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	<title>Demo Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-07T07:15:07Z</updated>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Akeleien&amp;diff=103</id>
		<title>Akeleien</title>
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		<updated>2025-06-17T05:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2A00:FBC:EA62:B448:0:0:0:2: Grammatikalischer Fehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Aquilegia|Zum gleichnamigen Asteroiden siehe [[(1063) Aquilegia]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Akeleien&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aquilegia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Isopyreae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Isopyroideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hahnenfußgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ranunculaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hahnenfußartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ranunculales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Aquilegia dinarica leg P.Cikovac Mt Orjen Montenegro.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Dinarische Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia dinarica&#039;&#039; am Wildstandort im subadriatischen Orjen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Akeleien&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;) bilden eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hahnenfußgewächse]] (Ranunculaceae). Die 70 bis 75 Arten sind hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der [[Nordhalbkugel]] verbreitet. Sorten einiger &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten werden als [[Zierpflanze]]n verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Aquilegia alpina0.jpg|mini|links|Illustration der [[Alpen-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia alpina&#039;&#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;CurtisBotanicalMagazineAquilegiaAlpina&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blüte einer Akelei im Detail.JPG|mini|Blüte einer Akelei im Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia vulgaris Akelei Pollen 400x.jpg|mini|Pollen der Akelei (400×)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Akelei-Arten sind [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] (meist drei- bis fünfjährige) bis [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]]n. Das reich verzweigte Wurzelsystem bildet schlanke, leicht verholzende [[Rhizom]]e mit bleibender Pfahlwurzel als Überdauerungsorgan. Mit der Zeit erweitert sich die Pflanze um die [[Hypokotyl]]-Region oberhalb des Wurzelhalses in Form einer verdickten [[Caudex|Sprossbasis]] oder Kormus, der an oder unterhalb der Bodenoberfläche bleibt. Diese Struktur hilft der [[Sprossachse]] bei der Überwinterung. Mit beständigem Wachstum über mehrere Saisonen hinweg, bilden sich neben der primären Blattkrone Seitenknospen, die neue Wachstumsachsen formen. An einer Pflanze stehen mehrere aufrechte, meist verzweigte [[Stängel]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sämling]]e besitzen zwei Keimblätter ([[Kotyledone]]n). Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] stehen in grundständigen Blattrosetten zusammen. Zusätzlich sind etwas kleinere Blätter wechselständig und spiralig am Stängel verteilt. Diese können jedoch als Anpassung an trockenere Habitate oder Hochgebirgsstandorte auch ganz fehlen. Die Laubblätter sind in einen langen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die ein- bis dreifach dreiteilig gefiederten [[Blatt (Pflanze)|Blattspreiten]] bestehen aus gelappten bis geteilten Fieder[[blättchen]]. Der Rand der Fiederblättchen ist gekerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia vulgaris floral diagram.svg|mini|links|Blütendiagramm der Gattung &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;. Zwei Innovationen der Gattung sowie naher verwandter der Hahnenfußgewächse sind durch die fünforganigen Blüten gegeben. Dabei sind die Entwicklung von Staminodien sowie der Nektarsporne evolutionsgeschichtlich neuere Entwicklungen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia vulgaris17 ies.jpg|mini|Fünf unreife Balgfrüchte der [[Gemeine Akelei|Gewöhnlichen Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Übergang zum Blühen transformiert sich das apikale Meristem zu einem [[Blütenstand]]. Die Blüten stehen endständig, manchmal einzeln, aber meist in zwei bis zehn [[Zyme|zymösen]] oder [[Dolde|doldigen]] [[Sympodium#Monochasium und Dichasium|monochasialen oder dichasilen]] Blütenständen zusammen, mit laubblattähnlichen [[Hochblätter]]n. Die zwittrigen, [[radiärsymmetrisch]]en [[Blüte]]n besitzen fünf Blattorgane und sind auch in fünfwirtligen Blüten geordnet. Im ersten Wirtel stehen die [[kronblatt]]artigen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] (Sepalen), die beim Anlocken von Bestäubern eine hervorstehende Funktion besitzen. Im zweiten Wirtel sind die durch einen rückwärts gerichteten Nektarsporn stark differenzierten Kronblätter (Petalen) angeordnet, die im Sporn [[Nektarien]] enthalten. Die Länge dieser Sporne variiert enorm von 9 bis 15 Zentimeter bei &#039;&#039;Aquilegia longissima&#039;&#039; und der spornlosen &#039;&#039;Aquilegia ecalcarata&#039;&#039;. Die Arten variieren aber auch in der Länge der Kronblattspreite und der Kurvatur des Sporns. Die Farben der [[Blütenhüllblätter]] reichen von weiß bis blau und gelb bis rot. Die fünf freien, kurz genagelten [[Kelchblätter]] sind ausgebreitet und 0,7 bis 5,1 Zentimeter lang. Die fünf mehr oder weniger aufrechten, freien [[Kronblätter]] sind mit weniger als 30 Millimeter meist kürzer als die Kelchblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen [[Staubblatt|Staubblätter]] sind in zehn [[Phyllotaxis|Orthostichen]] zu je vier bis neun Wirteln angeordnet. Die der ersten Blüte folgenden Blüten haben dabei jeweils allmählich abnehmende Zahlen von Staubblattwirteln. Am apikalen Ende jeder Orthostiche findet sich ein neuartiges Blütenorgan, die etwa sieben schuppenförmigen, häutigen [[Staminodien]]. Diese sterilen, abgeplatteten Organe finden sich in allen Blüten ungeachtet ihrer Staubblattzahl. Die Staminodien bestehen aus einem zentralen Filament mit seitlicher Lamina und sind typischerweise farblos. Die ökologische Funktion dieser Organe wird nach wie vor diskutiert, aber es ist offensichtlich, dass sie auch dann noch an der Blüte verbleiben, wenn die anderen Blütenorgane abgefallen sind; sie bleiben als umschließender Kranz am [[Fruchtblatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2009&amp;quot; /&amp;gt; Eine Hypothese ist, dass diese Organe mit Mischungen aus Verteidigungssubstanzen gegen [[Pflanzenfresser|Herbivoren]] ausgestattet sind, um im frühen Stadium der Fruchtbildung einen Schutz zu bieten. Alle &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten mit Ausnahme von &#039;&#039;Aquilegia jonesii&#039;&#039; besitzen solche Staminodien. Es befinden sich vier bis sechs freie Fruchtblätter im Zentrum der Blüte. Der Griffel ist etwa halb so lang wie der Fruchtknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den bei einer Länge von 3 bis 26 Millimeter schmalen, zylindrischen [[Balgfrucht|Balgfrüchten]] ist der Griffel deutlich erkennbar. Jede Balgfrucht enthält 10 bis 36 Samen. Die schwarzen, glatten Samen sind schmal und verkehrt-eiförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bee pollinating Aquilegia vulgaris.JPG|mini|Hummeln sind die charakteristischen Bestäuber der &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;-Gruppe in Eurasien.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:White-lined Sphinx and Columbine 04.jpg|mini|Zahlreiche nordamerikanische Akeleien sind auf die Bestäubung von Schwärmern spezialisiert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia shockleyi 2.jpg|mini|&#039;&#039;Aquilegia shockleyi&#039;&#039; gehört zur Gruppe der auf Kolibri-Bestäubung spezialisierten nordamerikanischen Arten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Evolution ==&lt;br /&gt;
