Der Mann, der die Zukunft erfan] d. Spiegel Online, 27. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzahl.Kompaktkameras.mit.Zoom.2004-2017.png|mini|rechts|Entwicklung der neuen Kompaktkameras mit Zoomobjektiv von 2004 bis 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;test.de2018&amp;quot;&amp;gt;[https://www.test.de/Digitalkameras-im-Test-1538975-1654651/ Digitalkameras im Test: Hier finden Sie die beste Kamera], [[test.de]] vom 2. März 2018, abgerufen am 19. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1980er Jahre wurden Digitalkameras zunächst vorwiegend von professionellen Fotografen im Bereich der [[Fotostudio|Studio]]-, [[Modefotografie|Mode]]- und [[Werbefotografie]] sowie ab Mitte der 1990er auch in der [[Fotojournalismus|Reportagefotografie]] eingesetzt. Frühe serienreife Modelle wurden von [[Apple]] ([[Apple QuickTake]]), [[Casio]] ([[QV-Series]]), [[Kodak]] (DCS), [[Sony]] ([[Sony Mavica|Mavica]]) und [[Canon]] ([[Canon Powershot|Powershot]]) angeboten; [[Konica Minolta]] ([[Konica Minolta Dimage|Dimage]]), [[Nikon]] ([[Nikon Coolpix|Coolpix]]), [[Olympus]] ([[Olympus Camedia|Camedia]]) und andere folgten mit eigenen Modellreihen. 2002 wurde von [[Kyocera]] erstmals eine digitale Spiegelreflexkamera (englisch {{lang|en|&#039;&#039;digital single lens reflex&#039;&#039;}}, [[DSLR]]) mit einem Sensor in voller Kleinbildgröße ([[Contax N Digital]]) vorgestellt. Inzwischen gibt es eine unüberschaubare Fülle an Modellen in allen Preisklassen und Ausstattungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Heimanwenderbereich haben sich Digitalkameras zunehmend durchgesetzt und erzielen aufgrund rapide fallender Preise seit etwa 2003 höhere Verkaufszahlen als analoge Fotogeräte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.chip.de/news/Foto-Boom-Fuenf-Millionen-Digitalkameras-verkauft_30372565.html |wayback=20130704200946 |text=Foto-Boom: Fünf Millionen Digitalkameras verkauft}}, chip.de vom 27.&amp;amp;nbsp;April 2004, online abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Hersteller haben inzwischen die Herstellung analoger Modelle ganz eingestellt oder stark reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Nikon-stellt-Produktion-der-meisten-Analogkameras-ein-165080.html |titel=Nikon stellt Produktion der meisten Analogkameras ein |werk=Heise Online |datum=2006-01-12 |abruf=2009-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Computertechnik (und damit verbunden der Digitalfotografie) herrscht eine hohe Innovationsgeschwindigkeit. Neue Geräte gelten bereits nach wenigen Monaten als veraltet, wodurch sich eine starke Belebung des gesamten Fotohandels ergab, der vor Einführung der Digitalkameras als gesättigt und technisch ausgereizt galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Kamerasysteme ====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Digitalisierung der Kameras wurden neue Kameragehäuse zunächst häufig den alten [[Kamerasystem]]en angepasst, indem trotz der Verkleinerung der effektiven [[Bildkreis]]e die [[Objektivanschluss|Objektivanschlüsse]] und [[Objektiv (Optik)|Objektive]] beibehalten wurden. Olympus stellte 2003 mit der [[Olympus E-1]] die erste [[Spiegelreflexkamera]] des [[Four-Thirds-Standard]]s vor, der von Grund auf und eigens für digitale Fotografie entwickelt wurde. Dieser herstellerübergreifende Standard wurde 2008 mit dem ersten spiegellosen Kameragehäuse mit [[Elektronischer Sucher|elektronischem Sucher]], der [[Panasonic LUMIX DMC-G1]], zum [[Micro-Four-Thirds-Standard]] weiterentwickelt. Viele weitere Anbieter von Systemkameras haben danach proprietäre [[Digitales Kamerasystem|digitale Kamerasysteme]] für spiegellose [[Systemkamera]]s herausgebracht, wie zum Beispiel [[Sony NEX]], [[Samsung-NX-Serie|Samsung NX]], [[Nikon 1]], [[Fujifilm-X-Bajonett|Fujifilm X]] oder [[Canon EOS M]]. Inzwischen gibt es solche digitalen Kamerasysteme auch mit [[Vollformatsensor|Bildsensoren im Vollformat]], wie zum Beispiel Sony E, [[Nikon Z-System|Nikon Z]] oder [[R-Bajonett|Canon R]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erhöhung der Bildauflösung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Max.Pixel.Digital.Cameras.2000-2012.png|mini|rechts|Die zeitliche Entwicklung der maximalen Zahl der Bildpunkte in digitalen Amateurkameras zwischen 2000 und 2012: Nach einer Stagnation bei acht Megapixel von 2003 bis 2005 setzte ein erneutes Anwachsen der Pixelzahlen ein, das mit 24&amp;amp;nbsp;Megapixel ein neues Plateau erreicht hat.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde mit der [[Olympus E-10]] die erste Amateur-Kamera mit einer [[Bildauflösung]] von vier [[Megapixel]]n auf den Markt gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.test.de/Digitalkamera-Vier-Megapixel-im-Fokus-18869-0/ |wayback=20130210110532 |text=Digitalkamera - Vier Megapixel im Fokus}}, [[test.de]], online abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren wurde die Bildauflösung für solche Geräte kontinuierlich erhöht und erreichte 2011 oft 16&amp;amp;nbsp;Millionen Pixel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.test.de/Digitalkameras-Pixelrennen-am-Neustart-4239549-0/ |wayback=20130210110559 |text=Pixelrennen am Neustart}}, [[test.de]], online abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Einzelfällen sogar 24&amp;amp;nbsp;Millionen Pixel, wie zum Beispiel bei der [[Sony Alpha 77]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 2007 wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die [[#Sensor-Bildpunkte, Foto-Auflösung und Abbildungsqualität|Erhöhung der Pixelzahl der Bildqualität abträglich]] sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Pixelwahn mit Folgen&#039;&#039;, [[test (Zeitschrift)|test]], Ausgabe März 2007, Seiten 56 bis 61&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Weniger wäre mehr&#039;&#039;, [[test (Zeitschrift)|test]], Ausgabe September 2007, Seiten 46 und folgende&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 stellte [[Nokia]] mit dem [[Nokia 808 PureView]] sogar ein [[Smartphone]] vor, dessen Kamera mit einem 41-Megapixel-Bildssensor ausgestattet ist, die wegen der hohen Pixelzahl ebenfalls kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.test.de/Nokia-808-PureView-Smartphone-mit-41-Megapixel-Kamera-4444601-0/ |wayback=20121105042851 |text=Smartphone mit 41-Megapixel-Kamera - Schlappe Kamera trotz Pixelwahn}}, [[test.de]], online abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erhöhung des Zoombereichs ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoombereich.Kompaktkameras.mit.Zoom.2004-2017.png|mini|Der Zoombereich von Digitalkameras mit fest eingebautem Zoomobjektiv zwischen 2004 und 2017.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test.de2018&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bis 2004 viele Kompaktkameras noch mit einem dreifachen [[Zoomobjektiv|Zoombereich]] ausgestattet waren, stieg der maximal verfügbare Zoombereich im Laufe der Jahre immer weiter an. Ein extremes Beispiel für eine [[Superzoom-Kamera]] ist die [[Nikon P900]] von 2015, die nominell mit einem 83-fachen Zoombereich ausgestattet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.test.de/Digitalkameras-im-Test-1538975-detail/suche/2013171K!IC13007-0344-00 Nikon: Coolpix P900], [[test.de]] vom 22. Mai 2015, abgerufen am 19. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2014 sind ungefähr die Hälfte der Kompaktkameras mit einem bis zu zehnfachen Zoom und die andere Hälfte mit einem über zehnfachen Zoom ausgestattet. Einige, oft hochwertige Kompaktkameras haben immer noch einen dreifachen Zoombereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Integration in andere Geräte ====&lt;br /&gt;
Digitalkameras werden seit den 2000er Jahren zunehmend in andere Geräte integriert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fast alle modernen [[Fotohandy|Mobiltelefone]] und [[Smartphone]]s enthalten eine eingebaute Digitalkamera. Mittlerweile gibt es Smartphones, die mit bis zu 108 Megapixeln ausgestattet sind (Xiaomi Mi (Note) 10 (Pro), Samsung Galaxy S20 Ultra).&lt;br /&gt;
* Video-[[Camcorder]] besitzen Fotofunktionen, da sie ähnlich wie Digitalkameras arbeiten. 2003 wurde von [[Samsung]] mit dem VP-D5000i ein erstes hybrides Gerät auf den Markt gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.test.de/Neuheit-im-Test-Digitalkamera-und-Camcorder-in-einem-Geraet-Alles-im-Bild-1116268-0/ |wayback=20130210110547 |text=Neuheit im Test - Digitalkamera und Camcorder in einem Gerät}}, [[test.de]], online abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Integration von digitaler Bildvorschau in filmbasierten Kompaktkameras mit dem [[Advanced Photo System|Advanced Photo System (APS)]] hat sich nicht durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.test.de/APS-Kamera-mit-Fotovorschau-Schwache-Vorstellung-20702-0/ |wayback=20121210041117 |text=APS-Kamera mit Fotovorschau - Schwache Vorstellung}}, [[test.de]] (Juni 2001), online abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mittlerweile kaum noch verbreitete [[Personal Digital Assistant]]s hatten einfache Digitalkameras integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits verfügen viele digitale Fotoapparate über die Möglichkeit, Filme selbst in hohen Auflösungen ([[HDTV]], [[Ultra HD]]) mit Ton aufzunehmen oder die digitalen Signale ohne Zwischenspeicherung direkt an einer entsprechenden Schnittstelle auszugeben. Damit können sie ggf. auch als [[Webcam]] oder [[Camcoder]]-ähnlich genutzt werden. Das [[Betriebssystem]] der Digitalkamera wird mittlerweile auch von [[Smartphone]]s beeinflusst. So arbeiten bereits Digitalkameras auf [[Android (Betriebssystem)|Android]]-Basis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://netzsieger.de/blog/allgemein/glaskugel-fur-2013-was-kommt-mit-der-ces-auf-uns-zu |wayback=20130112012951 |text=Neuheiten der CES 2013}}, online abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reproduktion der Bilder ====&lt;br /&gt;
Obwohl auch heute noch viele Fotografen ihre Bilder als Papierabzüge sehen wollen, ist der Anteil an erstellten Abzügen durch Fotolabore stark zurückgegangen. Dafür waren im Wesentlichen fünf Ursachen verantwortlich:&lt;br /&gt;
# Die Fotolabore befanden sich zu diesem Zeitpunkt in einem Preiskrieg, bei dem teilweise auch unter Herstellungspreis produziert wurde. Daher gibt es seit dieser Zeit nur noch zwei Großlabore (die restlichen Anbieter besitzen nur unbedeutende Marktanteile), die fast alle Fotoannahmestellen (Center, Drogerien, Tankstellen usw.) beliefern.&lt;br /&gt;
# Die Hybridtechnik [[Advanced Photo System|APS]] (ein Film mit elektronischer Speicherschicht) wurde als weltweiter Standard eingeführt, bedingt durch Streitigkeiten zwischen den weltweiten Marktführern aber mit vier Jahren Verzögerung. Damit war in den Fotolaboren (die bei dieser Markteinführung eingebunden waren) ein wesentlicher Teil des Investitionsvolumens gebunden.&lt;br /&gt;
# In den Anfangsjahren der digitalen Fotografie war diese entweder sehr teuer oder qualitativ schlecht. In den Fotolaboren schätzte man das künftige Auftragsvolumen digitaler Arbeiten falsch ein und investierte in den folgenden Jahren nur unbedeutende Summen.&lt;br /&gt;
# Die Hersteller von [[Tintenstrahldrucker]]n bieten guten „Fotodruck zu Hause“ bei stark gesunkenen Kosten.&lt;br /&gt;
# Weltweit gibt es nur in Kerneuropa die Fotofertigung in Großlaboren. Den global größten Anteil haben Fotoautomaten, die die Abzüge vor Ort produzieren. Auch in Deutschland ist deren Anteil in den letzten Jahren immer weiter gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamerakomponenten.png|mini|Hauptbestandteile einer Digitalkamera: [[Datenspeicher|Speichermedium]] und [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterie]] können meist gewechselt werden. Bei [[Systemkamera]]s ist auch das [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] und das [[Blitzlicht]] wechselbar. Die anderen Bestandteile [[Bildschirm|Monitor]], [[Auslöser (Fotografie)|Auslöser]] und [[Bildsensor]] sind in der Regel fest im [[Kameragehäuse]] eingebaut.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fotografische Bild entsteht in einer Digitalkamera in folgenden Schritten:&lt;br /&gt;
# [[Projektion (Optik)|Optische Projektion]] durch das [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] auf den Bildsensor&lt;br /&gt;
# [[Filter (Optik)|Optische Filterung]] zum Beispiel durch [[Filter (Optik)#Kantenfilter|Hoch- und Tiefpass]], [[Infrarotfilter|Infrarot]]-, [[Farbfilter]] und [[Bayer-Sensor|Farbmosaiken]] (meist im Bildsensor integriert)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Wandlung der Lichtintensitäten&#039;&#039; in analoge elektrische Größen; anschließend [[Diskretisierung]]/&#039;&#039;[[Digitalisierung]]&#039;&#039; der Werte durch Analog-Digital-Umsetzung &#039;&#039;([[Quantisierung (Messtechnik)|Quantisierung]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Ermitteln der Einstellungen:&lt;br /&gt;
## [[Entfernungseinstellung|Scharfstellung]] des Bildes entweder mit [[Autofokus]], oder manuell, wobei Hilfen wie eine [[Einstellscheibe]] (bei optischem Sucher) oder [[Softwarelupe]] und [[Fokus-Peaking|Kantenanhebung]] (bei digitalem Sucherbild) möglich sind&amp;lt;!-- {{FN|a}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Abschätzen einer sinnvollen [[Belichtungszeit]] und [[Blendenzahl]] ([[Belichtungswert]])&amp;lt;!-- {{FN|a}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Einstellen des Geräts auf diese Werte.&lt;br /&gt;
# Zurücksetzen des Wandlerchips&amp;lt;!-- („nullen“) --&amp;gt;, erneute Bilderfassung (Schritte 1…3), nun mit soeben festgelegter Fokussierung, Belichtungszeit und Blende.