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	<title>Demo Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-06T21:35:01Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Vespasian&amp;diff=3803</id>
		<title>Vespasian</title>
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		<updated>2025-06-17T12:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.99.40.112: /* Das Vierkaiserjahr */ Zeitpunkt der 2. Schlacht von Bedriacum von September auf Oktober korrigiert (an Hauptartikel angepasst)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den römischen Kaiser. Zum Adoptivsohn des Domitian siehe [[Vespasian der Jüngere]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vespasian - Vatikanische Museen.jpg|miniatur|Restauriertes Originalporträt des Vespasian, das in den Anfangsjahren seiner Regierungszeit angefertigt wurde. Der Kopf, der ursprünglich zu einer Statue gehört hatte, ist in den [[Vatikanische Museen|Vatikanischen Museen]] ausgestellt (Inv. 1291)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vespasian&#039;&#039;&#039; (* [[17. November]] [[9]] in [[Falacrinae]]; † [[23. Juni]]&amp;lt;ref&amp;gt;Teilweise findet sich auch der 24. Juni als Todestag, unter anderem bei Hermann Bengtson: &#039;&#039;Die Flavier&#039;&#039;, S. 289. Diese Angabe geht auf die Cassius Dio [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/66*.html 66,17,3] zurück; vgl. auch Brian W. Jones, Robert D. Milns: &#039;&#039;Suetonius: The Flavian Emperors. A Historical Commentary, with Translation and Introduction.&#039;&#039; Bristol Classical, Bristol 2002, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[79]] in [[Aquae Cutiliae]]) war vom 1. Juli 69 bis zu seinem Tod [[Liste der römischen Kaiser der Antike|römischer Kaiser]]. Sein Geburtsname war &#039;&#039;&#039;Titus Flavius Vespasianus&#039;&#039;&#039;, als Kaiser führte er den Namen &#039;&#039;&#039;Imperator Caesar Vespasianus Augustus&#039;&#039;&#039;. Er konnte den Bürgerkrieg und die Auseinandersetzungen um das Kaiseramt im [[Vierkaiserjahr]] 69 n. Chr. für sich entscheiden und wurde der erste römische Kaiser aus der [[Flavier|flavischen Dynastie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vespasian war ein [[Realpolitik]]er. Während seiner zehnjährigen Herrschaft gelang es ihm, das Reich sowohl politisch als auch finanziell zu stabilisieren. Er stellte seine Herrschaft in die [[Julisch-Claudische Dynastie|julisch-claudische Tradition]] und knüpfte insbesondere an [[Augustus]] an, womit er sich zugleich deutlich von [[Nero]] abgrenzte. Zur [[pax Augusta]] trat eine &#039;&#039;pax Flavia&#039;&#039;. Seine Finanzpolitik glich die Staatsschulden der Regierungszeit Neros aus und erlaubte ihm ein reges Bauprogramm; die Haushaltslage wurde in erster Linie durch die Wiedereinführung von [[Steuer]]n, Steuererhöhungen und neue Steuern verbessert. Vespasian förderte Kunst und Literatur und die Integration der hochrangigen [[Italiker|italischen]] Familien in den [[Römischer Senat|Senat]]. Aufgrund seiner militärischen Erfahrungen und Verbindungen, geschickter [[Propaganda]] und eines zum größten Teil ausgleichenden Verhältnisses zum Senat war er ein beliebter und erfolgreicher Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis zum Herrschaftsantritt ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und erste Ämter ===&lt;br /&gt;
Vespasian wurde in der Nähe des heutigen [[Rieti]] geboren. Sein Vater [[Titus Flavius Sabinus (Steuerpächter)|Titus Flavius Sabinus]] gehörte zum [[Eques|Ritterstand]] und war Steuereinnehmer in der Provinz [[Asia (Provinz)|Asia]]; später betrieb er Bankgeschäfte in [[Aventicum]], wo er starb. Vespasian war somit der erste Kaiser, der nicht der Senatsaristokratie entstammte. Der Bruder seiner Mutter [[Vespasia Polla]], Vespasius, war allerdings bereits als [[Praetur|Prätor]] in den [[Römischer Senat|Senatorenstand]] erhoben worden. Sein Großvater mütterlicherseits, Vespasius Pollio, war [[Praefectus Castrorum]], sein Großvater väterlicherseits, Titus Flavius Petro, war [[Evocatus]] oder [[Centurio]], beide Großväter waren wohlhabend.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#1 1,2–4]; siehe auch den Stammbaum der Flavier in Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den [[Patronat (Römer)|Patronen]] und Förderern der flavischen Familie gehörten die [[Plautius|Plautier]], [[Pomponius|Pomponier]], [[Vitellius (Familie)|Vitellier]] und Petronier, die wiederum seit Beginn des 1. Jahrhunderts verwandt und verschwägert waren. Der Kontakt zu den vier Familien wurde intensiviert durch Vespasians Beziehung zu [[Antonia Caenis]], die er um das Jahr 30 kennenlernte.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian W. Jones: &#039;&#039;The Emperor Domitian.&#039;&#039; Routledge, London u. a. 1992, S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vespasian und sein Bruder [[Titus Flavius Sabinus (Suffektkonsul 47)|Sabinus]] waren die ersten Mitglieder dieses Zweigs ihrer Familie, die senatorische Posten erlangten. Vespasian wuchs zeitweise bei seiner Großmutter väterlicherseits, Tertulla, auf einem Landgut bei [[Cosa (Ansedonia)|Cosa]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#2 2,1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufnahme der Brüder in den Senatorenstand, die mit einem Vermögen von je einer Million Sesterzen einhergehen musste, geschah in erster Linie auf Wunsch und Antrieb ihrer Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Karriere brachte Vespasian unter [[Tiberius]] als [[Militärtribun]] nach [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]], vermutlich zwischen 29 und 31.