Die Akeleien gehören zu den ursprünglichen Blütenpflanzen und haben daher einen relativ einfachen [[Morphologie (Biologie)|morphologischen]] Bauplan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten sind vor etwa 6,18 bis 6,51&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren aus einem zentralasiatischen Verbreitungszentrum hervorgegangen. Sie bilden sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Verbreitungsschwerpunkten eine monophyletische Gruppe ([[Monophylie]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bastida2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung der &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten wird für Europa dabei auf einen Zeitraum auf 1,25 bis 3,96&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren vor heute, für Nordamerika auf 1,42 bis 5,01&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren vor heute angegeben. Da keine fossilen Überreste von &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; spec. gefunden werden, beruhen diese Datierungen auf molekulargenetischen Daten ([[Molekulare Uhr]]). Die Besiedlung Nordamerikas erfolgte nur einmal über die im [[Pliozän]] geöffnete Landverbindung von [[Beringia]] (Beringstraße als Landverbindung im geologischen Zeitraum von 5,5 bis 3,1&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren vor heute geöffnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten handelt es sich meist um [[Hemikryptophyt]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei [[Lotosblumen]] beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit ([[Lotuseffekt]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froböse2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit langer Zeit ist die Pflanzengattung &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; für die Wissenschaft der Botanik wichtig. Die Gattung &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; hat sich für das Verständnis [[evolution]]sgeschichtlicher Abstammung von Blütenorganen und -morphologie in der Parallelentwicklung von Pflanzenarten und tierischen Bestäubern als eines der herausragenden Modelle herausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2010&amp;quot; /&amp;gt; Dabei haben &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten direktionale Anpassungen ihrer Nektarsporne an unterschiedliche Bestäuber wie Kolibri, Schwärmer und Hummeln vollzogen. Daher variieren die Längen der Nektarsporne zwischen 1 und 2 Millimeter sowie von 10 bis 12 Zentimeter, aber auch die Blütenfarben wie die -orientierung haben sich als direkt abhängig von bestäubenden Tieren herausgestellt (Hummelblüten sind blau-violett, Kolibriblüten rot, Schwärmerblüten weiß oder gelb). Sie haben sich dabei an eine Vielzahl unterschiedlicher Bestäuber angepasst: [[Schwebfliegen]], [[Hummeln]], [[Schwärmer (Schmetterling)|Schwärmer]] und [[Kolibri]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eurasien und Nordamerika haben sich die &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten [[evolution]]är jedoch in relativ kurzer Zeit spezifisch unterschiedlich entwickelt: Während sich in Eurasien &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-[[Unterart]]en durch [[adaptive Radiation]] an unterschiedliche [[Habitat]]e (Wald, Grasland, alpine Standorte) weiterentwickelten, die Blütenmodifizierung aber relativ unbedeutend blieb, so fand in der neuen Welt die blütenmorphologische Anpassung an unterschiedliche [[Bestäuber]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2010&amp;quot; /&amp;gt; Daher haben sich die europäischen &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten überwiegend [[Allopatrie|allopatrisch]] durch reliktische Isolation gebildet (lokale [[Endemiten]]), die amerikanischen dagegen auch [[Sympatrie|sympatrisch]] durch Barrieren im Bestäubungsmechanismus. So sind die Blüten der eurasischen Akeleien noch immer auf Hummeln fixiert, während die amerikanischen Arten größere Vielfalt entwickelten und neben Arten mit Hummelbestäubung auch Formen entwickelten, die ganz oder überwiegend auf Kolibri- (&#039;&#039;Aquilegia flavescens&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia skinneri&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia formosa&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia canadensis&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia elegantula&#039;&#039;) oder Schwärmer-Bestäubung angelegt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniHamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten können sich durch das Fehlen von bestimmten fördernden [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Ausbreitungsmechanismen]] der kleinen [[Same (Pflanze)|Samen]] nicht über größere Distanzen ausbreiten. Sie treten dadurch auch oft nur lokal häufiger auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die 70&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot; /&amp;gt; bis 75 &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten haben ihre [[Verbreitungsgebiet|Areale]] in den [[Gemäßigte Zone|gemäßigten Gebieten]] der [[Nordhalbkugel]] (zirkumboreal): in [[Eurasien]] und [[Nordamerika]]. Dabei reicht das Gattungsareal nördlich in die [[boreale Zone]] und südlich bis in die Berge Nordmexikos und Nordafrikas. Verbreitungsschwerpunkt sind die zentralasiatischen Gebirge in Südsibirien mit etwa zehn Arten. Die Arten verteilen sich zu je ungefähr einem Drittel auf die Kontinente Nordamerika, Asien und Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bastida2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia alpina1JUSA.jpg|mini|[[Alpen-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia alpina&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten besiedeln eine Vielzahl unterschiedlicher [[Habitat]]e, von Oasen in Trockengebieten bis zu alpinen Grasländern, Felsheiden oder temperaten Wäldern, von der Meeresküste bis zu den Hängen des [[Himalaya]], der [[Rocky Mountains]] oder der [[Alpen]]. Sie gedeihen von der Wüste (&#039;&#039;Aquilegia skinneri&#039;&#039; oder &#039;&#039;Aquilegia chrysanta&#039;&#039;) bis ins Hochgebirge (&#039;&#039;Aquilegia dinarica&#039;&#039; oder &#039;&#039;Aquilegia jonesii&#039;&#039;). Bestimmte Arten besiedeln als Generalisten eine Vielzahl von Habitaten; so findet sich &#039;&#039;[[Gemeine Akelei|Aquilegia vulgaris]]&#039;&#039; sowohl in Fels-, Wald und Grasvegetation. Spezialisten sind dann oft an felsige oder Gebirgsstandorte angepasst, was bei den europäischen Akeleien insbesondere auf einige der seltenen endemischen Arten Südeuropas und der Alpen zutrifft (beispielsweise &#039;&#039;[[Aquilegia alpina]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Aquilegia dinarica]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Aquilegia kitaibelii]]&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäische Artkomplexe und Chromosomensätze ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cultivated Aquilegia grata from plant collections at Iljin do Bijela gora in Montenegro leg P.Cikovac.jpg|mini|Eine endemische europäische Waldakelei aus Westmontenegro mit besonders weit hervortretenden Staubblättern ist die [[Angenehme Akelei]]. Die Stamina ragen bei der Art 6&amp;amp;nbsp;mm aus den Petalen hervor. Ob dieses Merkmal blütenbiologische Hintergründe hat, wurde bis heute nicht hinreichend untersucht.]]