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Bildverarbeitung&#039;&#039; der Bilddatei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ## Umrechnung von [[Signal]]en in [[Helligkeit]]en // ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Farbrekonstruktion/Zusammenfassen von Subpixeln zu Vollfarb-Pixeln {{FN|b}}&lt;br /&gt;
## [[Rauschunterdrückungsverfahren|Rauschunterdrückung]] {{FN|b}}&lt;br /&gt;
## Entfernen bekannter korrigierbarer Fehler des Bildaufnahmesystems ([[Pixeldefekt|defekte Pixel]], [[Übersprechen]], [[Schärfe (Fotografie)|Nachschärfen]], [[Randlichtabfall]], [[Verzeichnung]], [[chromatische Aberration]]) {{FN|b}}&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;[[Datenkompression|Komprimierung]]&#039;&#039; der Bilddatei {{FN|c}}&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Speicherung&#039;&#039; der Bilddatei im gewünschten Format; ggf. anderweitige Ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkungen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{FNZ|a|Bei Kameras, die das Sucherbild digital anzeigen, folgen diese Punkte teilweise erst während der Bildverarbeitung.}} // logisch nicht möglich. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FNZ|b|Entfällt evtl. bei einer Speicherung im [[Rohdatenformat]].}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|c|Abhängig vom gewünschten Ausgabeformat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|ITF-Filter}}Bei einer Digitalkamera gelangt Licht durch die [[Linse (Optik)|Linsen]] des Objektivs, welche das Bild auf den Sensor werfen, in das Kameragehäuse. Vor dem Sensor durchläuft das Licht in der Regel ein [[Infrarotfilter#Infrarot sperrende Filter|Infrarot-Sperrfilter]], oft auch ein Tiefpassfilter, das nur niedrige [[Ortsfrequenz]]en passieren lässt und zur Unterdrückung von [[Antialiasing (Computergrafik)|Aliaseffekten]] dient, und anschließend meist Farbfilter vor den einzelnen Sensorpixeln (z.&amp;amp;nbsp;B. im Fall eines [[Bayer-Sensor]]s). In Kombination werden meist auch [[Mikrolinse (Optik)|Mikrolinsen]] eingebaut, die das Licht auf die empfindlichen Bereiche des dahinterliegenden Bildwandlers fokussieren und so den Lichtverlust vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildsensor führt eine [[Bildwandlung]] durch, die aus den Schritten [[Diskretisierung]] und [[Quantisierung (Signalverarbeitung)|Quantisierung]] besteht.&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Diskretisierung&#039;&#039; bezeichnet die Bildzerlegung in diskrete, das heißt nicht-kontinuierliche, Einheiten (hier: örtliche Diskretisierung: Flächen-Aufteilung in (Sub-)Pixel; zeitliche Diskretisierung: „Nullen“ aller Pixel, Belichten gemäß der vorgegebenen Belichtungszeit).&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;Quantisierung&#039;&#039; wird die Signalstärke jedes Subpixels durch einen [[A/D-Wandler]] in eine [[natürliche Zahl]] umgesetzt.&lt;br /&gt;
Da bei Kameras, die den [[RGB-Farbraum]] verwenden, pro Vollfarb-[[Pixel]] drei Farbwerte gespeichert werden müssen, werden für jeden Bildpunkt mindestens drei jeweils einfarbige (R-, G- und B-)Sensorelementchen „gewichtet zusammengefasst“ ([[Demosaicing]]; siehe auch [[Bayer-Sensor]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der optionalen Kompensation von [[Abbildungsfehler]]n erfolgt die [[Datenkompression|Kompression]] zur Reduktion des Datenvolumens, wenn das Bild wie im Allgemeinen nach der [[JPEG]]-Methode gespeichert wird. Inwieweit auch [[Rohdatenformat|Rohdaten]] &#039;&#039;(Raw-Format)&#039;&#039; komprimiert werden, hängt vom [[proprietär]]en Format des jeweiligen Herstellers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Szenenmodi in Kamera[[firmware]]s dienen zur Anpassung der Parameter an verschiedenen Umgebungen. Beispielsweise könnte ein „Landschaftsmodus“ unerwünschtes Scharfstellen auf Naheliegendes wie verschmutztes und/oder zugetropftes Fensterglas wie eine Windschutzscheibe verhindern und ein „Sportmodus“ könnte die Belichtungszeit mithilfe erhöhter Lichtempfindlichkeit verkürzen, um bewegliche Motive scharf zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.easybasicphotography.com/camera-shooting-and-scene-modes.html |sprache=en |titel=Digital Camera Shooting Modes and Scene Modes |werk=Easy Basic Photography |abruf=2021-06-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bedienungsanleitung-deutsch.de/bedienungsanleitung-handbuch/Panasonic_Lumix_DMC-TZ10_DMC-ZS7_DMC-TZ8_DMC-ZS5_DE.pdf |sprache=de |titel=Bedienungsanleitung für erweiterte Funktionen – DMC-TZ10, DMC-TZ8 |werk=Panasonic |abruf=2021-06-26 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildwandlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ccd-sensor.jpg|mini|CCD-Sensor auf flexibler Leiterplatte]]&lt;br /&gt;
Wie bei einer Analogkamera wird das einfallende Licht mit einem [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] gesammelt und auf die Filmebene, in diesem Fall auf den [[Halbleiterdetektor|Sensor]], scharfgestellt (fokussiert). Die Filmebene ist in der Regel eine deutlich kleinere Fläche als ein Bild auf dem analogen [[35-mm-Film]] einer [[Kleinbildkamera]]; nur höherwertige Digitalkameras verfügen über Bildflächen (und somit Sensoren) in Größe des [[Advanced Photo System|APS]]-C-Negativs oder sogar über einen [[Vollformatsensor]]. Im professionellen [[Mittelformatkamera|Mittelformatbereich]] werden auch größere Sensoren eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sensor kann entweder ein &#039;&#039;[[Flächensensor]]&#039;&#039; oder (selten) ein &#039;&#039;[[Zeilensensor]]&#039;&#039; sein.&lt;br /&gt;
Der [[Flächensensor]] steht fest in der Filmebene, er registriert &#039;&#039;gleichzeitig&#039;&#039; das gesamte Bild.&lt;br /&gt;
[[Zeilensensor]]en werden in [[Scannerkamera]]s eingesetzt, die nach dem [[Scanner (Datenerfassung)|Scannerprinzip]] funktionieren, das heißt, sie arbeiten ähnlich wie ein [[Flachbettscanner]] und tasten das Bild zeilenweise ab: Der Zeilensensor wird mittels Antriebs über die Filmebene gefahren, dabei wird Zeile um Zeile erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfassung der drei Grundfarben kann &#039;&#039;gleichzeitig im selben Sensor&#039;&#039; geschehen, der dann für jeden Vollfarb-Pixel drei Subpixel besitzt.&lt;br /&gt;
Die Grundfarben können jedoch auch &#039;&#039;räumlich getrennt&#039;&#039; erfasst werden, indem z.&amp;amp;nbsp;B. ein System aus halbdurchlässigen Spiegeln das einfallende Licht auf drei getrennte Sensoren für die drei Grundfarben verteilt.&lt;br /&gt;
Als dritte Möglichkeit können die Grundfarben &#039;&#039;zeitlich getrennt&#039;&#039; erfasst werden: Gleichzeitig ([[One-Shot-Sensor|One-shot-Kameras]]) oder nacheinander ([[Three-Shot-Kamera]]s), wobei dann vor jeder Erfassung ein anderer Farbfilter vorgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil aller Kameras verwendet einen Flächensensor mit Subpixeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen existieren zwei verschiedene marktgängige Flächensensor-Typen, der weit verbreitete [[CCD-Sensor]] (zum Beispiel in Kameras von [[Canon]], [[Hewlett-Packard]], [[Kodak]], [[Nikon]], [[Olympus]], [[Panasonic]], [[Pentax]], [[Samsung]] oder [[Sony]]) mit der Variante des [[Super-CCD-Sensor]] (nur [[Fujifilm]]) sowie der [[CMOS-Sensor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung nimmt dabei der [[Foveon]]-Sensor ein, der in [[Sigma (Unternehmen)|Sigma]]-Kameras zum Einsatz kommt. Dabei handelt es sich um einen dreischichtigen Sensor, der rotes, grünes und blaues Licht mit jedem Bildpunkt aufzeichnet. Daher bestimmen die drei Fotodetektoren die genaue Pixelfarbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pcwelt.de/article/1089845/cmos-vs-ccd-bildsensoren.html |titel=Bildsensoren in Digitalkameras |abruf=2014-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Mehrschichten-Prinzip entspricht der Anwendung bei [[Farbfilm]]en in der [[Farbfotografie]], bei der ebenfalls verschiedenen farbempfindliche Schichten übereinander liegen. Für die [[Sigma dp2 Quattro]] wurde der Foveon-X3-Sensor neu überarbeitet und kann im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine höhere Auflösung realisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.golem.de/news/sigma-dp2-quattro-neuer-foveon-schichtsensor-mit-hoeherer-aufloesung-1402-104481.html |titel=Neuer Foveon-Schichtsensor mit höherer Auflösung |abruf=2014-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem interessanten Prinzip zum Trotz hat auch die zweite mit Mikrolinsen ausgestattete Generation nicht zum durchschlagenden Erfolg geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildverarbeitung ===&lt;br /&gt;
In einem digitalen Fotoapparat führt die [[Elektronik]] (z. T. gesteuert durch die [[Firmware]]) eine Reihe bildverändernder Verarbeitungen vor, während und nach der Aufnahme durch; diese werden unter dem Begriff der [[Bildverarbeitung]] zusammengefasst. Davon zu unterscheiden ist die [[Bildbearbeitung]], die an der fertiggestellten Aufnahme durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Digitalkamera versucht durch den [[Weißabgleich]] –&amp;amp;nbsp;wie auch die [[Videokamera]]&amp;amp;nbsp;– die von einem Menschen bei [[Natürliches Licht|Tages-]] oder [[Kunstlicht]] empfundenen Farben zu erfassen, unter Verlust der absoluten Farbtreue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Homogenität, das heißt die gleichmäßige Schärfe und Helligkeit über das gesamte Bild, insbesondere am Bildrand, ist abhängig von den Abbildungseigenschaften und kann teilweise durch die kamerainterne Software ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der kamerainternen Elektronik entscheidet auch über die [[Signaldynamik]], das heißt, die von der Kamera [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Kontrastdifferenzierung|unterscheidbaren Helligkeitsstufen]] sowie den [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Kontrastumfang|Kontrastumfang]] des digitalen Bildes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kameraelektronik beeinflusst auch die &#039;&#039;Bildreinheit&#039;&#039; bzw. den Grad an [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Artefakt|&#039;&#039;Bildfehlern,&#039;&#039;]], die sich beispielsweise als [[Bildrauschen]] oder [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Komprimierung|Kompressionsartefakte]] zeigen.&lt;br /&gt;
* Digitaler Fingerabdruck&lt;br /&gt;
::Bei Kameras mit einer Auflösung von drei Megapixeln und mehr lassen sich CCD-Fehler kaum vermeiden: Einzelne Zellen arbeiten möglicherweise überhaupt nicht, andere arbeiten dagegen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit usw. Solche „Aussetzer“ können ebenso wie das besonders bei Nachtaufnahmen auftretende Bildrauschen von der Kamera-Elektronik zumindest vermindert werden.&lt;br /&gt;
::Dennoch bleibt für jede einzelne Kamera ein individuelles Muster, das bei mindestens zwei vorliegenden Bildern als digitaler „[[Fingerabdruck]]“ extrahiert werden kann. Jeder Bildsensor in jeder Digitalkamera – vom Handy bis zum Profigerät – hat also einen eindeutigen Fingerabdruck, den er in jedem Bild hinterlässt. Man kann also ein Bild einer Kamera zuordnen, wie man eine Kugel einer Waffe zuordnen kann. Statt der Kratzer an der Patronenhülse wird das rauschartige Muster im Bild untersucht. Dieses Verfahren gilt als gerichtsfest. Das Analyseverfahren wurde primär für Fotos und Videos entwickelt, es ist sogar möglich, den Fingerabdruck aus gedruckten Bildern zu extrahieren. Selbst für den Fall, dass jemand einen falschen Fingerabdruck in ein Bild einfügt, gibt es mittlerweile Methoden, dies zu entdecken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.deutschlandfunk.de/verraeterische-spuren-auch-digitalkameras-hinterlassen.676.de.html?dram:article_id=327690 |titel= Verräterische Spuren, Auch Digitalkameras hinterlassen Fingerabdrücke |werk= Thomas Reintjes, Deutschlandradio |datum=2015-08-07 |abruf=2019-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der subjektiven Bildwirkung führt die [[Firmware]] darüber hinaus noch diverse [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Bildoptimierung|Optimierungen]] durch. Dazu zählen beispielsweise:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Scharfzeichnung:&#039;&#039; Erkennen und Verstärken von Übergängen/Kanten im Bild;&lt;br /&gt;