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian W. Jones, Robert D. Milns: &#039;&#039;Suetonius: The Flavian Emperors. A Historical Commentary, with Translation and Introduction.&#039;&#039; Bristol Classical, Bristol 2002, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 34/35 oder 35/36 hatte er als erstes Amt die [[Quaestur]] der Provinz &#039;&#039;[[Creta et Cyrene]]&#039;&#039; inne, bevor er 38 im zweiten Versuch und auf dem letzten Platz zum plebejischen [[Ädil]] gewählt wurde. Im Jahre 40 wurde er im ersten Anlauf auf einem der ersten Plätze [[Praetur|Prätor]]. In dieser Funktion forderte er außerordentliche Spiele zu Ehren von [[Caligula]] und dessen – wenig erfolgreicher&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &#039;&#039;Historien&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Tacitus/Histories/4A*.html#15 4,15.]&amp;lt;/ref&amp;gt; – Germanenexpedition 39.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#2 2,3].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg unter Claudius ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 42 ging Vespasian nach Germanien und übernahm als [[Legatus|Legionslegat]] das Kommando über die &#039;&#039;[[legio II Augusta]]&#039;&#039;. In diesem Zusammenhang berichtet [[Silius Italicus]], dass Vespasian bei seiner Ankunft den [[Rhein]] eingedämmt habe. Ob damit auf Maßnahmen der Hochwasserbekämpfung oder auf die Verstärkung von Befestigungsanlagen gegen die [[Germanen]] abgestellt wird, ist nicht zu klären. 43/44 befehligte er die &#039;&#039;legio II Augusta&#039;&#039; unter dem Oberkommando von [[Aulus Plautius]] während der [[Britannien in römischer Zeit#Eroberung Britanniens 43 n. Chr.|Eroberung Britanniens]] durch [[Claudius]]. Spätestens mit der Rückkehr des Kaisers nach Rom war Vespasian für den linken Flügel der Invasionsarmee zuständig und hatte als Operationsbasen [[Verulamium]] und [[Camulodunum]]. Außerdem versuchte er die Macht Roms in [[Kent]] und [[Sussex]] zu konsolidieren, wobei ihm die Söhne König [[Cunobelinus]]’ Widerstand leisteten. Als Nachschubbasis diente Vespasian [[Fishbourne (West Sussex)|Fishbourne]], von wo aus er Feldzüge nach [[Devon (England)|Devon]], [[Dorset]] und [[Hampshire]] unternahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2017, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine militärischen Erfolge, insbesondere bei der Eroberung der Insel [[Isle of Wight|Vectis]], brachten ihm die Insignien eines [[Römischer Triumph|Triumphators]] und in der Folge zwei Priesterämter ein. Er blieb bis 47 in Britannien und kehrte dann nach Rom zurück; allerdings wurde er erst 51 für zwei Monate [[Suffektkonsul]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#4 4,1–2].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau, [[Domitilla die Ältere|Flavia Domitilla]], war laut Sueton die ehemalige [[Mätresse]] des Ritters Statilius Capella&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#3 3].&amp;lt;/ref&amp;gt; und zunächst nicht im Besitz des vollen [[Römisches Bürgerrecht|römischen Bürgerrechts]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Epitome de Caesaribus]]&#039;&#039; 10,1 nennt sie eine „Freigelassene“. [[Barbara Levick]]: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 12 folgert, dass sie die Tochter einer Freigelassenen war, die latinisches Bürgerrecht besaß.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Historikerin [[Barbara Levick]] erfolgte die Heirat wahrscheinlich, weil sie als Tochter von Flavius Liberalis eine Verwandte von Vespasian war. Wie beispielsweise in der [[Julisch-Claudische Dynastie|Julisch-Claudischen Dynastie]] sollten Macht und Besitz dadurch innerhalb des Familienverbands verbleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2017, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit ihr hatte er drei Kinder: [[Titus]] und [[Domitian]], die zu seinen Nachfolgern wurden, sowie [[Domitilla die Jüngere|Domitilla]], die noch vor Vespasians Herrschaftsbeginn verstarb. Flavia Domitilla starb ebenfalls noch vor seinem Regierungsantritt. Nach Domitillas frühem Tod lebte Vespasian mit [[Antonia Caenis]] zusammen, einer [[Freigelassene im Römischen Reich|Freigelassenen]] der Kaisermutter [[Antonia die Jüngere|Antonia]]. Aufgrund des Standesunterschieds wählte er für diese Verbindung die Form des [[Konkubinat]]s, die im römischen Recht als zweite Form der monogamen heterosexuellen Beziehung neben der [[Ehe]] anerkannt war. Caenis verfügte als ehemalige Privatsekretärin der Kaisermutter über großen Einfluss am Hof des Claudius und konnte auf diese Weise den Aufstieg ihres Partners unterstützen;&amp;lt;ref&amp;gt;Brian W. Jones: &#039;&#039;The Emperor Domitian.&#039;&#039; Routledge, London u. a. 1992, S. 4 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Vespasian Kaiser geworden war, trat sie in der Öffentlichkeit als seine Gattin auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#3 3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird von Cassius Dio als treu und mit äußerst gutem Gedächtnis beschrieben, darüber hinaus war sie wohlhabend und geschäftstüchtig, so zum Beispiel unterstützte sie den Kaiser beim Verkauf von Bürgerrechten. Caenis starb Anfang der 70er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Cassius Dio [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/65*.html#14 65,14];  Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 102, den Verkauf von Ämtern nennt Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, auf S. 182 „stories“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vespasian unter Nero ===&lt;br /&gt;