&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa kommen sechs &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten vor. Sie werden aufgrund morphologischer Eigenschaften in die Gruppen des Vulgaris-Komplexes sowie des Alpina-Komplexes eingeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1958&amp;quot; /&amp;gt; Zur taxonomischen Unterscheidung der europäischen Arten dienen insbesondere eine Kombination aus Blütenmerkmalen sowie von Blatt- und Stängelbehaarung. Die im südlichen Mitteleuropa untereinander schwierig zu trennende Gewöhnliche Akelei (&#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;) und Dunkle Akelei (&#039;&#039;Aquilegia nigricans&#039;&#039;) können in der Regel nur über das Hervortreten der Staubblätter, die entweder aus den Petalen herausragen oder von diesen eingeschlossen werden sowie dem Vorkommen oder Fehlen drüsiger Behaarung am Stängel eindeutig unterschieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Riedel 1967: Die &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;-Gruppe in Österreich. Österreichische Botanische Zeitschrift, 114/1 (1967), 94-100. [http://www.jstor.org.jstor.emedia1.bsb-muenchen.de/stable/43337520?seq=1#page_scan_tab_contents (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist die Blütenfarbe bei der Dunklen Akelei ein Purpur-violett, bei der Gewöhnlichen Akelei ein Blau-violett. In Südeuropa sind die Merkmalskomplexe jedoch auch über Merkmale der Blattsegmente eindeutiger: die Dunkle Akelei hat hier tief eingeschnittene Loben der Blattsegmente.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Riedel 1967: S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zur Dunklen Akelei wahrscheinlich eng verwandte [[Angenehme Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia grata&#039;&#039;) hat die kürzesten Petalen aller europäische Akeleien. Mit 6&amp;amp;nbsp;mm ragen bei der Angenehmen Akelei auch die Staubblätter weit aus den Petalen heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Marjan Niketić, Pavle Cikovac, [[Vladimir Stevanović]] 2013: Taxonomic and nomenclature notes on Balkan columbines (&#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; L., Ranunculaceae). In: Bulletin of the Natural History Museum Belgrade, 6: 33-42. {{Webarchiv|url=http://www.nhmbeo.rs/upload/images/Glasnik/Bulletin%202013-02.pdf |wayback=20190801123813 |text=(PDF) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichfalls ist die [[Schwarzviolette Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia atrata&#039;&#039;) mit den 5&amp;amp;nbsp;mm aus den Petalen herausragenden Staubblättern und der sehr dunklen Blütenfarbe auffällig. Gut ansprechbar sind zudem die Alpen-Akelei (&#039;&#039;Aquilegia alpina&#039;&#039;) mit den besonderes großen blauen Blüten sowie die [[Kleinblütige Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia einseleana&#039;&#039;), die bereits zum alpinen Komplex der Akeleien zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Riedel 1967: S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Akeleien generell hohe Ansprüche an die Wasserversorgung haben, werden sie in subtropischen Lagen Südeuropas durch spezielle Gebirgssippen vertreten. Es sind die auf der Balkanhalbinsel wachsende [[Dinarische Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia dinarica&#039;&#039;), &#039;&#039;[[Aquilegia nikolicii]]&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Marjan Niketić, Pavle Cikovac, [[Vladimir Stevanović]] 2013: Hier S. 37–40 {{Webarchiv|url=http://www.nhmbeo.rs/upload/images/Glasnik/Bulletin%202013-02.pdf |wayback=20190801123813 |text=(PDF) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;[[Aquilegia ottonis]]&#039;&#039; und die [[Kitaibel-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia kitaibelliana&#039;&#039;), die in Kalkgebirgen oberhalb der Baumgrenze an feuchten Quellnischen oder an abschattigen Felsvorsprüngen wachsen. Sie bleiben aber in den Trockenklimaten rar und meist sehr örtlich vorkommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute ist es nicht möglich, die über zwanzig europäischen Akeleien über genetische Sequenzen zu unterscheiden, zu den amerikanischen sowie den asiatischen Sippen wurden aber genetische Diskriminanten gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fior2013&amp;quot; /&amp;gt; Durch die enge Verwandtschaft aller &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten blieben bei infraspezifischen Kreuzungen selbst die geographisch entferntesten Arten immer [[fertil]]. Damit besitzt die Gattung auch keine [[Polyploidie|polyploiden]] Vertreter. Das heißt, alle &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten und selbst infraspezifische [[Hybride]]n bleiben in ihrem Chromosomensatz immer diploid. Aufgrund dieser als „religiös“ beschriebenen [[Diploidie]] wurden auch alle &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-[[Taxon|Taxa]] in Bezug zu einer Arten-Herde (engl. „Species Flock“) gesetzt. Es wurden beispielsweise 2n = meist 14, seltener 16, 18 oder 20 gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata) 02.jpg|mini|[[Schwarzviolette Akelei]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&#039;&#039;Aquilegia atrata&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia bertolonii Schott.JPG|mini|[[Bertoloni-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia bertolonii&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wild Columbine.jpg|mini|[[Rote Akelei]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&#039;&#039;Aquilegia canadensis&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yellow columbine close.jpg|mini|[[Goldsporn-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia chrysantha&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia coerulea.jpg|mini|[[Rocky-Mountains-Akelei]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&#039;&#039;Aquilegia coerulea&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia dinarica Dinaric columbine.JPG|mini|Blüte und Balgfrüchte der [[Aquilegia dinarica|Dinarischen Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia dinarica&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia flabellata var pumila1.jpg|mini|[[Zwerg-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia flabellata&#039;&#039; var. &#039;&#039;pumila&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia formosa 1.jpg|mini|[[Schöne Akelei]]&amp;lt;br /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia formosa&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia fragrans 5.jpg|mini|Von der Rückseite sind die Sporne am besten zu erkennen: [[Wohlriechende Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia fragrans&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia pyrenaica.jpg|mini|[[Pyrenäen-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia pyrenaica&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia sibirica3.jpg|mini|[[Sibirische Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia sibirica&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; wurde 1753 durch [[Carl von Linné]] in &#039;&#039;[[Species Plantarum]]&#039;&#039;, Tomus I, S. 533&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt; aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Der wissenschaftliche Gattungsname &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; setzt sich aus zwei lateinischen Wortelementen