* [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Kontrast|&#039;&#039;Kontrastanhebung:&#039;&#039;]] Anhebung des Kontrasts im Bild;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Farbsättigung:&#039;&#039; Erhöhen der Farbsättigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ein Foto ausgelöst wird, wird gegebenenfalls der [[Autofokus]] in Gang gesetzt, der die Scharfstellung übernimmt. Auch wenn mehrere Fotos vom selben Objekt gemacht werden, muss jeweils eine Scharfstellung erfolgen. Bei einigen Kameras kann der Autofokus ausgeschaltet werden. Außer bei Objektiven digitaler Systemkameras sucht man bei den meisten Digitalkameras einen Schärfe-Einstellring allerdings vergeblich. Lediglich über eine Menüstruktur kann eine manuelle Scharfstellung in Stufen erreicht werden, was die Einsatzmöglichkeiten der meisten Digitalkameras begrenzt. Auch wenn der Autofokus abgeschaltet wird, findet vor dem Auslösen in der Kameraelektronik noch ein Weißabgleich statt. Weil das jedoch nicht ausreichend ist, findet zusätzlich ein Schwarzabgleich statt, um das elektronische Rauschen des Sensors und Fehlerpixel herauszufiltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Einstellungsmenü lässt sich die abzuspeichernde Bildauflösung wahlweise zur Einsparung von Speicherplatz reduzieren. Die niedrigste verfügbare Auflösungsstufe ist in der Regel 640×480 VGA (0,3 Megapixel).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-02-09 |url=https://photographylife.com/camera-resolution-explained/ |titel=Camera Resolution Explained |autor=Nasim Mansurov |datum=2018-08-06 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optisches System ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Objektiv mit kleinbildaequivalenter brennweitenangabe IMGP0111.jpg|mini|hochkant|KB-äquivalente Brennweitenangabe auf einem Digitalkameraobjektiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle digitalen [[Kompaktkamera]]s und auch viele digitale [[Systemkamera]]s verwenden einen Bildsensor mit einer teils erheblich kleineren Fläche als Kameras, die mit Filmen im weit verbreiteten und für viele gewohnten [[Kleinbildkamera|Kleinbildformat]] arbeiten. Durch die kleinere Bildfläche des Sensors ergibt sich bei gleicher Brennweite des Objektivs ein kleinerer [[Bildwinkel]], oder anders gesagt, um den gleichen Bildwinkel zu erhalten, muss die Brennweite entsprechend kleiner werden. Der Zusammenhang wird bei [[verzeichnung]]sfreien Objektiven durch die Formel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f \cdot \tan \alpha = h&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschrieben. Dabei ist &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt; die Brennweite, &amp;lt;math&amp;gt; \alpha &amp;lt;/math&amp;gt; der halbe diagonale Bildwinkel (von der optischen Achse aus gemessen) und &amp;lt;math&amp;gt; h &amp;lt;/math&amp;gt; die Bildhöhe (Abstand der Ecke des Sensors von dessen Mitte). Beim Kleinbildformat beträgt die Normalbrennweite 50&amp;amp;nbsp;Millimeter und die Bilddiagonale 43,3&amp;amp;nbsp;Millimeter, woraus sich ein normaler Bildwinkel von 46,8° ergibt. Das Verhältnis &amp;lt;math&amp;gt;q&amp;lt;/math&amp;gt; von Bilddiagonale &amp;lt;math&amp;gt;d&amp;lt;/math&amp;gt; zu Normalbrennweite &amp;lt;math&amp;gt;f_N&amp;lt;/math&amp;gt; ist konstant, wobei die Bilddiagonale immer 15,6 % kürzer ist als die Normalbrennweite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;q = \frac {d} {f_N} = \frac {2 \cdot h} {f_N} = \frac {2 \cdot f_N \cdot \tan \alpha} {f_N} = 2 \cdot \tan \alpha = 2 \cdot \tan (46{,}8^\circ) = 0{,}865 = \frac {1} {1{,}156}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass bei gleicher Brennweite der Bildwinkel gegenüber dem Kleinbildformat kleiner wird, bezeichnet man häufig fälschlicherweise als &#039;&#039;Brennweitenverlängerung&#039;&#039;. Fotografen sind es gewohnt, die Brennweite als Maß für den Bildwinkel zu sehen (je größer die Brennweite, desto kleiner der Bildwinkel), aber das funktioniert nur, solange sich das Bildformat nicht ändert. Damit diese Zuordnung weiterhin funktioniert wie vom Kleinbildformat her gewohnt, geben viele Hersteller von [[Kompaktkamera|kompakten]] Digitalkameras zusätzlich zur realen Brennweite ihrer Objektive auch die Brennweite an, die im Kleinbildformat den gleichen Bildwinkel ergeben würde (KB-äquivalente Brennweite).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei digitalen Systemkameras mit [[Wechselobjektiv]]en wird zumeist ein Umrechnungsfaktor angegeben – der [[Formatfaktor]] –, mit dem die Brennweite eines Objektivs multipliziert werden muss, um die Brennweite zu errechnen, die auf Kleinbild den gleichen Bildwinkel aufnimmt. Bei Systemkameras mit [[Vollformatsensor]] 36&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;mm beträgt der Formatfaktor demzufolge 1,0. Weit verbreitet sind Kameras mit kleineren Bildaufnehmern, die zum traditionellen Kleinbildformat im Verhältnis 1:1,3, 1:1,5, 1:1,6 oder wie beim [[Four-Thirds-System]] ca. 1:2 stehen. Der Formatfaktor ist jeweils der Kehrwert davon. Bei Kompakt- und den meisten [[Bridgekamera]]s ist das Verhältnis noch deutlich kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitalzoom ===&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem bei den meisten digitalen Kompaktkameras eingebauten optischen [[Zoomobjektiv|Zoom]] besitzen viele Modelle noch einen sogenannten &#039;&#039;digitalen&#039;&#039; Zoom. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine [[Ausschnittvergrößerung]], bei dem nur ein Teil aus der Mitte der Sensorfläche genutzt wird mit entsprechend verminderter Bildauflösung. Dieser Ausschnitt wird in der Kamera auf die jeweils eingestellte Auflösung [[Skalierung (Computergrafik)|vergrößert]]. Digitalzooms können für Fotografen nützlich sein, die ihre Bilder nicht nachbearbeiten wollen oder können. Sie sind kein Ersatz für ein optisches Zoomobjektiv, das dieselbe Vergrößerung bieten würde, da die Interpolation je nach Zoomstufe meist nur sehr unbefriedigende Ergebnisse erzielt. Eine nachträgliche digitale Vergrößerung mit einer geeigneten [[Grafiksoftware|Bildbearbeitungssoftware]] ist in der Regel qualitativ mindestens gleichwertig und gleichzeitig flexibler, da beispielsweise der Bildausschnitt noch verschoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Suchersysteme ==&lt;br /&gt;
Digitale Kameras verfügen über unterschiedliche [[Sucher#Sucher in der Fotografie|Suchersysteme]], die eine Gestaltung des Bildes vor der Aufnahme ermöglichen. Es wird zwischen optischen und elektronischen Suchern unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Optischer Sucher&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die optischen Sucher arbeiten wie bei herkömmlichen filmbasierten Kameras entweder mit einem [[Spiegelreflexkamera|Spiegelreflexsystem]] oder als separater Durchsichtsucher, wobei nur wenige digitale Sucherkameras einen hochwertigen [[Messsucherkamera|Messsucher]] bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Elektronischer Sucher&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten digitalen Kompaktkameras wie auch Fotohandys besitzen ausschließlich einen [[Flüssigkristallanzeige|Bildschirm]], der ohne Suchereinblick direkt betrachtet wird. Höherwertige Kompaktkameras sowie die meisten Systemkameras verfügen zusätzlich über einen [[Elektronischer Sucher|elektronischen Sucher]]. Dies ist ebenfalls ein Bildschirm, der aber durch ein [[Okular]] betrachtet wird, welches ein [[Virtuelles Bild]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Sucher zeigen das vom Sensor aufgenommene Bild in [[Live-View|Echtzeit]]. Sie nutzen dafür direkt das Signal des Aufnahmesensors. Einige frühe digitale Spiegelreflexkonstruktionen besaßen dafür einen zusätzlich eingebauten Sensor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Sucher zeigen meist genau den Bildausschnitt, der beim Auslösen der Kamera gespeichert würde. Eine genaue Beurteilung der Bildschärfe und insbesondere des Schärfeverlaufs ist wegen des kleinen Formats und der meist relativ geringen Auflösung der Monitore nicht einfach. Abhilfe schafft bei den meisten besseren Kameras eine digitale Sucherlupe, die einen Ausschnitt des Bilds (meist verschiebbar) vergrößert zeigt. Zusätzlich können auch teils umfangreiche Statusinformationen oder beispielsweise Gitterlinien zur exakten Kameraausrichtung eingeblendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau elektronischer Sucher erfordert, dass der Aufnahmesensor, außer bei Sonderkonstruktionen mit getrenntem Suchersensor, permanent aktiv ist. Dies führt zu höherem Stromverbrauch und zu einer Erwärmung von Kamera und Aufnahmesensor, was sich ungünstig auf das [[Bildrauschen]] auswirken kann. Dies gilt auch für die meisten Geräte in Spiegelreflexbauweise, wenn die [[Live-View]]-Funktion genutzt wird. Spiegelreflexkameras, die herkömmlich betrieben werden, zeigen diesen Effekt nicht bzw. nur bei [[Langzeitbelichtung]]en, da der Aufnahmesensor nur während der eigentlichen Aufnahme aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen einer Digitalkamera ==&lt;br /&gt;
Die aus der filmbasierten Fotografie bekannten Bauformen [[Kompaktkamera]] und [[Spiegelreflexkamera]] sind auch in der digitalen Fotografie vertreten, wobei es hier außerdem eine Reihe von weiteren Formen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompaktkameras ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Olympus SH-1 silver - with retracted and extended zoom lens.jpg|mini|Kompakte Digitalkamera mit ein- und ausgefahrenem [[Zoomobjektiv]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kompaktkamera}}&lt;br /&gt;
Während sich Spiegelreflexkameras in äußerer Gestalt und Aufbau wenig von den filmbasierten Vorgängern unterscheiden, fällt bei den Kompaktkameras vor allem die extreme Miniaturisierung auf, die durch die starke Verkleinerung des Aufzeichnungsformates ([[Formatfaktor]] etwa 6 gegenüber Kleinbild) ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
Der inzwischen nur noch selten verbaute optische Sucher wurde durch großformatige Displays zur Bildgestaltung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gehäuseformate haben sich für &#039;&#039;Ultra-Kompakte&#039;&#039; Quaderformate mit den Abmessungen einer Zigarettenschachtel durchgesetzt, wobei das Objektiv im Ruhezustand vollständig in der Front verschwindet und automatisch verschlossen wird. Manche Kompaktkameras sind mit innenliegendem Objektiv aufgebaut: Die Frontlinse ist starr im Gehäuse, das Licht wird mittels Prisma auf die senkrecht zur Aufnahmerichtung angeordneten beweglichen Linsenelemente für Zoom und Fokus im Gehäuseinneren gelenkt. Diese „Periskopobjektiv“ genannte Bauform ermöglicht besonders robuste Kameras, die sogar unter Wasser verwendbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Meyer |url=https://www.heise.de/foto/meldung/Taucht-ab-Rollei-Kompaktkamera-X-8-Sports-201384.html |titel=Taucht ab: Rollei-Kompaktkamera X-8 Sports |werk=Heise-Foto |datum=2008-08-29 |abruf=2009-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für etwas ambitioniertere Modelle ist eine Bauform ähnlich den klassischen Kompaktkameras mit vorstehendem Objektiv und Griffwulst üblich. Neuartige Sonderbauformen, zum Beispiel mit verdrehbaren Gehäusehälften wie die [[Pentax Optio]]&amp;amp;nbsp;X, haben sich nicht durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bridgekameras ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bridgekamera}}&lt;br /&gt;
Eine der ersten am Markt etablierten Mischformen zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras war die sogenannte &#039;&#039;Bridgekamera&#039;&#039; mit festem Objektiv und elektronischem Sucher, ähnlich dem optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera. Üblicherweise besitzen Bridgekameras [[Superzoom]]-Objektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiegellose Systemkameras ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Systemkamera}}&lt;br /&gt;
Auf der Basis des Anfang 2008 vorgestellten [[Micro-Four-Thirds-Standard]]s der Hersteller [[Olympus]] und [[Panasonic]] wurde mit der [[Panasonic LUMIX DMC-G1|LUMIX DMC-G1]] erstmals eine Kamera mit [[Wechselbajonett]], aber ohne Schwingspiegel vorgestellt, die zugleich eine neue Gattung digitaler [[Systemkamera]]s begründete, die sogenannten MILC-, [[EVIL-Kamera|EVIL-]] bzw. [[CSC-Kamera]]s (für {{lang|en|&#039;&#039;mirrorless interchangeable lens&#039;&#039;}}, {{lang|en|&#039;&#039;electronic viewfinder interchangeable lens&#039;&#039;}} bzw. {{lang|en|&#039;&#039;compact system camera&#039;&#039;}}, auf Deutsch etwa &#039;&#039;spiegellose Kamera mit austauschbarem Objektiv&#039;&#039;, &#039;&#039;Kamera mit elektronischem Sucher und austauschbarem Objektiv&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Kompaktsystemkamera&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Ludwig: &#039;&#039;{{Webarchiv |url=http://www.chip.de/artikel/Systemkamera-Die-besten-spiegellosen-Kameras-im-Test_43394276.html |wayback=20100707034136 |text=Archivierte Kopie}} Die neuen Kamera-Stars&#039;&#039; CHIP, 5. Juli 2011, abgerufen am 22. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2010 stellte auch [[Samsung]] mit der [[Samsung NX10|NX10]] ein spiegelloses System vor, das, ebenso wie bei [[Sony Alpha|Sony]] die Kameras der [[Sony NEX|Sony-NEX]]-Serie, einen Sensor im [[APS-C]]-Format verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Meyer: &#039;&#039;[https://www.heise.de/foto/meldung/Auf-ein-Neues-Samsung-Systemkamera-NX10-898628.html Auf ein Neues: Samsung-Systemkamera NX10].&#039;&#039; heise Foto, 7. Januar 2010, abgerufen am 16. März 2010 (Nachrichtenmeldung).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2011 schließlich brachte [[Pentax]] mit seiner [[Pentax Q]] eine ebenfalls spiegellose Systemkamera auf den Markt, die ebenso wie die [[Nikon-1-Serie]] (Herbst 2011) auf einem sehr viel kleineren Aufnahmesensor aufbaut. Anfang 2012 brachte Pentax die [[Pentax K-01|K-01]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pentax.de/de/systemkameras/k-01.html |wayback=20120808082006 |text=K-01-Beschreibung auf der Pentax-Webseite}}, zuletzt abgerufen am 19. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Fujifilm die [[Fujifilm X-Pro1|X-Pro1]] auf den Markt; beide verwenden einen Sensor im APS-C-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SLT-Kameras ===&lt;br /&gt;
SLT-Kameras (für {{lang|en|&#039;&#039;single lens translucent (mirror)&#039;&#039;}}) sind eine weitere Variante von Digitalkameras der Firma [[Sony]], die zwischen den spiegellosen Systemkameras und den herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkameras mit [[Schwingspiegel]] (DSLR) stehen. Sie nutzen einen teildurchlässigen Spiegel als Strahlteiler für die Umlenkung bzw. Aufteilung des einfallenden Bildes auf den Fotosensor und den Autofokus-Detektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg= Sony |url=https://www.computerbild.de/artikel/avf-Tests-Foto-Sony-Alpha-SLT-A58-Digitalkamera-mit-teildurchlaessigem-Spiegel-8150334.html |titel= Sony Alpha SLT-A58: Digitalkamera mit teildurchlässigem Spiegel |abruf=2012-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauform und Sensorgröße sind ähnlich denen von DSLR-Kameras, wodurch die Nutzung von SLR-Wechselobjektiven mit passendem [[Objektivanschluss]] möglich ist.&lt;br /&gt;