Angeblich durch den Einfluss [[Agrippina die Jüngere|Agrippinas]], der Mutter Neros, bekleidete Vespasian während der ersten Jahre der Herrschaft des neuen Kaisers keine politischen oder militärischen Ämter. Tatsächlich befand er sich bis 61 in einer Art Wartezustand auf sein Prokonsulat; da die Anzahl der Suffektkonsuln hoch war, mussten die Amtsinhaber in der Regel längere Zeit warten, bis eine Provinz zur Verfügung stand, die sie übernehmen konnten. Währenddessen nahm Vespasian vermutlich an den regulären Senatssitzungen teil&amp;lt;ref&amp;gt;Cassius Dio [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/55*.html#3 55,3]&amp;lt;/ref&amp;gt; und übte seine Priesterämter aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Brian W. Jones, Robert D. Milns: &#039;&#039;Suetonius: The Flavian Emperors. A Historical Commentary, with Translation and Introduction.&#039;&#039; Bristol Classical, Bristol 2002, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich im Amtsjahr 63/64 wurde er [[Prokonsul]] der Provinz [[Africa]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ursula Vogel-Weidemann]]: &#039;&#039;Die Statthalter von Africa und Asia in den Jahren 14–68 n. Chr. Eine Untersuchung zum Verhältnis Princeps und Senat.&#039;&#039; Dr. Rudolf Habelt, Bonn 1982, ISBN 3-7749-1412-5, S. 205–214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den meisten seiner Vorgänger nutzte er die Funktion nicht zu seinen eigenen Gunsten und bereicherte sich nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#4 4,3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angabe von [[Sueton]], dass er nach seiner Rückkehr seine Güter seinem Bruder verpfänden und zwielichtige Geschäfte betreiben musste, wird von [[Tacitus]] als Gerücht dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &#039;&#039;Historien&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Tacitus/Histories/3C*.html#65 3,65.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nero machte Vespasian zu einem seiner offiziellen Gefährten, die ihn auf seiner Griechenlandreise, die im September 66 begann, begleiten mussten. Vespasian soll bei einem Auftritt Neros als Schauspieler eingeschlafen und dafür beim Kaiser in Ungnade gefallen sein, woraufhin er sich kurzzeitig zurückzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#4 4,4].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald wurde er von Nero aber wieder aufgenommen und erhielt das Kommando im [[Jüdischer Krieg|Jüdischen Krieg]], da Nero einen unverdächtigen Heerführer für den Osten brauchte, um die Gefahr einer Militärrevolte gegen seine zunehmend unbeliebte Herrschaft zu verringern.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#4 4,5.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde der Flavier auch weiterhin als loyal angesehen, seine militärische Erfahrung machte ihn unentbehrlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Flavius Josephus, &#039;&#039;Jüdischer Krieg&#039;&#039; 3,3–8. Fraglich ist, ob die „Beleidigung“ Neros tatsächlich ein Affront war und Vespasian ausgeschlossen wurde; vgl. Brian W. Jones, Robert D. Milns: &#039;&#039;Suetonius: The Flavian Emperors. A Historical Commentary, with Translation and Introduction.&#039;&#039; Bristol Classical, Bristol 2002, S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übernahm Vespasian das Kommando über die Niederschlagung des jüdischen Aufstands. Er rückte 67 an der Spitze dreier Legionen – darunter eine unter dem Kommando von [[Trajan]]s Vater [[Marcus Ulpius Traianus]] und eine unter dem Kommando seines Sohnes Titus – und starker Hilfstruppen, insgesamt rund 60.000 Mann, in der Provinz &#039;&#039;[[Judäa|Iudaea]]&#039;&#039; ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#4 4,6.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vespasian und seine Legionen gingen massiv gegen die Zivilbevölkerung vor, um den Widerstand zu brechen, wobei sie auch plünderten und brandschatzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Flavius Josephus, &#039;&#039;Jüdischer Krieg&#039;&#039; 3,60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei zeichnete Vespasian sich als guter Feldherr und fähiger Kommandant aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &#039;&#039;Historien&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Tacitus/Histories/2A*.html#5 2,5] und Flavius Josephus, &#039;&#039;Jüdischer Krieg&#039;&#039; 3,115 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kämpfe zogen sich über Jahre hin, verliefen aber zunächst für die Römer wenig erfolgreich. Erst als Vespasian schon Kaiser war, wurde der Aufstand von seinem Sohn Titus blutig niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vierkaiserjahr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vierkaiserjahr}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Roman Empire 69.svg|mini|250px|Das Römische Reich im Jahr 69 n. Chr.&amp;lt;br /&amp;gt;Machtbereiche der Prätendenten]]&lt;br /&gt;