zusammen: &#039;&#039;aqua&#039;&#039; für Wasser und &#039;&#039;legere&#039;&#039; für sammeln, also Wassersammler(in)&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniDuisburg&amp;quot; /&amp;gt; und bezieht sich auf den in den Spornen angesammelten Nektar, mit dem bestäubende Insekten angelockt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; gehört zur [[Tribus (Biologie)|Subtribus]] Isopyrinae aus der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Isopyreae in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] Isopyroideae innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] [[Hahnenfußgewächse|Ranunculaceae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gattung &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; gibt es etwa 70&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt; bis 75&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bastida2010&amp;quot; /&amp;gt; Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraEuropaeaOnline&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia afghanica]]&#039;&#039; {{Person|(Brühl) [[Théophile Alexis Durand|T.Durand]] &amp;amp; [[Benjamin Daydon Jackson|B.D.Jacks.]]}}: Sie kommt in Pakistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alpen-Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia alpina&#039;&#039; {{Person|[[Carl von Linné|L.]]}}): Sie gedeiht in Europa in den [[Westalpen]] und im [[Apennin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia amurensis]]&#039;&#039; {{Person|[[Wladimir Leontjewitsch Komarow|Kom.]]}}: Sie kommt in [[Sibirien]] und in [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russlands Fernem Osten]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schwarzviolette Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia atrata&#039;&#039; {{Person|[[Wilhelm Daniel Joseph Koch|W.D.J.Koch]]}}), Syn.: &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;atrata&#039;&#039; ({{Person|[[Wilhelm Daniel Joseph Koch|W.D.J.Koch]]}} &amp;amp; {{Person|[[Jean Gaudin|Gaudin]]}}): Sie gedeiht in Europa in den [[Westalpen]] und im [[Apennin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia atrovinosa]]&#039;&#039; {{Person|[[Michail Grigoriewitsch Popow|Popov]] &amp;amp; Gamajun.}}: Sie kommt in [[Kasachstan]] und im nördlichen Teil des uigurischen autonomen Gebiet [[Xinjiang]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gold-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia aurea]]&#039;&#039; {{Person|[[Viktor Janka von Bulcs|Janka]]}}): Sie kommt in [[Bulgarien]] und [[Nordmazedonien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia baluchistanica]]&#039;&#039; {{Person|Qureshi &amp;amp; Chaudhri}}: Sie kommt in Pakistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia barbaricina]]&#039;&#039; {{Person|[[Pier Virgilio Arrigoni|Arrigoni]] &amp;amp; [[Enio Nardi|E.Nardi]]}}: Dieser [[Endemit]] kommt nur auf [[Sardinien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia barnebyi]]&#039;&#039; {{Person|[[Philip Alexander Munz|Munz]]}}: Sie kommt in den US-Bundesstaaten [[Utah]] sowie [[Colorado]] in Höhenlagen von 1500 bis 2600 Metern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Korsische Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia bernardii]]&#039;&#039; {{Person|[[Jean Charles Marie Grenier|Gren.]] &amp;amp; [[Dominique Alexandre Godron|Godr.]]}}): Dieser Endemit kommt nur auf [[Korsika]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bertoloni-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia bertolonii]]&#039;&#039; {{Person|[[Heinrich Wilhelm Schott|Schott]]}}): Sie kommt im südöstlichen [[Frankreich]] sowie nordwestlichen [[Italien]] vor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia borodinii]]&#039;&#039; {{Person|[[Boris Konstantinowitsch Schischkin|Schischk.]]}}: Sie kommt in Sibirien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia brachyceras]]&#039;&#039; {{Person|[[Friedrich Ernst Ludwig von Fischer|Fisch.]] &amp;amp; [[Carl Anton von Meyer|C.A.Mey.]]}} ex {{Person|[[Nikolai Stepanowitsch Turtschaninow|Turcz.]]}}: Sie kommt in Sibirien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia brevistyla]]&#039;&#039; {{Person|[[William Jackson Hooker|Hook.]]}}: Sie kommt in Nordamerika in Kanada und in den nördlichen Vereinigten Staaten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Japanische Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia buergeriana]]&#039;&#039; {{Person|[[Philipp Franz von Siebold|Sieb.]] &amp;amp; [[Joseph Gerhard Zuccarini|Zucc.]]}}): Sie kommt in Japan vor.&lt;br /&gt;
* [[Rote Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia canadensis&#039;&#039; {{Person|[[Carl von Linné|L.]]}}): Sie ist in Nordamerika in Kanada und den USA verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia champagnatii]]&#039;&#039; {{Person|Moraldo, Nardi &amp;amp; la Valva}}: Sie kommt nur in Italien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia chaplinei]]&#039;&#039; {{Person|[[Paul Carpenter Standley|Standl.]]}} ex {{Person|[[Edwin Blake Payson|Payson]]}}: Sie kommt in Texas und in New Mexico vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia chitralensis]]&#039;&#039; {{Person|Qureshi &amp;amp; Chaudhri}}: Sie kommt in Pakistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Goldsporn-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia chrysantha&#039;&#039; {{Person|[[Asa Gray|A.Gray]]}}): Sie ist von den USA bis ins nördliche Mexiko verbreitet.&lt;br /&gt;
* [[Rocky-Mountains-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia coerulea&#039;&#039; {{Person|[[Edwin James|E.James]]}}): Sie gedeiht in den [[Rocky Mountains]] von den Vereinigten Staaten und von Mexiko.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia colchica]]&#039;&#039; {{Person|[[Liubow Kemularia-Natadse|Kem.-Nath.]]}}: Sie kommt nur in Georgien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; ×&#039;&#039;cultorum&#039;&#039; {{Person|Bergmans}}&lt;br /&gt;
* [[Einöde-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia desertorum]]&#039;&#039; ({{Person|[[Marcus Eugene Jones|M.E.Jones]]}}), {{Person|[[Amos Arthur Heller|A.Heller]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 2000 bis 2500 Metern in den US-Bundesstaaten [[Arizona]], [[New Mexico]] sowie [[Utah]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dinarische Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia dinarica&#039;&#039; {{Person|[[Günther Beck von Mannagetta und Lerchenau|Beck]]}}): Sie kommt auf der [[Balkanhalbinsel]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia discolor]]&#039;&#039; {{Person|[[Emile Levier|Levier]] &amp;amp; Leresche}}: Dieser Endemit kommt nur im nördlichen Spanien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia dumeticola]]&#039;&#039; {{Person|[[Claude Thomas Alexis Jordan|Jord.]]}}: Sie kommt in Italien und auf der Balkanhalbinsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; vor, wird aber auch von manchen Autoren zur [[Gewöhnliche Akelei|Gewöhnlichen Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;) gerechnet.&lt;br /&gt;
* [[Spornlose Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia ecalcarata&#039;&#039; {{Person|[[Karl Johann Maximowicz|Maxim.]]}}): Sie ist in China verbreitet.&lt;br /&gt;