Der Spiegel dient hier allein dem Autofokus mittels [[Autofokus#Phasenvergleich|Phasenvergleich]]. Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras wird das Sucherbild elektronisch erzeugt, was – wie bei Kompakt- und spiegellosen Systemkameras – eine Voransicht des zu erwartenden Bildes möglich macht. SLT-Kameras haben den Vorteil des schnellen Autofokus (das sogar beim Filmen), der echten Voransicht des Bildes sowie – da der Spiegel nicht hochgeklappt werden muss – eine wesentlich höhere Serienbildgeschwindigkeit, eine kleinere Verzögerung beim Auslösen und leisere Auslösegeräusche. Nachteilig ist eine kleine zeitliche Verzögerung des Sucherbildes und ein Lichtverlust von 20 bis 30 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Spiegelreflexkameras ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Spiegelreflexkamera}}&lt;br /&gt;
Viele Hersteller bieten außerdem [[Systemkamera]]s mit einem Spiegelreflexsystem an, bei denen der Film der herkömmlichen „Analog“-Kamera durch einen digitalen Bildsensor ersetzt ist. Sie werden im Englischen als {{lang|en|&#039;&#039;digital single lens reflex&#039;&#039;}}, kurz DSLR, bezeichnet. Entsprechend gibt es zu solchen Kameras eine große Auswahl an Wechselobjektiven, allerdings meist auch mit wesentlich geringerem Zoomfaktor als bei den fest montierten Zoom-Objektiven der Kompakt- und Bridgekameras.&amp;lt;!-- hat wer noch ein paar historisch erste und aktuelle wichtige, konkrete Beispiele? dann rein damit --&amp;gt; Ähnlich wie bei herkömmlichen Systemkameras gibt es auch hier Ausführungen mit auswechselbarer, in diesem Fall [[Digitale Kamerarückwand|digitaler Kamerarückwand]], die an den &#039;&#039;Kamerabody&#039;&#039; angesetzt wird, sowie Modelle, bei denen&amp;lt;!-- welche waren das nochmal? --&amp;gt; zwischen analoger oder digitaler Rückwand gewechselt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sensor-Bildpunkte, Foto-Auflösung und Abbildungsqualität ==&lt;br /&gt;
=== Effektive Auflösung im Zusammenspiel von Optik und Sensorik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Auflösung (Fotografie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die effektive Auflösung wird in Linienpaaren pro Millimeter angegeben; man spricht davon, dass ein [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] an einem bestimmten Sensor eine gewisse Anzahl von Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) abbilden kann. Aus den ermittelten Linienpaaren lassen sich Rückschlüsse über die effektive Auflösung in Megapixel ziehen. Abhängig von der optischen Abbildungsleistung in Kombination mit der [[Blende (Optik)|Blende]] entstehen gewöhnlich unterschiedliche Werte für Bildmitte und Bildrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chipincamera.jpg|mini|Das Licht fällt durch die Kameralinse (Optik) hindurch auf den Sensor. An dieser Stelle wirken die physikalischen Grenzen der Optik (Blende) im Zusammenspiel mit der Fläche der Sensor-Bildpunkte (Pixelgröße).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geringe [[Pixel]]zahl stellt bei modernen hochauflösenden Bildsensoren von weit über 16 Megapixeln nicht mehr den Flaschenhals dar hinsichtlich der damit verbundenen Beurteilung der Gesamtqualität einer Kamera. Eine höhere Auflösung führt nicht zwangsläufig zu einem höheren [[Schärfe (Fotografie)#Einfluss auf den Schärfeeindruck|Schärfeeindruck]]. Denn eine Kompaktkamera mit beispielsweise einem 1/2,3″-Sensor&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise [https://www.dkamera.de/datenblatt/panasonic-lumix-dmc-sz10/ Panasonic Lumix DMC-SZ10], Datenblatt von dkamera.de, abgerufen am 26. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; hat eine Sensorgröße von 6,2&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;4,6&amp;amp;nbsp;mm, was bei 16 Megapixeln zu einer Pixelgröße mit einer Seitenlänge von 1,35&amp;amp;nbsp;µm führt (in Höhe und Breite).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pixelgrößen-Rechner&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vision-doctor.com/kameraberechnungen/kamera-sensordiagonale-sensor-ratio-rechnen.html Kameraberechnungen] auf vision-doctor.com und [https://lcdtech.info/de/data/pixel.size.htm Pixelgrößen Rechner] lcdtech.info, eingegebene Daten für den 16MP-1/2,3-Zoll-Sensor waren 4608 * 3456 Pixel auf 0.3042 Zoll Sensordiagonale (entspricht 7,7 mm – siehe [[Formatfaktor#Gängige Formatfaktoren|gängige Formatfaktoren]]) = 1,35 µm; bei 123 MP des Mamiya-ZD-Mittelformatsensors wurden die Daten 12800 * 9624  auf einem 4:3 Sensor mit 2.3622 Zoll Diagonale (entspricht 60mm) verwendet = 3,75 µm Pixelgröße; bei 61 MP eines 3:2-KB-Sensors wurden die Daten 9600 * 6400 Pixel auf 1.7047 Zoll Diagonale (entspricht 43,3mm) verwendet = 3,75 µm Pixelgröße; abgerufen am 26. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Beugung (Physik)|Beugung]] am Objektiv mit typischer Blende von F2,8 wird ein Lichtpunkt auf ein [[Beugungsscheibchen#Beugung an einer Kreisblende|Beugungsscheibchen]] von 3,75&amp;amp;nbsp;µm Durchmesser abgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKBBapL&amp;quot;&amp;gt;[https://de.wikibooks.org/wiki/Digitale_bildgebende_Verfahren:_Bildaufnahme Bildaufnahme], Digitale bildgebende Verfahren, Wikibooks – die freie Bibliothek, Kapitel &amp;quot;Kritische Blende&amp;quot;, Abschnitt &amp;quot;Berechnung an plankonvexer Linse&amp;quot;, Formel: d=2,44*550nm*k=1,342µm*k (wobei k die Blendenzahl ist und d der Durchmesser des Beugugngsscheibchens, berechnet bei einer typischen Wellenlänge im Grünen von 550 Nanometern)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, dass es bei diesen Sensorgrößen nicht gelingen kann, dass ein Lichtpunkt nur ein einzelnes Pixel belichtet, auch wenn man von einem Objektiv ohne [[Abbildungsfehler]] ausgeht, wobei hier bei billigen Kameras häufig gespart wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die optische Auflösung ist von der Größe des Beugungsscheibchens und damit [[#AnmerkungZumBlendeAuflösungsVerhältnis|von der Blende des Objektivs abhängig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuhmacher_BeugungDiffractionDiffraktion&amp;quot;&amp;gt;[https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/beugung.html Beugung, Diffraction, Diffraktion], foto-schuhmacher.de, abgerufen am 22. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Mittelformatsensor mit den Abmessungen 48&amp;amp;nbsp;mm in der Breite und 36&amp;amp;nbsp;mm in der Höhe lässt sich mit einer Auflösung von 123 Megapixeln eine zur Blende F2,8 passende Pixelgröße von 3,75&amp;amp;nbsp;µm realisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pixelgrößen-Rechner&amp;quot; /&amp;gt; Bei gebräuchlichen [[Vollformatsensor]]en (auch Kleinbildformat genannt), die eine Breite von 36&amp;amp;nbsp;mm und eine Höhe von 24&amp;amp;nbsp;mm aufweisen, sind es 61 Megapixel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pixelgrößen-Rechner&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer noch höheren Auflösung wird auch bei diesen relativ großen Sensoren die physikalisch sinnvolle Grenze für Objektive mit Blende F2,8 (oder höher) überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich bieten hochauflösende Diafilme der analogen Fotografie eine noch feinere Granularität, wie beispielsweise der &#039;&#039;Fuji Velvia 50&#039;&#039;. Fuji gibt die Leistung dieses Films unter idealen Kontrastbedingungen mit 160 Zeilen (80 Linienpaare) pro Millimeter an; eine digitale Kamera bräuchte einen Kleinbild-Vollformat-Sensor mit 87 Megapixeln, um an diese Auflösung heranzukommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pcwelt.de/ratgeber/Alte-Objektive-an-neuen-Kameras-verwenden-5780025.html Alte Objektive an neuen Kameras verwenden], pcwelt.de, Autor: David Wolski, Stand 3. Mai 2012, abgerufen am 3. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei geht diese Angabe von einem gebräuchlichen [[Bayer-Sensor|Bayer-Farbsensor]] aus,&amp;lt;ref&amp;gt;Bei einem für Kleinbild-Vollformat-Sensoren typischen Seitenverhältnis von 3:2 entsprechen 87 Megapixel einer Auflösung von 11424x7616 Pixeln gemäß [https://rechneronline.de/optische-geraete/digitalkamera.php rechneronline.de]. Bei einer 1.7047 Zoll Sensorsdiagonale (das entspricht 43,3mm eines typischen KB-Sensors) ergibt sich eine Pixelgröße von 3,15 µm (in Höhe und Breite) gemäß [https://www.vision-doctor.com/kameraberechnungen/kamera-sensordiagonale-sensor-ratio-rechnen.html vision-doctor.com]. Bayer-Farbsensoren kommen mit diesen Daten auf 79,36 lp/mm (500 / (3,15µm * 2) = 500 / 6,4 = 79,36 lp/mm) gemäß [https://www.optowiki.info/de/faq/faq-umrechnung/wie-rechnet-man-die-pixelgrose-in-linienpaare-pro-millimeter-um/ OptoWiki].&amp;lt;/ref&amp;gt; der die Farben rot, grün und blau mit separaten Sensorpixeln erfasst, um sie dann zu einem Farbwert zusammenzurechnen. Dagegen genügen bei einem Monochromsensor 44 Megapixel, um 80 lp/mm erfassen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei einem für Kleinbild-Vollformat-Sensoren typischen Seitenverhältnis von 3:2 entsprechen 44 Megapixel einer Auflösung von 8124x5416 Pixeln gemäß [https://rechneronline.de/optische-geraete/digitalkamera.php rechneronline.de]. Bei einer 1.7047 Zoll Sensorsdiagonale (das entspricht 43,3mm eines typischen KB-Sensors) ergibt sich eine Pixelgröße von 4,43 µm (in Höhe und Breite) gemäß [https://www.vision-doctor.com/kameraberechnungen/kamera-sensordiagonale-sensor-ratio-rechnen.html vision-doctor.com]. Monochromsensoren kommen mit diesen Daten auf 80 lp/mm (500 / (4,43µm * 1,41) = 500 / 6,25 = 80 lp/mm) gemäß [https://www.optowiki.info/de/faq/faq-umrechnung/wie-rechnet-man-die-pixelgrose-in-linienpaare-pro-millimeter-um/ OptoWiki].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine zu der jeweiligen Auflösung passende Blende des Objektivs vorausgesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem sehr lichtstarken Objektiv mit einer Blende von F1,5 liegt der Durchmesser des Lichtpunkts (des Beugungsscheibchens) bei nur 2&amp;amp;nbsp;µm,&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKBBapL&amp;quot;/&amp;gt; was einer optischen Auflösung von 125 lp/mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;OptoWiki&amp;quot;&amp;gt;[https://www.optowiki.info/de/faq/faq-umrechnung/wie-rechnet-man-die-pixelgrose-in-linienpaare-pro-millimeter-um/ Umrechnung Pixelgröße in Linienpaare pro Millimeter], OptoWiki.info, Wissensdatenbank für technische Optik; Formel für Farbsensoren: Linienpaare pro Millimeter = 500 / (Pixelgröße in µm * 2); Formel für Monochromsensoren: Linienpaare pro Millimeter = 500 / (Pixelgröße in µm * 1,41); abgerufen am 13. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht, sobald die Lichtpunkte auf einen Farbsensor treffen, beziehungsweise 177 lp/mm bei der Verwendung eines Monochromsensors. Bei Blende F2,2 nimmt jeder Lichtpunkt 3&amp;amp;nbsp;µm ein (83 lp/mm Farbe oder 118 lp/mm Monochrom). Solche Objektive könnten unter idealen Bedingungen (ohne optische Abbildungsfehler, keine Verwacklung sowie gutes Licht und idealer Kontrast) sogar eine höhere optische Auflösung liefern, als der Fuji Velvia 50 mit seinen 80 lp/mm beziehungsweise ein 87 Megapixel Kleinbild-Vollformat-Farbsensor zu erfassen vermag. Bei Blende F3 liegt hingegen der Durchmesser pro Lichtpunkt bei 4&amp;amp;nbsp;µm (62 lp/mm Farbe oder 89 lp/mm Monochrom), bei Blende F4,5 sind es 6&amp;amp;nbsp;µm (42 lp/mm Farbe oder 59 lp/mm Monochrom) und bei Blende F6 sind es 8&amp;amp;nbsp;µm (31 lp/mm Farbe oder 44 lp/mm Monochrom).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensorformate KB.svg|mini|hochkant=1.3|Vergleich gängiger Sensorformate]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Formatfaktoren gängiger Sensorgrößen in Relation zur maximalen &#039;&#039;optischen&#039;&#039; Auflösung{{FN|(a)}}&amp;lt;!-- die Klammern &amp;quot;(x)&amp;quot; sind wichtig, da sonst der Link auf die Referenz &amp;quot;x&amp;quot; weiter oben im Artikel zeigt (so bislang für die Punkte &amp;quot;b&amp;quot; und &amp;quot;c&amp;quot;). --&amp;gt; – die &#039;&#039;effektive&#039;&#039; Auflösung [[#AnmerkungZurMaxSensorauflösung|kann wesentlich höher ausfallen]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #E8E8E8; text-align: center;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|Typische Bezeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;der &#039;&#039;&#039;Sensorgröße&#039;&#039;&#039; {{FN|(b)}}&lt;br /&gt;
|Seiten-&amp;lt;br /&amp;gt;verhältnis&lt;br /&gt;
|Breite&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&lt;br /&gt;
|Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&lt;br /&gt;
|Diagonale&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&lt;br /&gt;
|Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;(mm²)&lt;br /&gt;
|Fläche (%)&amp;lt;br /&amp;gt;bezogen auf KB&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;maximale optische Auflösung in Megapixel bei Blende F2,8&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(F2,8 erzeugt einen Lichtpunkt der einer Pixelgröße von 3,75&amp;amp;nbsp;µm entspricht,{{FN|(j)}} woraus sich die Sensorauflösung dieser Spalte ergibt;{{FN|(d)}} selbst mit mehr Megapixeln kann eine Digitalkamera bei F2,8 optisch{{FN|(k)}} nicht höher auflösen{{FN|(h)}})&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Auflösung bei F1,5&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(2&amp;amp;nbsp;µm{{FN|(l)}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mittelformatkamera|Mittelformat]] {{FN|(e)}} || 4:3 || {{0}}48,0 || {{0}}36,0 || {{0}}60 || 1.728 || 200 || &#039;&#039;&#039;123&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 12800x9624 Pixel (4:3) bei 2.3622 Zoll Diagonale (60mm) --&amp;gt; || &#039;&#039;&#039;433&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- 24000x18045 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleinbild-[[Vollformatsensor|Vollformat]] (KB), [[FX-Format|FX]] || 3:2 || {{0}}36,0 || {{0}}24,0 || {{0}}43,3 || {{0}}864&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background: #66CD00;&amp;quot; | 100&lt;br /&gt;