Die Nachricht vom Aufstand von [[Gaius Iulius Vindex]] erreichte Vespasian im April 68; wann er erfuhr, dass [[Galba]] sich zum Kaiser hatte ausrufen lassen, ist nicht bekannt. Nach der Nachricht von Neros Suizid schickte er Titus nach Rom, um sein Kommando bestätigen zu lassen,&amp;lt;ref&amp;gt;Flavius Josephus, &#039;&#039;Jüdischer Krieg&#039;&#039; 4,491–498.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit er den neuen Kaiser implizit anerkannte. Auf der Reise erreichte Titus in [[Korinth (antike Stadt)|Korinth]] die Nachricht von Galbas Ermordung und [[Otho]]s Proklamation, zugleich erhob sich [[Vitellius]] mit den Rheinlegionen und ließ sich zum Kaiser ausrufen. Titus brach seine Reise ab und ging zurück nach Judäa, Vespasian erkannte offiziell weder Otho noch Vitellius an, obwohl seine Legionen den Eid auf Otho abgelegt hatten. Dieses Zögern in der Loyalitätsbekundung kann als erstes Zeichen für Vespasians eigene Hoffnung auf die Herrschaft gesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#5 5,1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht klar, ob er genug Unterstützung fand: Außer dem Statthalter von [[Syrien]], [[Gaius Licinius Mucianus]], hatte er keine Verbündeten, in Rom war sein Bruder Sabinus als [[Praefectus urbi]] abgesetzt worden.&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Juni 69 traf sich Vespasian mit Mucianus, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Mit Unterstützung des [[Praefectus Aegypti|Statthalters von Ägypten]], [[Tiberius Iulius Alexander (Sohn)|Tiberius Iulius Alexander]], wurde Vespasian am 1. Juli von den ägyptischen Legionen zum Kaiser ausgerufen, am 7. Juli schlossen sich die syrischen an, am 11. Juli seine eigenen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#6 6,3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit konnte Vespasian über das Gros der Armee verfügen und hatte zugleich aufgrund der Huldigungen der [[Klientelkönigtum|Klientelkönige]], unter anderem [[Herodes Agrippa II.|Agrippa II.]], [[Antiochos IV. (Kommagene)|Antiochos von Kommagene]] und [[Sohaemus (Emesa)|Sohaemus von Emesa]], ausreichend finanzielle Mittel.&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine flavische Legion unter Mucianus sollte nach Italien marschieren, während Vespasian sich nach Ägypten begab, um die Getreideversorgung zu kontrollieren; im Juli 69 wurden die Getreidelieferungen aus Ägypten nach Rom eingestellt. Die Beendigung der Belagerung von [[Jerusalem]] legte er in die Hände seines Sohnes Titus.&amp;lt;ref&amp;gt;Flavius Josephus, &#039;&#039;Jüdischer Krieg&#039;&#039; 4,630 und 7,21–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um mögliche Aufstandsabsichten der [[Partherreich|Parther]] zu verhindern und seine Ostfront abzusichern, schickte er eine Delegation zu [[Vologaeses I.]], der zwar keine direkte Unterstützung zusagte, jedoch auch keine Kriegsabsichten zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Absichten der Parther siehe  Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 48; Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039;, 6,4, spricht von 40.000 Bogenschützen als parthische Unterstützung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitte Juli 69 Vitellius das [[Donativum]] an seine Soldaten nicht zahlen konnte, marschierten Anfang August die Donaulegionen unter [[Marcus Antonius Primus]] in Italien ein, um Vespasian den Thron zu sichern. Dies geschah aus eigener Initiative und entgegen Vespasians Direktive, auf Mucianus zu warten und die Legionen von Vitellius zu bestechen.&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 69 fand die [[Zweite Schlacht von Bedriacum]] statt, im Oktober lief die Flotte mit dem Stützpunkte [[Ravenna]] unter [[Sextus Lucilius Bassus]] zu Vespasian über, womit er nun auch den Seeweg kontrollierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Dezember 69 lagen die flavischen Truppen 18 Kilometer vor Rom. Mucianus und Sabinus boten Vitellius die [[Abdikation|Abdankung]] mit einer Sicherheitsgarantie und einer Zahlung von 100 Millionen [[Sesterz]]en an. Vitellius zögerte, das Angebot anzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Rom kam es inzwischen zu schweren Kämpfen zwischen Anhängern Vespasians und Anhängern des Vitellius.&amp;lt;ref&amp;gt;Cassius Dio [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/64*.html#18 64,18–21].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sabinus, der sich auf dem [[Kapitol (Rom)|Kapitol]] verschanzt hatte, kam dabei ums Leben, Domitian konnte sich im Kapitol verstecken und am Morgen fliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Domitian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Domitian*.html#1 1,2].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Dezember 69 stürmten Primus’ Truppen Rom, Vitellius selbst hatte sich nach der Auflösung seiner Truppen, die sich bei [[Carsulae]] nördlich von Rom den flavischen Truppen ergeben hatten, versteckt, wurde jedoch gefunden und schließlich brutal getötet. Vespasian war der Gewinner des [[Vierkaiserjahr]]s, der kein Blut vergossen hatte, seine Statthalter in Rom waren Primus und Mucianus&amp;lt;ref&amp;gt; Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Domitian, der formal die Stadtpräfektur übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Domitian&#039;&#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Domitian*.html#1 1,3.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vespasian traf Mitte 70 in Rom ein; mit der sogenannten &#039;&#039;[[lex de imperio Vespasiani]]&#039;&#039; wurden ihm alle Vollmachten eines [[Princeps]] übertragen. Titus wurde zum Konsul, Domitian zum Prätor ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cassius Cio [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/65*.html 65,1].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vespasian als Kaiser ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neues Museum - Kolossalbildnis des römischen Kaisers Vespasian.jpg|mini|Vespasian als Kaiser, Kolossalbildnis im [[Neues Museum (Berlin)|Neuen Museum (Berlin)]], Inv. 348]]&lt;br /&gt;