* [[Kleinblütige Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia einseleana&#039;&#039; {{Person|[[Friedrich Wilhelm Schultz|F.W.Schultz]]}}): Sie gedeiht in Europa in den Alpen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia elegantula]]&#039;&#039; {{Person|[[Edward Lee Greene|Greene]]}}: Sie ist von westlichen Vereinigten Staaten bis ins nördliche Mexiko in Höhenlagen von 1500 bis 3500 Metern verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia euchroma]]&#039;&#039; {{Person|[[Karl Heinz Rechinger|Rech. f.]]}}: Sie kommt in Afghanistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Serpentin-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia eximia&#039;&#039; {{Person|[[Louis van Houtte|Van Houtte]]}} ex {{Person|[[Jules Émile Planchon|Planch.]]}}): Sie kommt nur in Kalifornien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kurilen-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia flabellata]]&#039;&#039; {{Person|[[Philipp Franz von Siebold|Sieb.]] &amp;amp; [[Joseph Gerhard Zuccarini|Zucc.]]}}, Syn.: &#039;&#039;Aquilegia akitensis&#039;&#039; {{Person|Huth}}), Heimat: Japan, [[Sachalin]], [[Kurilen]], mit den Varietäten:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia flabellata&#039;&#039; {{Person|Sieb. &amp;amp; Zucc.}} var. &#039;&#039;flabellata&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Zwerg-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia flabellata&#039;&#039; var. &#039;&#039;pumila&#039;&#039; {{Person|(Huth) [[Kudô Yūshun|Kudō]]}})&lt;br /&gt;
* [[Gelbliche Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia flavescens]]&#039;&#039; {{Person|[[Sereno Watson|S.Watson]]}}), Heimat: westliches Kanada, westliche Vereinigte Staaten in Höhenlagen von 1300 bis 3500 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schöne Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia formosa&#039;&#039; {{Person|[[Friedrich Ernst Ludwig von Fischer|Fisch.]]}} ex {{Person|[[Augustin-Pyrame de Candolle|DC.]]}}), Heimat: Alaska, Kanada, USA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wohlriechende Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;[[Aquilegia fragrans]]&#039;&#039; {{Person|[[George Bentham|Benth.]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 2400 bis 3600 Metern im Himalaja (Pakistan sowie westliches Indien).&lt;br /&gt;
* [[Drüsige Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia glandulosa]]&#039;&#039; {{Person|Fisch.}} ex {{Person|Link}}): Sie ist in Sibirien, Zentralasien, Mongolei sowie im chinesischen [[Xinjiang]] verbreitet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia gracillima]]&#039;&#039; {{Person|[[Karl Heinz Rechinger|Rech. f.]]}}: Sie kommt in Afghanistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Angenehme Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia grata&#039;&#039; {{Person|[[Albert Zimmeter|Zimmeter]]}}): Dieser Endemit kommt in Montenegro nur im [[Orjen]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;niketic&amp;quot;&amp;gt;M. Niketić, P. Cikovac, V. Stevanović: &#039;&#039;Taxonomic and nomenclature notes on Balkan columbines (Aquilegia L., Ranunculaceae).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Bulletin of the Natural History Museum Belgrade.&#039;&#039; Band 6, 2013, S. 33–42. {{Webarchiv|url=http://www.nhmbeo.rs/upload/images/Glasnik/Bulletin%202013-02.pdf |wayback=20190801123813 |text=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Euro+Med kommt sie auch in Bosnien und Herzegowina sowie in Serbien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; ×&#039;&#039;helenae&#039;&#039; {{Person|[[Georg Arends|Arends]]}} (= &#039;&#039;Aquilegia flabellata&#039;&#039; × &#039;&#039;Aquilegia coerulea&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia hinckleyana]]&#039;&#039; {{Person|[[Philip Alexander Munz|Munz]]}}: Sie kommt nur in Texas vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia incurvata]]&#039;&#039; {{Person|P.K.Hsiao}}: Sie kommt in China in den Provinzen [[Gansu]], [[Shaanxi]] und [[Sichuan]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kalk-Akelei]] oder [[Jones-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia jonesii&#039;&#039; {{Person|[[Charles Christopher Parry|Parry]]}}): Sie kommt in Alberta, Montana und Wyoming in Höhenlagen von 1800 bis 2400 Metern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia kareliniana]]&#039;&#039; {{Person|[[Carl Anton von Meyer|C.A.Mey.]]}} ex {{Person|[[Ernst Rudolph von Trautvetter|Trautv.]]}}: Sie kommt in Kasachstan, in Kirgisistan und in Indien in [[Uttar Pradesh]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kitaibel-Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia kitaibelii&#039;&#039; {{Person|Schott}}): Sie kommt in Kroatien sowie [[Bosnien und Herzegowina]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia kurramensis]]&#039;&#039; {{Person|Qureshi &amp;amp; Chaudhri}}: Sie kommt in Pakistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia lactiflora]]&#039;&#039; {{Person|[[Grigori Silytsch Karelin|Kar.]]}} &amp;amp; {{Person|[[Iwan Petrowitsch Kirilow|Kir.]]}}: Sie kommt in Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan und in der chinesischen Provinz Xinjiang vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wyoming-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia laramiensis]]&#039;&#039; {{Person|[[Aven Nelson|A.Nelson]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 2000 bis 2500 Metern nur im US-Bundesstaat Wyoming.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia litardierei]]&#039;&#039; {{Person|[[John Isaac Briquet|Briq.]]}}: Dieser Endemit kommt nur auf [[Korsika]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Langsporn-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia longissima]]&#039;&#039; {{Person|[[Asa Gray|A.Gray]]}} ex {{Person|[[Sereno Watson|S.Watson]]}}): Sie kommt in Arizona, Texas und im nordöstlichen Mexiko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia maimanica]]&#039;&#039; {{Person|Rech. f.}}: Sie kommt in Afghanistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia micrantha]]&#039;&#039; {{Person|[[Alice Eastwood|Eastw.]]}}: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Utah, Colorado sowie Arizona vor in Höhenlagen von 1000 bis 2500 Metern Meereshöhe vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia microcentra]]&#039;&#039; {{Person|Rech. f.}}: Sie kommt in Afghanistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia moorcroftiana]]&#039;&#039; {{Person|[[Nathaniel Wallich|Wall.]]}} ex {{Person|[[John Forbes Royle|Royle]]}}: Sie kommt in Afghanistan, in Indien, Nepal, in Pakistan und in [[Xizang]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dunkle Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia nigricans&#039;&#039; {{Person|[[Johann Baumgarten|Baumg.]]}}, Syn.: &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;nigricans&#039;&#039; ({{Person|Baumg.}}) {{Person|[[Karel Domin|Domin]]}}): Sie kommt in Europa hauptsächlich im Südosten vor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia nikolicii]]&#039;&#039; {{Person|(Niketić) Niketić &amp;amp; Cikovac}}: Sie kommt in [[Serbien]], [[Bosnien-Herzegowina]] sowie in [[Montenegro]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;niketic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schnee-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia nivalis]]&#039;&#039; {{Person|[[Hugh Falconer|Falc.]]}} ex {{Person|[[Benjamin Daydon Jackson|B.D.Jacks.]]}}): Sie kommt nur in [[Kaschmir]] vor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia nugorensis]]&#039;&#039; {{Person|Arrigoni &amp;amp; E.Nardi}}: Dieser Endemit kommt nur auf [[Sardinien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia nuragica]]&#039;&#039; {{Person|Arrigoni &amp;amp; E.Nardi}}: Dieser Endemit kommt nur auf Sardinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kaukasische Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia olympica]]&#039;&#039; {{Person|[[Pierre Edmond Boissier|Boiss.]]}}), Heimat: Kaukasusraum, Transkaukasien, Türkei, nördlichen Iran&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia ottonis]]&#039;&#039; {{Person|[[Theodoros Georgios Orphanides|Orph.]]}} ex {{Person|[[Pierre Edmond Boissier|Boiss.]]}}: Die drei Unterarten kommen in Europa im Apennin sowie auf der Balkanhalbinsel vor:&lt;br /&gt;