| {{0}}&#039;&#039;&#039;61&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner:  9600x6400 Pixel (3:2) bei 1.7047 Zoll Diagonale (43,3mm) --&amp;gt; || &#039;&#039;&#039;216&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- 18000x12000 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[DX-Format|DX]], [[APS-C]] {{FN|(f)}} || 3:2 || {{0}}23,7 || {{0}}15,6 || {{0}}28,4 || {{0}}370 || {{0}}42,8 || {{0}}&#039;&#039;&#039;26&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 6320x4157 Pixel (3:2) bei 1,11811023622 Zoll Diagonale (28,4mm) --&amp;gt; || {{0}}&#039;&#039;&#039;92&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- 11850x7796 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bruch|4|3}}″, [[Four-Thirds-Standard|Four-Thirds]], [[Micro-Four-Thirds]] || 4:3 || {{0}}17,3 || {{0}}13,0 || {{0}}21,3 || {{0}}225 || {{0}}26 || {{0}}&#039;&#039;&#039;16&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 4610x3466 Pixel (4:3) bei 0,838582677165 Zoll Diagonale (21,3mm) --&amp;gt; || {{0}}&#039;&#039;&#039;56&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- 8650x6503 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1″, [[Nikon-1-Serie|CX-Format]] (High-End-Kompaktkameras und kompakte Systemkameras) || 3:2  || {{0}}13,2 || {{0|00}}8,8 || {{0}}16 || {{0}}116 || {{0}}13,5 || {{0|00}}&#039;&#039;&#039;8&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 3520x2346 Pixel (3:2) bei 0,629921259843 Zoll Diagonale (16mm) --&amp;gt; || {{0}}&#039;&#039;&#039;29&#039;&#039;&#039; {{FN|(g)}} &amp;lt;!-- 6600x4400 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bruch|1,7}}″ (High-End-[[Smartphone]]s) || 4:3 || {{0|00}}7,6 || {{0|00}}5,7 || {{0|00}}9,5 || {{0|00}}43 || {{0|00}}5 || {{0|00}}&#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 2028x1524 Pixel (4:3) bei 0,374015748031 Zoll Diagonale (9.5mm) --&amp;gt; || {{0}}&#039;&#039;&#039;11&#039;&#039;&#039; {{FN|(g)}} &amp;lt;!-- 3800x2857 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bruch|2,3}}″ (Low-End-Kompaktkameras und manche Smartphones) || 4:3 || {{0|00}}6,2 || {{0|00}}4,6 || {{0|00}}7,7 || {{0|00}}29 || {{0|00}}3,3 || {{0|00}}&#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- Daten für den Pixelgrößen-Rechner: 1655x1225 Pixel (4:3) bei 0.3042 Zoll Diagonale (7,7mm) --&amp;gt; || {{0|00}}&#039;&#039;&#039;7&#039;&#039;&#039; &amp;lt;!-- 3100x2296 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(a)|Wenn man von einem Objektiv ohne Abbildungsfehler ausgeht mit typischer größter Blende von F2,8, das ein Lichtpunkt auf ein Beugungsscheibchen von 3,75 µm Durchmesser abgebildet bzw. 2 µm Durchmesser bei Blende F1,5.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(b)|Die Größenangaben in [[Zoll (Einheit)|Zoll]]-Bruchteilen beziehen sich traditionell auf die Größe von Video-Aufnahmeröhren. Eine [[Vidicon#Größenangabe|Ein-Zoll-Vidicon-Bildröhre]] hat zwar 25,4&amp;amp;nbsp;mm Außendurchmesser, jedoch nur eine nutzbare Bilddiagonale von etwa 16&amp;amp;nbsp;mm.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(c)|Formel für Farbsensoren in Linienpaare pro Millimeter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;500 / (Pixelgröße in µm * 2); Formel für Monochromsensoren: 500 / (Pixelgröße in µm * 1,41)&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gemäß [https://www.optowiki.info/de/faq/faq-umrechnung/wie-rechnet-man-die-pixelgrose-in-linienpaare-pro-millimeter-um/ OptoWiki], abgerufen am 14. Mai 2019.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(d)|Gemäß [https://www.vision-doctor.com/kameraberechnungen/kamera-sensordiagonale-sensor-ratio-rechnen.html Sensorberechnungen] auf vision-doctor.com zur Berechnung der Pixelgröße in µm (mit Nachkommastellen) sowie [https://lcdtech.info/de/data/pixel.size.htm Pixelgrößen Rechner] auf lcdtech.info als zweite Referenz (ohne Nachkommastelle, dafür mit MP-Berechnung), abgerufen am 22. April 2019.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(e)|Mittelformat-Sensoren können je nach Hersteller und Modell unterschiedliche Größen aufweisen. Die in der Tabelle aufgeführten Maße passen z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Mamiya ZD]]}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(f)|APS-C-Sensoren können je nach Hersteller und Modell unterschiedliche Größen aufweisen.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(g)|In High-End-Kameras wie in der Sony RX100 (Variante I bis V) arbeitet das Objektiv mit einer Offenblende von F1,8. In High-End-Smartphones aus dem Jahr 2019 befinden sich zum Teil Kameralinsen, die mit einer Blende von F1,4 (Xiaomi Mi 9 Explorer Edition) beziehungsweise 1/1,6 (Huawei P30 Pro) arbeiten. Das Beugungsscheibchen hat darin einen Durchmesser von etwa 2&amp;amp;nbsp;µm.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(h)|Die in dieser Spalte angegebene Sensorauflösung wird benötigt, um sämtliche Lichtpunkte des Objektivs erfassen zu können. Darüber hinaus können &#039;&#039;optisch&#039;&#039; selbst dann nicht mehr Linienpaare pro Millimeter erfasst werden, wenn der Bildsensor über kleinere Pixel und damit über eine höhere Auflösung verfügt. Denn die optische Auflösung ist durch die Größe des Beugungsscheibchens begrenzt, die von der Blende abhängig ist. Der Sensor hat keinen Einfluss auf die Optik. Dennoch kann eine höhere Sensorauflösung hilfreich sein die Abbildungsqualität zu verbessern, denn in der digitalen Fotografie sind damit [[#AnmerkungZurMaxSensorauflösung|die technischen Grenzen nicht ausgeschöpft]]. Die &#039;&#039;effektive&#039;&#039; Auflösung kann daher über die optische Auflösung hinweg deutlich höher ausfallen, abhängig von der Rechenkraft der Kamera.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(i)|Ein gebräuchlicher [[Bayer-Sensor|Bayer-Farbsensor]] erfasst bauartbendigt weniger Linienpaare pro Millimeter als ein Monochromsensor, da jeder Farbwert aus unterschiedlichen Pixeln berechnet werden muss.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(j)|&amp;lt;nowiki&amp;gt;Formel: D=2,44*550nm*F entspricht 1,342µm*F (wobei F die Blendenzahl ist und D der Durchmesser des Beugugngsscheibchens, berechnet bei einer typischen Wellenlänge im Grünen von 550 Nanometern),&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gemäß [https://de.wikibooks.org/wiki/Digitale_bildgebende_Verfahren:_Bildaufnahme Bildaufnahme], Digitale bildgebende Verfahren, Wikibooks – die freie Bibliothek, Kapitel „Kritische Blende“, Abschnitt „Berechnung an plankonvexer Linse“, abgerufen am 27.12.2019}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(k)|Das entspricht 67 Linienpaare pro Millimeter{{FN|(c)}} (lp/mm) auf einem Farbsensor oder{{FN|(i)}} 95 lp/mm auf einem Monochromsensor.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|(l)|F1,5 erzeugt einen Lichtpunkt{{FN|(j)}} der einer Pixelgröße von 2&amp;amp;nbsp;µm entspricht, woraus sich die Sensorauflösung dieser Spalte ergibt;{{FN|(d)}} selbst mit mehr Megapixeln kann eine Digitalkamera bei F1,5 optisch nicht höher auflösen.{{FN|(h)}} Das entspricht optisch 125 Linienpaare pro Millimeter{{FN|(c)}} (lp/mm) auf einem Farbsensor oder{{FN|(i)}} 177 lp/mm auf einem Monochromsensor.}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AnmerkungZurMaxSensorauflösung}}Die Auflösungswerte beziehen sich in der Tabelle einzig auf die physikalischen Grenzen der Optik; ein Objektiv ohne Abbildungsfehler vorausgesetzt. Anders als in der analogen Fotografie sind in der digitalen Fotografie die technischen Grenzen damit nicht ausgeschöpft. Das Phänomen der Beugung ist wissenschaftlich mathematisch aufgearbeitet, so dass es berechenbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuhmacher_BeugungDiffractionDiffraktion&amp;quot;/&amp;gt; Genügend Rechenkraft vorausgesetzt ist es möglich, die Auswirkungen der Beugung aus einem Bild bereits in der Kamera herauszurechnen. Darüber hinaus kann eine trickreiche Erzeugung eines Bildes, das beispielsweise durch Zusammenrechnen mehrerer Aufnahmen erstellt wird, dabei helfen, die Abbildungsqualität deutlich zu verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://t3n.de/news/pixel-3-und-aeltere-google-veroeffentlicht-nachtsicht-update-fuer-bessere-fotos-bei-dunkelheit-1125448/ Google Pixel: Wie funktioniert Nachtsicht?] t3n.de, Google erhöht die Fotoqualität seiner Kamera in Pixel 3 und älteren Geräten durch ein reines Softwareupdate, Autor: Andreas Floemer, abgerufen am 26. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.samsung.com/de/seoul-nach-dem-sonnenuntergang-der-nachtmodus-des-galaxy-s10 Galaxy S10+ – Nachtmodus – Beispielfotos], samsung.com, eine Fotogalerie die die Möglichkeiten der trickreichen Erzeugung solcher Fotos aufzeigt; diese Möglichkeiten wurden ebenfalls per [https://www.teltarif.de/galaxy-s10-s10e-plus-nachtmodus-update/news/76629.html reines Softwareupdate] ermöglicht, abgerufen am 26. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Denkbar wäre die Zusammenrechnung zweier Aufnahmen bei Offenblende und bei in der Kamera eingestellter Blende, um die Auflösung auf Fokusebene zu erhöhen. Die Möglichkeiten der digitalen Bildaufbereitung liefern bemerkenswerte Resultate. Beispielsweise konnte im November 2019 anhand eines Bildes aus einer 61-Megapixel-Kleinbild-Kamera, das bei Blende F8 aufgenommen wurde, eine effektive Auflösung von 90 Linienpaaren ermittelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DigitalKameraTest_SonyA7R4&amp;quot;&amp;gt;[https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Alpha_7R_IV/11529.aspx?page=2 Testbericht: Sony Alpha 7R IV], digitalkamera.de, Seite 2, 15. November 2019, getestet am Objektiv „Sony FE 24-105 mm F4 G OSS“, Autor: Benjamin Kirchheim, abgerufen am 23. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Nebenwirkungen einer hohen Auflösung wie erhöhtes Rauschen, Artefakte und Texturverluste lassen sich mit genügend Rechenkraft herausrechnen. Je höher die Pixelanzahl des Sensors ist, desto [[#Detailgewinn-in-hohen-ISOs-dank-hoher-Auflösung|besser sind die Voraussetzungen dafür]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AnmerkungZumBlendeAuflösungsVerhältnis}}An einem Objektiv ohne Abbildungsfehler verringert eine höhere Blendenzahl zwar rein rechnerisch die optische Auflösung auf der gesamten Abbildungsfläche. Demgegenüber wirkt sie optischen Abbildungsfehlern entgegen. Je größer der Bildkreis des Objektivs, desto schwieriger und teuer ist es, Objektivfehler zu minimieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DigitalKameraTest_SonyA7R4&amp;quot;/&amp;gt; Im Vergleich zur Offenblende erhöht daher eine höhere Blendenzahl bis zu einem gewissen Punkt häufig die Auflösung am Bildrand. Dagegen nimmt sie in der Bildmitte mit zunehmender Blendenzahl meist schneller ab als am Rand, weil das in der Regel der Bereich mit den geringeren Abbildungsfehlern ist. Doch auch in der Bildmitte können Abbildungsfehler zu dem Phänomen führen, dass die höchste Auflösung nicht bei Offenblende erreicht wird; sowohl an der 50 Megapixel auflösende &#039;&#039;Canon EOS 5DS R&#039;&#039; mit dem Objektiv &#039;&#039;Canon EF 35 mm F1.4 L II USM&#039;&#039; als auch an der 61 Megapixel auflösenden &#039;&#039;Sony Alpha 7R IV&#039;&#039; mit dem Objektiv &#039;&#039;Sony FE 35 mm F1,8&#039;&#039; wird der beste Auflösungswert in der Bildmitte erst bei Blende F4 erreicht, mit deutlichem Abfall bei höherer und niedrigerer Blende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DigitalKameraTest_SonyA7R4&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die effektive Auflösung, die sich im Zusammenspiel von Optik und Sensorik ergibt, kann anhand von Testbildern festgestellt werden, zum Beispiel mit der Auflösungskarte (engl. {{lang|en|&#039;&#039;chart&#039;&#039;}}) nach ISO 12233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siemensstern Grauring.png|zentriert|gerahmt|Das Zusammenspiel von Optik und Sensorik kann beispielsweise über einen [[Siemensstern]] ermittelt werden. Die beiden linken Bilder zeigen das Auflösungsvermögen zur Bildmitte hin anhand eines Testfotos, mit Ausschnittvergrößerung. In der Mitte des Siemenssterns entsteht ein unscharfer Fleck, der sogenannte &#039;&#039;Grauring&#039;&#039;. Über die Größe des Grauringes lässt sich die effektive Auflösung eines Testsystems berechnen. In der Beispielabbildung erzeugt Testsystem 1 einen größeren Grauring und ist daher in der effektiven Auflösung geringer als Testsystem 2.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelformat und Kleinbild-Vollformat ===&lt;br /&gt;