=== Militär- und Verteidigungspolitik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Bürgerkrieg stand Vespasian vor einem ähnlichen Problem wie vor ihm schon Augustus – es gab zu viele [[Römische Legion|Legionen]]. Wie Augustus entließ er sie nach und nach, stellte aber auch drei neue auf; am Ende standen 29 Legionen unter Waffen. Vespasian bewies dabei großes Fingerspitzengefühl und sorgte für die notwendige finanzielle Abfederung, ohne zu übertreiben. Veteranen wurden in [[Colonia (Rom)|Kolonien]] angesiedelt, vor allem auf dem Balkan und in der Provinz &#039;&#039;[[Africa]]&#039;&#039;, was sich bei der Romanisierung dieser Regionen als hilfreich erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Heer wurde reorganisiert. Die Rheinlegionen entmachtete Vespasian, indem die großen Lager am Rhein abgebrochen und die Truppen auf kleinere Lager entlang der Grenzen verteilt wurden. Dabei wurde darauf geachtet, die Truppen möglichst [[Homogenität (Soziologie)|inhomogen]] zu halten, so dass keine Volksgruppe innerhalb einer Einheit die Oberhand gewann. Dies trieb die Romanisierung der linksrheinischen Gebiete voran und sicherte Vespasian die Loyalität der Truppen. Anders als Vitellius legte er auch Wert darauf, jenen Tag, an dem ihn die Truppen zum Herrscher ausgerufen hatten, als seinen ersten im Amt zu kennzeichnen &#039;&#039;(dies imperii)&#039;&#039;. Um die Grenze am Rhein zu verkürzen, wurden das als Dekumatland &#039;&#039;([[agri decumates]])&#039;&#039; bezeichnete Gebiet zwischen [[Donau]] und [[Rhein|Hochrhein]] dem Reich einverleibt. Auch wurden mehrere [[Römisches Militärlager|Legionslager]] wieder instand gesetzt, unter anderem [[Mogontiacum]], [[Bonn]] und [[Neuss]]. Mit der Errichtung der ersten &#039;&#039;[[Limes (Grenzwall)|Limites]]&#039;&#039; wurde auch deutlich, dass Vespasian einer Defensivpolitik den Vorzug vor Eroberungen gab. Nach dem Aufstand des [[Bataver]]s [[Iulius Civilis]] (69/70) wurde die Stärke der Rheinarmee verringert und ihre Zusammensetzung verändert. Einige Legionen, die durch ihre Beteiligung während des Bürgerkriegs als unzuverlässig galten, wurden sogar ganz aufgelöst. Die germanischen Auxiliareinheiten wurden ebenfalls aufgelöst und neu aufgestellt, Truppen aus Klientelstämmen wurden nun römischen Offizieren unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Britannien]] wurde Vespasian bei der Grenzsicherung aktiv: Er leitete die endgültige Eroberung der Insel bis zur Grenze des heutigen [[Schottland]] ein. Darüber gibt es relativ gute Informationen, da der Historiker [[Tacitus]] in seinem Werk &#039;&#039;[[Agricola (Tacitus)|Agricola]]&#039;&#039;, seinem [[Gnaeus Iulius Agricola|gleichnamigen Schwiegervater]] gewidmet, auch auf die römische Politik in Britannien eingeht. Die Eroberung der Insel wurde aber nicht mehr zu Lebzeiten Vespasians abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Osten arrondierte Vespasian die Grenzen. Nach der Niederschlagung des Jüdischen Aufstands wurden mehrere Klientelreiche wie [[Kommagene]] annektiert und Truppen in [[Kleinasien]] stationiert: Die &#039;&#039;[[legio XVI Flavia Firma]]&#039;&#039; bezog in [[Samosata]] Quartier, während die &#039;&#039;[[legio XII Fulminata]]&#039;&#039; in [[Malatya|Melitene]] Garnison bezog. Offensichtlich erwartete Vespasian, der den Osten aus eigener Erfahrung recht gut kannte, einen Konflikt mit den [[Partherreich]], dem östlichen Nachbarn Roms, und sorgte für die entsprechenden Vorkehrungen im Falle eines neuen [[Partherkriege|Partherkriegs]]. Die Grenzbegradigung im Osten sollte Rom jedenfalls in Zukunft von Nutzen sein und nicht als das geringste Verdienst der Flavier angesehen werden. Zudem wurde auch die Infrastruktur durch den Bau zusätzlicher Straßen verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VESPASIANUS - RIC II 364 - 151255.jpg|mini|Denar des Vespasian aus dem Jahr&amp;amp;nbsp;72]]&lt;br /&gt;
Vespasians Erfindungsreichtum bei der Vermehrung der Staatseinnahmen ist bekannt. So hatte er aufgrund der hohen Schulden, die Nero hinterlassen hatte, eine Latrinensteuer eingeführt. Als sich sein Sohn Titus bei ihm darüber beschwerte, hielt Vespasian Titus eine Münze hin, die aus dieser Steuer stammte. Titus musste eingestehen, dass sie nicht stank, woraufhin Vespasian ihm entgegenhielt: „Und dennoch stammt sie aus dem Urin.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Atqui, e lotio est.&#039;&#039; [[Sueton]], &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#23 23,3.