** [[Balkanische Akelei]] (&#039;&#039;Aquilegia ottonis&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;amaliae&#039;&#039; ({{Person|[[Theodor von Heldreich|Heldr.]]}} ex {{Person|[[Pierre Edmond Boissier|Boiss.]]}}) {{Person|[[Åke Strid|Strid]]}}): Sie kommt in [[Albanien]] und in Griechenland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia ottonis&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;ottonis&#039;&#039;: Sie kommt in Griechenland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia ottonis&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;taygetea&#039;&#039; ({{Person|[[Theodoros Georgios Orphanides|Orph.]]}}) {{Person|[[Åke Strid|Strid]]}}: Sie kommt nur in [[Südgriechenland]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia oxysepala]]&#039;&#039; {{Person|[[Ernst Rudolph von Trautvetter|Trautv.]] &amp;amp; [[Carl Anton von Meyer|C.A.Mey.]]}}, Heimat: Ostsibirien, Nordchina, [[Mandschurei]], Korea, Japan&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia pancicii]]&#039;&#039; {{Person|[[Árpád von Degen|Degen]]}}: Sie kommt nur in [[Serbien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia parviflora]]&#039;&#039; {{Person|[[Carl Friedrich von Ledebour|Ledeb.]]}}: Sie kommt im asiatischen Russland, in der Mongolei und in China vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kalifornische Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;[[Aquilegia pubescens]]&#039;&#039; {{Person|[[Frederick Vernon Coville|Coville]]}}): Sie gedeiht nur an Felsen in Höhenlagen von 3000 bis 4000 Metern in Kalifornien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia pubiflora]]&#039;&#039; {{Person|[[Nathaniel Wallich|Wall.]]}} ex {{Person|[[John Forbes Royle|Royle]]}}: Sie kommt in Afghanistan, Pakistan, Indien und Nepal vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pyrenäen-Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia pyrenaica&#039;&#039; {{Person|[[Augustin-Pyrame de Candolle|DC.]]}}), Europa: Spanien und Frankreich, mit vier Unterarten:&lt;br /&gt;
** subsp. &#039;&#039;cazorlensis&#039;&#039; {{Person|([[Vernon Heywood|Heywood]]) [[Gloria Amparo Galeano Garcés|Galeano]] &amp;amp; [[Salvador Rivas Martinez|Rivas Mart.]]}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia cazorlensis&#039;&#039; {{Person|Heywood}}): Dieser Endemit kommt im südöstlichen Spanien nur in der Provinz [[Jaén]] in der [[Sierra de Cazorla]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** subsp. &#039;&#039;discolor&#039;&#039; {{Person|([[Emile Levier|Levier]] &amp;amp; Leresche) Pereda &amp;amp; Laínz}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia discolor&#039;&#039; {{Person|Levier &amp;amp; Leresche}}): Sie kommt in Spanien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** subsp. &#039;&#039;guarensis&#039;&#039; {{Person|(Losa) [[Salvador Rivas Martinez|Rivas Mart.]]}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia aragonensis&#039;&#039; [[Heinrich Moritz Willkomm|Willk.]], &#039;&#039;Aquilegia guarensis&#039;&#039; {{Person|Losa}}): Dieser Endemit kommt im südöstlichen Spanien nur in der Sierra de Guara bei Huesca vor.&lt;br /&gt;
** subsp. &#039;&#039;pyrenaica&#039;&#039;: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia rockii]]&#039;&#039; {{Person|[[Philip Alexander Munz|Munz]]}}: Sie gedeiht in Mischwäldern und an Straßenrändern in Höhenlagen von 2500 bis 3500 Metern im südöstlichen [[Tibet]] und in den chinesischen Provinzen südwestliches Sichuan sowie nordöstliches Yunnan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Niedrige Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;[[Aquilegia saximontana]]&#039;&#039; {{Person|[[Per Axel Rydberg|Rydb.]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 3300 bis 4400 Metern nur im US-Bundesstaat Colorado.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Felsen-Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;[[Aquilegia scopulorum]]&#039;&#039; {{Person|[[Ivar Frederick Tidestrom|Tidestr.]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 2000 bis 3500 Metern in den US-Bundesstaaten Nevada sowie Utah und vielleicht auch in Wyoming.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Shockley-Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia shockleyi]]&#039;&#039; {{Person|[[Alice Eastwood|Eastw.]]}}): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1200 bis 2700 Metern in den US-Bundesstaaten Kalifornien sowie Nevada.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sibirische Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia sibirica&#039;&#039; {{Person|[[Jean-Baptiste de Lamarck|Lam.]]}}): Sie kommt in [[Kasachstan]], Sibirien, in der [[Mongolei]] und im uigurischen autonomen Gebiet [[Xinjiang]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia skinneri]]&#039;&#039; {{Person|[[William Jackson Hooker|Hook.]]}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; ×&#039;&#039;stuartii&#039;&#039; {{Person|[[John Hutton Balfour|Balf. f.]]}} (= &#039;&#039;Aquilegia glandulosa&#039;&#039; × &#039;&#039;Aquilegia olympica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Wiesenrautenblättrige Akelei]] (&#039;&#039;[[Aquilegia thalictrifolia]]&#039;&#039; {{Person|[[Heinrich Wilhelm Schott|Schott]] &amp;amp; [[Theodor Kotschy|Kotschy]]}}): Sie kommt unter überhängenden Kalkfelsen auf feuchtem [[Kalkmulm]] zusammen mit anderen Endemiten in Norditalien (Gardaseegebiet, [[Vizentiner Alpen]]) vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pitschmann1965&amp;quot;&amp;gt;Hans Pitschmann, Herbert Reisigl, Hugo Schiechtl: &#039;&#039;Flora der Südalpen vom Gardasee zum Comersee.&#039;&#039; 2. Auflage. Verlag Gustav Fischer, Stuttgart 1965, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia transsilvanica]]&#039;&#039; {{Person|[[Ferdinand Schur|Schur]]}}: Sie kommt in Europa in den [[Karpaten]], Rumänien und vielleicht in der Ukraine vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia turczaninovii]]&#039;&#039; {{Person|[[Rudolf Wladimirowitsch Kamelin|Kamelin]] &amp;amp; Gubanov}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia tuvinica]]&#039;&#039; {{Person|I.M.Vassiljeva}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia vestinae]]&#039;&#039; {{Person|[[Andreas Pfenninger|Pfenn.]] &amp;amp; [[Daniel Martin Moser|D.M.Moser]]}}: Sie wurde 2002 erstbeschrieben und kommt nur am Gardasee vor.&lt;br /&gt;
* [[Grünblütige Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;[[Aquilegia viridiflora]]&#039;&#039; {{Person|[[Peter Simon Pallas|Pall.]]}}): Es gibt mindestens zwei Varietäten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia viridiflora&#039;&#039; var. &#039;&#039;atropurpurea&#039;&#039; {{Person|(Willd.) Trevir.}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia atropurpurea&#039;&#039; {{Person|Willd.}}): Sie kommt in Sibirien, in der [[Mongolei]], in der [[Innere Mongolei|Inneren Mongolei]] und in den chinesischen Provinzen in Hebei, südliches Liaoning, östliches Qinghai, östliches Shandong sowie Shanxi vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia viridiflora&#039;&#039; var. &#039;&#039;viridiflora&#039;&#039; {{Person|Pall.