Die größten Sensoren in der Digitalfotografie sind die Mittelformatsensoren. Es gibt unterschiedliche Sensorgrößen beim Mittelformat; sogar innerhalb der Produkte eines Herstellers schwanken deren Abmessungen (beispielsweise [[Pentax]] 645Z: 43,8 × 32,8&amp;amp;nbsp;mm, Pentax 645D: 44,0 × 33,0&amp;amp;nbsp;mm, [[Hasselblad]] H5D-40: 43,8 × 32,9&amp;amp;nbsp;mm, Hasselblad H5D-50: 49,1 × 36,7&amp;amp;nbsp;mm, Hasselblad H5D-50: 53,7 × 40,2&amp;amp;nbsp;mm, Hasselblad H5X: 56,0 × 41,5&amp;amp;nbsp;mm, [[Mamiya Digital Imaging|Mamiya]] ZD: 48 × 36&amp;amp;nbsp;mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstkleineren Sensoren sind die Vollformatsensoren (auch Kleinbildformat genannt). Deren Breite und Höhe liegen einheitlich bei 36 * 24&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollformat-Optik-Auflösung}}Auch wenn theoretisch ein Objektiv mit typischer größter Blende von F2,8 optisch auf einem Kleinbild-Vollformat-Sensor mit [[#Effektive Auflösung im Zusammenspiel von Optik und Sensorik|maximal 61 Megapixeln auflösen]] könnte, sind in der Praxis bereits 40 Megapixel grenzwertig, da selbst die im Jahr 2015 im Handel erhältlichen besten Objektive nicht genügend Details für diese Auflösung liefern: Zahlreiche Objektive aus dem Profi-Segment können solche Sensoren meist mit einer Auflösung von etwa 20 Megapixeln, selten mit 30 Megapixeln mit genügend Details versorgen; lediglich das Zeiss-Otus 85 schafft im Jahr 2015 eine Auflösung von 35 Megapixeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50-Megapixel-Vollformat-Lüge&amp;quot;&amp;gt;[https://www.docma.info/blog/die-50-megapixel-vollformat-luege Die 50-Megapixel-Vollformat-Lüge], docma.info, Autor: Christoph Künne, Stand 20. Februar 2015, Zitat: &#039;&#039;Nach Messungen von DXOmark.com ist zum Beispiel bei der Nikon D800 schon bei 29 Megapixeln (MP) das Ende erreicht […] eine Vollformat-Kamera sollte nicht mehr als 24 MP Auflösung haben, eine APS-C-Kamera theoretisch nur neun und ein Sensor im 4/3-Format fünf MP&#039;&#039;; zu Vollformat-Kameras siehe auch den Abschnitt &#039;&#039;Update&#039;&#039;, Zitat: &#039;&#039;bei DXOmark sind inzwischen auch die Nikon D800E und die D810 mit dem Zeiss-Otus 55 getestet worden: 33 MP Auflösung beim 36-MP-Chip; das Otus 85 löst sogar 35 MP an der D810 auf&#039;&#039;, abgerufen am 13. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Auflösung steigen auch die Anforderungen an den Fotografen. Ein hochauflösender Bildsensor von deutlich mehr als 20 Megapixeln bringt bei guten Lichtverhältnissen in Kombination mit einer extrem guten Optik nur dann einen Detailzuwachs, wenn der Fotograf auf eine exakte Fokusgenauigkeit achtet und eine sehr ruhige Hand hat, da bereits kleine Verwacklungen dem Detailzuwachs entgegenwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.markuswaeger.com/2015/06/11/megapixel-ersetzen-zoomobjektive/ Megapixel ersetzen Zoomobjektive?], Zitat: &#039;&#039;Je höher die Auflösung, desto eher macht der Sensor nur Schwächen der Optik und jede geringste Erschütterung und Unruhe der Kamera sichtbar&#039;&#039;, abgerufen am 13. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Liegt die Sensor-Auflösung deutlich über der Auflösung des Objektivs, kann eine [[#Foto-Auflösung verringern um Bildqualität und Performance zu erhöhen|Verringerung der Foto-Auflösung]] dabei helfen, die Bildqualität zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verrauscht RIMG5594 crop.jpg|mini|Auf dem verkleinerten Bild ist Rauschen weniger auffällig. Ein Klick darauf zeigt es auf Einzel-Pixelebene. Der quadratische Ausschnitt ist rauschgefiltert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ImageNoise Dynax7D iso100vs3200.jpg|mini|A: geringes Bildrauschen bei ISO 100&amp;lt;br /&amp;gt;B: hohes Bildrauschen bei ISO 3.200]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollformat-Rauschen}}Da die Pixelgröße sowie – davon abhängig – der Pixelabstand (Pixelpitch) bei zunehmender Sensor-Auflösung kleiner wird, werden sie bei ungünstigen Lichtverhältnissen anfälliger für [[Bildrauschen]], was den Verlust von Details und Brillanz mit sich bringt. Um diesen Effekt gering zu halten, sollten Kleinbild-Vollformat-Sensoren idealerweise eine Auflösung von nicht deutlich mehr als 20 Megapixeln haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;foto-schuhmacher&amp;quot;&amp;gt;[https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/sensor-rauschen.html Sensor-Rauschen, Rauschen in Fotos, Bildrauschen], Autor: Dr. Schuhmacher, abgerufen am 13. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber rauscht eine 50-Megapixel-Kamera bei gleicher Sensorgröße zwar stärker als eine 20-Megapixel-Kamera bei Betrachtung auf Einzel-Pixelebene der [[Rohdatenformat|Rohdaten]] (Raw-Format). Betrachtet man die zwei Fotos jedoch auf einer gleich großen Ausgabegröße (beispielsweise auf einem DIN-A4-Ausdruck) so ist der Bildeindruck derselbe; mehr Megapixel führen im Ausdruck nicht zwangsweise zu höherem Rauschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;foto-schuhmacher&amp;quot; /&amp;gt; Zudem lässt sich das Bildrauschen automatisiert bereits in der Kamera besser wegrechnen (Rauschfilter), je höher die Auflösung ist, da pro Flächenabschnitt mehr benachbarte Bildpunkte bei starker Abweichung einzelner Werte (Rauschen) zur Berechnung eines Mittelwerts herangezogen werden können. In den Rohdaten nimmt das Rauschen also zu, im Endprodukt (dem fertigen JPEG) jedoch wieder ab. Werden die Rohdaten am Computer bearbeitet, so kommt in aller Regel auch dort dieser Mechanismus (englisch &#039;&#039;Denoise&#039;&#039;) innerhalb der Bearbeitungssoftware (Raw-Konverter) zum Tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;foto-schuhmacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Detailgewinn-in-hohen-ISOs-dank-hoher-Auflösung}}Die Texturen feiner Details können sichtbar unter einer solchen Rauschunterdrückung leiden. Siehe dazu den quadratischen Ausschnitt im Bild rechts im Bereich der Blätter. Das wirkt dem (möglichen) Detailgewinn der hohen Auflösung entgegen. Dennoch zeigt ein Vergleich zwischen beispielsweise der Sony A7 II (24-Megapixel-Kamera) und A7 R II (42-Megapixel-Kamera) einen beachtlichen Vorteil der hochauflösenden Bildsensoren gerade in dieser Disziplin auf:&amp;lt;ref name=&amp;quot;A7RII&amp;quot;&amp;gt;[https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Sony_Alpha_7R_II/9661.aspx?page=2 Testbericht Sony Alpha 7R II], Vergleich der Bildqualität zwischen a7II (24MP) und a7rII (42MP) im Testlabor von digitalkamera.de, Autor: Benjamin Kirchheim, Stand 29. September 2015, Seite 2 Bildqualität, abgerufen am 8. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Testlabor wurden die Rohdaten zunächst auf Einzel-Pixelebene betrachtet. Die 24-Megapixel-Kamera war der 42-Megapixel-Kamera beim Signal-Rauschverhalten deutlich überlegen. Trotzdem liefert das auf gleicher Ausgabegröße verkleinerte Foto der 42-Megapixel-Kamera mehr Details im JPEG-Endprodukt, trotz stärkerer Rauschunterdrückung – Zitat: „Hier können die hochauflösenden Kleinbildsensoren tatsächlich [[#Mehr-Details-im-heruntergerechneten-Foto|von ihrer höheren Auflösung profitieren]] trotz kleinerer [rauschempfindlicher] Pixel bei hohen ISO“. Bis ISO 12.800 liefert die A7 R II eine mehr als brauchbare Bildqualität mit nur geringem Detailverlust, bei der A7 II mit 24 Megapixel Bildsensor liegt die Grenze hingegen bei ISO 3.200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ISO-Wert bestimmt, mit wie viel Energie der Sensor angesteuert wird. Er nimmt Einfluss auf die Lichtempfindlichkeit des Sensors und kann zwischen ISO 50 oder ISO 100 (geeignet für helles Tageslicht oder für lange Belichtungszeiten) und einigen hundert, tausend, zehntausend, mitunter sogar hunderttausend liegen. Je höher der Wert ist, desto kürzer kann die Belichtungszeit ausfallen, was vor allem nützlich ist, um ohne Stativ bei niedrigem Licht verwacklungsfreie Fotos zu erstellen. Allerdings nimmt damit das Bildrauschen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand Februar 2018 lieferte bei einem High-ISO-Auflösungs-Vergleich mit ISO 51.200 die jeweils höher auflösende Kamera ebenfalls die besseren Bilder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;High-ISO-Auflösungs-Vergleich_7SvsA9vsRIII&amp;quot;&amp;gt;[https://www.digitalkamera.de/Meldung/High-ISO-Auflosungs-Vergleich_der_Sony_Alpha_9_und_Alpha_7R_III/10747.aspx High-ISO-Auflösungs-Vergleich der Sony Alpha 9 und Alpha 7R III], digitalkamera.de, 2. Februar 2018, abgerufen am 14. März 2019; die Sony Alpha 7S ist zwar nicht Bestandteil der Titelüberschrift, wird jedoch im Artikel zum Vergleichstest herangezogen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verglichen wurden die Raw-Dateien einer Sony Alpha 7S II (12 Megapixel) mit einer Sony Alpha 9 (24 Megapixel) und Sony Alpha 7R III (42 Megapixel). Die jeweils höher auflösende Kamera zeigt zwar ein aggressiveres Rauschen, enthält aber deutlich mehr Details und das Rauschen ist feinkörniger und damit weniger störend, wobei das Bild insgesamt deutlich schärfer wirkt. Innerhalb dieses Tests war es für das Ergebnis unerheblich, ob für den Vergleich das Bild der hochauflösenden Kameras runter oder das der niedrigauflösenden Kameras hochskaliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== APS-C-Format, Kompaktkameras und Handys ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Kompaktkamera-Abbildungsqualität}}Die Auswirkung einer hohen Sensorauflösung unterscheidet sich bei der Verwendung kleiner Kompaktkamera- und Handy-Sensoren stark von den Kameras, die mit einem Kleinbild-Vollformat-Sensor ausgestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand Februar 2015 lösen selbst die [[Formatfaktor#Gängige Formatfaktoren|relativ großen Sensoren]] von [[APS-C]]-Kameras mit einer guten Linse optisch nur etwa 9 Megapixel auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;50-Megapixel-Vollformat-Lüge&amp;quot; /&amp;gt; auch wenn der Sensor beispielsweise 20 Megapixel oder mehr verspricht und theoretisch [[#Effektive Auflösung im Zusammenspiel von Optik und Sensorik|eine optische Auflösung von 26 Megapixel möglich wäre]] (an einem Objektiv mit einer typischen Blende von F2,8). Die 4⁄3-Zoll-Sensoren der [[Four-Thirds-Standard|Four-Thirds]]- und [[Micro-Four-Thirds]]-Kameras können in der Theorie an einem solchen Objektiv optisch bis 16 Megapixel auflösen, in der Praxis kommen sie im Jahr 2015 lediglich auf zirka 5 Megapixel. Demgegenüber zeigen Labortests mit Stand Februar 2018, dass Micro-Four-Thirds-Kameras üblicherweise zwar mit 20 Megapixel-Sensoren ausgestattet sind, die Kameras jedoch kaum mehr Auflösung als bei 16 Megapixeln erzielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;High-ISO-Auflösungs-Vergleich_7SvsA9vsRIII&amp;quot;/&amp;gt; Im Umkehrschluss bedeutet das, dass hier bis hin zu 16 Megapixeln eine Steigerung der Auflösung möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Kompaktkamera-Sensoren sind in der Regel noch weitaus kleiner. Die kleinsten Vertreter finden sich meist in Handys. Je kleiner eine hochauflösende Sensorfläche ist, desto größer fällt der Effekt des Bildrauschens aus. Dessen Bereinigung nimmt hier einen starken Einfluss auf die Darstellung der Details, was nun nicht mehr nur bei der Betrachtung auf Einzel-Pixelebene auffällt, sondern auch bei der Betrachtung des Gesamtfotos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiftung-Warentest-Pixelzahl-verringern&amp;quot;&amp;gt;[https://www.test.de/Fototipp-Pixelzahl-verringern-4596829-0/ Fototipp: Pixelzahl verringern], Stiftung Warentest, abgerufen am 14. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier kann es helfen, per Kameraeinstellung die [[#Foto-Auflösung verringern um Bildqualität und Performance zu erhöhen|Foto-Auflösung zu verringern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foto-Auflösung verringern um Bildqualität und Performance zu erhöhen ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Mehr-Details-im-heruntergerechneten-Foto}}Hochauflösende Fotos werden bei der Verarbeitung (Ausdruck etc.) in der Auflösung stark reduziert, was auf den ersten Blick bereits gegen eine hohe Sensor-Auflösung spricht. Andererseits gilt dabei der Grundsatz: Selbst unter idealen Bedingungen (großer Bildsensor, gute Optik) ist ein heruntergerechnetes (verkleinertes) Foto einer höher auflösenden Kamera detailreicher als das einer Kamera mit genau dieser Auflösung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://slr-foto.de/dpi_fotodruck.htm Wieviel Auflösung brauche ich wirklich?] Version 2.0c, slr-foto.de, siehe die Abschnitte &#039;&#039;Demosaicing-Methode&#039;&#039; und &#039;&#039;Bildverkleinerung&#039;&#039;, abgerufen am 13. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gilt auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Denn obgleich die Pixel kleiner und damit rauschempfindlicher sind, je höher ein Bildsensor auflöst, kann trotz stärkerer Rauschunterdrückung bei [[#Detailgewinn-in-hohen-ISOs-dank-hoher-Auflösung|hohen ISO-Werten ein verkleinertes Foto mehr Details]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verkleinerung kommt es zu keinem Detailverlust, solange entweder die [[#Vollformat-Optik-Auflösung|Auflösung des Objektivs nicht unterschritten]] wird. Das ist die untere Verkleinerungsschwelle, die bei Vollformat-Sensoren beispielsweise je nach Objektiv bei 30 Megapixeln liegen kann, was noch immer große Fotos erzeugt und so für Bearbeitungsfreiheit sorgt. Oder es wird die benötigte Größe für die Ausgabe als Auflösungseinstellung gewählt (beispielsweise 8 Megapixel für DIN-A4-Ausdrucke in 300 dpi oder für die Ausgabe auf einem 4k-Monitor etc.). Das ist die obere Verkleinerungsschwelle, die nicht überschritten werden sollte, um Qualitätsverluste bei der Ausgabe zu vermeiden. Sie ist hauptsächlich für Fotografen geeignet, die ihre Fotos nicht nachträglich bearbeiten. Die ideale Kamera-Einstellung ist somit abhängig von der Anforderung des Fotografen und könnte sinnvollerweise zwischen diesen beiden Schwellen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Megapixel bieten beispielsweise Spielraum, um den Horizont zu begradigen, mit zusätzlichem Platz für kleinere Zuschneidearbeiten, wodurch die Auflösung weiter abnimmt, ohne im Ergebnis die 8 Megapixel zu unterschreiten. 