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieraus dürfte die Redewendung &#039;&#039;[[Pecunia non olet]]&#039;&#039; („Geld stinkt nicht“) entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich übernahm Vespasian einen Staat, der nach den Eskapaden seiner Vorgänger und durch die Wirren des Vierkaiserjahres so gut wie bankrott war. Vespasian sanierte die öffentlichen Haushalte mit großem Erfolg, wobei er die Steuerfreiheit von &#039;&#039;[[Achaea]]&#039;&#039;, die Nero aufgrund seines [[Philhellenismus]] gewährt hatte, sofort wieder rückgängig machte. Er richtete auch drei Spezialkassen ein: &#039;&#039;[[Fiscus Judaicus|fiscus Iudaicus]]&#039;&#039;, &#039;&#039;fiscus Alexandrinus&#039;&#039; und &#039;&#039;fiscus Asiaticus&#039;&#039;. Sicherlich half bei der Sanierung der Finanzen auch die Beute aus dem Jüdischen Krieg, aber auch in Italien erschloss er neue Steuerquellen. Seine Maßnahmen belegten dabei jenes Fingerspitzengefühl, das er auch bei der Entlassung der Truppen bewies. Er erhöhte zwar die Steuern, ließ aber zunächst einmal Steuersünder verfolgen und Rückstände eintreiben. Auch verkaufte er zwar öffentliche Ämter an Meistbietende, anders als seine Vorgänger enteignete er aber nie aus bloßer Geldgier einen politischen Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte er zum Beginn seiner Amtszeit noch einen hohen Sanierungsbedarf ermittelt, so hinterließ er bei seinem Tod geordnete Kassen und keine Schulden. Seine Finanzpolitik wurde auch von [[Sueton]] und [[Tacitus]] gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Reformen und Herrschaftssicherung ===&lt;br /&gt;
Vespasian, der öffentlich gerne behauptete, sich an der augusteischen Politik zu orientieren, betrieb in Wahrheit die zentralistische des Claudius. Es ging ihm um die Alleinherrschaft, was man schon daran ersehen kann, dass er 73 das Amt des [[Censur|Zensors]] wieder einführte, das er auch zunächst selbst bekleidete und das ihm dabei half, die Senatoren zu kontrollieren; ebenso bekleidete er mehrmals das Konsulat. Gleichzeitig schmeichelte er dem Senat damit, dass er regelmäßig dessen Sitzungen besuchte, ohne ihm allerdings mehr Rechte einzuräumen oder darauf zu verzichten, vorsichtig die Gegner seiner Politik aus dem Gremium entfernen zu lassen. Insgesamt unterhielt er jedoch gute Beziehungen zum Senat. Ein Nebeneffekt seiner Politik war, dass die Rekrutierungsbasis für den Senat verbreitert wurde und immer mehr Senatoren aus den Provinzen stammten, was mögliche Intrigen alteingesessener Senatoren von vornherein erschwerte. Auch betrieb Vespasian geschickte Propaganda, indem er den Zustand des Imperiums in der Zeit Neros dem Neubeginn unter seiner Herrschaft gegenüberstellte. Auf Münzen wurde Vespasian etwa als Verteidiger der Freiheit des römischen Volkes gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur „flavischen Ideologie“ siehe Barbara Levick: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 65–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Prozessstau, der sich durch den Bürgerkrieg gebildet hatte, weil der Senat mit seinen Aufgaben nicht mehr fertigwerden konnte, begegnete Vespasian durch eine Verfahrensbeschleunigung. Die Romanisierung des Reiches machte, wie oben schon angesprochen, unter Vespasian einige Fortschritte. [[Hispanien]] erhielt sogar das latinische Bürgerrecht &#039;&#039;(ius Latii)&#039;&#039;, eine Vorstufe zum römischen Bürgerrecht. Zur Verwaltung des Reiches legte Vespasian mit den Jahren immer mehr Aufgaben in die Hand seines Sohnes Titus, den er damit systematisch zu seinem Nachfolger aufbaute. Dieses Vorgehen forderte zwar einigen Widerstand heraus, aber nachdem Titus [[Prätorianerpräfekt]] und selbst auch Zensor geworden war, hatte Vespasian Fakten geschaffen, gegen die kein echter Widerstand mehr möglich war. Damit schuf sich Vespasian eine durch familiäre Bindungen abgesicherte Herrschaftsbasis und musste nicht befürchten, von einem ehrgeizigen Prätorianerpräfekten gestürzt zu werden, zumal sich Titus, der militärisch begabt war, loyal verhielt, jedoch auch einige menschliche Schwächen offenbarte, ehe er nach dem Tod Vespasians 79 selber Kaiser wurde. Nur Domitian, Vespasians zweiter Sohn, sah sich offenbar zurückgesetzt, verhielt sich aber dennoch treu gegenüber seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vespasian war gewissenhaft und fleißig, wenn es um die Regierungsgeschäfte ging, darüber hinaus aber auch beim Volk beliebt. Er galt als bürgernah und uneitel, zumal er auf Kritik nicht mit der bei seinen Vorgängern üblichen Paranoia reagierte, sondern diese zumeist gelassen hinnahm. Dabei gab es gerade Widerstand aus philosophisch-intellektuellen Kreisen, denen besonders die erkennbare zentralistische Tendenz des Staates missfiel. Die Opposition manifestierte sich vor allem in der Person des [[Gaius Helvidius Priscus|Helvidius Priscus]], der das (freilich inzwischen anachronistische) Ideal der &#039;&#039;res publica libera&#039;&#039; hochhielt. Er wurde zunächst nur verbannt, später aber hingerichtet (entweder 71, als mehrere [[Kynismus|kynische]] Philosophen aus Rom ausgewiesen wurden, oder 74, als es zu einer Ausweisungswelle aus Rom und wohl auch ganz Italien kam). Möglicherweise geht die Hinrichtung auf das Konto des Titus, der Helvidius nicht besonders gewogen war. Dennoch förderte Vespasian auch zahlreiche Gelehrte. So wurde in seiner Regierungszeit der erste Lehrstuhl für [[Rhetorik]] in Rom eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist aus Vespasians Zeit auch nur eine einzige Verschwörung bekannt (nämlich die des [[Titus Clodius Eprius Marcellus]] und des [[Aulus Caecina Alienus]]), die das Ziel hatte, ihn zu beseitigen. Diese wurde im Jahr 79 aufgedeckt. Auch im Privatleben, das sich deutlich von dem Neros oder Caligulas unterschied, galt er als ein zurückhaltender und bescheidener Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bautätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Colosseo 2020.jpg|mini|Das Kolosseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vespasian Kolonien.JPG|mini|Zwei Rückseiten von Denaren Vespasians mit Bezug auf Koloniegründungen]]&lt;br /&gt;