}}: Sie kommt Japan, Sibirien, in der [[Mongolei]], in der Inneren Mongolei und in den chinesischen Provinzen Gansu, Hebei, Heilongjiang, Hubei, Jilin, Liaoning, Ningxia, Shaanxi, Shandong sowie Shanxi vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia viscosa]]&#039;&#039; {{Person|[[Antoine Gouan|Gouan]]}}: Es gibt drei Unterarten in Spanien und Frankreich:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia viscosa&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;hirsutissima&#039;&#039; ({{Person|Timb.-Lagr.}}) {{Person|[[Maurice A. F. Breistroffer|Breistr.]]}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia hirsutissima&#039;&#039; {{Person|Timb.-Lagr.}}): Sie kommt nur in Südfrankreich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia viscosa&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;montsicciana&#039;&#039; ({{Person|[[Pio Font Quer|Font Quer]]}}) {{Person|O.Bolòs &amp;amp; Vigo}}: Sie kommt in Spanien vor.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Aquilegia viscosa&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;viscosa&#039;&#039;: Sie kommt nur in [[Südfrankreich]] vor.&lt;br /&gt;
* [[Gemeine Akelei|Gewöhnliche Akelei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot; /&amp;gt; (&#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039; {{Person|L.}}): Sie kommt in Europa, [[Makaronesien]] und [[Nordafrika]] vor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Aquilegia yabeana]]&#039;&#039; {{Person|[[Masao Kitagawa|Kitag.]]}} (Syn.: &#039;&#039;Aquilegia oxysepala&#039;&#039; var. &#039;&#039;yabeana&#039;&#039; {{Person|(Kitag.) Munz}}): Sie gedeiht an Waldrändern und auf Grashängen in der [[Innere Mongolei|Inneren Mongolei]] und in den chinesischen Provinzen Hebei, Henan, Hubei, westliches Liaoning, südliches Shaanxi sowie Shanxi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Curtis&#039;s Botanical Magazine Tab 9405 Aquilegia grata from Karl Maly&#039;s sample Dobrun Bosnia 1909.JPG|mini|Illustration aus dem &#039;&#039;Curtis&#039;s Magazine&#039;&#039;, 1935, Tafel 9405 von &#039;&#039;[[Aquilegia nikolicii]]&#039;&#039; (als &#039;&#039;Aquilegia grata&#039;&#039;). Vormals wurde die abgebildete Art irrtümlich für &#039;&#039;[[Aquilegia grata]]&#039;&#039; gehalten. Sie wird als selbständige Art geführt. Das abgebildete Exemplar wurde im [[Royal Botanic Gardens (Kew)|Royal Botanical Garden]] 1929 von William Bertram Turrill aus in Ex-Jugoslawien gesammelten Samen vermehrt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia x maruyamana2.jpg|mini|Die Hybride &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; ×&#039;&#039;maruyamana&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Die Herleitung des deutschen [[Trivialnamen]]s Akelei ist unklar. Aber vermutlich ist der deutsche Volksname Akelei aus dem [[lateinisch]]en &#039;&#039;aquilegia&#039;&#039; (womit im Allgemeinen &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039; {{Person|L.}}, die [[Gemeine Akelei]], gemeint war) entlehnt. In den althochdeutschen [[Glosse (Erläuterung)|Glossen]] sind Formen wie agaleia oder ageleia (seit dem 10&amp;amp;nbsp;Jh.) anzutreffen. Bei [[Hildegard von Bingen]] heißt die Pflanze acoleia, ackeleia, agleia, im Mittelniederdeutschen akuleye. In der [[Volkssprache]] ist das Wort vielfach umgewandelt worden, z.&amp;amp;nbsp;B. in Akelchen (Thüringen), Aggerlei, Aggerleine (Pfalz), Aglije (Luzern, Zürich), Hagleie (Schaffhausen), Hakeleden, Hakelehnen (Mecklenburg), Gakeilei (angelehnt an Gaggel &#039;Ei&#039; in der Kindersprache (Niederhessen, rheinisch)) oder Klei(e) (Niederrheinisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Volksnamen nehmen Bezug auf die Form der nickenden Blüten, so Glocken, Glöckerl, Glöckchen, Blaue Glocken (verbreitet), Zigeunerglocken (Gailtal/Kärnten), Teufelglocken (Lenggries/Oberbayern), Kaiserglocken (Riesengebirge), Zuckerglocken (Thurgau), Glockenblume (weit verbreitet), Glockenstück (Schwäbische Alb) oder Glockenrosa (Anhalt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere die Blütenform betreffende Volksnamen sind Pausewängel (Sächs, Felsengebirge), Stellhäfele (eigentlich ein irdenes Kochgefäß mit Füßen) (Aachern/Baden), Kessel (Mittenwald/Oberbayern), Stanitzelblume (bayerische Stanizl &#039;Papiertüte&#039;) (Knittelfeld/Steiermark), Manselblume (schweiz. Manse &#039;Rockärmel mit Spitzen&#039;) (Aargau), Narrenkappen (z.&amp;amp;nbsp;B. Lörrach/Baden, Kt. St. Gallen), Kapuzinerchappe(n), - Hüetli (Kt. St. Gallen), Pfaffenkäpple (Achkarren/Baden), Plumphose (Kt. Schaffhausen), Schlotterhose (St. Gallen), Schwizerhose (Aargau), Hose(n)lätzli (Aargau), Frae(n)schüehli (Küsnacht/Schwyz), Fünf Vögerl zsam (Oststeiermark), Tauberln (Südmähren) oder Gugerschen (Schönhengstgau, Sudetenland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüge auf die dunkle Blütenfarbe findet man in den Namen Tintenglocke (Thüringer Wald, Thurgau) und Truarbliemli (Trauerblümlein da auch auf ländlichen Friedhöfen gepflanzt) (Grindelwald/Bern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird die Akelei noch Kaiserblume (Albendorf/Riesengebirge), Hernblume (Eifel), Zaniggele, Zinäggele oder Süniggele (angelehnt an &#039;Sanikel&#039;) (Schaffhausen) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Hegi]] (Hrsg.): &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&#039;&#039; Band 3, Teil 1, 1958, S. 134–135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elfenschuh, Zigeunerglocken, Teufelsglocken, Kaiserglocken und Narrenkappen sind ebenfalls Volksnamen der Akelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Namen, &#039;&#039;Agelblume&#039;&#039;, verwendete die adelige Schwesternschaft von der Agelblume in [[Königsberg in Bayern]], die bis zur Reformation bestand und in Königsberg ansässig war. Dabei stand die Akelei für die Bescheidenheit, an die sie die Schwestern von der Agelblume erinnern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquilegia hybrida &#039;red star&#039;.jpg|mini|Blüte der Sorte ‘Red Star’]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik und kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Akelei ist wahrscheinlich seit dem späten Mittelalter eine Zierpflanze europäischer Gärten. Die Gemeine Akelei wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit in vielfältiger Form in der Medizin verwendet. Aufgrund der ihr zugeschriebenen Symbolik ist sie außerdem auf zahlreichen mittelalterlichen Tafelgemälden zu finden. Die Akelei war im Altertum der Fruchtbarkeitsgöttin [[Freya]] geweiht, später wurde sie dann der [[Jungfrau Maria]] zugeordnet. Seit dem Mittelalter wurden die Samen als [[Aphrodisiakum]] verwendet. Es hieß sogar, dass die aphrodisischen Kräfte der Akeleisamen schon bei bloßer Berührung übertragen werden konnten. Rätsch schrieb, dass wenn man die Samen zu einem feinen Pulver zerrieb, mit dem man sich die Handflächen bestrich und dann damit eine Frau berührte, diese sofort sexuell erregt wäre.&lt;br /&gt;