20 Megapixel erlauben größere Zuschneidearbeiten. Ist das Ergebnis kleiner, beispielsweise 6 Megapixel groß, so lässt sich der DIN-A4-Ausdruck noch mit 255 dpi erstellen, was zu einem leichten Detailverlust führt. In der Praxis fällt der Unterschied kaum auf; Stiftung Warentest schreibt sogar, dass 4 Megapixel als Basis für Fotoabzüge und Ausschnittsvergrößerungen genügen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiftung-Warentest-Pixelzahl-verringern&amp;quot; /&amp;gt; was laut dpi-Tabelle&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.poeschel.net/fotos/technik/aufloesung.php Wie viel Auflösung brauche ich wann?], abgerufen am 14. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu einem Ausdruck von 13 × 18&amp;amp;nbsp;cm zutreffend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Zusammenspiels von Optik und Sensorik und deren [[#Kompaktkamera-Abbildungsqualität|Grenzen in hochauflösenden Kompaktkameras und Handys]] empfiehlt die Stiftung Warentest, die Foto-Auflösung sogar auf ein Viertel der Sensorauflösung zu reduzieren, um die Bildqualität zu verbessern, wobei sie dabei nicht unter 4 Megapixel im Ausgabeformat gehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiftung-Warentest-Pixelzahl-verringern&amp;quot; /&amp;gt; Ein Viertel der Sensorauflösung ist auch deshalb eine gute Wahl, weil abhängig von der Kamera dann vier Bildpunkte bei der Aufnahme zu einem Bildpunkt zusammengezogen werden können, was eine bessere Aufnahmequalität vor allem bei kleinen Kamera-Sensoren zur Folge hat. Teilweise wird das durch [[Überabtastung]] (englisch: &#039;&#039;oversampling&#039;&#039;) erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/digital/handy/handyvergleich/smartphone-als-kompaktkamera-killer-handy-test-nokia-808-pureview_id_2094271.html PureView: So funktioniert Nokias neue Kameratachnik], Fokus online, online abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Sensorgröße werden durch übermäßig hochauflösende Fotos die [[Bilddatei]]en unnötig groß, das [[Dunkelstrom]]verhalten wird negativ beeinflusst und die [[Datenübertragung]], das [[Replikation (Datenverarbeitung)|Kopieren]] der Fotos sowie die Bildverarbeitung werden verlangsamt. Es kann also sinnvoll sein, die Auflösung der Fotos bereits in der Kamera zu verringern. Das wirkt sich zudem positiv auf die Bildqualität aus, zum einen weil die Verkleinerung in sich bereits das Bildrauschen mindert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;foto-schuhmacher&amp;quot; /&amp;gt; zum anderen weil dieser Eingriff dafür sorgt, dass die Kamera das Bild beim Entrauschen weniger aggressiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiftung-Warentest-Pixelzahl-verringern&amp;quot; /&amp;gt; bearbeitet. Im Unterschied zur [[#Vollformat-Rauschen|kamerainternen Rauschminderung]] hat die Verkleinerung eine entsprechend positive Auswirkung auch auf die Rohdaten. Ein solcher Small-Raw-Modus wird beispielsweise bei Canon „mRaw“ und „sRaw“ genannt (mit je unterschiedlichen Verkleinerungsstufen). Demgegenüber fehlt es bei vielen Kameramodellen an einer entsprechenden Einstellung, die es erlaubt, neben den Dateien im JPEG-Format auch die Rohformat-Auflösung zu verringern; bei Canon bleiben diese Modi bislang (Stand 2018) den teureren Kameras vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzen der visuellen Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CSF.against.spatial.frequency.in.cycles.per.image.height.png|mini|rechts|Kontrastempfindungsfunktion (Contrast Sensitivity Function, CSF) über der Ortsfrequenz in Linienpaaren pro Bildhöhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das maximale [[Kontrast]]empfinden des menschlichen [[Auge]]s liegt bei einer [[Ortsfrequenz]] von etwa fünf [[Bogenminute]]n. Das gesunde Auge hat bei guten Lichtverhältnissen ein [[Auflösungsvermögen]] von etwa einer Bogenminute, bei der [[Helligkeit]]sunterschiede noch erfasst werden können. Bei einem [[Normalbrennweite|normalen]] [[Sehwinkel]] von zirka 47° für die [[Bilddiagonale]] ergibt sich eine Anzahl von etwa vier Millionen Bildpunkten (zirka 1500 Linienpaare entlang der Diagonalen), die ohne Farbinformation unterschieden werden können. Für ein Bild mit maximaler Kontrastempfindung reichen bei normalem [[Bildwinkel]] dementsprechend sogar nur 0,2&amp;amp;nbsp;Megapixel vollkommen aus (zirka 300 Linienpaare entlang der Diagonalen).&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Bautsch: [https://de.wikibooks.org/wiki/Digitale_bildgebende_Verfahren:_Grundlagen#Kontrastempfindlichkeitsfunktion Kontrastempfindlichkeitsfunktion], Wikibook: &#039;&#039;Digitale bildgebende Verfahren - Grundlagen&#039;&#039;, online abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist der Bildwinkel größer als der normale Sehwinkel, kann das Bild nicht mehr vollständig auf einen Blick erfasst werden, und nur ein Ausschnitt wird betrachtet. Ist der Bildwinkel kleiner als der normale Sehwinkel, reichen sogar noch weniger Bildpunkte aus, ohne dass es zu Einschränkungen bei der wahrgenommenen Auflösung beziehungsweise dem wahrgenommenen Kontrast kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, dass es sich bei den meisten Bildsensoren, die in Kameras eingesetzt werden, um [[Bayer-Sensor]]en handelt, die in jedem Bildpunkt („[[Subpixel]]“) nur eine einzige [[Primärfarbe]] registrieren. Die fehlenden Farben werden in diesen Fällen durch Interpolation der benachbarten Bildpunkte ermittelt. Die „effektive Auflösung“ ist somit etwas geringer als die Subpixel-Dichte. Das ist zwar nachteilig, andere wesentliche Einflüsse auf den [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Einfluss auf den Schärfeeindruck|Schärfeeindruck]] bleiben jedoch annähernd vollumfänglich erhalten.&amp;lt;!-- Das erklärt auch, warum eine hochqualitative Wiedergabe von digitalen Fotografien&amp;amp;nbsp;– etwa auf Projektionswänden oder mit Großbildschirmen&amp;amp;nbsp;– auch mit einer vergleichsweise geringen Auflösung von einer Million Bildpunkten möglich ist. // wertend: was sei &amp;quot;hochqualitativ&amp;quot;? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#ITF-Filter|Wie oben erläutert]], wird Infrarotstrahlung normalerweise herausgefiltert, bevor das Licht auf den Sensor trifft, da dieser durch sein Grundmaterial [[Silizium]] bis zu Wellenlängen von etwas über 1&amp;amp;nbsp;μm (sichtbares Licht weist nur Wellenlängen bis zu ca. 0,7&amp;amp;nbsp;μm auf) empfindlich ist. Diese Filterung wird aber nicht allzu rigide durchgeführt, so dass immer noch ein deutlicher Anteil solcher [[Nahes Infrarot|„nahen Infrarotstrahlung“]] durchkommt. Man kann das leicht überprüfen, indem man eine Fernbedienung für Fernsehgerät oder DVD-Player o.&amp;amp;nbsp;ä. auf die Kamera richtet. Im digitalen Sucher kann man deutlich ein (weißliches) Licht erkennen, während das Auge gar nichts sieht. Es geht dabei aber nur um nahes Infrarot; die Effekte, die bei [[Infrarotfotografie]] mit speziellen [[Infrarotfilm]]en erzielt werden, wie beispielsweise Verschwinden von störendem Dunst bei Fernaufnahmen, kommen erst bei noch wesentlich höheren Wellenlängen zum Tragen, die mit diesen Sensoren nicht erreichbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwindigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ricoh Caplio GX mit Streulichtblende IMGP0616.jpg|mini|Digitale Kompaktkamera mit Hybrid-Autofokus]]&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgeschwindigkeit einer Digitalkamera wird vor allem durch vier charakteristische Merkmale bestimmt:&lt;br /&gt;
# [[Aufnahmebereitschaft]], die Zeitspanne, die der digitale Fotoapparat nach dem Einschalten benötigt, um eine Fotografie anfertigen zu können.&lt;br /&gt;
# [[Fokussiergeschwindigkeit]], die Zeitspanne, die der [[Autofokus]] zur Scharfstellung benötigt.&lt;br /&gt;
# [[Auslöseverzögerung]], die Zeitspanne, die zwischen Drücken des Auslösers und tatsächlicher Bildaufzeichnung verstreicht.&lt;br /&gt;
# [[Bildfolgezeit]], die Zeitspanne nach einer Aufnahme, nach der die Kamera ein Folgebild anfertigen kann. In direktem Zusammenhang damit steht die maximale [[Bildfrequenz]] der Digitalkamera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einer rasanten technischen Entwicklung sind viele digitale Kompaktkameras signifikant &#039;&#039;langsamer&#039;&#039; als ihre Äquivalente im [[Kleinbild]]bereich. Vor allem die Bildfolgezeiten brechen oft nach wenigen Aufnahmen massiv ein, während bei motorisierten Kleinbildkameras über den gesamten Film hinweg die gleiche Geschwindigkeit erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei hochwertigen digitalen Kameras sind Auslöseverzögerung und Bildfolgezeit dagegen vergleichbar mit ihren analogen Pendants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energieversorgung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche analoge Fotoapparate können ganz ohne elektrische Energie verwendet werden – Digitalkameras benötigen jedoch stets elektrische Energie. Das ist beim Umstieg auf die digitale Fotografie zu beachten. Neben den auch bei Analog-Fotoapparaten mitunter vorhandenen großen Stromfressern eingebaute Mini-Monitore und Blitz verbrauchen bei Digitalkameras auch Sensor, Elektronik und LC-Display nennenswerte Energiemengen.&lt;br /&gt;
Jede Digitalkamera benötigt daher eine kontinuierliche Energieversorgung, die in der Regel über einen [[Akkumulator|Akku]] oder ein Netzteil gewährleistet wird; daneben gibt es auch einige Spezialkonstruktionen, die beispielsweise auf [[Solarenergie]] basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Energieinhalt des Akkus bestimmt&amp;amp;nbsp;– in Verbindung mit der Leistungsaufnahme der Kameraelektronik und deren Stromsparfunktionen&amp;amp;nbsp;– die maximale Betriebsdauer der Kamera, bis ein Akkuwechsel nötig wird.&lt;br /&gt;
Proprietäre Akkutypen (meist [[Lithium-Ionen-Akku]]s) sind deutlich teurer als Standardakkus ([[Mignon (Batterie)|AA]] oder [[Micro (Batterie)|AAA]] etc.), aber häufig auch leistungsfähiger, das heißt, sie besitzen einen größeren Energieinhalt bei gleicher Baugröße bzw. Gewicht und weisen daher eine längere Betriebsdauer auf. Ein durchschnittlicher Akku mit einem Energieinhalt von 6 [[Wattstunde|Wh]] versorgt eine Digitalkamera mit Energie zum Aufnehmen von rund 200 Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformat ==&lt;br /&gt;
Damit ein Bild mit einer Auflösung von zehn Megapixeln und drei Farbkanälen pro Pixel nicht dreißig Megabyte (unkomprimierte Dateigröße) auf der Speicherkarte benötigt, wird es meist [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Komprimierung|komprimiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verlustbehaftetes Format steht meistens nach [[Exchangeable Image File Format|Exif]]-Standard [[JPEG File Interchange Format|JFIF („JPEG“)]] zur Verfügung, als verlustfreies Format wurde häufiger auch [[Tagged Image File Format|TIFF]] angeboten. Bei vielen Kameras können die digitalen Bilder auch verlustfrei in einem [[proprietär]]en [[Rohdatenformat]] (englisch {{lang|en|&#039;&#039;raw&#039;&#039;}} für „roh“) gespeichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da für das Rohdatenformat kein etablierter Standard existiert (siehe auch [[Digital Negative]]), sind die Bilddaten unterschiedlicher Kamerahersteller und sogar unterschiedlicher Baureihen eines Herstellers untereinander meist nicht kompatibel und müssen vor der Betrachtung oder Bearbeitung mit einem oftmals vom Kamerahersteller bereitgestellten Programm oder einem sogenannten [[Plug-in]] für [[Grafiksoftware|Bildbearbeitungsprogramme]] in ein Standard-Bildformat (meist TIFF oder JPEG) konvertiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohdaten werden auch als [[Digital Negative|digitales Negativ]] bezeichnet. Durch ihre im Allgemeinen verlustlose Speicherung weisen Rohdaten keine [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Komprimierung|Kompressionsartefakte]] auf. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist der potentiell größere Farbumfang. Während JPEG-Bilder mit 8&amp;amp;nbsp;Bit (=&amp;amp;nbsp;256&amp;amp;nbsp;Stufen) je Farbkanal gespeichert werden, liegen Rohdaten in zehn, zwölf (=&amp;amp;nbsp;4096 Stufen) oder 14&amp;amp;nbsp;Bit (=&amp;amp;nbsp;16.384&amp;amp;nbsp;Stufen) vor. Die Bilder können somit unter Umständen in [[Schärfe und Schärfeeindruck in der Fotografie#Kontrastdifferenzierung|feinerer Farbabstufung]] ausgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videoaufnahme ===&lt;br /&gt;