Durch gewaltige öffentliche Investitionen, vor allem auf dem Bausektor, kurbelte Vespasian die Wirtschaft des Römischen Reiches an. Grundsätzlich wurde von einem &#039;&#039;princeps&#039;&#039; die Umsetzung von Bauvorhaben zum allgemeinen Wohl in der Hauptstadt erwartet. So ließ er das [[Kapitolinischer Tempel|Kapitol]] wiederaufbauen, das während der Kämpfe 69 zerstört worden war, sowie einen [[Templum Pacis|Friedenstempel]] bauen, den [[Plinius der Ältere]] unter die Weltwunder einreihte. Am bekanntesten dürfte allerdings das flavische Amphitheater (&#039;&#039;Amphitheatrum Flavium&#039;&#039;) sein, dessen Bau er initiierte und das heute als [[Kolosseum]] bekannt ist. Der seinerzeit außergewöhnlich große Bau wurde von Vespasian als öffentliches Gebäude symbolisch in die Privatgärten des Nero platziert. Das war ein Gebiet, das Nero im Stadtzentrum auf Staatskosten zu privaten Zwecken enteignet hatte und auf dem, an der Stelle des heutigen Kolosseums, ein künstlicher Privatsee liegen sollte. Insgesamt vollzog Vespasian mit seiner Beseitigung und Umfunktionalisierung der Bauten Neros in Rom symbolische Handlungen, die an die Senatsaristokratie adressiert waren und die Legitimation seiner eigenen Herrschaft sichern sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Hahn |Titel=Neros Rom - Feuer und Fanal |Hrsg=Elke Stein-Hölkeskamp, Karl-Joachim Hölkeskamp |Sammelwerk=Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt |Verlag=C. H. Beck |Ort=München |Datum=2006 |ISBN=978-3-406-54682-2 |Seiten=382}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch in den Provinzen, wo neue Straßen und Brücken angelegt wurden, entfaltete Vespasian eine rege Bautätigkeit. Denare mit zwei Ochsen unter einem Joch oder einer Sau mit Ferkeln auf der Rückseite werden in Zusammenhang mit seinen Koloniegründungen gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Eisenlohr, Bernhard Pinsker, Helmut Schubert: &#039;&#039;Kehrseiten – Politische Ereignisse im Spiegel römischer Münzen.&#039;&#039; Taunusstein 1991, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Anders als die meisten seiner Vorgänger starb Vespasian eines natürlichen Todes. Er weilte 79 gerade in [[Kampanien]], als er erkrankte und sich zur Kur in ein Heilbad nahe seiner Heimatstadt begab. Dort erlitt er am 23. Juni 79 einen schlimmen Durchfall, der ihn beinahe ohnmächtig werden ließ. Er versuchte noch, sich aufzurichten, was ihm allerdings nicht mehr gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: &#039;&#039;imperatorem ait stantem mori oportere&#039;&#039; („Ein Imperator muss im Stehen sterben“). Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#24 24]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger wurde ohne Schwierigkeiten sein Sohn [[Titus]], der bald schon als mustergültiger Herrscher galt – ähnlich wie sein Vater, der das Reich nach den Wirren des Vierkaiserjahrs wieder stabilisiert und gefestigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
Sueton und Tacitus beschreiben Vespasian als bescheidenen Mann von mittlerer Größe und kräftiger Erscheinung mit einem allzeit angespannten Gesichtsausdruck. Mit ihrer Herrschaft änderten sich meist auch die Abbildungen der Herrscher – noch der 70-jährige Augustus ließ sich in Standbildern als jugendlicher Held abbilden. Dagegen zeigen die Abbilder Vespasians wesentlich mehr Realismus und weniger Idealisierung. Vespasian galt als bodenständig und volksnah, zudem als humorvoll bis zum Zynismus, was die ihm von Sueton zugeschriebenen Zitate verdeutlichen. Die Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts um den bedeutenden [[Althistoriker]] [[Alfred Heuß]] sah, wie dieser in seiner 1960 veröffentlichten &#039;&#039;Römischen Geschichte&#039;&#039; schrieb, in Vespasian einen einfachen, bescheidenen und nüchternen Charakter, der nie Ehrgeiz habe aufkommen lassen. Den Erfolg seiner politischen Karriere habe er der Initiative anderer zu verdanken.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Heuss: &#039;&#039;Römische Geschichte.&#039;&#039; 10. Auflage. Paderborn 2007, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vespasian erste Anzeichen einer schweren Krankheit bemerkte, die ihn schließlich das Leben kosten sollte, soll er sich über den Divinisierungswahn der Römer lustig gemacht ([[Divus|Divinisierung]] = Erhebung eines Toten unter die Götter) und gesagt haben: „Wehe, ich glaube, ich werde ein Gott!“ (&#039;&#039;Vae, puto deus fio!&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039; [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html#23 23]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Quellen zum Leben Vespasians sind Suetons Biografie über Vespasian und [[Cassius Dio]]s Geschichtswerk, die die Zeit vom Jüdischen Aufstand bis zu Vespasians Tod behandeln, sowie die erhalten gebliebenen Inschriften und Münzen. Für die Anfangszeit der Herrschaft wichtig sind die erhaltenen Partien der &#039;&#039;[[Historiae (Tacitus)|Historien]]&#039;&#039; des Tacitus und der &#039;&#039;Jüdische Krieg&#039;&#039; des [[Flavius Josephus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Cassius Dio: &#039;&#039;Römische Geschichte&#039;&#039;. Übersetzt von [[Otto Veh]], Artemis-Verlag, Zürich 1985 ([http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/home.html englische Übersetzung] bei [[LacusCurtius]]); für Vespasian sind insbesondere die Bücher [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/63*.html 63],[https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/64*.html 64],[https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/65*.html 65] und [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/66*.html 66] relevant.&lt;br /&gt;