In der Symbolik steht die Akelei einerseits für Demut ein, und sie symbolisiert den [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]], Lebenskraft, Überwindung irdischer Begrenzung, umfassendes Heil, Triumph, Erlösung, [[Dreieinigkeit]] und den [[Lobpreis und Anbetung|Lobpreis Gottes]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://blumensprache.blogspot.de/2013/01/akelei.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits steht sie für die Sexualkraft des Mannes, für Verführung und Liebe. Sie wurde und wird immer noch als Grabpflanze eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gabryon.de/de/blog/blumen-bedeutung-sprache&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Sorten einiger &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten (beispielsweise &#039;&#039;Aquilegia alpina&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia atrata&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia caerulea&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia canadensis&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia chrysantha&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia elegantula&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia flabellata&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia formosa&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia longissima&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia saximontana&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia skinneri&#039;&#039;, &#039;&#039;Aquilegia viridiflora&#039;&#039; und &#039;&#039;Aquilegia vulgaris&#039;&#039;) und Hybriden (beispielsweise McKana-Hybriden) werden als [[Zierpflanze]]n verwendet. Sie werden je nach Art und Sorte sehr unterschiedlich als Beetpflanze, im Steingarten oder als [[Schnittblume]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botanica2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Robert Nold: &#039;&#039;Columbines: Aquilegia, Paraquilegia, and Semiaquilegia.&#039;&#039; Timber Press, Portland 2003, ISBN 0-88192-588-8.&lt;br /&gt;
* Jaakko Jalas, Juha Suominen: &#039;&#039;Atlas florae europaeae.&#039;&#039; Band 8: &#039;&#039;Nymphaeaceae to Ranunculaceae.&#039;&#039; Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 225–235.&lt;br /&gt;
* Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller: &#039;&#039;Exkursionsflora von Deutschland.&#039;&#039; Band 5: &#039;&#039;Krautige Zier- und Nutzpflanzen.&#039;&#039; Spektrum Akademischer Verlag. Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.&lt;br /&gt;
* [[Werner Greuter]], H. M. Burdet, G. Long: &#039;&#039;MED-Checklist.&#039;&#039; Band 4, Conservatoire et Jardin botaniques, Genève 1989, ISBN 2-8277-0154-5, S. 395–397.&lt;br /&gt;
* Harald Riedl: &#039;&#039;Die Aquilegia vulgaris-Gruppe in Österreich.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Österreichische Botanische Zeitschrift.&#039;&#039; Band 114, 1967, {{ISSN|0029-8948}}, S. 94–100.&lt;br /&gt;
* Harald Riedl: {{Tropicos|ID=40018252|WissName=Aquilegia|ProjektID=32}}, S. 12–23. In: Y. J. Nasir: &#039;&#039;Ranunculaceae.&#039;&#039; Volume 193, Department of Botany, University of Karachi, Karachi 1991.&lt;br /&gt;
* Alan T. Whittemore: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=102388 &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039; – textgleich online wie gedrucktes Werk], In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): &#039;&#039;Flora of North America North of Mexico&#039;&#039;, Volume 3 – &#039;&#039;Magnoliidae and Hamamelidae&#039;&#039;, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997, ISBN 0-19-511246-6.&lt;br /&gt;
* Fu Dezhi, Orbélia R. Robinson: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=102388 &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;, S. 278 – textgleich online wie gedrucktes Werk], In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven &amp;amp; Deyuan Hong (Hrsg.): &#039;&#039;Flora of China&#039;&#039;, Volume 6 – &#039;&#039;Caryophyllaceae through Lardizabalaceae&#039;&#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2001, ISBN 1-930723-05-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=40018252|WissName=Aquilegia|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=40018252|WissName=Aquilegia|Zugriff=2014-01-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=884|Rang=genus|WissName=Aquilegia|Zugriff=2017-02-11 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fior2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
S. Fior, M. Li, B. Oxelman, R. Viola, S. A. Hodges, L. Ometto, C. Varotto: &#039;&#039;Spatiotemporal reconstruction of the Aquilegia rapid radiation through next-generation sequencing of rapidly evolving cpDNA regions.&#039;&#039; In: &#039;&#039;New Phytologist.&#039;&#039; Volume 198, Issue 2, 2013, S. 579–592.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elena M. Kramer: &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;: &#039;&#039;A New Model for Plant Development, Exology, and Evolution.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Annual Review of Plant Biology.&#039;&#039; Volume 60, 2009, S. 261–278.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elena M. Kramer, Scott A. Hodges: &#039;&#039;Aquilegia as a model system for the evolution and ecology of petals.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Philosophical Transaction of the Royal Society, Biological Sciences.&#039;&#039; Volume 365, No. 1539, 12. Februar 2010, S. 477–490. [http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/365/1539/477.abstract (abstract)] [[doi:10.1098/rstb.2009.0230]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bastida2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jesus M. Bastida, Julio M. Alcantara, Pedro J. Rey, Pablo Vargas, Carlos M. Herrera: &#039;&#039;Extended phylogeny of Aquilegia: the biogeographical and ecological patterns of two simultaneous but contrasting radiations.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Plant Systematics and Evolution.&#039;&#039; Volume 284, 2010, S. 171–185 [http://www.rjb.csic.es/jardinbotanico/ficheros/documentos/pdf/pubinv/PVG/Bastida&amp;amp;al2010AquilegiaPSE.pdf (online, PDF, 630&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1958&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]] (Hrsg.): &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&#039;&#039; Band 3.1., 1958, S. 128–140.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froböse2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rolf Froböse: &#039;&#039;Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene.&#039;&#039; Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2007, ISBN 978-3-527-31659-5, S. 170.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zander2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Walter Erhardt]], Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: &#039;&#039;Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen.&#039;&#039; Band 2: &#039;&#039;Arten und Sorten.&#039;&#039; Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botanica2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Gordon Cheers&lt;br /&gt;
 |Titel=Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild&lt;br /&gt;
 |Verlag=Könemann Verlagsgesellschaft&lt;br /&gt;
 |Datum=2003&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8331-1600-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=101–103}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraEuropaeaOnline&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Aquilegia|Akeleien (&#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Akelei|Akelei}}&lt;br /&gt;
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* [http://flower-tales.blogspot.de/2012/06/ranunculaceae-and-origin-of-petals.html „Evolutionäre Entwicklung der Petalen bei der Gattung Aquilegia“.] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.plantarium.ru/page/samples/taxon/44240.html Die &#039;&#039;Aquilegia&#039;&#039;-Arten Russlands, Sibiriens und Ostasiens.] (russ.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akeleien| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
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