Fast alle Kameras bieten über einen „Videomodus“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Hermann |Titel=Fotografie mit der Sony α6300 |Verlag=Franzis Verlag GmbH |Datum=2016 |Kapitel=10. Videofilme gekonnt aufnehmen |Seiten=200 |ISBN=978-3-645-20483-5 |Online={{Google Buch |BuchID=QqrrDwAAQBAJ |Seite=200 |Hervorhebung=Videomodus}} |Zitat=Dass Kameras einen Videomodus besitzen, gehört seit einigen Jahren zum Standard.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch die Möglichkeit, Videosequenzen aufzunehmen. Wegen der notwendigen [[Bildwiederholrate]] jedoch stets in niedrigerer Auflösung als die von der Kamera aufnehmbaren Standbilder. Früher lag die Videoauflösung meistens unter denen der damals gängigen [[Videokamera]]s, mittlerweile wird fast ausnahmslos [[High Definition Video|HD-Auflösungen]] bis Full&amp;amp;nbsp;HD (also 1920&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1080 Pixel) Auflösung erreicht. Einige Consumer-Modelle, wie etwa die [[GoPro|GoPro Hero 3]], unterstützen bereits sogar [[4K (Bildauflösung)|4K-Aufnahmen]]. Während bei früheren Modellen die Videos meist im Rechenzeit-sparenden, jedoch speicherintensiven [[MJPEG|Motion-JPEG]]-Format gespeichert wurden, kommen mittlerweile meist auch hochwirksame Kompressionsformate wie [[MPEG-4]] und [[H.264]] zum Einsatz. Andernfalls können die Videosequenzen nach dem Übertragen auf den Rechner in ein effizienteres Format umgewandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Veröffentlichung der [[Nikon D90]] 2008 entfiel die Möglichkeit der Videoaufzeichnung für Spiegelreflexkameras systembedingt. Neuere Kameras wie die [[Nikon D3s]] oder die [[Canon EOS 550D]] können auch HD-Videos aufzeichnen.&amp;lt;!-- Absatz veraltet. Ganz entfernen? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit konnten die meisten Digitalkameras während der Videoaufnahme zwar zoomen, jedoch nicht (neu) fokussieren. Auch führten sie meist keinen sich während der Aufnahme anpassenden Weißabgleich oder Helligkeitsanpassung durch. Mittlerweile (Stand 2015) gibt es immer mehr Kameras, die Camcordern diesbezüglich nicht mehr nachstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metadaten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solmeta N2 auf Nikon D5000 Rueckansicht.JPG|mini|Geotagger „Solmeta N2 Kompass“ für Nikon-Kameras mit Speicherung der Blickrichtung (Heading)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitalkameras betten in die Bilddaten sogenannte &#039;&#039;[[Metainformationen]]&#039;&#039; ein, die im [[Exchangeable Image File Format|Exif]]-Standard spezifiziert sind. Diese Exif-Metadaten finden sich im [[Header]] der Datei. Viele Bildbearbeitungsprogramme sowie spezielle Werkzeuge können diese Daten auslesen und anzeigen. Sie finden auch bei der Ausbelichtung des digitalen Bildes auf Fotopapier im Fotolabor Anwendung.&lt;br /&gt;
Zu den via Exif automatisch für jede Aufnahme gespeicherten Parametern gehören beispielsweise Datum bzw. Uhrzeit, [[Belichtungszeit]], [[Blendenzahl]], [[Belichtungsprogramm]], [[Belichtungsindex]] (nach ISO), [[Brennweite]], [[Weißabgleich]] oder Blitzverwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kameras unterstützen mittels eingebautem oder zusätzlich angeschlossenem [[Global Positioning System|GPS]]-Modul das [[Geo-Imaging]] und können Informationen zum Aufnahmeort speichern, beispielsweise [[geografische Länge]] und [[Geografische Breite|Breite]] sowie GPS-Höhe, GPS-Zeit oder GPS-Blickrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039; {{Webarchiv |url=http://www.gps-camera.eu/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=56 |text=Foto-GPS mit Kompass - Wozu? |wayback=20140322001703}}&#039;&#039; gps-camera.eu, abgerufen am 25. November 2009 (Über automatische Speicherung der Kompass-Blickrichtung im Exif-Header).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachnotiz ===&lt;br /&gt;
Einzelne Modelle wie die Maginon &#039;&#039;SZ 24&#039;&#039; ermöglichen wahlweise die ausschließliche Aufnahme von Ton durch das Mikrofon für Sprachnotizen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Maginon SZ 24 Bedienungsanleitung |url=https://www.manualslib.de/manual/250003/Maginon-Sz-24.html |werk=ManualsLib |seiten=22,43 |abruf=2021-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begleitdateien ===&lt;br /&gt;
Zum schnellen, effizienten Einlesen von Vorschaubildern in einer Miniaturansicht und der Erhaltung von [[Metadaten]] werden zu Film- und Rohaufnahmen bei manchen Herstellern kleine Begleitdateien mit niedrigauflösenden Vorschaubildern gespeichert, beispielsweise mit „THM“-Endung bei Canon.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.impulseadventure.com/photo/what-are-thm.html |sprache=en |titel=What are THM files? |datum=2006-10 |abruf=2021-04-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[JPEG]]-Bilder können bereits eigenständig ein kleines Vorschaubild erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media.mit.edu/pia/Research/deepview/exif.html |datum=1999-12-28 |titel=Description of Exif file format |sprache=en |abruf=2021-04-26 |werk=Massachusetts Institute of Technology }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speichermedien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sony mavica fd5.jpg|mini|hochkant|Sony Mavica FD5: Diskette als Speichermedium]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CompactFlash.jpg|mini|[[CompactFlash]]-Speicherkarte]]&lt;br /&gt;
Gespeichert werden die Bilder in der Kamera auf verschiedenen [[Datenspeicher|Speichermedien]], gebräuchlich waren vor allem verschiedene Arten [[Speicherkarte]]n und das [[Microdrive (Festplatte)|Microdrive]]; ältere Digitalkameras verwendeten daneben auch [[Floppy Disk]]s, [[PCMCIA]]-/[[PC Card]]s oder [[Compact Disc]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile verwendet der Großteil der Digitalkameras (Micro-)[[SD-Karte]]n (Stand 2015). Ein kleiner interner Speicher fungiert u. a. als Zwischenspeicher während des Wechsels („[[Hot-Swap]]“) einer Speicherkarte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bhphotovideo.com/lit_files/862.pdf |titel=Panasonic Operating Instructions. Digital Camera DMC-FS5, DMC-FS3 |datum=2008 |seiten=15 |abruf=2021-04-09 |format=PDF; 5,3 MB |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweilig gab es auch Digitalkameras mit [[SDRAM]] als Speicher. Diese Art der Datensicherung erwies sich allerdings als unpraktisch, da das SDRAM permanent mit Energie versorgt werden musste. Das führte dazu, dass die Betriebsbereitschaftszeit mit eingesetzten Akkus recht kurz war. Wurde die Energieversorgung unterbrochen, waren die gespeicherten Daten verloren. Um diesem Datenverlust vorzubeugen, verfügten einige Modelle über einen Kondensator, der im Falle eines Batteriewechsels das RAM weiter mit Energie versorgte. Erfolgte das allerdings nicht, bevor der Kondensator entladen war, waren die gespeicherten Daten ebenfalls verloren. Kameras dieser Bauweise zeichneten sich vor allem durch günstige Produktionskosten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geräteschnittstellen ==&lt;br /&gt;
Als Hardwareschnittstelle hat sich im Anwenderbereich der [[Universal Serial Bus]] weitestgehend durchgesetzt. Die Kamera stellt die Daten dem PC üblicherweise entweder als „Mass storage device“ (siehe [[USB-Massenspeicher]]) oder im [[Picture Transfer Protocol|PTP]]-Modus zur Verfügung. Bei einigen (meist älteren) Geräten ist noch herstellerspezifische Software zur Übertragung nötig. Über den PTP-Modus ist bei einigen Kameras auch die rechnergesteuerte Auslösung möglich, in den seltensten Fällen jedoch mit voller Kontrolle über [[Belichtungszeit]], [[Blendenzahl]], [[Zoomobjektiv|Zoom]], Fokus und [[ISO 5800|ISO-Zahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über USB lassen sich viele Digitalkameras auch direkt zum Drucken mit Fotodruckern verbinden, wenn beide Geräte den [[PictBridge]]-Standard unterstützen.&lt;br /&gt;
Seit 2006 bieten Kameras zunehmend die Möglichkeit der drahtlosen Datenübertragung wie [[Wireless Local Area Network|WLAN]] oder [[Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitalkameras für Kinder ==&lt;br /&gt;
Digitalkameras, die für Kinder vermarktet werden, zeichnen sich dadurch aus, dass vergleichsweise einfache Technik in relativ robuste und stoßfeste, teils wassergeschützte Gehäuse eingebaut wird. Oft sind sie auch größer und so gestaltet, dass sie beidhändig gehalten werden können, um der noch unausgebildeten Feinmotorik von Kindern entgegenzukommen. Häufig haben sie auch zwei Suchfenster, damit die Kinder nicht ein Auge zukneifen müssen. Die fotografischen Möglichkeiten solcher Kameras sind in der Regel sehr eingeschränkt, da sie meist nur eine geringe Bildauflösung aufweisen, keinen optischen Zoom und meist auch keine Entfernungs-Einstellmöglichkeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitalkameras für Tiere ==&lt;br /&gt;
Neugierige Haustierbesitzer entwickelten Digitalkameras, die am [[Halsband]] des Tieres befestigt werden; man sieht dann alles aus der Perspektive des [[Haustier]]es. Die Kameras haben ein besonders geringes Gewicht, damit sie das [[Tier]] nicht stören. Die meisten dieser Kameras verfügen sowohl über eine Foto- als auch über eine Videofunktion, wobei die Qualität und die genauen Funktionen je nach Hersteller variieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/netzwelt/web/mini-kamera-fuer-tiere-katzen-spaehen-ihre-nachbarn-aus-a-498224.html |titel=Mini-Kamera für Tiere: Katzen spähen ihre Nachbarn aus |abruf=2014-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strongg.com/haustier-kamera/ |titel=Haustier Kamera |abruf=2014-08-29 |archiv-url= https://web.archive.org/web/20160304031021/http://www.strongg.com/haustier-kamera/ |archiv-datum=2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Verbreitung von Digitalkameras in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis12&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/EinkommenKonsumLebensbedingungen/LfdWirtschaftsrechnungen/AusstattungprivaterHaushalte2150200127004.pdf?__blob=publicationFile |titel=Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern – Fachserie 15 Reihe 2 |werk=destatis.de |hrsg= |datum=2012 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131115032419/https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/EinkommenKonsumLebensbedingungen/LfdWirtschaftsrechnungen/AusstattungprivaterHaushalte2150200127004.pdf?__blob=publicationFile |archiv-datum=2013-11-15 |abruf=2010-12-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=destatis16&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/EinkommenKonsumLebensbedingungen/AusstattungGebrauchsgueter/AusstattungprivaterHaushalte2150200167004.pdf?__blob=publicationFile |titel=Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern - Fachserie 15 Reihe 2 - 2016 |autor= | werk=destatis.de |datum=2016 |abruf=2017-03-16 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! rowspan=2|Jahr !! colspan=2| Ausstattungs-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grad&amp;lt;ref&amp;gt;In … von 100 Haushalten ist eine Digitalkamera vorhanden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! bestand&amp;lt;ref&amp;gt;In 100 Haushalten sind … Digitalkameras vorhanden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 19,4 || 21,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 31,9 || 36,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 41,8 || 48,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 48,7 || 59,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 58,3 || 73,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 64,1 || 85,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 67,7 || 91,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 71,7 || 100,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 72,8 || 103,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 75,6 || 109,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 75,1 || 107,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 73,6 || 105,1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist in 73,6 % der Haushalte eine Digitalkamera vorhanden (Stand 2016).&amp;lt;ref name=destatis12/&amp;gt; Diese Haushalte besitzen im Durchschnitt mehr als 2 Digitalkameras.&amp;lt;ref name=destatis12/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkaufsprognosen ==&lt;br /&gt;
Im September 2015 veröffentlichte der Digitalverband [[Bitkom]] Prognosen für den deutschen Markt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smartphones-Tablets-und-Wearables-bringen-Unterhaltungselektronik-in-Schwung.html &#039;&#039;Smartphones, Tablets und Wearables bringen Unterhaltungselektronik in Schwung&#039;&#039;]. Bitkom-Presseinformation vom 1. September 2015, abgerufen am 30. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach denen Digitalkameras im Gesamtjahr 2015 voraussichtlich Umsätze von insgesamt 1,09 Milliarden Euro erzielen. Die Absatzzahl wird auf rund 3,38 Millionen Geräte geschätzt. Wer eine Digitalkamera erwirbt, zahlt laut Bitkom dafür mittlerweile mehr als vor wenigen Jahren: Heute liegt der Durchschnittspreis für eine Digitalkamera bei 323 Euro. 2012 waren es unter 240 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zdnet.de/88245524/bitkom-markt-fuer-unterhaltungselektronik-schrumpft-2015-um-38-prozent &#039;&#039;Markt für Unterhaltungselektronik schrumpft 2015 um 3,8 Prozent&#039;&#039;]. ZDNet.de, 1. September 2015, abgerufen am 30. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Scheibel, Robert Scheibel: &#039;&#039;Digitalfotografie verstehen und anwenden – Basiswissen.&#039;&#039; vfv Verlag, 2010, ISBN 978-3-88955-192-4.&lt;br /&gt;
* [[Normenausschuss Veranstaltungstechnik, Bild und Film]]: DIN SPEC 15707 – Leitfaden für das zuverlässige Testen von digitalen Kameras&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.din.de/cmd?level=tpl-artikel&amp;amp;cmstextid=182655&amp;amp;bcrumblevel=1&amp;amp;languageid=de |wayback=20140823222851 |text=Leitfaden für Tests digitaler Kameras erschienen}}, DIN.de, online abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Warentest]] (Hrsg.): &#039;&#039;test Spezial. Kameras.&#039;&#039; Berlin 2017, ISSN 1438-8642. (Sonderheft von Juni 2017 mit Tests von 64 Kameras und 18 Action-Cams)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Digital cameras|Digitalkameras|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Digitalkamera}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4519830-5}}&lt;br /&gt;
* [https://www.digitalkameramuseum.de/en/history/ Digitalkameraseite mit der Geschichte der elektronischen Fotografie]&lt;br /&gt;
* [https://ciechanow.ski/cameras-and-lenses/ Beschreibung des Funktionsprinzip einer Digitalkamera mit zahlreichen Animationen] Bartosz Ciechanowski (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4519830-5|LCCN=sh95005432|NDL=00904238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalkamera| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalfotografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eingabegerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.199.249.179</name></author>
	</entry>
</feed>