* Flavius Josephus: &#039;&#039;De bello Iudaico&#039;&#039;. Griechisch/deutsch, hrsg. und mit einer Einleitung sowie mit Anmerkungen versehen von [[Otto Michel]] und Otto Bauernfeind, 3 Bde., 1959–1969.&lt;br /&gt;
* Sueton: &#039;&#039;Vespasian&#039;&#039;. Ausführliche antike Biographie aus der Sammlung der Kaiserbiographien von [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]] bis [[Domitian]]. Zahlreiche Ausgaben, beispielsweise mit deutscher Übersetzung in: Gaius Suetonius Tranquillus: &#039;&#039;Sämtliche erhaltene Werke&#039;&#039;. Magnus, Essen 2004, ISBN 3-88400-071-3 ([http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html lateinischer Text], [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Vespasian*.html englische Übersetzung])&lt;br /&gt;
* P. Cornelius Tacitus: &#039;&#039;Historiae (Historien)&#039;&#039;. Mehrere Ausgaben, z. B.: Lateinisch-deutsch. Herausgegeben von Joseph Borst unter Mitarbeit von Helmut Hross und Helmut Borst. 4. Aufl. München 1979. Für Vespasian sind die Bücher [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Tacitus/Histories/3C*.html 3] und [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Tacitus/Histories/4B*.html 4]  relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überblickswerke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bengtson]]: &#039;&#039;Die Flavier. Vespasian, Titus, Domitian. Geschichte eines römischen Kaiserhauses.&#039;&#039; C. H. Beck, München 1979, ISBN 3-406-04018-7 (Darstellung, die in Inhalt und Quellenkritik höchst umstritten ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die sehr kritische Rezension [[Werner Eck]]: &#039;&#039;Hermann Bengtson: Die Flavier. Vespasian, Titus und Domitian.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]].&#039;&#039; Band 53, 1981, S. 343–347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Christ]]: &#039;&#039;Geschichte der Römischen Kaiserzeit.&#039;&#039; 4. Auflage. C. H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-36316-4, S. 243–264.&lt;br /&gt;
* [[Miriam Griffin]]: &#039;&#039;The Flavians.&#039;&#039; In: [[Alan K. Bowman]], Peter Garnsey, Dominic Rathbone (Hrsg.): &#039;&#039;The High Empire, A. D. 70–192&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[The Cambridge Ancient History]].&#039;&#039; Band 11). Cambridge University Press, Cambridge 2000, ISBN 0-521-26335-2, S. 1–83.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Pfeiffer (Althistoriker)|Stefan Pfeiffer]]: &#039;&#039;Die Zeit der Flavier. Vespasian, Titus, Domitian.&#039;&#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-20894-4 ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-12487 fachwissenschaftliche Rezension]).&lt;br /&gt;
* Andrew Zissos (Hrsg.): &#039;&#039;A Companion to the Flavian Age of Imperial Rome.&#039;&#039; Wiley, Chichester/Malden 2016, ISBN 978-1-4443-3600-9 ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25591 fachwissenschaftliche Rezension]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Darstellungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Egon Flaig]]: &#039;&#039;Den Kaiser herausfordern. Die Usurpation im Römischen Reich.&#039;&#039; Frankfurt/Main 1992, ISBN 3-593-34639-7, S. 356–416.&lt;br /&gt;
* [[Christopher P. Jones]]: &#039;&#039;Egypt and Judaea under Vespasian.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]].&#039;&#039; Band 46, 1997, S. 249–253.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Levick]]: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; Routledge, London/New York 1999, ISBN 0-415-16618-7.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Malitz]]: &#039;&#039;Vespasian.&#039;&#039; In: [[Manfred Clauss]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian&#039;&#039;. 4., aktualisierte Auflage. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60911-4, S. 86–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vespasianus|Vespasian}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Vespasian}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11862671X}}&lt;br /&gt;
* {{DIR|vespasia|John Donahue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste Römische Kaiser|VORGÄNGER=[[Vitellius]]|NACHFOLGER=[[Titus]]|ZEIT=69–79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11862671X|LCCN=n50013948|VIAF=96539514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiser (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsul (Römische Kaiserzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Römische Kaiserzeit)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 9]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 79]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statthalter (Africa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vespasian| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vespasian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flavius Vespasianus, Titus; Imperator Caesar Vespasianus Augustus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Kaiser&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 9&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Falacrina]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 79&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aquae Cutiliae]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.99.40.112</name></author>
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